Weltknall des tages

Gegenüber dem TV-Sender ABC sprach Carson über ihr Verständnis von Konsens, der bereits im Kleinkind-Alter etabliert werden müsste: „Es geht darum, wie man zuhause eine Kultur des gegenseitigen Einverständnisses aufbaut.“ Kurz darauf machte sie einen Vorschlag, wie genau Eltern die Einwilligung zum Wickeln einholen sollten. „Etwa: ‚Ich werde nun deine Windeln wechseln. Ist das in Ordnung?'“

Ach, und wenn der ziemlich hilflose wurm noch nicht weiß, wie man die sprache parst, den kontext versteht und zustimmung signalisiert, was macht man dann? Lässt man dann sein kind im eigenen saft schmoren, damit es schneller verstehen und sprechen lernt? Mitnichten:

Dass ein Säugling darauf kaum eingehen wird, ist für Carson irrelevant: „Natürlich kann ein Baby nicht antworten: ‚Ja, Mama, das ist super. Ich möchte gerne, dass du mir die Windeln wechselst.‘ Wenn man ihm aber etwas Raum lässt, Augenkontakt herstellt und auf die Körpersprache achtet, lässt man das Kind wissen, dass seine Antwort eine Rolle spielt.“

Aber unabhängig von der „antwort“ macht man dann einfach, was man für nötig und richtig hält. 😀

Das wirds bringen! Das ist die neue kultur des einverständnisses, die in alle menschlichen beziehungen hineinreicht und nachhaltig vergewaltigungen und sexuelle belästigungen verhindert! Einfach nur genial! :mrgreen:

Und jetzt noch ein schöner abschluss:

Schliesslich wendet sie sich direkt an ihre Hater: „Trollt mich so viel ihr wollt. Damit leugnet ihr aber die Aussagen aller Überlebenden von sexuellem Missbrauch.“

Wer über die lächerlichkeit lächerlicher lachnummern lacht, ist ein gehilfe von widerlichen gewaltverbrechern!!!1!elf!!1! Fühlt euch schuldig!

Feminismus des tages

Wisst ja, frauen sind sowieso die besseren ari… ähm… menschen und soooo gewaltfrei:

So musste sich ein Demonstrant laut „Aargauer Zeitung“ von einer Demonstrantin anhören lassen: „Männer können nicht für uns Frauen sprechen. Das wäre patriarchalisch, gönnerhaft, von oben herab.“ Andere Frauen posten in den sozialen Medien GIFS, in dem Frauen Feministen „die Fresse polieren“

„First world problem solution“ des tages

Oh, es gibt diese drohnen. Daraus muss man doch unbedingt ein produkt für die generazjon fratzenbuch machen können:

Selfie-Sticks und Action-Kameras lernen fliegen

Übrigens: der artikel bei 20 minuten ist „sponsored“, also reines reklamegeschmiere. Sieht man zwar nicht an seiner nach normalen redakzjonellen inhalten aussehenden gestaltung, aber das passt schon und weckt hoffentlich die sinne aller menschen für die nicht so klar gekennzeichnete sonstige schleichwerbung auf presseseits. Deshalb gibts hier natürlich keinen direkten link. So gehts aus der jornalismuskrise… glauben die! Allen ernstes!

Schön zu sehen, wie der scheißjornalismus in seinen todeszuckungen jede hemmung abtut!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass mädchen, die mit puppen von prinzessinnen aus disneyfilmen spielen, später „voll die mädchen“ werden.

Nach einem Jahr wiederholten die Forscher ihre Untersuchung. Sie fanden heraus, dass Mädchen, die mehr als einmal in der Woche mit den Disney-Prinzessinnen gespielt hatten, dem weiblichen Stereotyp viel stärker entsprachen als solche, die sich mit anderem Spielzeug beschäftigen

Niemand hätte das jemals auch nur für möglich gehalten! :mrgreen:

Schräge meldung und Hitler des tages

Und jetzt noch ein bisschen sahne in den schönen, warmen kaffee:

Wie so oft genehmigte sich Leser-Reporter David bei seinem Abendspaziergang einen Kaffee beim Snack Stop by Moser’s im Bahnhof Baden. Als er sich bei den Kaffeerähmchen am Take-away-Stand bedienen wollte, hielt er überrascht inne. «Plötzlich sah ich das Gesicht Adolf Hitlers vor mir», sagt er zu 20 Minuten. «Ich finde das geschmacklos. So etwas gehört nicht auf einen Kaffeerahm.» […] Moser wies umgehend all seine Geschäfte an, das Sortiment nach Hitler-Kaffeerahmdeckeli zu untersuchen. Dabei fand das Personal das Bild eines weiteren Diktators. «Auf einem Rähmli war Benito Mussolini abgebildet», sagt Moser

Die würden sich auch in deutschland gut verkaufen, diese kaffeeverfeinerer… :mrgreen:

Atommüll des tages

Der (mutmaßlich schwach radioaktive) atommüll des tages wurde zufällig in der schweiz bei bauarbeiten gefunden, natürlich mit anschließendem schutz für die bauarbeiter und ohne jede informazjon der menschen, die drumherum leben:

„Wir wussten schon, dass da früher eine Mülldeponie darunter war, aber wir haben nie erfahren, dass da etwas Gefährliches sein könnte.“ Wäre er über die Kontamination informiert gewesen, hätte er aufgehört, dort zu gärtnern, meint der Rentner. „Dass man uns nicht informiert hat, finde ich eine grosse Sauerei“, so der 81-Jährige. Schliesslich hätten dort viele im guten Glauben Gemüse angepflanzt.

Aber keine sorge, denn heute noch wird jemand seine stimme erheben und „für die bevölkerung bestand zu keiner zeit eine gefahr“ ins jornalistenmikrofon sagen.

Wischofon des tages

Ein Nutzer aus Bellinzona tappte dennoch in eine fiese Falle. Auf seinem Smartphone klickte er auf eines der Filmchen – und erhielt sofort eine SMS. Der Mann sagt zu 20 minuti: „Ich habe auf das falsche Video geklickt und erhielt eine Nachricht, dass ich nun einen Dienst abonniert habe, der mir Hardcore-Filmchen liefere.“ Nur: Seine persönlichen Daten, geschweige denn seine Handynummer, hatte er nie angegeben.

Dennoch erhielt er von der Swisscom am Ende des Monats eine Rechnung, die ihn mit 9,90 Franken pro Woche belastete. Was der Mann nicht wusste: Da er nicht auf die SMS reagiert hatte, erneuerte sich das ungewollte Abonnement jede Woche aufs Neue.

[…] Er hatte statt eines Videos eine Bannerwerbung angeklickt – die als Wolf im Schafspelz getarnt war: Sie habe grafisch genau gleich ausgesehen wie ein Filmchen. „Sogar mit einem Videopfeil über dem Standbild“

Ein klick in eine irreführend gestaltete reklame, und schon ist etwas abonniert — die wischofone sind ja geradezu ein paradies für klitschen mit abzock-geschäftsmodellen!

Übrigens: mit einem adblocker wäre das nicht passiert.

Vom schutz der psyche des polizisten

Der ehemalige Polizist John Pike erlangte unfreiwillige Berühmtheit, nachdem er sitzende Occupy-Demonstranten auf einem Uni-Campus in Davis, Kalifornien mit Pfefferspray besprühte. Jetzt erhält der mittlerweile 40-Jährige von der Universität eine Entschädigung von 38’000 Dollar […] Pike bekommt mehr Geld als die Studenten, die er attackierte

So eine psyche eines gewaltbullen, der als staatlich besoldeter schläger die demokratur mit einer ordentlichen prise pfefferspray würzt, ist ja auch viel wertvoller… :mrgreen: