Esst kunstfleisch!

KFC bastelt an Hühnchentextur im 3D-Drucker

Es geht aber noch abstrakter. Nachdem KFC voriges Jahr in Atlanta zusammen mit der Firma Beyond Meal Hühnchen auf pflanzlicher Basis testete, sollen die Nuggets nun aus dem 3D-Drucker kommen. Dabei helfen soll die russische Firma 3D Bioprinting Solutions, schreibt KFC, und bezeichnet es als „Fleisch der Zukunft“. Es gebe eine steigende Nachfrage nach Alternativen zu traditionellem Fleisch und umweltfreundlichere Methoden der Lebensmittelproduktion. Obendrein wollten sich die Menschen zunehmend gesünder ernähren

Müsst ihr verstehen: eine US-amerikanische schnellfraß-kette ist das erste, woran „die menschen“ denken, die sich wirklich gesünder ernähren wollen. 🤣

Kenner wissen, dass eigentlich jeder grauer, geschmackloser Pamp erst durch Farbe und Gewürze zu dem wird, was wir für solches halten. Siehe Bratwurstgewürze

Ich mag ja das offenbar fachsprachliche wort „pamp“. 👍

Meine prognose: wenn es geschmacklich keinen unterschied zwischen dem ausgedruckten chemie- und kunstfleisch (das sicherlich zum doppelten preis echten fleisches verkauft wird, obwohl es deutlich billiger ‚herzustellen‘ ist) gibt, dann werden ein paar ideologisch komplettverrannte veganreligjoten kampanjen dagegen machen, weil es ja immer noch wie das fleisch schmeckt. Ganz ähnlich, wie feminist*innen kampanjen gegen den alltäglichen sprachgebrauch machen, wird dann der geschmack zum bekämpfenswerten zeichen einer unstillbaren tiermordlust erklärt, und kunstfleisch ist der neue nerzmantel.

Darauf esse ich jetzt erstmal einen lecker pfirsich. 🍑

Ja, ich hoffe, ich habe damit unrecht… aber die letzten zwanzig jahre meines daseins haben mich gelehrt, dass es in der dummheit keine schranke nach unten gibt.

Vielleicht sollte ich mal wieder „brust oder keule“ mit Louis de Funes gucken. Den habe ich lange nicht mehr gesehen.

Bundeswehrmacht des tages

Bundeswehr:
Von der Leyen setzt auf Ersatzteile aus dem 3D-Drucker

[…] einzelne Ersatzteile für Bundeswehrfahrzeuge mit Hilfe von 3D-Druckern direkt im Einsatzgebiet zu fertigen und dort einzubauen […] „Das ist mit Sicherheit der Weg in die Zukunft.“

Aha, die zukunft besteht aus „einsatzgebieten“, also aus kriegseinsätzen der bundeswehrmacht. Und da werden dann startrek-replikatoren… ähm… 3D-drucker hingestellt, die das für den kriegseinsatz benötigte materjal ausdrucken. Das besteste an diese tollen, tollen idee der frau kriegsministerin: wenn der 3D-drucker genau so wie ein hubschrauber oder panzer kaputtgehen sollte, kann man die ersatzteile mit einem 3D-drucker ausdrucken!!!!1!

Es sind ganz schwere zeiten für satiriker.

Ich will mal hoffen, dass die werte frau tochter von Ernst Albrecht und kriegsministerin der BRD — die ihre doktorarbeit übrigens über die entspannende wirkung von bädern auf schwangere geschrieben hat — nicht auch noch das wort „blockchain“ hört und es gleich in ihren wirren ideenapparat einbaut. :mrgreen:

Der kampf ums „geistige eigentum“ geht weiter…

Was hat uns allen denn noch ganz dringend gefehlt? Die scheiß-hartz-IV-grünen haben da was gefunden: ein „ordnungsp’litischer rahmen“ für den 3D-druck.

Im wahlkampf werden sie von gesundheit und umwelt labern, und wenn sie dann gewählt sind, werden sie etwas gegen diese raubkindermordfickkopierdrucker machen. Zum beispiel weitgehendes kriminalisieren von technischen möglichkeiten. Zusammen mit einer verwertungsgesellschaft nach dem vorbild der GEMA.