Die ganze debatte um startknöpfe und fliesen…

Die ganze ziemlich idjotische debatte um die zumutung der startknöpfe und fliesen in windohs acht belegt nur eines: Wie viele menschen dermaßen stark psychisch von meikrosoft windohs abhängig sind, dass sie keine alternativen mehr sehen. Dass sie angst vor anderen betriebssystemen haben oder diese nicht nutzen können, weil sie auf eine handvoll anwendungen angewiesen sind, die windohs „als buhtlohder“ brauchen, sorgt dafür, dass der zustand der abhängigkeit betoniert wird. So wie die gedanken eines säufers ohne stoff nur darum kreisen, sich irgendwie alk reinzukippen und wie von diesem einen gedankenkreis der gesamte intellektuelle apparat beherrscht wird, so sind die leute unfähig, folgende möglichkeiten zu sehen:

  1. Einfach eine versjon überspringen. Die frühere versjon ist ja nicht schlecht geworden, und sie wird auch in zwanzig jahren noch alles können, wofür sie einmal angeschafft wurde.
  2. Einfach „Classic Shell“ benutzen und die neue versjon mit einer benutzerschnittstelle verwenden, die vertraut ist.
  3. Einfach ein anderes betriebssystem verwenden und dort für die paar anwendungen, für die windohs unentbehrlich ist, in einer virtuellen maschine laufen lassen — wenns sich um ein altes, nicht mehr unterstütztes windohs handelt, das keine sicherheitsaktualisierungen mehr bekommt, ist es sogar möglich, die virtuelle maschine ohne verbindung zum internetz zu betreiben und auf diese weise das sicherheitsrisiko, das mit der alten versjon einher geht, auf praktisch null zu bringen.
  4. Einfach mal nachschauen, wie gut die benötigten anwendungen unter „Wine“ laufen oder ob sie von „CrossOver Office“ unterstützt werden. Die mühe einer solchen überprüfung kostet vielleicht einen halben tag, was natürlich den nachteil hat, dass man seine süchtigen emozjonen nicht in irgendwelchen IT-foren unter gleichgesinnten ausbreiten kann.

Und das waren nur die einfachen möglichkeiten.

Die alltäglich benötigte menge von standardanwendungen steht natürlich unter linux zur verfügung. Es gibt „LibreOffice“ (örks!), es gibt gute brauser (natürlich auch den feierfox), gute mäjhler, ein sehr brauchbares programm zur bildbearbeitung (auch wenn gimp nicht fotoschopp ersetzen kann) und ein sehr brauchbares programm für vektorgrafik. Und wenns um die benutzerschnittstelle geht, in der man das system bedienen möchte, hat man eine ziemlich freie auswahl — ich empfehle übrigens immer den Xfce, weil ich selbst es eher schlicht mag.

Wer weiterhin abhängig von meikrosoft bleiben will — immerhin eine klitsche, die mit der NSA in der weltweiten überwachung zusammenarbeitet — bleibe weiter abhängig. Ich mache auch niemanden einen vorwurf, weil er säufer ist. Ich bezeichne es nur als alkoholismus…

Fischausgabe unterm kommentarbereich. 😉