Datenautobahn des tages

Nostalgie pur! 😉

Es hatte selbst im retro-gewohnten DOS-Forum zu dezent ungläubigem Staunen geführt, daß ich noch immer mit 56K-Modem, Tonwahl und Telefonbuchse online gehen kann. Scheinbar ist das heutzutage mehr als unüblich und in der Regel auch gar nicht mehr möglich (?). Also bei mir geht das nach wie vor mit der 20 Jahre alten 16-Bit-Einwahlsoftware von T-Online

Der hat da aber eine sehr hübsch aussehende shell für sein windohs für würggruhps 3.11 laufen. (Ich kenne nur das alte calmira, das ungefähr wie ein windohs 95 aussah und sich einschließlich eines „echten desktops“ zum dateienablegen und eines startmenüs auch so bediente — ein echter fortschritt gegenüber dem anwendungsmänätscher.)

Und ist es nicht schön, was t-offlein heute noch so alles für tolle dienstleistungen anbietet? Die werden ja nicht angeboten, weil sie nicht genutzt würden und keinen reibach mehr brächten, sondern, weil hier das datenautobahnland BRD mit seinen internetzfeldwegen ist, wo immer noch menschen darauf angewiesen sind. Unterdessen faselt die gesamte p’litische kaste von der „digitalisierung“, ohne zu verstehen, was das ist und ohne die zustände in der BRD zu kennen. 😦

Jornalistischer realitätsverlust des tages

Landtagswahl in Sachsen
So hält man die AfD auf Abstand

[…] Und dann handeln. Michael Kretschmer hat geschafft, wovon CDU-Parteifreunde in anderen Ländern träumen: Er hat die AfD auf Abstand gehalten […]

Dieser contentindustrielle und hirnfickenwollende wahlergebniskommentarauswurf des berliner tagesspiegels erreicht mindestens dreieinhalb elefantenrundenschröder auf der nach oben leider sehr offenen skala für realitätsverluste. Haben die werten dämchen und herrchen jornalisten nicht mitbekommen, dass diese AFD eine zuwax von 17,8 prozentpunkten in saxen feiern konnte? Oder, um es noch deutlicher auszudrücken: Einen stimmenzuwax um über 280 prozent? (Ja, wirklich!) Davon träumen also CDU-obermotze in anderen bummsländern nur, dass diese AFD ihre stimmen fast verdreifacht? Weia! 🤦

In ihrer dadatümelnd absurden und realitätsfernen personenkult-feierlaune ohne anlass zum feiern (so etwas hätte sicherlich auch Hitler gefallen) ist den intelligenzverachtenden drexjornalisten inzwischen nicht nur die lebenswirklichkeit der menschen in deutschland egal, sondern inzwischen sogar ein ausgezählter, in zahlen ausgedrückter ausgang einer wahl. Solche meister der schamlosen lüge… ähm… alternativen fakten wären sicherlich auch in der DDR etwas geworden. Schade eigentlich, dass dieses pressesterben immer noch viel zu langsam geht. ⚰️

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke! Ihr könnt ja euer scheißleistungsschutzrecht mit ins würmerloch nehmen!

[Originalkwelle]

Menschenverachtende rechtsdurchsetzung des tages

Stell dir mal vor, du stehst bei einem imbiss in der schlange, wirst von ein paar idjoten angepöbelt, sagst ein paar derbe worte zurück, wirst daraufhin von diesen idjoten gemessert und krankenhausreif geschlagen und darfst schließlich noch für dein „fehlverhalten“ eine strafe von 110 øre hinblättern.

Nein, das verlinkte blatt ist keine seriöse kwelle, ich weiß…

Datenschutz des tages

Vom vermieter angebrachte namensschilder an hausklingeln verstoßen gegen die DSGVO.

Also hat das klassische Klingelschild bei Wiener Wohnen jetzt ausgedient, statt Nachnamen würden nun auf der Gegensprechanlage neutrale Top-Nummern angebracht, schildert Wiener-Wohnen-Sprecher Markus Leitgeb

Ich glaube ja (wohlgemerkt: als nichtjurist), dass diese öffentlich angebrachten namen nicht nur in der ostmark, sondern auch in der BRD gegen die DSGVO verstoßen — im gegensatz zu den datensammeleien der presseverleger, der schufa, der versandhäuser und staatlicher stellen. Fühlt euch auch weiterhin schön datengeschützt, ihr rohstofflieferanten des einundzwanzigsten jahrhunderts!

Javascript des tages

Jetzt suppt dieser javascript-bullschitt schon in die befehlssätze von RISC-prozessoren rein. Warum man da extra für die javascript-kacke eine rundungsfunkzjon in die CPU reinbaut, auf die jede andere programmiersprache dieser welt gut verzichten kann? Keine ahnung. Vielleicht liegt es ja daran, dass javascript nicht richtig runden kann und stattdessen einfach lieber bei der ausgabe ein paar stellen durch nullen ersetzt:

Fiepser von @marcan42@twitter.com: 'Yet another JS WTF. JS uses 64-bit floats for numbers, but it *lies* when displaying them. 0x4000000000000000 is 4611686018427387904 and is *perfectly* represented as a float. But JS renders it as 4611686018427388000, because that has fewer significant digits in decimal?!'. Antwortfiepser von @ecksdee_xd@twitter.com: 'Just wait until you hear about ARMv8.3's FJCVTZS instruction. "Floating-point Javascript convert to signed fixed-point, rounding toward zero" They've already invaded CPUs with their garbage'.

Auch weiterhin viel spaß mit einer der beliebtesten programmiersprachen des webzeitalters! Es ist und bleibt eine extratolle sprache!

Hinweis auf den zitierten fiepser via @tux@pod.geraspora.de.

Werte stadt hannover…

Werte stadt hannover,

das folgende verkehrsschild kann man hinterm neuen rathaus bewundern:

Absurde verkehrszeichen hinterm rathaus. Oben das warnschild für eine unebene wegstrecke. Darunter ein zusatzzeichen mit dem sinnbild eines fahrrades, aber ohne weiteren text, obwohl dafür platz wäre. Darunter das zeichen, dass es sich um einen gemeinsam zu benutzenden fuß- und radweg handelt.

Ich möchte mich als radfahrer gern an die straßenverkehrsordnung halten, aber ich weiß nicht, wie ich diese kollekzjon von verkehrszeichen „lesen“ soll. Natürlich kenne ich das obere schild mit der warnung vor einer unebenen wegstrecke, und ihr werdet es kaum glauben, ich hätte das sogar ohne diese warnung bemerkt. Natürlich kenne ich auch das untere schild, das den weg als einen von fußgängern und radfahrern gemeinsam zu benutzenden weg ausweist (und mich in der praxis zum schritttempo nötigt, weil kinder und senkkopfzombies nun einmal nicht so viel wahrnehmen). Aber was soll das absurde zusatzschild in der mitte? Ist es ein unebener weg nur für fahrräder, der unter den füßen eines fußgängers magischerweise eben wird, so dass die warnung nur für radfahrer relevant ist? Oder ist es ein schlicht völlig überflüssiges schild, das einfach mit auf die stange gebastelt wurde, um etwas geld aus der stadtkasse für einen sinnlosen beschilderungsauftrag zu verschwenden?

Und schließlich noch eine abschließende frage: wurde der aufkleber „legalize cannabis“ unterhalb der verkehrszeichen vielleicht von einem angehörigen des verkehrsausschusses angebracht? Ich fände das angesichts des gesamtwerkes ja durchaus passend. :mrgreen:

Für eine aufklärung wäre ich sehr dankbar.

Euer eure grandiosen ausschilderungs- und verkehrsführungsideen genießender
Elias

Blähware des tages

Wie viel speicher belegt eigentlich so ein editor, wenn man ein fünfzeiliges C-programm der marke „hallo welt“ mit einer größe unter hundert byte darin öffnet? Bei einem „modernen“ editor sind es bis zu 349 megabytes

Und ich dummerchen dachte immer, emacs sei ganz schön fett! 😀

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, immer schnellere rechner mit immer mehr speicher und immer mehr rechenkernen auf der CPU kaufen zu müssen, weil die von euch benutzte softwäjhr immer fetter und moppeliger wird! Wäre ja schade, wenn die hehren prinzipjen der „waste economy“ nicht überall zum tragen kämen!

BRD-terrorismus des tages

Stell dir mal vor, da geht ein späterer islamistischer terrorist zur polizei und zeigt dort seinen V-mann an, weil der ihn zum terrorismus aufwiegelt. Das ist schon ein bisschen peinlich, dass diese polizeien und geheimdienste aber auch immer so nahe an den tätern dran sind, wenn der terrorismus mordend aufsteht…

[Ich kann leider nicht die kwelle verlinken, weil dort lesewillige menschen mit vorsätzlich irreführend formulierten texten dazu genötigt werden, die sicherheitseinstellungen ihres webbrausers zu lockern. Unter diesen umständen ist ein link zur süddeutschen zeitung eine verantwortungslose förderung der organisierten kriminalität im internetze (innenministerdeutsch: cyberkriminalität), und ich habe mir mit einem bildschirmfoto behelfen müssen. Blinde und schwer körperbehinderte menschen, die wegen meines notbehelfes ausgesperrt werden, mögen ihren protest bitte gegenüber dem verlag der süddeutschen zeitung äußern, der beim verfolgen wirrer geschäftsmodelle dermaßen dumme ideen hat und diese um jeden preis, auch auf kosten seiner leser, durchsetzen will!]

Kennt ihr den schon?

Sagt papst Franze unter seinen drei krönchen in eine vor lauter schmerz des lachens matte welt hinein: fäjhknjuhs sind eine sünde.

Stolze leistung in den disziplinen hirnverzicht, geschichtsvergessenheit und vollverblendung für einen obermotz der höchst erfolgreichen erfinder eines ganzen bündels von vielen bunten hl. fäjhknjuhs: von der unbefleckten empfängnis kristi über das unzerstörte hymen marias nach der geburt über den heilbringenden jesuskeks über das zurückführen des kinderfickervereines auf den (nach durchlaufende, sterbeprozess solchen lügen erfreulicherweise nicht mehr widersprechenden) jesusjünger Petrus bis hin zur großen, aber ausschließlich frommen und gläubigen katoliken vorbehaltenen belohnung für das ganze erlittene unrecht nach durchlaufen des leidigen sterbeprozesses. Ich glaube, sogar G’tt über diesen zwar etwas zynischen, aber doch großartigen witz lachen gehört zu haben.

BRD des tages

Die stadt düsseldorf ist der auffassung, dass es eine mit einem verwarnungsgeld in höhe von 35 euro zu ahndende ordnungswidrigkeit ist, wenn sich ein mensch zum ausruhen auf die bank einer bushaltestelle setzt, ohne mit dem bus fahren zu wollen. [Nur um im internetzzensurland BRD sicher zu gehen, hier noch eine lokale kopie des wandkalten briefes der düsseldorfer vergewaltung.]

Ich bin nicht gerade ein fotoexperte, so dass diese aussage nicht ganz so viel sagt: ich habe auf dem foto dieses briefes nach anzeichen für eine fälschung gesucht und keine gefunden. In meinen augen sieht das foto echt aus. Was mich anfangs ein bisschen skeptisch daran gemacht hat, ist, dass der brief nicht unterschrieben ist — und schließlich kann sich jeder so etwas ausdrucken und fotografieren. Allerdings sind vergleichbare briefe in der BRD auch nicht unterschrieben (beispiel, beispiel). Mich wundert in der BRD jedenfalls nichts mehr, und so ein vorgang ist für mich völlig vorstellbar. Kostenloses sitzen, wo kommen wir denn da hin! 😦

Na ja, hauptsache der VW-vorstand sieht niemals einen knast von innen!

Rundfunkgebühr des tages

Wenn es ums Zahlen geht, sitzen wir in der ersten Reihe, wenn es ums Schauen geht, in der zweiten. Denn der gemeine Fernsehzuschauer, der jeden Monat zwangsweise seine 17,50 Euro abdrückt, bekommt „Babylon Berlin“ erst im kommenden Jahr zu sehen. Dass es im Fernsehen ein Zwei-Klassen-System zwischen Streaming-Kunden und den öffentlich-rechtlichen Fernsehern gibt, ist keine Neuigkeit

Ich wünsche allen wohnungsbewohnern der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, ihre „rundfunkgebühr“ zu bezahlen, mit der irgendwelche p’litischen günstlinge reich alimentiert werden können und mit denen aufgeblähte produkzjonsklitschen fettgefüttert werden! Wenns euch nicht passt, könnt ihr euch ja mit der volxtümlichen hitparade oder mit der großen Helene-Fischer-weihnachtsgala trösten…

Das hat nur ein bisschen gedauert…

Unter Linux unterstützt LibreOffice 5.4 OpenPGP-Schlüssel, um Dokumente zu signieren

Und windohs-anwender haben eh kein interesse an digitalen signaturen für dokumente. Weia, der kryptokram hirnt immer und man kann viel falsch machen, ich weiß… aber so eine raketenwissenschaft ist es nun auch wieder nicht, fertigen kohd zu benutzen!

Zitat des tages

Das Problem mit dem Digitalstandort Deutschland ist es nicht vorrangig, dass die Internetverbindungen immer weniger für effizientes Arbeiten tauglich wären, sondern, dass für die Datenübertragung so instinktiv wie fälschlich zu einem Protokoll gegriffen wird, das dafür nicht gedacht ist, um mit einem Programm, das dafür nicht gedacht ist, eine Website aufzurufen, die die Probleme, die das falsche Programm im falschen Protokoll notwendigerweise bei der Umsetzung bereitet, auf eine Weise, die dafür ungeeignet ist, zu umgehen („beheben“) versucht

Hirnfick 2.0: Wenn JavaScript Menschen zu Letzten macht