Übrigens, scheiß spiegel-onlein…

…ich habe dich eben gerade ohne adblocker genießen dürfen. Und ich verspreche dir, dass mir das nie, nie, nie wieder passieren wird, denn du lieferst wirklich jede menschenverachtende scheißreklame aus.

Danke, dass du mir dabei geholfen hast, jemanden anders von den vorzügen eines adblockers zu überzeugen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

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Was einem dank adblocker so alles entgeht…

Im Rahmen einer aktuellen Malware-Kampagne nutzen Cyberkriminelle JavaScript, um Kryptowährungen in fremden Browsern zu minen. Zur Platzierung des Schadcodes missbrauchen sie laut dem Sicherheitshersteller ESET sowohl legitim eingekaufte Werbeflächen als auch kompromittierte Websites. ESET entdeckte den Code nach eigenen Angaben erstmals vor einigen Monaten; betroffen seien vor allem russisch- und ukrainischsprachige Websites

Juchu, endlich gibt es verbreitete javascript-trojaner, die im webbrauser laufen! Wenn doch nur jemand davor gewarnt hätte! 😦

Wer nicht der organisierten kriminalität zuarbeiten will, wer keine lust hat, sich dazu überrumpeln zu lassen, mit seinem kompjuter und seinem strom die puffbesuche und den kokainkonsum irgendwelcher verbrecher zu bezahlen, benutzt einen wirksamen javascript-blocker und einen wirksamen adblocker. Die installazjon dauert deutlich unter einer minute.

Und ja, der javascriptblocker ist unbedingt empfehlenswert. Javascript hat eine genau so beschissene security-bilanz wie das verruchte fläsch, und spielte bei nahezu allen infekzjonen von kompjutern über den webbrauser eine zentrale rolle. (Einzige ausnahme der letzten fünf jahre war ein fehler im feierfox bei der anzeige von PDF-dokumenten im brauser, und dieser kohd war in… na, wer kommt drauf… javascript geschrieben.) Irgendwelche scheißjornalisten und scheißpresseverleger, die euch mit trix und lügen zum zum anschalten von javascript nötigen wollen, sind eure feinde, aber dafür die freunde von asozjalen verbrechern.

Polizei des tages

Es ist schon sehr bemerkenswert, dass die hannöversche polizei vor einer üblen aktuellen trickbetrügermasche warnt, aber dabei mit keinem einzigen wort erwähnt, dass man sich mit einem adblocker vor derartigen überrumpelungen wirksam schützen kann. Verlasst euch drauf: die scheißjornalisten, die diese pressemeldung abschreiben, werden den hinweis nicht ergänzen.

Schon bitter, wenn polizei und jornalismus hand in hand arbeiten, um die internetz-kriminalität zu fördern. 😦

Javascript des tages

So ein mit javascript geskripteter webbrauser ist zwar keine besonders effizjente laufzeitumgebung, aber man kann trotzdem eine menge damit machen. Zum beispiel mit knackigen vierzig megabyte javascript-kohd (na, hat hier jemand für sein scheißhändi einen volumentarif?) eine handvoll bitcoin auf den kompjutern anderer leute mit dem strom anderer leute erzeugen. wie @adamjogrady@twitter.com bemerkt hat:

Just discovered an on-page advert was mining bitcoin in my browser. Remember kids: always use an adblocker

Ich ergänze (den adblocker hat ja hoffentlich schon jeder vernunftbegabte mensch): und gebt niemals einer webseit ohne konkreten technischen grund das privileg, javascript auf eurem rechner in eurem brauser ausführen zu können, sondern installiert einen skriptblocker. Und nein, wenn irgendwelche scheißpresseverleger behaupten, dass man javascript brauche, um ihre scheißpresseseits lesen zu können, ist das kein konkreter technischer grund, sondern eine dreiste, überrumpelnde, die intelligenz des lesers verachtende und die leser verdummende scheißlüge. Jegliche vertrauensgrundlage, die zur folge haben könnte, dass man javascript dennoch ausnahmsweise erlaubt, wird von solchen einzig der organisierten kriminalität nützenden scheißlügen unwiderbringlich zerstört.

Vermutlich werden einige leute erst dann bemerken, dass generell freigeschaltetes javascript eine scheißidee ist, wenn kriminelle systematisch unter den IP-adressen anderer leute ihre kriminellen geschäfte machen.

via @@tux@pod.geraspora.de

Wischofon des tages

Wer sich mit einem wischofon im internetz bewegt, ist im regelfall zu doof, sich um einen adblocker zu kümmern

[…] the actual rate of ad blocking on mobile devices in the US and Canada is 0 per cent

Tja, da wünsche ich den ganzen wischofon-enthirnten auch weiterhin viel spaß mit den neuesten reklameideen der scheißwerber und der neuesten schadsoftwäjhr der scheißverbrecher. Schon doof, wenn man doof ist… :mrgreen:

„Geistiges eigentum“ des tages

Mit Hilfe des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) hat der Adtech-Dienstleister Leven Labs eine seiner Domains erfolgreich von der Blockliste Easylist löschen lassen […] Begründet wurde das mit einer Regelung im DMCA, wonach die Umgehung von Kopierschutzmechanismen untersagt ist

Ich wünsche den psychoterroristischen webreklamefirmen auch weiterhin ganz viel spaß dabei, den leuten mit aller möglichen gewalt zeugs in die augen zu drücken, das die leute nicht in den augen haben wollen. Dass den leuten auch noch die kompjuter über verseuchte äds gepwnt werden, ist diesem gewalttätigen pack ebenfalls scheißegal, wenn die eigene kasse stimmt. Irgendwann kommt der hass, den ihr jeden tag an allen menschen auslebt, zu euch zurück, und zwar zu jedem einzelnem eurer kleinen, asozialen scheißschergen, und dann ist zahltag! Denn frieden ist mit den arschlöchern aus der reklamevermarktung nicht möglich…

Es scheint so weit zu sein…

In der BRD liegt ein gesetzliches verbot von adblockern in der luft

Die arschlöcher von presseverlegern, die so etwas in den dunkelkammern des reichstages anleiern, sind nun einmal nichts anderes als eure feinde. Ob eure kompjuter von irgendwelchen kriminellen gepwnt werden, ist denen scheißegal, so lange nur ihr geschäftchen läuft.

Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Kennt ihr den schon?

Guhgell, der größte reklamevermarkter des internetzes, will in seinem krohm-webbrauser einen standardmäßig laufenden adblocker verbauen, der inakzeptable reklame (nach meinung guhgells, nicht des anwenders) blockiert. [Link geht auf eine niederländische meldung.] Weitere einzelheiten sind zurzeit noch unbekannt. Ich vermute mal, dass jede reklame, die nicht von guhgell kommt, als „inakzeptabel“ betrachtet wird… :mrgreen:

Allerdings muss man das dingens noch eigenhändig aktivieren, so dass von den krohm-anwendern nur noch die allerdümmsten die ganze reklame in den webbrauser gekackt kriegen werden — bei denen es im regelfall mit der kaufkraft auch nicht so toll aussehen wird. Und deren kompjuter werden dann leider auch weiterhin über malvertising gepwnt und von verbrechern zu spämm- und schadsoftwäjhrschleudern umgebaut, bis endlich das scheiß-reklamegeschäft im web zusammenbricht…

Jeder weitere sargnagel in das reklamegeschäft im web ist mir recht! 😉

Wäre fast ein nachtrag geworden: Fefe liest in anderer reihenfolge als ich und hat auch eine englischsprachige kwelle gefunden

Nachtrag: eine lesenswerte bewertung von Henning Uhle.

Kennt ihr den schon?

Achtung, flüssigkeiten aus dem mundraum entfernen!

Verbot gefordert:
Verleger geben Adblockern Mitschuld an Trumps Wahlsieg

Und hier ist noch ein kleiner nachschlag auf der webseit der piraten-frakzjon in NRW — müsst ihr verstehen, onlein-reklame bei den hochkwalitativen kwalitätsmedien ist nicht zu beanstanden.

Zeitungsverleger:
Wer AdBlocker runterlädt, wird bestraft

Guhgell des tages

Kennt ihr adnauseam? Das ist ein adblocker, der die ads nicht nur einfach blockt, sondern außerdem einen klick auf die ads simuliert, so dass volle werbekosten für die so geklickten ads anfallen. Das dingens basiert auf ublock origin (und ist damit ähnlich zuverlässig), ist aber nicht passives blockieren, sondern der versuch aktiver gegenwehr.

Nun, guhgell hat das addon mit leicht fadenscheiniger begründung aus dem addon-dingens für sein webbrausersurrogatextrakt krohm rausgekickt und krohm-anwender sabotiert, die adnauseam benutzen. [Link geht auf einen englischen text.]

Wisst ja, „don’t be evil“, da wird man doch mal etwas wegzensieren dürfen, wenns das eigene geschäftsmodell — guhgell ist die größte reklameschleuder des internet — ein bisschen beeinträchtigen könnte. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit einem brauser von einer klitsche, die davon lebt, dass ihr wehrlos und datennackt vor ihr steht! Wo es alternativen zum scheiß-krohm gibt, kriegt ihr hoffentlich selbst raus.

Danke an B. G. für den hinweis

Heise des tages

Heute mit extraviel datenschutz, schutz der kompjutersicherheit und respekt vor der privatsfäre der leser:

Weil wir die Entscheidung, welche Daten weitergegeben werden, nicht Mark Zuckerberg, sondern den Lesern überlassen, nutzt Telepolis das c‘t-Datenschutzinstrument Shariff, das Ihre Privatsphäre vor der übertriebenen Neugierde sozialer Netzwerke schützt […] An dieser Stelle möchten wie noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Sie auch Ihren Adblocker ganz einfach nur für heise.de deaktivieren können, was uns mehr Werbeeinnahmen und Ihnen zusätzliche Features wie Amazon-Buchempfehlungen bringt

Immerhin wirds abschalten einer elementaren sicherheitssoftwäjhr (adblocker) noch nicht erzwungen, und im gegensatz zu fratzenbuch, zwitscherchen und guhgell darf amazon ruhig daten einsammeln und zu pseudonymen profilen zusammensetzen, die bei erster gelegenheit depseudonymisiert werden können. Auch weiterhin viel spaß mit einem jornalismus, der sich in erster linje als schaffung eines reklameumfeldes versteht und kein anderes geschäftsmodell entwickeln kann!

Übrigens: heute vor einem jahr hat der adblockerblocker „pagefair“ massenhaft schadsoftwäjhr auf die kompjuter von menschen befördert. Das erzwingen oder aufschwätzen ansich unerwünschter webreklame macht ganz schlechtes karma, und wer auf solchen zwang oder solches aufschwätzen reinfällt, ist hinterher mit seinen problemen allein gelassen, denn die arschlöcher, die so etwas erzwingen oder aufschwätzen, sind für die folgen ihres niederträchtigen tuns in keiner weise haftbar. Deshalb benutzt niemals das web ohne wirksamen adblocker!

Verbrechensförderer des tages

Die süddeutsche zeitung fordert die besucher ihrer webseit dazu auf, wirksame softwäjhr zum schutz der kompjutersicherheit zu deaktivieren. Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, warum es eine ganz schlechte idee ist, solchen aufforderungen folge zu leisten und verweise einfach auf einen etwas älteren text.

Und morgen schon im gleichen blatt: die schröckliche „cyberkriminalität“, die uns alle alle alle bedroht… 😦