Eine tüte mitleid…

Eine tüte mitleid für die notleidende reklameindustrie mit ihren menschenüberwachungstechniken, die zunehmend auch auf den wischofonen ausgesperrt wird.

So so, heise, das „kostet die scheißwerber also richig geld“. Nein, das kostet die kein geld! Sie können sich einfach nur weniger geld heimlich in die tasche stecken, indem sie geräte und menschen an dritte verkaufen, die ihnen gar nicht gehören. So ein hirnfickender neusprech zur mitleidserweckung für asozjale täter. Über eine sorgfältig ermittelnde polizei würdet ihr gewiss auch schreiben, dass sie kriminellen „richtig geld kostet“, nicht?! Vollidjoten! Hirnficker! Leserfeinde! Scheißjornalisten!

Ich lobe äppel wirklich ungern, aber dass die reklamestalkersperre direkt in den webbrauser verbaut wird, ist ein schritt in die richtige richtung. Die werber haben leider schon eine tolle idee, was sie dagegen tun wollen:

Daneben möchte das IAB mit der Industrie – idealerweise inklusive Apple – zu einer Übereinkunft kommen, Trackingmethoden über mehrere Geräte hinweg zu entwickeln, die „auch kundenfreundlich“ seien

Äppel bestechen, damit sie doch wieder stalken können. Der neusprech dafür ist schon fertig, im lügen sind die werber ja gut: „kundenfreundliches träcking“.

Stirb, scheißwerber, stirb! Kannst dir ja eine überwachungskamera mit biometrischer gesichtserkennung über dein würmerloch installieren lassen, damit du auch als leiche noch mit dem träcking weitermachen kannst.

(Wer wirklich ruhe vor den stalkern haben will, der nimmt einen webbrauser, für den es wirksame adblocker und javascriptblocker gibt und benutzt diese für das ganze web, ohne mehr als eine handvoll ausnahmen zusammenzuklicken. Und cookies von irgendwelchen dritten gehören sowieso zurückgewiesen, da habe ich nie verstanden, warum das nicht die standardeinstellung des webbrausers ist. Geräte, auf denen man sich keine richtigen webbrauser installieren kann, in denen man nicht die elementaren addons für kompjutersicherheit und privatsfäre nutzen kann, benutzt man nicht im heutigen web der menschenverachtung.)

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Ich sage es ja immer wieder…

Das wichtigste für die kompjutersicherheit ist nicht irgendein antivirus-schlangenöl, sondern aktuelle softwäjhr und ein aktuelles betrübssystem (weil beseitigte fehler nicht mehr ausgenutzt werden können) und darüber hinaus die verwendung wirksamer adblocker im webbrauser (auch wenn die von stinkenden reklamelügnern bezahlten scheißjornalisten euch das regelmäßig verschweigen und euch stattdessen einen vom schlangenöl erzählen) sowie äußerste vorsicht beim täglichen umgang mit mäjhl.

Oder um es mit heise onlein zu sagen:

Die Schadsoftware Andromeda wird zum einen durch E-Mails verteilt, die schadhafte Links enthalten. Wenn Anwender auf den Link klicken, starten sie den Download eines infizierten Dokuments. Die Nutzer können ihren Rechner aber auch über sogenannte Drive-by-Exploits infizieren. Dabei setzen die Angreifer vor allem manipulierte Werbebanner oder Websites ein

Jene scheißwebseits, die von euch das abschalten von werbeblockern fordern, arbeiten damit der organisierten kriminalität zu und helfen irgendwelchen verbrechern dabei, eure kompjuter zu pwnen.

Hadmut Danisch des tages

Hadmut Danisch hat entdeckt, dass über eingeblendete reklame aus drittkwellen schadsoftware und kriminelle überrumpelungen transportiert werden.

Ich habe gestern längere Zeit versucht, ebenfalls diese Werbeeinblendung zu sehen, habe sie aber nie bekommen […] Wie ich inzwischen anhand von Berichten (s.u.) herausgefunden habe, betrifft das iPhones und in seltenen Fällen Android-Geräte mit Firefox-Browser […] Damit ist es vermutlich eine Sicherheitslücke im Browser von Apple (Safari) oder deren Libraries. Eigentlich müsste man sich bei Apple und nicht beim mir beschweren

Tja, deshalb ist man ja auch niemals, niemals, niemals ohne adblocker im web unterwegs. Auch, wenns bitter für jene ist, die sich über reklameeinblendungen „finanzieren“ wollen. (In anderen texten hat sich Hadmut Danisch heute ausführlicher darüber ausgelassen.)

Übrigens, scheiß spiegel-onlein…

…ich habe dich eben gerade ohne adblocker genießen dürfen. Und ich verspreche dir, dass mir das nie, nie, nie wieder passieren wird, denn du lieferst wirklich jede menschenverachtende scheißreklame aus.

Danke, dass du mir dabei geholfen hast, jemanden anders von den vorzügen eines adblockers zu überzeugen.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Was einem dank adblocker so alles entgeht…

Im Rahmen einer aktuellen Malware-Kampagne nutzen Cyberkriminelle JavaScript, um Kryptowährungen in fremden Browsern zu minen. Zur Platzierung des Schadcodes missbrauchen sie laut dem Sicherheitshersteller ESET sowohl legitim eingekaufte Werbeflächen als auch kompromittierte Websites. ESET entdeckte den Code nach eigenen Angaben erstmals vor einigen Monaten; betroffen seien vor allem russisch- und ukrainischsprachige Websites

Juchu, endlich gibt es verbreitete javascript-trojaner, die im webbrauser laufen! Wenn doch nur jemand davor gewarnt hätte! 😦

Wer nicht der organisierten kriminalität zuarbeiten will, wer keine lust hat, sich dazu überrumpeln zu lassen, mit seinem kompjuter und seinem strom die puffbesuche und den kokainkonsum irgendwelcher verbrecher zu bezahlen, benutzt einen wirksamen javascript-blocker und einen wirksamen adblocker. Die installazjon dauert deutlich unter einer minute.

Und ja, der javascriptblocker ist unbedingt empfehlenswert. Javascript hat eine genau so beschissene security-bilanz wie das verruchte fläsch, und spielte bei nahezu allen infekzjonen von kompjutern über den webbrauser eine zentrale rolle. (Einzige ausnahme der letzten fünf jahre war ein fehler im feierfox bei der anzeige von PDF-dokumenten im brauser, und dieser kohd war in… na, wer kommt drauf… javascript geschrieben.) Irgendwelche scheißjornalisten und scheißpresseverleger, die euch mit trix und lügen zum zum anschalten von javascript nötigen wollen, sind eure feinde, aber dafür die freunde von asozjalen verbrechern.

Polizei des tages

Es ist schon sehr bemerkenswert, dass die hannöversche polizei vor einer üblen aktuellen trickbetrügermasche warnt, aber dabei mit keinem einzigen wort erwähnt, dass man sich mit einem adblocker vor derartigen überrumpelungen wirksam schützen kann. Verlasst euch drauf: die scheißjornalisten, die diese pressemeldung abschreiben, werden den hinweis nicht ergänzen.

Schon bitter, wenn polizei und jornalismus hand in hand arbeiten, um die internetz-kriminalität zu fördern. 😦

Javascript des tages

So ein mit javascript geskripteter webbrauser ist zwar keine besonders effizjente laufzeitumgebung, aber man kann trotzdem eine menge damit machen. Zum beispiel mit knackigen vierzig megabyte javascript-kohd (na, hat hier jemand für sein scheißhändi einen volumentarif?) eine handvoll bitcoin auf den kompjutern anderer leute mit dem strom anderer leute erzeugen. wie @adamjogrady@twitter.com bemerkt hat:

Just discovered an on-page advert was mining bitcoin in my browser. Remember kids: always use an adblocker

Ich ergänze (den adblocker hat ja hoffentlich schon jeder vernunftbegabte mensch): und gebt niemals einer webseit ohne konkreten technischen grund das privileg, javascript auf eurem rechner in eurem brauser ausführen zu können, sondern installiert einen skriptblocker. Und nein, wenn irgendwelche scheißpresseverleger behaupten, dass man javascript brauche, um ihre scheißpresseseits lesen zu können, ist das kein konkreter technischer grund, sondern eine dreiste, überrumpelnde, die intelligenz des lesers verachtende und die leser verdummende scheißlüge. Jegliche vertrauensgrundlage, die zur folge haben könnte, dass man javascript dennoch ausnahmsweise erlaubt, wird von solchen einzig der organisierten kriminalität nützenden scheißlügen unwiderbringlich zerstört.

Vermutlich werden einige leute erst dann bemerken, dass generell freigeschaltetes javascript eine scheißidee ist, wenn kriminelle systematisch unter den IP-adressen anderer leute ihre kriminellen geschäfte machen.

via @@tux@pod.geraspora.de

Wischofon des tages

Wer sich mit einem wischofon im internetz bewegt, ist im regelfall zu doof, sich um einen adblocker zu kümmern

[…] the actual rate of ad blocking on mobile devices in the US and Canada is 0 per cent

Tja, da wünsche ich den ganzen wischofon-enthirnten auch weiterhin viel spaß mit den neuesten reklameideen der scheißwerber und der neuesten schadsoftwäjhr der scheißverbrecher. Schon doof, wenn man doof ist… :mrgreen:

„Geistiges eigentum“ des tages

Mit Hilfe des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) hat der Adtech-Dienstleister Leven Labs eine seiner Domains erfolgreich von der Blockliste Easylist löschen lassen […] Begründet wurde das mit einer Regelung im DMCA, wonach die Umgehung von Kopierschutzmechanismen untersagt ist

Ich wünsche den psychoterroristischen webreklamefirmen auch weiterhin ganz viel spaß dabei, den leuten mit aller möglichen gewalt zeugs in die augen zu drücken, das die leute nicht in den augen haben wollen. Dass den leuten auch noch die kompjuter über verseuchte äds gepwnt werden, ist diesem gewalttätigen pack ebenfalls scheißegal, wenn die eigene kasse stimmt. Irgendwann kommt der hass, den ihr jeden tag an allen menschen auslebt, zu euch zurück, und zwar zu jedem einzelnem eurer kleinen, asozialen scheißschergen, und dann ist zahltag! Denn frieden ist mit den arschlöchern aus der reklamevermarktung nicht möglich…

Es scheint so weit zu sein…

In der BRD liegt ein gesetzliches verbot von adblockern in der luft

Die arschlöcher von presseverlegern, die so etwas in den dunkelkammern des reichstages anleiern, sind nun einmal nichts anderes als eure feinde. Ob eure kompjuter von irgendwelchen kriminellen gepwnt werden, ist denen scheißegal, so lange nur ihr geschäftchen läuft.

Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Kennt ihr den schon?

Guhgell, der größte reklamevermarkter des internetzes, will in seinem krohm-webbrauser einen standardmäßig laufenden adblocker verbauen, der inakzeptable reklame (nach meinung guhgells, nicht des anwenders) blockiert. [Link geht auf eine niederländische meldung.] Weitere einzelheiten sind zurzeit noch unbekannt. Ich vermute mal, dass jede reklame, die nicht von guhgell kommt, als „inakzeptabel“ betrachtet wird… :mrgreen:

Allerdings muss man das dingens noch eigenhändig aktivieren, so dass von den krohm-anwendern nur noch die allerdümmsten die ganze reklame in den webbrauser gekackt kriegen werden — bei denen es im regelfall mit der kaufkraft auch nicht so toll aussehen wird. Und deren kompjuter werden dann leider auch weiterhin über malvertising gepwnt und von verbrechern zu spämm- und schadsoftwäjhrschleudern umgebaut, bis endlich das scheiß-reklamegeschäft im web zusammenbricht…

Jeder weitere sargnagel in das reklamegeschäft im web ist mir recht! 😉

Wäre fast ein nachtrag geworden: Fefe liest in anderer reihenfolge als ich und hat auch eine englischsprachige kwelle gefunden

Nachtrag: eine lesenswerte bewertung von Henning Uhle.

Kennt ihr den schon?

Achtung, flüssigkeiten aus dem mundraum entfernen!

Verbot gefordert:
Verleger geben Adblockern Mitschuld an Trumps Wahlsieg

Und hier ist noch ein kleiner nachschlag auf der webseit der piraten-frakzjon in NRW — müsst ihr verstehen, onlein-reklame bei den hochkwalitativen kwalitätsmedien ist nicht zu beanstanden.

Zeitungsverleger:
Wer AdBlocker runterlädt, wird bestraft

Guhgell des tages

Kennt ihr adnauseam? Das ist ein adblocker, der die ads nicht nur einfach blockt, sondern außerdem einen klick auf die ads simuliert, so dass volle werbekosten für die so geklickten ads anfallen. Das dingens basiert auf ublock origin (und ist damit ähnlich zuverlässig), ist aber nicht passives blockieren, sondern der versuch aktiver gegenwehr.

Nun, guhgell hat das addon mit leicht fadenscheiniger begründung aus dem addon-dingens für sein webbrausersurrogatextrakt krohm rausgekickt und krohm-anwender sabotiert, die adnauseam benutzen. [Link geht auf einen englischen text.]

Wisst ja, „don’t be evil“, da wird man doch mal etwas wegzensieren dürfen, wenns das eigene geschäftsmodell — guhgell ist die größte reklameschleuder des internet — ein bisschen beeinträchtigen könnte. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit einem brauser von einer klitsche, die davon lebt, dass ihr wehrlos und datennackt vor ihr steht! Wo es alternativen zum scheiß-krohm gibt, kriegt ihr hoffentlich selbst raus.

Danke an B. G. für den hinweis