Es scheint so weit zu sein…

In der BRD liegt ein gesetzliches verbot von adblockern in der luft

Die arschlöcher von presseverlegern, die so etwas in den dunkelkammern des reichstages anleiern, sind nun einmal nichts anderes als eure feinde. Ob eure kompjuter von irgendwelchen kriminellen gepwnt werden, ist denen scheißegal, so lange nur ihr geschäftchen läuft.

Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Kennt ihr den schon?

Guhgell, der größte reklamevermarkter des internetzes, will in seinem krohm-webbrauser einen standardmäßig laufenden adblocker verbauen, der inakzeptable reklame (nach meinung guhgells, nicht des anwenders) blockiert. [Link geht auf eine niederländische meldung.] Weitere einzelheiten sind zurzeit noch unbekannt. Ich vermute mal, dass jede reklame, die nicht von guhgell kommt, als „inakzeptabel“ betrachtet wird… :mrgreen:

Allerdings muss man das dingens noch eigenhändig aktivieren, so dass von den krohm-anwendern nur noch die allerdümmsten die ganze reklame in den webbrauser gekackt kriegen werden — bei denen es im regelfall mit der kaufkraft auch nicht so toll aussehen wird. Und deren kompjuter werden dann leider auch weiterhin über malvertising gepwnt und von verbrechern zu spämm- und schadsoftwäjhrschleudern umgebaut, bis endlich das scheiß-reklamegeschäft im web zusammenbricht…

Jeder weitere sargnagel in das reklamegeschäft im web ist mir recht! 😉

Wäre fast ein nachtrag geworden: Fefe liest in anderer reihenfolge als ich und hat auch eine englischsprachige kwelle gefunden

Nachtrag: eine lesenswerte bewertung von Henning Uhle.

Kennt ihr den schon?

Achtung, flüssigkeiten aus dem mundraum entfernen!

Verbot gefordert:
Verleger geben Adblockern Mitschuld an Trumps Wahlsieg

Und hier ist noch ein kleiner nachschlag auf der webseit der piraten-frakzjon in NRW — müsst ihr verstehen, onlein-reklame bei den hochkwalitativen kwalitätsmedien ist nicht zu beanstanden.

Zeitungsverleger:
Wer AdBlocker runterlädt, wird bestraft

Guhgell des tages

Kennt ihr adnauseam? Das ist ein adblocker, der die ads nicht nur einfach blockt, sondern außerdem einen klick auf die ads simuliert, so dass volle werbekosten für die so geklickten ads anfallen. Das dingens basiert auf ublock origin (und ist damit ähnlich zuverlässig), ist aber nicht passives blockieren, sondern der versuch aktiver gegenwehr.

Nun, guhgell hat das addon mit leicht fadenscheiniger begründung aus dem addon-dingens für sein webbrausersurrogatextrakt krohm rausgekickt und krohm-anwender sabotiert, die adnauseam benutzen. [Link geht auf einen englischen text.]

Wisst ja, „don’t be evil“, da wird man doch mal etwas wegzensieren dürfen, wenns das eigene geschäftsmodell — guhgell ist die größte reklameschleuder des internet — ein bisschen beeinträchtigen könnte. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit einem brauser von einer klitsche, die davon lebt, dass ihr wehrlos und datennackt vor ihr steht! Wo es alternativen zum scheiß-krohm gibt, kriegt ihr hoffentlich selbst raus.

Danke an B. G. für den hinweis

Heise des tages

Heute mit extraviel datenschutz, schutz der kompjutersicherheit und respekt vor der privatsfäre der leser:

Weil wir die Entscheidung, welche Daten weitergegeben werden, nicht Mark Zuckerberg, sondern den Lesern überlassen, nutzt Telepolis das c‘t-Datenschutzinstrument Shariff, das Ihre Privatsphäre vor der übertriebenen Neugierde sozialer Netzwerke schützt […] An dieser Stelle möchten wie noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Sie auch Ihren Adblocker ganz einfach nur für heise.de deaktivieren können, was uns mehr Werbeeinnahmen und Ihnen zusätzliche Features wie Amazon-Buchempfehlungen bringt

Immerhin wirds abschalten einer elementaren sicherheitssoftwäjhr (adblocker) noch nicht erzwungen, und im gegensatz zu fratzenbuch, zwitscherchen und guhgell darf amazon ruhig daten einsammeln und zu pseudonymen profilen zusammensetzen, die bei erster gelegenheit depseudonymisiert werden können. Auch weiterhin viel spaß mit einem jornalismus, der sich in erster linje als schaffung eines reklameumfeldes versteht und kein anderes geschäftsmodell entwickeln kann!

Übrigens: heute vor einem jahr hat der adblockerblocker „pagefair“ massenhaft schadsoftwäjhr auf die kompjuter von menschen befördert. Das erzwingen oder aufschwätzen ansich unerwünschter webreklame macht ganz schlechtes karma, und wer auf solchen zwang oder solches aufschwätzen reinfällt, ist hinterher mit seinen problemen allein gelassen, denn die arschlöcher, die so etwas erzwingen oder aufschwätzen, sind für die folgen ihres niederträchtigen tuns in keiner weise haftbar. Deshalb benutzt niemals das web ohne wirksamen adblocker!

Verbrechensförderer des tages

Die süddeutsche zeitung fordert die besucher ihrer webseit dazu auf, wirksame softwäjhr zum schutz der kompjutersicherheit zu deaktivieren. Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, warum es eine ganz schlechte idee ist, solchen aufforderungen folge zu leisten und verweise einfach auf einen etwas älteren text.

Und morgen schon im gleichen blatt: die schröckliche „cyberkriminalität“, die uns alle alle alle bedroht… 😦

Verantwortungsloser hirnfickjornalismus wirkt

Über drei viertel der nutzer von adblockern haben schuldgefühle. [Link auf einen englischen text]

Aber hej, dafür haben sie wenigstens keine kompjuter, die mit schadsoftwäjhr übernommen werden, die über werbenetzwerke verteilt werden — und das ist im moment neben der mäjhl einer der wichtigsten verbreitungswege. Oder, um es mit sophos zu sagen, wenns mir mal wieder keiner glaubt:

Malvertising is short for malicious advertising, which is where usually-trustworthy sites temporarily go rogue because one of the ads they display turns out to be booby-trapped and tries to foist malware or potentially unwanted content on your computer

Deutsche speerspitzen des kwalitätsjornalismus wie heise onlein sind da ja oft ein bisschen bewusst undeutlich, damit das eigene reklamegeschäft auch ja nicht beschädigt werde.

Und ja, die installazjon einer schadsoftwäjr (etwa eines erpressungstrojaners oder eines trojaners, der gezielt das onlein-bänking manipuliert) kann einem auch auf deutschsprachigen webseits mit hohem ansehen passieren. Es wird höchste zeit, dass es mit der reklame im web endlich zu ende geht!

„Adblock plus“ des tages…

Adblock plus verkauft jetzt ads

Klingt wie eine satire, so ähnlich wie „kondome jetzt mit sperma beschichtet“, ist aber keine satire.

Wer einen werbeblocker haben will, der die werbung blockiert, statt seine nutzer mit zusätzlicher werbung zu belästigen, bitte einfach ublock origin verwenden. Ist schnell installiert und macht das, was er tun soll.

Worauf haben wir denn alle noch gewartet

Ein gesetzliches Verbot von Ad-Blockern steht uns möglicherweise ins Haus, denn Interessenverbände fordern aufgrund des hohen Zuwachses der Nutzerzahlen gesetzgeberische Maßnahmen

Auch weiterhin viel spaß mit den gegnern des internetzes, den freunden der organisierten kriminalität und deinen feinden: den scheißjornalisten und den scheißpresseverlegern!

Adblockerblocker des tages

Golem fordert seine leser aufdringlich dazu auf, wirksame sicherheitssoftwäjhr gegen eine übernahme des kompjuters durch kriminelle abzuschalten (was bei naiven menschen leider immer wieder einmal klappt) und bittet auf diese weise darum, in zukunft von niemanden mehr verlinkt zu werden, der etwas gegen kriminelle machenschaften hat:

ADBLOCKER ERKANNT -- Sie verwenden einen Adblocker, daher kann die Seite nicht richtig dargestellt werden. Bitte deaktivieren sie den AdBlocker für diese Seite. Oder nutzen Sie Golem.de als Abonnent. Ab 2,50 € pro Monat erhalten Sie unsere Inhalte mit 'Golem pur' werbe- und trackingfrei und mit vielen Zusatzfunktionen wie Volltext-RSS-Feed oder FullHD-Videos. -- Die Redaktion von Golem.de sagt danke!

Zu einer so freundlich und aufmerksam formulierten aufforderung, einen helfershelfer der organisierten internetz-kriminalität niemals mehr zu verlinken, kann ich gar nicht „nein“ sagen. Das gibt von mir keinen einzigen direkten link mehr.

Kleiner tipp für jene mitmenschen, die sich trotzdem weiterhin „golem“ geben wollen: Zurzeit kann man dort noch lesen, ohne dass sich solche irreführend formulierten meldungen der marke „kann nicht richtig dargestellt werden“ in den weg stellen, indem man einfach javascript abschaltet. Und das ist sowieso empfehlenswert, vor allem auf jornalistischen webseits. Es ist aber nur eine frage der zeit, bis „golem“ das andersrum machen wird, so dass der überlagernde gimpelfang-text erst nach dem laden der seite mit javascript ausgeblendet wird.

(Unfassbar, wie scheiße dieses web ist, wenn man jeder dahergelaufenen seite javascript erlaubt. Wie können menschen das überhaupt ertragen?)

S/M des tages

Hej, fratzenbuch-süchtige, das ist schon toll, dass ihr „freiwillig“ eine webseit ladet, auf der ihr dann zum anschauen von scheißreklame „gezwungen“ werdet. 😀

Ich wünsche euch auch weiterhin ganz viel spaß mit webseits von börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, die es in gar nicht so ferner vergangenheit sogar mit offen asozjaler und illegaler spämm versucht haben. (Übrigens: die mäjhladressen für seine widerlichen drexspämms hat das fratzenbuch damals mit einer trojanerfunkzjon in seiner äpp für wischofone eingesammelt. Vor schadsoftwäjhr, deren machart direkt von der organisierten kriminalität abgeschaut wurde, haben diese riesenarschlöcher um herrn Zuckerberg auch nicht zurückgeschreckt. Da müsst ihr hin, leute! Da ists warm! Da ists sozjal und miteinander und freunde! Vollidjoten!)

Fratzenbuch des tages

Facebook umgeht Werbe-Blocker

Denn schließlich weiß das fratzenbuch genauer als du selbst, was du sehen willst und was du wirklich brauchst. Deshalb kann es auf deine entscheidung, keine reklame sehen zu wollen, einfach so scheißen. Auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch, einem börsennotierten unternehmen…

Der Konzern, zu dem auch Whatsapp und Instagram gehören, bestreitet nahezu seinen gesamten Umsatz aus Werbeeinnahmen

…ohne seriöses geschäftsmodell (jenseits der vergällung erwünschter inhalte mit im regelfall völlig unerwünschten hirnfickversuchen der reklameheinis).

Ein gülden gleißender neusprech-punkt für das wort „werbeerlebnis“ — so ein scheißwort kann sich nur ein scheißwerber ausgedacht haben. Klingt doch gleich viel erlebnisorientierter als der alte neusprech „verbraucherinformazjonen“.

Adblocker des tages

Zwei drittel der nutzer von adblockern haben nach einer studie von reklameheinis immer noch nicht kapiert, dass es sich bei adblockern um die einzig wirksame vorbeugung gegen schadsoftwäjhr handelt, die über werbenetzwerke ausgeliefert wird. Die glauben immer noch, es ging nur um ein schöneres web ohne die asozjalen belästigungen durch scheißwerber. Vermutlich müssen diese ganzen menschen sich erstmal einen erpressungstrojaner einfangen, nachdem ihr kompjuter über ein unaufdringliches (aber mit verseuchtem javascript jede sicherheitslücke abklapperndes) werbedingens gepwnt wurde.

Hej, aber der kommende hirnfick für die dummen wird schon hübsch mit tollen „garantien“ vorbereitet:

Zusätzlich sollten die Anbieter ihren Nutzern garantieren, dass die Werbung die Auslieferung von Webseiten nicht verlangsamt und keine Schadprogramme enthält

Das werden wir alle demnächst noch häufiger so lesen.

Hier gibt es zwei punkte, zu denen ich gern ein paar wörter schreiben möchte

  1. […] dass die Werbung die Auslieferung von Webseiten nicht verlangsamt […]
    Nun, es sind zusätzliche daten, die über eine leitung mit begrenzter kapizität übertragen werden und vom webbrauser verarbeitet und dargestellt werden müssen. Es handelt sich also immer um eine verlangsamung. Wenn die daten aus diversen dritt- und viertkwellen zusammengeholt werden, kann dafür nicht HTTP-1.1-keep-alive verwendet werden, so dass es jedesmal zu einem neuen (und relativ zeitaufwändigen) verbindungsaufbau mit dem zugehörigen protokollkram kommt, was eine zusätzliche verlangsamung ist. Und wenn man dann auch noch einen volumentarif für sein internetz hat (für leser, die nicht in der BRD leben: das ist in der BRD völlig normal bei mobilzugängen, und jornalisten sprechen hier von „datenverbrauch“ und merken selbst nicht, wie dadaistisch dieses wort ist), dann wird das begrenzte datenvolumen von den zusammen mit erwünschten daten ausgelieferten lug- und mülldaten der reklameheinis weggeknabbert. Oder anders gesagt: die scheißreklame macht bei nutzern mit volumentarif das internetz insgesamt teurer oder nach einer drosselung nach volumenerschöpfung insgesamt viel viel langsamer. Wenn denn auch noch ein großteil des reklamekohds aus träckendem javascript besteht, das empfindlich in die privatsfäre eindringt, ist die nutzung eines adblockers eine vernünftige entscheidung und die verweigerung dieser nutzung eine dumme entscheidung.
  2. […] und keine Schadprogramme enthält […]
    Diese „garantie“ ist nur von wert, wenn sie mit ener zugesagten und im zweifelsfall einklagbaren, praktisch nicht begrenzten haftung für alle von schadsoftwäjhr in der werbung verursachten schäden einhergeht (das risiko kann ja von den werbetreibenden versichert werden) und wenn der nutzer auch nur den schimmer einer möglichkeit hat, rauszukriegen, welches scheißreklamenetzwerk für die übernahme eines kompjuters durch kriminelle (mit anschließendem manipulierten onlein-bänking, identitätsmissbrauch, erpressungstrojaner oder noch schlimmeren folgen wie dem herunterfahren eines kraftwerkes durch ausgelesene fernwartungs-zugangsdaten) verantwortlich war. Es gibt zurzeit für einen gewöhnlichen nutzer keine möglichkeiten, so etwas festzustellen. Ihm wird nicht einmal transparent, welche scheißreklamenetzwerke sich gerade auf der seite rumtummeln, die ihm im webbrauser irreführend so angezeigt wird, als handele es sich um eine seite aus einem guss von einer kwelle. Um die wirklichkeit dahinter zu sehen, kann er entweder strg+U drücken und ein bisschen HTML- und javascript-kwältext lesen und verstehen (der natürlich kwältext aus anderen kwellen nachlädt, die dann ebenfalls gelesen und verstanden werden müssen), oder aber einen werbeblocker benutzen, der eine übersicht der geblockten werbungen anzeigt. Klar, man kann sich auf ein versprechen verlassen. Von werbern. Also von professjonellen lügnern. Aber das wäre wirklich sehr sehr dumm. Oder räumen die scheißwerber damit etwa ein, dass sie bislang absichtlich schadsoftwäjhr ausgeliefert hätten? Natürlich nicht. Haben sie ja auch nicht. Und auch in zukunft werden sie es nicht mit absicht tun. Sie werden einfach nur der organisierten kriminalität die infrastruktur ihrer werbenetzwerke zur verfügung stellen.

Lasst euch niemals sand in die augen streuen. Schon gar nicht von werbern. Wenn man sich im web bewegt, ist zurzeit der werbeblocker ein wichtigeres und ungleich wirksameres sicherheitsprogramm als das antivirus-schlangenöl.

„Geschäftsmodelle“, die voraussetzen, dass menschen sicherheitssoftwäjhr abschalten, müssen verschwinden! Am besten schnell! Und sie werden auch verschwinden, aber leider nicht schnell genug…

Stirb, scheißwerber, stirb! Und grüß Judas Iskariot von mir.