Heise des tages

Heute mit extraviel datenschutz, schutz der kompjutersicherheit und respekt vor der privatsfäre der leser:

Weil wir die Entscheidung, welche Daten weitergegeben werden, nicht Mark Zuckerberg, sondern den Lesern überlassen, nutzt Telepolis das c‘t-Datenschutzinstrument Shariff, das Ihre Privatsphäre vor der übertriebenen Neugierde sozialer Netzwerke schützt […] An dieser Stelle möchten wie noch einmal darauf aufmerksam machen, dass Sie auch Ihren Adblocker ganz einfach nur für heise.de deaktivieren können, was uns mehr Werbeeinnahmen und Ihnen zusätzliche Features wie Amazon-Buchempfehlungen bringt

Immerhin wirds abschalten einer elementaren sicherheitssoftwäjhr (adblocker) noch nicht erzwungen, und im gegensatz zu fratzenbuch, zwitscherchen und guhgell darf amazon ruhig daten einsammeln und zu pseudonymen profilen zusammensetzen, die bei erster gelegenheit depseudonymisiert werden können. Auch weiterhin viel spaß mit einem jornalismus, der sich in erster linje als schaffung eines reklameumfeldes versteht und kein anderes geschäftsmodell entwickeln kann!

Übrigens: heute vor einem jahr hat der adblockerblocker „pagefair“ massenhaft schadsoftwäjhr auf die kompjuter von menschen befördert. Das erzwingen oder aufschwätzen ansich unerwünschter webreklame macht ganz schlechtes karma, und wer auf solchen zwang oder solches aufschwätzen reinfällt, ist hinterher mit seinen problemen allein gelassen, denn die arschlöcher, die so etwas erzwingen oder aufschwätzen, sind für die folgen ihres niederträchtigen tuns in keiner weise haftbar. Deshalb benutzt niemals das web ohne wirksamen adblocker!

Verbrechensförderer des tages

Die süddeutsche zeitung fordert die besucher ihrer webseit dazu auf, wirksame softwäjhr zum schutz der kompjutersicherheit zu deaktivieren. Ich wiederhole jetzt nicht noch einmal, warum es eine ganz schlechte idee ist, solchen aufforderungen folge zu leisten und verweise einfach auf einen etwas älteren text.

Und morgen schon im gleichen blatt: die schröckliche „cyberkriminalität“, die uns alle alle alle bedroht… 😦

Verantwortungsloser hirnfickjornalismus wirkt

Über drei viertel der nutzer von adblockern haben schuldgefühle. [Link auf einen englischen text]

Aber hej, dafür haben sie wenigstens keine kompjuter, die mit schadsoftwäjhr übernommen werden, die über werbenetzwerke verteilt werden — und das ist im moment neben der mäjhl einer der wichtigsten verbreitungswege. Oder, um es mit sophos zu sagen, wenns mir mal wieder keiner glaubt:

Malvertising is short for malicious advertising, which is where usually-trustworthy sites temporarily go rogue because one of the ads they display turns out to be booby-trapped and tries to foist malware or potentially unwanted content on your computer

Deutsche speerspitzen des kwalitätsjornalismus wie heise onlein sind da ja oft ein bisschen bewusst undeutlich, damit das eigene reklamegeschäft auch ja nicht beschädigt werde.

Und ja, die installazjon einer schadsoftwäjr (etwa eines erpressungstrojaners oder eines trojaners, der gezielt das onlein-bänking manipuliert) kann einem auch auf deutschsprachigen webseits mit hohem ansehen passieren. Es wird höchste zeit, dass es mit der reklame im web endlich zu ende geht!

„Adblock plus“ des tages…

Adblock plus verkauft jetzt ads

Klingt wie eine satire, so ähnlich wie „kondome jetzt mit sperma beschichtet“, ist aber keine satire.

Wer einen werbeblocker haben will, der die werbung blockiert, statt seine nutzer mit zusätzlicher werbung zu belästigen, bitte einfach ublock origin verwenden. Ist schnell installiert und macht das, was er tun soll.

Worauf haben wir denn alle noch gewartet

Ein gesetzliches Verbot von Ad-Blockern steht uns möglicherweise ins Haus, denn Interessenverbände fordern aufgrund des hohen Zuwachses der Nutzerzahlen gesetzgeberische Maßnahmen

Auch weiterhin viel spaß mit den gegnern des internetzes, den freunden der organisierten kriminalität und deinen feinden: den scheißjornalisten und den scheißpresseverlegern!

Adblockerblocker des tages

Golem fordert seine leser aufdringlich dazu auf, wirksame sicherheitssoftwäjhr gegen eine übernahme des kompjuters durch kriminelle abzuschalten (was bei naiven menschen leider immer wieder einmal klappt) und bittet auf diese weise darum, in zukunft von niemanden mehr verlinkt zu werden, der etwas gegen kriminelle machenschaften hat:

ADBLOCKER ERKANNT -- Sie verwenden einen Adblocker, daher kann die Seite nicht richtig dargestellt werden. Bitte deaktivieren sie den AdBlocker für diese Seite. Oder nutzen Sie Golem.de als Abonnent. Ab 2,50 € pro Monat erhalten Sie unsere Inhalte mit 'Golem pur' werbe- und trackingfrei und mit vielen Zusatzfunktionen wie Volltext-RSS-Feed oder FullHD-Videos. -- Die Redaktion von Golem.de sagt danke!

Zu einer so freundlich und aufmerksam formulierten aufforderung, einen helfershelfer der organisierten internetz-kriminalität niemals mehr zu verlinken, kann ich gar nicht „nein“ sagen. Das gibt von mir keinen einzigen direkten link mehr.

Kleiner tipp für jene mitmenschen, die sich trotzdem weiterhin „golem“ geben wollen: Zurzeit kann man dort noch lesen, ohne dass sich solche irreführend formulierten meldungen der marke „kann nicht richtig dargestellt werden“ in den weg stellen, indem man einfach javascript abschaltet. Und das ist sowieso empfehlenswert, vor allem auf jornalistischen webseits. Es ist aber nur eine frage der zeit, bis „golem“ das andersrum machen wird, so dass der überlagernde gimpelfang-text erst nach dem laden der seite mit javascript ausgeblendet wird.

(Unfassbar, wie scheiße dieses web ist, wenn man jeder dahergelaufenen seite javascript erlaubt. Wie können menschen das überhaupt ertragen?)

S/M des tages

Hej, fratzenbuch-süchtige, das ist schon toll, dass ihr „freiwillig“ eine webseit ladet, auf der ihr dann zum anschauen von scheißreklame „gezwungen“ werdet. 😀

Ich wünsche euch auch weiterhin ganz viel spaß mit webseits von börsennotierten unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, die es in gar nicht so ferner vergangenheit sogar mit offen asozjaler und illegaler spämm versucht haben. (Übrigens: die mäjhladressen für seine widerlichen drexspämms hat das fratzenbuch damals mit einer trojanerfunkzjon in seiner äpp für wischofone eingesammelt. Vor schadsoftwäjhr, deren machart direkt von der organisierten kriminalität abgeschaut wurde, haben diese riesenarschlöcher um herrn Zuckerberg auch nicht zurückgeschreckt. Da müsst ihr hin, leute! Da ists warm! Da ists sozjal und miteinander und freunde! Vollidjoten!)

Fratzenbuch des tages

Facebook umgeht Werbe-Blocker

Denn schließlich weiß das fratzenbuch genauer als du selbst, was du sehen willst und was du wirklich brauchst. Deshalb kann es auf deine entscheidung, keine reklame sehen zu wollen, einfach so scheißen. Auch weiterhin viel spaß beim fratzenbuch, einem börsennotierten unternehmen…

Der Konzern, zu dem auch Whatsapp und Instagram gehören, bestreitet nahezu seinen gesamten Umsatz aus Werbeeinnahmen

…ohne seriöses geschäftsmodell (jenseits der vergällung erwünschter inhalte mit im regelfall völlig unerwünschten hirnfickversuchen der reklameheinis).

Ein gülden gleißender neusprech-punkt für das wort „werbeerlebnis“ — so ein scheißwort kann sich nur ein scheißwerber ausgedacht haben. Klingt doch gleich viel erlebnisorientierter als der alte neusprech „verbraucherinformazjonen“.

Adblocker des tages

Zwei drittel der nutzer von adblockern haben nach einer studie von reklameheinis immer noch nicht kapiert, dass es sich bei adblockern um die einzig wirksame vorbeugung gegen schadsoftwäjhr handelt, die über werbenetzwerke ausgeliefert wird. Die glauben immer noch, es ging nur um ein schöneres web ohne die asozjalen belästigungen durch scheißwerber. Vermutlich müssen diese ganzen menschen sich erstmal einen erpressungstrojaner einfangen, nachdem ihr kompjuter über ein unaufdringliches (aber mit verseuchtem javascript jede sicherheitslücke abklapperndes) werbedingens gepwnt wurde.

Hej, aber der kommende hirnfick für die dummen wird schon hübsch mit tollen „garantien“ vorbereitet:

Zusätzlich sollten die Anbieter ihren Nutzern garantieren, dass die Werbung die Auslieferung von Webseiten nicht verlangsamt und keine Schadprogramme enthält

Das werden wir alle demnächst noch häufiger so lesen.

Hier gibt es zwei punkte, zu denen ich gern ein paar wörter schreiben möchte

  1. […] dass die Werbung die Auslieferung von Webseiten nicht verlangsamt […]
    Nun, es sind zusätzliche daten, die über eine leitung mit begrenzter kapizität übertragen werden und vom webbrauser verarbeitet und dargestellt werden müssen. Es handelt sich also immer um eine verlangsamung. Wenn die daten aus diversen dritt- und viertkwellen zusammengeholt werden, kann dafür nicht HTTP-1.1-keep-alive verwendet werden, so dass es jedesmal zu einem neuen (und relativ zeitaufwändigen) verbindungsaufbau mit dem zugehörigen protokollkram kommt, was eine zusätzliche verlangsamung ist. Und wenn man dann auch noch einen volumentarif für sein internetz hat (für leser, die nicht in der BRD leben: das ist in der BRD völlig normal bei mobilzugängen, und jornalisten sprechen hier von „datenverbrauch“ und merken selbst nicht, wie dadaistisch dieses wort ist), dann wird das begrenzte datenvolumen von den zusammen mit erwünschten daten ausgelieferten lug- und mülldaten der reklameheinis weggeknabbert. Oder anders gesagt: die scheißreklame macht bei nutzern mit volumentarif das internetz insgesamt teurer oder nach einer drosselung nach volumenerschöpfung insgesamt viel viel langsamer. Wenn denn auch noch ein großteil des reklamekohds aus träckendem javascript besteht, das empfindlich in die privatsfäre eindringt, ist die nutzung eines adblockers eine vernünftige entscheidung und die verweigerung dieser nutzung eine dumme entscheidung.
  2. […] und keine Schadprogramme enthält […]
    Diese „garantie“ ist nur von wert, wenn sie mit ener zugesagten und im zweifelsfall einklagbaren, praktisch nicht begrenzten haftung für alle von schadsoftwäjhr in der werbung verursachten schäden einhergeht (das risiko kann ja von den werbetreibenden versichert werden) und wenn der nutzer auch nur den schimmer einer möglichkeit hat, rauszukriegen, welches scheißreklamenetzwerk für die übernahme eines kompjuters durch kriminelle (mit anschließendem manipulierten onlein-bänking, identitätsmissbrauch, erpressungstrojaner oder noch schlimmeren folgen wie dem herunterfahren eines kraftwerkes durch ausgelesene fernwartungs-zugangsdaten) verantwortlich war. Es gibt zurzeit für einen gewöhnlichen nutzer keine möglichkeiten, so etwas festzustellen. Ihm wird nicht einmal transparent, welche scheißreklamenetzwerke sich gerade auf der seite rumtummeln, die ihm im webbrauser irreführend so angezeigt wird, als handele es sich um eine seite aus einem guss von einer kwelle. Um die wirklichkeit dahinter zu sehen, kann er entweder strg+U drücken und ein bisschen HTML- und javascript-kwältext lesen und verstehen (der natürlich kwältext aus anderen kwellen nachlädt, die dann ebenfalls gelesen und verstanden werden müssen), oder aber einen werbeblocker benutzen, der eine übersicht der geblockten werbungen anzeigt. Klar, man kann sich auf ein versprechen verlassen. Von werbern. Also von professjonellen lügnern. Aber das wäre wirklich sehr sehr dumm. Oder räumen die scheißwerber damit etwa ein, dass sie bislang absichtlich schadsoftwäjhr ausgeliefert hätten? Natürlich nicht. Haben sie ja auch nicht. Und auch in zukunft werden sie es nicht mit absicht tun. Sie werden einfach nur der organisierten kriminalität die infrastruktur ihrer werbenetzwerke zur verfügung stellen.

Lasst euch niemals sand in die augen streuen. Schon gar nicht von werbern. Wenn man sich im web bewegt, ist zurzeit der werbeblocker ein wichtigeres und ungleich wirksameres sicherheitsprogramm als das antivirus-schlangenöl.

„Geschäftsmodelle“, die voraussetzen, dass menschen sicherheitssoftwäjhr abschalten, müssen verschwinden! Am besten schnell! Und sie werden auch verschwinden, aber leider nicht schnell genug…

Stirb, scheißwerber, stirb! Und grüß Judas Iskariot von mir.

Die „VR“ china ist vorangegangen…

Ein neuer Gesetzentwurf in China erklärt Adblocker aller Art für illegal

Ich wünsche den chinesen viel spaß mit der schadsoftwäjhr, die sie sich einfangen, weil sie wirksame softwäjhr gegen die übernahme ihrer kompjuter durch kriminelle nicht verwenden dürfen. Ein staatliches verbot von adblockern kommt einer staatlichen förderung der organisierten kriminalität gleich und wird für eine welle des „malvertisings“ sorgen, wie es sie noch nie gegeben hat. Tatsächlich ertappe ich mich dabei, dass ich mir heimlich wünsche, dass der dadurch angerichtete schaden so groß wird, dass es selbst in einem stalinistisch durchzensierten staatswesen nicht mehr verschwiegen werden kann und zum mahnmal für den rest der welt wird. 😈

Mal schauen, wann sie hier versuchen, adblocker zu verbieten. Wer es absurd findet: wir haben auch ein „leistungsschutzrecht für presseverleger“ in der lobbyistischen bimbesrepublik korruptistan.

Hej, Stern!

Hej, stern!

Mit großer erheiterung habe ich deinen anti-adblock-hirnfick wahrgenommen. (Der ist gerade hier zu finden, und das hier ist ein dauerhaftes archiv deiner gnadenlos dummen unverschämtheit.)

Statt darauf „inhaltlich“ einzugehen, was du mit deinem arroganten gewinsel und deinem psychomanipulativen vorwurfston unmöglich machst, hier nur ein paar hinweise auf texte, die ich schon vor längerer zeit geschrieben habe und die heute leider noch genau so aktuell wie damals sind:

So, und nach diesem bisschen ganz normalen wahnsinns (dies ist keine vollständige liste der vorkommnisse, nicht einmal eine vollständige liste meines geschreibes zur schadsoftwäjhr-auslieferung über ad-netze) jetzt noch ein paar allgemeinere texte zum tema:

Wenn ihr beim stern jetzt immer noch nicht merkt, wie hirnlos, leserverachtend und kriminalitätsfördernd eure beschissene scheißkampanje ist und wie kaumüberbietbar arschlochhaft die präsentation eurer beschissenen scheißkampanje ist, kann ich euch auch nicht mehr helfen. Vermutlich braucht ihr einen wartungsexperten, der eure kranken, entmenschten, leserverachtenden und intelligenzverachtenden jornalistengehirne gegen etwas funkzjonierendes austauscht.

Hej, stern, und pass ja auf, dass du dir nicht so mieses karma wie „forbes“ mit ihrer anti-adblock-kampanje auflädst!

Dein dich „genießender“
Nachtwächter

PS: Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Nachtrag: hui, Fefe hat aber auch recht deutliche worte gefunden

Schlagzeile des tages

Bund-Länder-Kommission prüft Adblocker-Verbot

Ich hoffe, die prüfen auch eine vollumfängliche haftung von webseitbetreibern für die über eingeblendete ads ausgelieferte schadsoftware und ihre folgen… oh, das geht nicht, denn das würde das „geschäftsmodell“ der scheißpresse im web zerstören… nun gut, dann prüfen sie halt nur, wie sie selbstverantwortung bei der herstellung von kompjutersicherheit kriminalisieren können…

Ich gehe jetzt mal kotzen.

Die gute nachricht des tages

Die kampanjen der scheißpresseverleger gegen adblocker waren außerordentlich erfolgreich. 😀

Gruß auch an den springerverlach.

Stirb, scheißpresse, stirb! (Oder such dir ein seriöses geschäftsmodell und überzeug die leute davon, dass man für dein minderkwalitatives scheißgeschreibsel und deine von den agenturen übernommenen kriegs-und-tittitainment-meldungen und deine wiedergegebenen PResseerklärungen der besitzenden und deine breit verabreichte scheiß-schleichwerbung und deine intelligenzverachtung auch noch geld bezahlen soll!)

Der Bericht von PageFair prognostiziert, dass Browser-basiertes Adblocking in manchen Ländern im Mainstream angekommen ist, sodass „die nächste Milliarde Nutzer“, auf die sowohl Google als auch Facebook schielen, für digitales Marketing kaum sichtbar sein könnten

Weil ich den heutigen tag zum tag der selbstverlinkung erkläre: bis zum ende der werbung im web sinds nur noch zwei jahre, und davon ist etwas mehr als ein vierteljahr schon abgelaufen. (Es ist übrigens ein bisschen dumm für einen profeten, wenn er ein datum nennt. Von Nostradamus lernen, heißt siegen lernen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich gerade dem ende dieser pest beiwohne.)

Warum man niemals ohne adblocker im web unterwegs ist…

Warum man niemals, niemals, niemals ohne adblocker im web unterwegs ist? Ganz einfach: damit man sich keine schadsoftwäjhr einfängt.

Wo man sich diese schadsoftwäjhr einfangen soll? Auf irgendwelchen pr0n-seits? Mitnichten, man kann sie sich auch bei spiegel onlein einfangen.

Und warum man niemals, niemals, niemals auf einen scheißjornalisten hört, wenn dieser empatie- und sachverstandlose krepel seine leser dazu auffordert, den adblocker abzuschalten? Ganz einfach: weil er sich im jornalljetypischen realitätsverlust seine kwalitätsjornalistische parallelwahrheit selbst dann noch öffentlich zurechtlügt, wenn er eben gerade aktiv mitgeholfen hat, verdammt vielen arglosen lesern frische, aktuelle schadsoftwäjhr auf ihre kompjuter zu schaufeln. Wenn die BRD ein rechtsstaat wäre, würde der spiegel für die über seine seite verteilte schadsoftwäjhr im vollen umfang haften und sich zudem als helfer der organisierten internetkriminalität und wegen seiner kompjutersabotahsche der strafverfolgung stellen müssen. Die BRD ist aber kein rechtsstaat. Solche straftaten wie die des spiegels sind hier in wirklichkeit von der strafverfolgung ausgenommen.

Mit mitleid gilt denen, die den scheißjornalisten allen ernstes glauben und wegen dieses glaubens sicherheitssoftwäjhr ihres kompjuters abschalten, nur damit scheißpresseverleger ein paar cent dafür kriegen, dass sie kohd anderer leute in ihren webseits einbetten. Die idjoten, die das für eine gute idee halten, können vermutlich nichts dafür, dass sie so dumm und leichtgläubig sind… die scheißjornalisten, die ihre dummheit und leichtgläubigkeit erzeugen und ausnutzen, diese löcher können allerdings sehr wohl etwas dafür.

Wer kein idjot ist, kommt niemals auf die unendlich dumme idee, sicherheitssoftwäjhr abzuschalten, weil ihn irgendwer im internetz darum bittet. Wirksame adblocker¹ sind unverzichtbare sicherheitssoftwäjhr. So etwas schaltet man nicht ab.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

¹Adblock plus ist kein wirksamer adblocker.

Die gute nachricht des tages

Die klitschen mit jornalismushintergrund, die geld mit eingeblendeter reklame aus drittkwellen machen wollen und die ihre leser zum abschalten des adblockers zwingen wollen, kriegen gerade einen dicken sargnagel in ihr geschäftsmodell eingeschlagen. Hoffentlich kommen da noch ein paar nägel hinterher… 🙂

Bis zum ende der werbung im web sinds nur noch zwei jahre.

Ändräut des tages

Zum ersten Mal haben Sicherheitsforscher beobachtet, dass Android-Geräte in freier Wildbahn durch den reinen Besuch einer Webseite ohne Zutun des Nutzers mit Schadcode infiziert wurden. Der Erpressungstrojaner Dogspectus gelangte über manipulierte Werbung auf die Geräte

Seht ihr, leute: deshalb kauft und benutzt man nur kompjuter, auf denen man diejenige softwäjhr nutzen kann, die man auf einem kompjuter auch nutzen will. Einen webbrauser zum beispiel, den man bekwem mit einem adblocker gegen solche angriffe absichern kann (und den man so konfigurieren kann, dass nicht jeder dahergelaufenen webseit das ausführen von javascript ermöglicht wird, denn nahezu alle derartigen exploits setzen javascript voraus). Wie, das wäre auf einem wischofon viel zu umständlich? Tja, dann müsst ihr halt statt eurer scheiß-wischofone geräte mit benutzerschnittstellen verwenden, die dafür gemacht wurden, dass der kompjuter euch dient… und nicht umgekehrt¹.

Ein internetzfähiger rechner, in dessen webbrauser man nicht sehr einfach einen wirksamen adblocker benutzen kann, ist nun einmal ein gefährliches und gefährdetes system. Und adblocker — scheiß-heise fordert ja zurzeit jeden adblocker-nutzer dazu auf, den adblocker abzuschalten (und ich verlinke deshalb nur noch die mobil-versjon der artikel, wo sie diesen vorsätzlich leserverdummenden hinweis-banner im moment noch weglassen) — sind nun einmal eine unverzichtbare sicherheitssoftwäjhr, unendlich viel wirksamer und wichtiger als das ganze antivirus-schlangenöl.

Herzlich bedanken für diese aktuelle scheiße dürft ihr euch übrigens bei den staatstrojaner-programmierern von „hacking team“, aus deren ausgelaufenen datenbestand die ausgebeutete lücke stammt; und bei den staaten, die solche von derartigen staaten als legal erklärte verbrecher mit einem satten batzen geldes mästen, das sie ihren bewohnern mit gewalt aus der tasche ziehen. Ist es nicht toll, wie staatstrojaner euer aller leben besser und sicherer machen und einen beitrag dazu leisten, die kriminalität zu bekämpfen?! So, und jetzt zahlt schon euern klimper klimper bitcoin dafür, dass ihr euer mit schadsoftwäjr blockiertes wischofon wieder benutzen könnt! Und nicht vergessen, auch in zukunft immer weiter wischofone zu kaufen, weil die echt toll sind! Da kriegt ihr auch nicht so einfach eine aktualisierte und von fehlern bereinigte betrübssystemversjon wie für die ollen, altmodischen kompjuter, da müsst ihr richtig tricksen und bei den meisten geräten sogar die gewährleistung verlieren, wenn ihr aktuelle softwäjhr haben wollt. Nee, die hersteller eurer ausgelagerten hirnmasse kommen euch da nicht entgegen, die haben gar kein interesse daran, dass ihr so ein wischofon ein paar jahre lang nutzt, denn langlebige produkte „generieren“ ja keinen reibach. Am besten, ihr verwandelt jedes jahr eine noch tadellos funkzjonierende hardwäjhr in giftigen sondermüll. Das ist besser für euch. Und für die wirtschaft. Vollidjoten!

So ists eben: wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

¹Ich habe gestern mehrere stunden mit jemanden zusammengesessen und zu reden versucht, der alle paar minuten sein klimperndes, vibrierendes wischofon aus der tasche geholt hat, um eine triviale mitteilung eines zum abstrakten technischen ereignis gewordenen menschen zu behandeln. Es ist leichter, mit einem schweren kiffer ein konsistentes, sachliches, von klaren gedanken geprägtes gespräch zu führen als mit einem opfer des wischofon-wahns.