Datenschleuder-wiedergänger-wiedergänger des tages

Könnt ihr euch noch an diese klitsche namens „adobe“ erinnern, die ja demnächst ihre kunden in die kreativen wolken schicken will, damit sie besser aus allen wolken fallen können, und die zur begleitung dieser tollwütigen idee erstmal ihre ganz besondere datenschutz-kompetenz belegt hat, indem sie ihre kundendaten (und ein paar kwelltexte ihrer produkte) „veröffentlicht“ hat? Und natürlich, indem sie erstmal (offenbar ohne tiefgreifende analyse des vorfalls) über ihre sprechepresser beschwichtigt hat, dass es sich „nur“ um 2,9 milljonen datensätze gehandelt habe. Und später wurde dann klar, dass es wohl doch 38 milljonen datensätze gewesen sind.

Tja, was so eine richtige datenschleuder ist, das weiß eben selbst nicht, welche mengen an daten rausgeschleudert werden. Im moment ist eine datenbank mit sportlichen 153 milljonen kundendatensätzen von „adobe“ im umlauf, das wird ein hochfest für alle spämmer und betrüger dieses planeten. Und es ist nur eine frage der zeit, bis alle verschlüsselt abgelegten passwörter wiederhergestellt sind, und dann wird halt mal durchprobiert, wo überall noch im internetz diese mäjhladresse für registrierungen benutzt wurde, denn sehr viele leute verwenden ja überall das gleiche passwort. Besonders bedauerlich ist das natürlich bei den vielen menschen, die sich gar nicht mehr darüber bewusst sind, dass sie ein benutzerkonto bei „adobe“ haben.

Ach ja, auf einen salt für die speicherung der passwörter hat adobe verzichtet, diese sicherheitsmaßnahme aus den siebziger jahren hat offenbar die für sicherheit zuständigen spezjalexperten bei dieser klitsche überfordert.

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß in der „cloud“ und beim vertrauen darauf, dass irgendwelche unternehmungen schon auf datenschutz achten und eure privatsfäre respektieren werden!

Datenschleuder des tages: „adobe“

Datenschleuder des tages ist adobe, die nicht nur ein paar kwelltexte ihrer produkte „veröffentlicht“ haben, sondern möglicherweise auch noch sportliche 2,9 milljonen kundendatensätze. Ein fest für spämmer, phisher und betrüger! So richtig aufgefallen ists deshalb auch erst, als die kriminellen schon massenhaft fremde identitäten für ihre „geschäfte“ missbraucht haben.

Auch weiterhin viel spaß dabei, wenn ihr dem datenschutz irgendwelcher unternehmungen vertraut!

Fotoschopp!

Das Dokument ... konnte nicht geöffnet werden. Photoshop kann Dateien im Adobe Photoshop JPEG file-Format nicht öffnen. OK

Hui, wenn ich diese meldung nach dem ersten herzhaften lacher noch einmal lese, verstehe ich auch sofort, warum jornalisten und reklameheinis immer so viele deppen leer zeichen machen — die lernen diesen ganz besonderen stil vom typischen „deutsch“, das die adobe-programme immer mit ihnen sprechen. Es könnte also eventuell eine hilfreiche maßnahme zum erhalt der deutschen sprache sein, wenn man jornalisten und reklameheinis nur noch mit englischer softwäjhr arbeiten lässt. 😀

Warum GIMP besser als fotoschopp ist?

Weil mir GIMP nicht so eine nervige meldung zeigt…

This application does not support the unauthorized processing of banknote images...

…wenn ich aus einem (natürlich nichts böses im schilde führenden) grund ein paar kleinere überarbeitungen des dieseins der euro-banknoten machen will.

Nein, GIMP öffnet das bild, kann es bearbeiten und das ergebnis natürlich auch speichern. Ganz ohne eingebautes kindermädchen, das mich vor dingen bewahren will, die sowieso verboten und ziemlich strafbar wären; etwa vor der anfertigung von falschgeld. Die verwendung der EURO-banknoten und bearbeitungen davon ist im gewissen rahmen (klare kennzeichung mit dem quergestellten wort „specimen“) völlig legal. Und ich lasse mir doch nicht von so einem nazinänny-drexprogramm wie fotoschopp vorschreiben, was ich in einem flugi verwenden darf und was nicht.

Und nicht zu vergessen: GIMP ist allein deshalb besser, weil es auch auf meinem eigentlich bevorzugten betriebssystem läuft. Aber linux gibt es hier mal wieder nicht, man ist ja schließlich sowasvon revoluzjunär, da will man doch keine alternativen zu meikrosoft verwenden… 😉

Gut, dass man hier wenigstens schnell mal GIMP installieren kann. Nachdem ich den skänn der banknote mit GIMP um sieben grad rotiert habe und eine leichte unschärfe draufgelegt habe, konnte übrigens auch fotoschopp weitermachen. Fünf grad waren allerdings zu wenig. Wieder was gelernt, wenn auch nix vernünftiges…