Der reklamewahnsinn krönt sich selbst

Bald würden Tools die Veränderungen erfolgreicher Anzeigen analysieren und Hinweise für andere Kampagnen liefern, glaubt Lars Budde. Eine mögliche Reaktion der Betroffenen sieht so aus: „Ich flute quasi dieses Anzeigenarchiv mit Werbeanzeigen, die mit wenig Budget oder vielleicht auch mit wenigen Impressionen ausgeliefert werden. Ich erstelle Anzeigen, um Wettbewerber hinters Licht zu führen, damit der nicht erkennen kann, welche Anzeigen bei mir die erfolgreichen sind“, sagt Social-Media-Werbeexperte Florian Litterst. Das Nachrichtenportal BusinessInsider, beispielsweise, hat 2300 aktive Anzeigen

Kannstedirnichtselbstausdenkensowas! Scheißwerber machen scheißwerbung nicht für irgendwelche kunden, sondern für andere scheißwerber. Hej, scheißwerber, spar dir doch den umweg über äds, S/M und das offene web, spämm einfach die ganzen anderen scheißwerber mit deiner scheißwerbung zu! Wenn ihr nichts weiter macht, als euch gegenseitig eure beschränkte lebenszeit damit wegzufressen, dass ihr einander zuspämmt, kann ich damit leben, ihr professjonellen scheißlügner- und hirnficker-arschlöcher!

Glückwunsch!

Ich gratuliere dem bildblog dazu, dass es reklamefrei werden kann und werden wird. Eine sehr begrüßenswerte und gute entwicklung. Gruß auch an die vielen jornalisten und presseverleger, die sich regelmäßig über die „kostenlosmentalität“ im internetz beklagen, nachdem sie ihre inhalte kostenlos ins internetz gestellt haben.

Wenn jetzt noch die träckende „feedburner“-kacke für den RSS-fiehd wegfallen würde, wäre ich völlig zufrieden. Ja, ich weiß: immer nur am meckern… 😉

Bittere tränchen kullern über die wangen

Viele Android-Programmierer beobachten abrupt einbrechende App-Downloads. Die Ursache für „Playmageddon“ scheint im Google-Algorithmus zu liegen

Tja, wenn man sich für sein geschäftsmodell so einseitig von einer einzigen guhgellbösen klitsche abhängig macht, die sich als türsteher zwischen progger und nutzer stellt, kann es schon einmal bitter werden. Mein mitleid mit den leuten, die irgendwelche äppchen für wischofone mit träckender, tief in die privatsfäre der nutzer eindringender und für die kompjutersicherheit gefährlicher scheißreklame verseuchen, um von den reklamegroschen zu leben, könnte jedenfalls nicht kleiner sein. Vermutlich hat es nicht die falschen erwischt…

Übrigens: dem heise-jornalisten, der englisch „user experience“ zu denglisch „nutzererlebnis“ eingedenglischt hat, wurde das sprachgefühl etwas zu hastig verabreicht. Das wort ist schon im englischen eine zumutung, die wörtliche übersetzung klingt hingegen so, wie ein akuter würgreiz sich anfühlt.

Guhgell und juhtjuhbb des tages

Juhtjuhbb blockiert weltwelt blender-videos

Der text ist englisch. Guhgell will offenbar erzwingen, dass vielgesehene juhtjuhbb-kanäle guhgell-werbung schalten, auch wenn die kanalbetreiber das nicht wollen:

I’ve received an update from our experts stating that you need to enable ads for your video. Once you enable, your video will be available in the USA

Auch weiterhin viel spaß dabei, euch von guhgell-diensten abhängig zu machen.

Nachtrag: deutschsprachige meldung bei heise onlein. Juhtjuhbb hat auch stellung genommen:

Es handelt sich wohl um eine Mischung aus Zufällen, schlechten Benutzeroberflächen, falschen Fehlermeldungen, unwissenden Support-Mitarbeitern und unserer eigenwilligen Entscheidung, einen beliebten Youtube-Kanal nicht zu monetarisieren

Aber auch erst, nachdem die blender foundäschjon mit dieser sache an die öffentlichkeit ging. Wie „entgegenkommend“ scheißguhgell sein wird, wenn man nicht gerade so bekannt ist, kann sich wohl jeder vorstellen. Juhtjuhbb ist einfach nur noch rottige zensurscheiße, ausbeutung, gutsherrenart und willkür.

Wertneutral geschäftsbeflissen…

Nicht nur bei Facebook sondern auch bei Google und Twitter konnten Werbeanzeigen platziert werden, die gezielt nur Rassisten und Antisemiten angezeigt wurden. Bei Google schlug der Algorithmus sogar selbst rassistische Suchbegriffe vor

Aber hej, „keine sorge“, zwitschert das zwitscherchen in den hellsten PR-tönen in die ohren jener, die solch verlogene kunde weitertragen, „das war nur ein inni-mini-klitze-kleiner softwäjhrfehler bei uns, der kohd hat sich ganz sicher von allein geschrieben, und ab jetzt bekämpfen wir wieder häjhtspietsch, statt daran geld zu verdienen“…

Übrigens: man kann damit durchaus agitierende rassisten und judenhasser nebst ihrer freunde und netzwerke auffinden und dingfest machen. Es reicht, einfach reklame dafür zu buchen, da den üblichen träcking-kohd reinzumachen und schon hat man die IP-adressen dieser leute. In der BRD handelt es sich ja um straftaten, so dass man sicher die anschlussinhaber rauskriegt — das klappt ja sogar schon, wenn man kinderraubmordfickkopien über torrent anbietet, was nur zivilrechtliche ansprüche zur folge hat. So ist das eben bei den fratzenbuch-idjoten, die nichts zu verbergen haben und denen ihre privatsfäre scheißegal ist. Und wenn man kein neonazi oder rassist ist, dann ist man oder frud vielleicht homosexuell (und ist damit in vielen staaten kriminell), zweifelt daran, dass muhammed den koran vom erzengel gabriel diktiert bekommen hat (und ist damit in vielen staaten kriminell) oder hat irgendwann einmal eine weltanschauung kundgetan, die näxstes jahr erst kriminalisiert wird.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit „targeted advertising“. Geld stinkt ja nicht, nicht einmal die dreißig silbertaler für Judas Iskariot. Und es ist bei diesem S/M-krams alles so ein spaß und so einfach und verbindet menschen. Schöne neue welt!

Was einem dank adblocker so alles entgeht…

Im Rahmen einer aktuellen Malware-Kampagne nutzen Cyberkriminelle JavaScript, um Kryptowährungen in fremden Browsern zu minen. Zur Platzierung des Schadcodes missbrauchen sie laut dem Sicherheitshersteller ESET sowohl legitim eingekaufte Werbeflächen als auch kompromittierte Websites. ESET entdeckte den Code nach eigenen Angaben erstmals vor einigen Monaten; betroffen seien vor allem russisch- und ukrainischsprachige Websites

Juchu, endlich gibt es verbreitete javascript-trojaner, die im webbrauser laufen! Wenn doch nur jemand davor gewarnt hätte! 😦

Wer nicht der organisierten kriminalität zuarbeiten will, wer keine lust hat, sich dazu überrumpeln zu lassen, mit seinem kompjuter und seinem strom die puffbesuche und den kokainkonsum irgendwelcher verbrecher zu bezahlen, benutzt einen wirksamen javascript-blocker und einen wirksamen adblocker. Die installazjon dauert deutlich unter einer minute.

Und ja, der javascriptblocker ist unbedingt empfehlenswert. Javascript hat eine genau so beschissene security-bilanz wie das verruchte fläsch, und spielte bei nahezu allen infekzjonen von kompjutern über den webbrauser eine zentrale rolle. (Einzige ausnahme der letzten fünf jahre war ein fehler im feierfox bei der anzeige von PDF-dokumenten im brauser, und dieser kohd war in… na, wer kommt drauf… javascript geschrieben.) Irgendwelche scheißjornalisten und scheißpresseverleger, die euch mit trix und lügen zum zum anschalten von javascript nötigen wollen, sind eure feinde, aber dafür die freunde von asozjalen verbrechern.

Ändräut des tages

Installiert die äpps für eure wischofone aus dem offizjellen äppstohr von guhgell, haben sie gesagt. Das ist einfach und viel sicherer, haben sie gesagt.

Im Play Store sind mehr als 500 Apps entdeckt worden, die zur Einblendung von Werbeanzeigen auf das SDK von lgexin gesetzt haben, und sich den Aufwand ein eigenen Implementierung sparen. Doch die Entwickler dieses SDKs haben auf der Suche nach einer neuen Einnahmequelle auch auf nicht ganz saubere Methoden gesetzt. In dem Framework befinden sich Spionagefunktionen, die aus der Ferne Daten über den Nutzer und sein Gerät abfragen, sammeln und dann wieder an einen Server zurücksenden

Auch weiterhin viel spaß mit der tollen kultur, die sich rund um die scheißwischofone überall breit gemacht hat! Seit irgendwelche S/M-klitschen euch ihre nach vergorenem durchfall stinkenden scheißtrojaner uninstallierbar auf eure stupidofone vorinstallieren konnten, und ihr das einfach gefressen habt und euch sogar wie die frisch lobotomierten idjoten mit teletubbies-blick über die tollen äpps gefreut habt, seitdem gibts halt kein halten mehr.

Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Ändräut des tages

Seht ihr, und deshalb sollt ihr niemals, niemals, niemals ohne wirksamen adblocker in diesem neuland unterwegs sein:

Die betrügerischen Anzeigen wurden also nur ausgeliefert, wenn potenzielle Opfer von einem Smartphone über eine Mobilfunkverbindung auf die Seite zugriffen

Ach, bei euren wischofonen ists gar nicht so einfach, einen wirksamen adblocker zu benutzen? Ihr kriegt nicht einmal sicherheitsaktualisierungen? Tja, dann nehmt halt richtige kompjuter, auf denen ihr darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft, ihr lemminge!

Webreklame des tages

Hej, scheißwerber, was ist die von dir bezahlte „sichtbarkeit“ deiner webverseuchung mit reklame wert? Und wer klickt überhaupt auf deine scheißreklame? Wenn ein paar schlaue halunken täglich fünf sportliche milljonen dollar mit im grunde simplen klickbetrug auf webreklame machen können, ohne dass das im normalen betrieb (also ohne spezjelle untersuchung) auffällt, dann ist sie wohl nicht halb so wertvoll, wie du scheißwerber es deinen kunden mit lustigen statistiken vorlügst. Und ich gehe davon aus, dass es sich bei der aufgedeckten bande um die spitze eines eisberges handelt. Mir kommt ja ganz spontan in den sinn, dass man botnetze (zum beispiel mit übernommenen geräten aus dem „internetz der dinge“) für diesen zweck nutzen kann, ohne dass es beim muster der IP-adresse irgendeine auffälligkeit gibt.

Anfang dieses jahres habe ich mich verstiegen, vorauszusagen, dass es nur noch zwei jahre bis zum ende der reklame im web sind. Spürst du, wie die einschläge näherkommen, scheißwerber?! Oder hast du mal wieder zu viel koks in deiner nase und kannst deshalb nichts anderes als deine eigene WICHTIGKEIT spüren, du wicht?!

Jenen, die immer noch so naiv sind, dass sie ihr geld für reklame im web ausgeben: was die wirksamkeit betrifft, könntet ihr euer geld auch verbrennen. Überprüft doch mal schnell, ob es auch nur die kosten für diese reklameform wieder reinbringt! Ihr habt die logdateien euer websörver und könnt genau nachvollziehen, welche klicks auf webreklame zu umsatz geführt haben und wie viele euch nur kosten gemacht haben. Und wieviel profit ihr von diesem umsatz habt, kann euch euer kontrohling ausrechnen. (Ja, anders als bei plakaten und zeitungsanzeigen ist euch eine direkte und genau kwantifizierbare erfolgskontrolle möglich! Wenn ihr das nicht macht, seid ihr ziemlich hirnlos. Und wenn ihr das dem reklamelügner überlasst — ja, werber sind gewerbsmäßige lügner — und euch von so einem typen irgendwelche, mit bullschitt-diagrammen und nichtssagenden blendwörtern aufgeblähte lügenberichte voller erfolg andrehen lasst, seid ihr möglicherweise opfer eines gar nicht so seltenen beschisses, und deshalb prüft man so etwas nach und sucht sich gegebenenfalls einen weniger zwielichtigen werbepartner.) Irgendein aufgewecktes kind, das ein bisschen perl kann, werdet ihr schon finden, wenn ihr selbst zu informatikanalfabetisch dafür seid.

Geh endlich sterben, reklameheini! Kannst dir ja einen schönen claim auf deinen grabstein meißeln lassen, so etwas wie „bewusst, gesund, modern, natur und leben“, du arschloch. So machst du deiner mutter wenigstens noch eine kleine freude… :mrgreen:

Spottifein des tages

Na, auch geld für spottifein premjum geblecht? Weil es dann keine reklame mehr auf spottifein gibt? Tja, dumm gelaufen. [Link nach gnusocial.de erfordert javascript]

„Ja ja, die URL ist das neue MP3“. Mit MP3 wär das jedenfalls nicht passiert!

Auch weiterhin viel spaß mit dem striehming, von dem dir die scheißwerber und ihre hässlichen, stinkenden brüder, die scheißjornalisten, bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit erzählen, dass es die beste erfindung seit dem rad ist.

Werbung des tages

Ist das nicht schön, dass tolle webseits mit eingeblendeter reklame „finanziert“ werden können? :mrgreen:

Ich finde ja, dass die betreiber solcher webseits genau verstanden haben, worauf es beim geschäft mit dem content im internetz ankommt: viele klicks zu schnell aufgeschäumten artikeln über S/M-drexseits ranholen, und die mit der reklame vergällen, die das eigentliche geschäft ist. Das ist exakt die metode jornalismus. (Auch die metode gedruckter jornalismus.) Es wird einfach nur reklameplatz verkauft, der dann mit ausgelegten psychischen ködern in die aufmerksamkeit vieler menschen gepresst wird. Die meldungen sind nebensächlich und werden eher nach psychischer köderwirksamkeit ausgewählt…

Mit dem (demnächst EU-weit leistungschutzrechtgeschützten) kwalitätsjornalismus in die idiocracy, viel spaß auf der reise! Das gehirn bitte vor dem reiseantritt abgeben!

Striehming des tages

Benutzt hier jemand spottifein, dieses striehmingdingens mit der damaligen einführungsreklame „die url ist das neue MP3“? Dieses dingens, das bei seiner einführung überall von schleichwerbejornalisten hochgejazzt wurde? Wenn ihr nicht dafür bezahlt, striehmen die euch ja auch reklame rein, um trotzdem noch geld aus euch zu machen; und über diese reklame kommt zurzeit immer wieder einmal schadsoftwäjhr auf eure kompjuter. Und nein, diesmal können sich auch linuxer…

The Spotify malware issue is affecting all the platforms, including Windows, macOS and Linux machines

…nicht einfach zurücklehnen und sicher fühlen.

Ich gebe der idee der reklamefinanzierung im internet ja nicht einmal mehr anderthalb jahre und freue mich ob meiner überkühnen zeitangabe über jede einzelne meldung, die einen weiteren sargnagel in dieses völlig unseriöse und zudem nutzerverachtende „geschäftsmodell“ schlägt. Spottifein ist da jedenfalls eine ganz große nummer mit einer „strahlkraft“, die menschen aus vielen verschiedenen staaten und gesellschaftlichen schichten durchwirkt… :mrgreen:

Wenn der rab‘ den werber frisst
ist der typ so unvermisst;
ist auch ein jornalist dabei
gibts statt einer freude zwei.

Hinweis über shiki87, danke!