Händi-schadsoftwäjhr des tages

Android:
Tastatur des HTC 10 zeigt Werbung an

Ich wünsche euch auch weiterhin ganz viel spaß mit euren wischofonen mit der ganzen werkseitig und vorsätzlich uninstallierbar vorinstallierten schadsoftwäjhr, auf denen ihr nur unter verlust der gewährleistung diejenige softwäjhr installieren könnt, die ihr darauf laufen lassen wollt. Immer schön enteignen und ins gehirnchen ficken lassen! Dumm kauft gut… und hej, dass die reklame, die in der tastatur-äpp eingeblendet wird, personalisiert ist, also auf der grundlage von träcking und überwachung erstellt wird, das stört so einen richtig händidummen vollhonk auch nicht weiter.

Denn wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

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Krohm des tages

Hach, hat guhgell da eine geile idee gehabt, wie man „silent updates“ macht, ohne dass ein aus sicherheitsgründen nicht als administrator angemeldeter anwender immer so lästig klicken muss, um die privilegjen für eine softwäjhr-installazjon zu kriegen: einfach die als webbrauser getarnte guhgell-abhörwanze namens krohm unter windohs mit benutzerrechten ins benutzerverzeichnis installieren. Tja, das schlägt jetzt zurück, denn jetzt ersetzt ein nicht von guhgell kommender trojanischer „adware-brauser“ den trojanischen „adware-brauser“ von guhgell, um trojanische „adware“ runterzuladen. Großes kino! Ganz großes kino! Aber hej, leute, ihr habt kuhle „silent updates“ und einen extraspezjalsicheren brauser von guhgell! :mrgreen:

Schon vor anderthalb jahrzehnten konnte man übrigens unter windohs NT 4.0 die ausführung von programmen aus benutzerverzeichnissen unterbinden (für un*x-admins sicherlich nicht überraschend), aber es scheint immer noch nicht jedem admin bekannt zu sein.

Aus meinem gedächtnis heraus ging das so: spezjelle berechtigungen -> datei ausführen verbieten -> in unterverzeichnisse übernehmen -> ab dafür… aber krohm muss man dann systemweit installieren. (Das geht, aber ich weiß aus dem gedächtnis nicht, wie es geht, weil ich deutlich weniger mit krohm als mit windohs NT zu tun hatte.)

Weshalb man sein betrübssystem immer selbst aufsetzt…

Diverse aktuelle Laptops von Lenovo liefern eine Adware namens Superfish Visual Discovery mit. Das Programm manipuliert den Aufruf von Webseiten und fügt Werbung für Verkaufsangebote ein, die zu Bildern auf der jeweiligen Seite passen. Das alleine wäre schon kritikwürdig, doch offenbar liefert die Software auch eine gefährliche Sicherheitslücke mit, die die Sicherheit von HTTPS-Verbindungen komplett aushebelt: ein in den Browsern voreingestelltes Root-Zertifikat

[…]

Wie der Chrome-Entwickler Chris Palmer auf Twitter mitteilte, ist das Root-Zertifikat auf verschiedenen betroffenen Systemen identisch. Der passende private Schlüssel ist Teil der Superfish-Software selbst. Wer diesen Schlüssel besitzt, hat also ein Root-Zertifikat samt privatem Schlüssel, mit dem er beliebige Webseitenzertifikate ausstellen kann, die von allen betroffenen Lenovo-Laptops ohne Warnung direkt akzeptiert werden

Weil man keine reklamepest-softwäjhr mit zusätzlichen sicherheitslücken (und wegen der anpassung an die geladenen bilder: überwachungsfunkzjonen) haben will. Darum nimmt man nicht, was einem irgendwelche arschlöcher von beglückern wie „lenovo“ auf den klapprechner spielen, weil sie ihre kunden verachten und ihnen irgendeine crapware mit schweren sicherheitsproblemen unterjubeln. Möge sie der insolvenzverwalter holen!

Aber hej, wenn ihr wollt, dass eine schadsoftware, die dieses kleine, von „lenovo“ geschaffene scheunentor ausnutzt, eure onlein-fernkontoführung oder eure geschäftchen aller art mitlesen und beliebig manipulieren kann, dann nehmt halt, was euch ab werk auf die platte gekackt wurde!

Nachtrag: komodia

Dinge, die es nur für windohs gibt

Dinge, die es nur für windohs gibt, weil man sich bei keinem anderen betriebssystem trauen würde, die nutzer so sehr zu verachten, für knüppelblöd zu halten und zu verarschen: daunlohds von programmen, die den daunlohd einer softwäjhr durchführen, und zwar so, dass ein „installer“ gedaunlohdet wird, der einen installer startet, nachdem er irgendeine völlig unerwünschte reklame- und/oder krüppelware im hintergrund auf den rechner gemacht hat — meistens eine so genannte „tuhlbar“ für den brauser, dieser neusprech für eine im regelfall völlig unerwünschte, und praktisch immer vorher völlig unvermisste reklame-, brauserumkonfigurazjons- und träcking-softwäjhr. Nein, nicht auf halbseidenen webseits mit rubbelbildern und „raubkopien“, sondern auf den webseits von großen, kwaltitätsjornalistischen produkten, etwa bei „chip online“. Mögen die jornalistischen produkte, die so etwas machen und das vertrauen ihrer leser auf diese weise ausnutzen, möglichst schnell an den insolvenzverwalter übergeben werden!