Contentindustrie des tages

Auch weiterhin viel spaß mit der kwalitätsjornalistischen contentindustrie, die einfach den redakzjonellen teil ihrer medienmachwerke mit PResseerklärungen irgendwelcher unternehmen flutet [archvivversjon]. Unrelativiert, schleichwerbend, einfach aus der zwischenablage ins redakzjonssystem und dem leser als eigene leistung präsentiert:

Besonders frappierend die Beiträge der „Welt“ und der „FAZ“, die mit AutorInnenbildern ihrer KorrespondentInnen eine Eigenleistung suggerierten, die schlicht nicht gegeben ist

Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr jedesmal, wenn euch ein kwantitätsjornalist etwas aus wissenschaft und forschung erklärt, obwohl er selbst keinen schimmer ahnung hat, nichts anderes als schleichwerbung durch absgeschriebene PResseerklärungen vor euch habt. Und dafür sollt ihr auch noch eure werbeblocker abschalten und irgendwelchen grenzkriminellen stalker-banden die kohdausführung im webbrauser gestatten, damit ihr diese gnade überhaupt lesen könnt!

Wirklich schade, dass dieses pressesterben so langsam geht!