Jornallje des tages

Niemand sprengte irgendwas. Niemand unterbrach irgendwen mitten im Vortrag. Der Vorgang ist von überschaubarer Dramatik. Das würde man aber nicht glauben, wenn die Berichte darüber in den Medien liest

Da „übermedien“ von kopfentkernten jornalisten gemacht wird und die artikel schon nach kurzer zeit aus dem öffentlichen internetz entfernt werden, kann ich leider nicht die kwelle verlinken, sondern nur eine archivversjon.

Ich mag übrigens Kachelmanns so häufig hingezwitschertes wort „vollpfostenjournalismus“, denn es passt. 😀

Gruß auch an dem scheiß-madsackverlag aus hannover:

Die „Hannoversche Allgemeine“ nutzte die Gelegenheit noch, zu spekulieren, ob Kachelmann trotz Freispruch und Verurteilung seines vermeintlichen Opfers nicht doch schuldig ist

Steckt euch euren nach scheiße stinkenden kampanjenjornalismus mit seiner vorsätzlich volxverdummenden vorgehensweise in den arsch, fresst eure scheißzeitungen und verreckt endlich! Die, die noch auf euch reinfallen und eure drexlügenblätter kaufen, sterben gottseidank aus, die glauben euch vermutlich sogar, dass alles im internetz fäjhknjuhs sind und nur ihr richtige njuhs habt…

Alice Schwarzer des tages

Alice Schwarzer, medienfeministinnendarstellerin, genügt sich nicht mehr darin, satiren auf ihre tätig- und tätlichkeiten mit DMCA-jurafuchteleien aus dem internetz entfernen zu lassen, sondern will jetzt endlich mal ein ganzes buch verbieten lassen.

Achtung, kwelle ist die bildzeitung — aber das verhältnis zwischen Alice Schwarzer und springers mordblatt ist ja einigermaßen gut, seit diese frau ihr gesicht gegen eine mutmaßliche handvoll bunter läppchen für eine werbekampanje der bildzeitung zur verfügung gestellt hat.

Ich hätte ja nicht mehr geglaubt…

Ich hätte ja nicht mehr geglaubt, dass Alice „bildzeitungsreklamefrontfresse“ Schwarzer noch einmal etwas schreibt, dem ich zustimmen kann, und gern gebe ich das hier wieder:

Die „Trennlinie zwischen Islam und Islamismus“ definiert die Bundeskanzlerin so: „Der Islamismus findet statt, wo unter Berufung auf die Religion Gewalt angewendet wird oder zur Gewaltanwendung aufgerufen wird, um andere zu unterwerfen.“ […] Doch mit Verlaub, Frau Bundeskanzlerin: An diesem Punkt ist es bereits zu spät. Viel zu spät. Denn die Gewalt ist nur die Spitze des Eisberges des politisierten Islam, des Islamismus. Ihr geht eine ideologische Indoktrinierung voraus, der Drill der Gläubigen zur Selbstgerechtigkeit und Verachtung der „Anderen“, als da sind: Frauen, Juden, Homosexuelle, Kreative, „Ungläubige“. Dieses Schüren von Hass auf die Anderen ist die Saat der Gewalt. Mit der Kalaschnikow in der Hand geht die Saat auf.

Es gilt übrigens nicht nur für religjonen, die „anderen“ sind in diesem plumpen psychischen mechanismus beliebig nach tagespolitischen propaganda-erwägungen austauschbar…

Ergänzender selbstlink: der islam gehört nicht zu deutschland.

Steuerhinterzieher*in des tages

Steuerhinterzieher*in des tages ist Alice „Werbefresse für die Bildzeitung“ Schwarzer¹. Wäre ja auch scheiße, wenn man die vielen zinsen für sein geld — also die frucht der arbeit anderer menschen, denn das geld arbeitet nicht — auch noch versteuern müsste. Und morgen im gleichen kino: wie schlimm doch die herrschaftsstrukturen des patriarchats so sind…

Und damit auch ich mal wieder in der zwitscherstube der blockistan-freunde „maskunazi“ und „Danisch-fän“ gerufen werde, hier noch das linkchen zu Hadmut Danisch.

Und abschließend aus gründen der sportlichkeit der link auf die stellungnahme auf der homepäjtsch von Alice Schwarzer. Zweihunderttausend euro steuernachzahlung auf zinsgewinne, sportlich sportlich! Warnung für allergiker: der verlinkte text kann spuren von selbstgerechtigkeit enthalten.

Nachtrag 20:25 Uhr:

Als futter für alle, die maskunazi schimpfen wollen, sei hier noch der link zu Arne Hoffmann nachgereicht:

Aber wie obszön bitte ist ihre Argumentation? Schwarzer gibt an, sie habe das Geld zu Zeiten in die Schweiz gebracht, in denen sie überlegt habe, eventuell ins Ausland gehen zu müssen: in den achtziger Jahren. Schon Anfang der neunziger Jahre war Schwarzer Ratetante bei „Was bin ich?“ und moderierte eine eigene Talkshow für den Hessischen Rundfunk. Tatsächlich aus Deutschland flüchten musste Schwarzers damalige Gegnerin, die jüdische Autorin Esther Vilar, nachdem sie von Radikalfeministinnen terrorisiert und zusammengeschlagen worden war. Auch der eine oder andere Männerrechtler unserer Tage mag mit Fluchtgedanken gespielt haben, nachdem wir in Schmähschriften bekannter Organisationen in einem Atemzug mit Rechtsradikalen und einem Massenmörder genannt werden und damit sogar in ARD-Sendungen einer beispiellosen Hetze ausgesetzt sind. Aber Alice Schwarzer soll so verängstigt gewesen sein, dass sie bis ins vergangene Jahr geheime Schweizer Konten „zu ihrer Beruhigung“ unterhalten hat? Nach zwei Bundesverdienstkreuzen vom „frauenunterdrückenden Patriarchat“, staatlicher Alimentierung in unfassbarer Höhe und nachdem zahllose Journalisten, sobald es um das Männer-Frauen-Thema geht, als erstes wissen wollen, was Alice Schwarzer dazu sagt? Für wie dämlich hält diese Frau ihre Leser?

Für mich ist es ja nicht so sehr die frage, für wie dumm frau Schwarzer ihre leser hält — das hat sich schon geklärt, seit sie sich gegen dreißig silberlinge als reklame-frontfresse für die springersche blutpresse „bildzeitung“ zur verfügung gestellt hat — sondern wie sehr sie mit dieser einschätzung recht haben könnte…

¹Nicht, dass vergessen wird, mit welcher reklame frau Schwarzer unter anderem ihr geld verdient hat!

Dieses klatschende geräusch…

Dieses klatschende geräusch war das ohrfeigen-äkwivalent für frau Alice Schwarzer, die sich ja so gern in die pose wirft, für andere frauen zu sprechen, damit herrschaft auch kein monopol der herren bleibt:

Es sind teils absurde Szenen, die sich an diesem kalten Donnerstagabend vor und in der Berliner Urania abspielen: Eigentlich will Alice Schwarzer hier ihr neues Buch vorstellen – aber zunächst mal stehlen ihr genau die Huren die Show, die sie in „Prostitution – ein deutscher Skandal“ so undifferenziert und ausnahmslos zu Opfern stilisiert […] Von Beginn an ist klar: Hier soll nichts erörtert werden, es zählt nur die Schwarzersche Meinung. Und die wird mit der überschweren Moralkeule an die Frau gebracht