„Waste economy“ des tages

Versandmetode „destroy“… mit kapitalistischer wahnlogik:

Für ein Unternehmen wie Amazon ist es logisch, nicht verkaufte Waren zu zerstören, um die Preise stabil zu halten

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Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass man menschen mit einer abhörwanze abhören kann.

Das SDK für Amazons Echo erlaubt es durch eine Schnittstelle, den smarten Lautsprecher in eine Abhörwanze zu verwandeln

Das ganze universum war so überrascht von dieser erkenntnis, dass es eine schweigeminute eingelegt hat.

Auch weiterhin viel spaß und orwellness mit den ganzen smartdingern, die ihr euch mitten ins privateste leben stellt! Achtet immer schön auf die kleine blaue lampe, mit der euer großer bruder seine anwesenheit zeigt, wenn ihr redet! Und glaubt ganz ganz fest daran, dass der große bruder auch wirklich nicht hinhört, wenn das blaue licht aus ist. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, aber irgendwelche menschenrechte sind an euch echt verschwendet…

Dass diese scheißidjoten sich das trauen!

Dass diese hirnverhungerten scheißidjoten von jornalisten sich das trauen: auf einer webseit, die mit in javascript realisierten, in reklame verpackten träcking- und überwachungswanzen aus etlichen drittkwellen sowie reinen träcking- und überwachungswanzen nur so verseucht ist, einen in diesem kontext pseudokritischen artikel über das träcking und die überwachung bei scheißamazon zu veröffentlichen — als guten köder, um damit die leute zur träckenden, überwachenden scheißreklame zu locken.

Für wie doof halten die eigentlich die menschen?!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Gruß auch an frau Nocun! Sie sind ja keineswegs blöde, aber sie wirken leider sehr blöde, wenn sie mit derartigem contentindustriellen pack kooperieren und denen ihr menschenverachtendes geschäftsmodell ermöglichen.

Kompjuterenteignung des tages

Ich wünsche auch weiterhin ganz viel spaß mit den vielen kompjutern, die ihr bezahlt und euch ins leben stellt, aber bei denen nicht ihr selbst, sondern andere darüber entscheiden, was für eine software darauf laufen soll. Ich würde mir so eine technikverhindernde, enteignende krüppelscheiße jedenfalls nicht andrehen lassen und nur kompjuter benutzen, bei denen ich selbst problemlos und ohne irgendwelche häckereien die softwäjhr installieren kann, die ich haben will. Warum?

Die Entwickler des VLC Media Players haben ihre App aus dem Store des Fire TV entfernt. Amazon hatte sich zuvor geweigert, die neue Version der Anwendung abzunicken

Aber ich würde mir auch grundsätzlich nichts von so einem megadatenschnorchler wie amazon andrehen lassen… da kriegt man ja sehnsucht nach windohs!

(Übrigens: man kann sich das apk auch aus dem internetz saugen und installieren, man braucht den „schopp“ nicht. Macht das, wenn ihr den VLC haben wollt! Und wenn ihr dazu zu doof seid, dann legt euch ein anderes spielzeug zu. Zum beispiel einen bunten ball.)

Kennt ihr den schon

Erich Mielke 2.0 lacht seine dummen freunde einfach aus!!1!!!1!11!1! [Archivversjon]

Übrigens, scheißspiegel: das dingens ist kein „smarter“ lautsprecher, wie du reklamebesoffen immer tintenklext, die wesentliche funkzjon des dingens ist die eines mikrofones, das man mitten in seine privat- und intimsfäre reinstellt. Ach, ihr kriegt im zeitalter der zunehmenden adblockernutzung geld dafür, dass ihr so eine hirnficksprache aus der reklame benutzt, um eure leser zu manipulieren? Na, das erklärts…

Wisst ja: die konzerne lieben euch doch alle! Mielke, spiel tanzmusik!

Kennt ihr den schon?

Amazons Sprachassistentin gibt jetzt Widerworte und bezeichnet sich als Feministin

Eine bessere realsatire auf den mechanisch auf gewisse kondizjonierte reize reagierenden trollfeminismus der jetztzeit ist kaum noch denkbar. Völlig erwartungsgemäß ist der scheißjornalismus davon begeistert. :mrgreen:

Gruß auch an Erich Mielke!

Mal schauen, wie lange es noch dauert, bis ein entnervtes »shut up, bitch!« zum kompjuter zu einer strafanzeige wegen frauenverachtendem häjhtspietsch führt…

Kunde bei der sparkasse? Bei comdirect?

Dann bekommt ihr jetzt eine ganz tolle, neue möglichkeit: ihr könnt eure fernkontoführung endlich direkt auf die sörver von amazon oder guhgell sprechen. Was kann da schon schiefgehen, ihr hängt ja auch alle eure kontoauszüge in die schaukästen, falls sich jemand dafür interessieren sollte…

Bei einer bank, die mir allen ernstes ein derartiges angebot machen würde, wäre ich nicht mehr kunde. Aber vermutlich bin ich damit schon eine ausnahme. Wir brauchen wohl gar nicht mehr auf die idocracy zu warten. Sie ist hier. Deshalb sind auch alle so heiß auf die „künstliche intelligenz“. Natürliche intelligenz gibts nicht mehr. 😦

Und dass die felder mit isotonischen getränken versalz… ähm… gedüngt werden, das werden wir vielleicht noch alle erleben.

Datenschleuder des tages

„Alteryx“, eine big-däjhta-klitsche aus den USA, hat ihre eingesammelten, weit in die privatsfähre reichenden und vielfältig kriminell missbrauchbaren daten über 98 prozent der haushalte in den USA ohne jeglichen zugriffsschutz in die „cloud“ gestellt und somit veröffentlicht. Von diesem frischen „datenreichtum“ durch leicht zum sprudeln zu bringenden „rohstoff der zukunft“ profitieren jetzt allerlei kriminelle gestalten.

Jenen menschen, deren identität für betrugsgeschäfte missbraucht wird oder die mit erpressungsversuchen bedrängelt werden, kann ich nur empfehlen, dieses „alteryx“ dafür haftbar zu machen — oh, das hat noch nie geklappt, eine klitsche für ihre mindestens grob fahrlässige und verantwortungslose datenschleuderei zu belangen, weil dann in die USA ganze geschäftsmodelle gefährdet wären? Tja, dann müsst ihr eben scheiße fressen und sehen, wo ihr bleibt! Freut euch einfach drüber, dass die wirtschaft wäxt!

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos und frei von jeder haftungspflicht versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Müsst ihr ganz feste dran glauben! Und jetzt macht euch datennackig! Die liste wäxt und wäxt und wäxt… 😦

„Cloud“ und smartdingens des tages

Amazon Cloud Cam enthält Lücke für smarten Einbruchdiebstahl

Amazon Key öffnet Paketboten und anderen Dienstleistern die Tür zum privaten Smarthome per Cloud-Funktion. Leider lässt sich die zugehörige Überwachungskamera mit einem Trick überlisten […] Dazu benötigt man lediglich einen Computer mit WLAN-Schnittstelle in Reichweite des Funknetzes der Amazon-Kamera

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß in eurem privaten „smarthome“ mit „cloud“-anschluss. Was kann dabei schon passieren? :mrgreen:

Smarte dinger, idjotische nutzer! Nicht daten sind das öl der zukunft, dummheit ists.

Gaga-patent des tages

Amazon präsentiert die speerspitze der mobilitätsforschung in der schaffung geistigen eigentums und geistiger eigentümlichkeiten: ein patent auf eine drohne mit einem akkubetriebenen akku-ladegerät, um die rostbleche während der fahrt aufzuladen. Die welt ist reif! Sie will gepflückt werden!

Wer nicht kapiert, warum das eine unfassbar schwachsinnige idee ist: bevor man einige hundert kilogramm akku durch die luft gegen die gravitazjon mit einer großen, automatisierten und sicherlich mehr als nur leise brummenden drohne zum auto fliegt, könnte man genau so gut den autofahrer in die drohne setzen und den erfreulich staufreien luftraum für den gesamten verkehr nutzen. Von den unvermeidlichen verlusten beim aufladen eines akkus, der dann einen anderen akku auflädt, habe ich noch gar nicht gesprochen, ebensowenig von einer logistik, die es ermöglicht, dass mehrere hunderttausend dieser verdammt großen drohnen unterwegs sind, ladebedürftige autos auffinden und dabei niemals kollidieren sollten. Es ist deutlich sinnvoller und einfacher, oberleitungen über die straßen zu bauen und den autos stromabnehmer zu geben.

Amazon des tages

„Amazon“, diese internetzversandklitsche, will sich scheinbar ein bisschen diversifizieren und macht jetzt auch in spendenbetrug:

Die Verbraucherorganisation foodwatch warnt vor der Spendenplattform „AmazonSmile“. Der Internethändler Amazon hat foodwatch in einer Liste zu unterstützender Organisationen geführt, obwohl foodwatch dem nie zugestimmt und sich für die Plattform auch nie registriert hatte. Dennoch zeigte Amazon Kundinnen und Kunden auf der Website und in E-Mails an, sie könnten foodwatch unterstützen oder hätten dies bereits getan. Die Verbraucherorganisation stellte klar, dass bei ihr kein Geld von Amazon ankomme und sie von Amazon auch keine Spenden annehmen würde

Ich wünsche euch allen viel spaß beim klicki-klicki-spenden auf den webseits großer unternehmen, ist ja alles so einfach und bekwem! Und irgendwo wird das geld schon ankommen… :mrgreen:

Die internetzstrategie des BRD-staatsfernsehens

Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender bieten Content bei Amazon oder Youtube und hoffen, dass das lange Auswählen auf Streamingplattformen den Nutzern zu nervig wird und sie zu linearem TV zurückkehren

Ach, deshalb sind diese mediateken so unbrauchbar? Deshalb findet man eventuelle podcast-links niemals mit der suche auf webseits von ARD und ZDF, sondern nur durch langes wühlen? Nun, ich habe verstanden. Geht sterben!

Ich wünsche allen rundfunkteilnehmern an den „neuartigen empfangsgeräten“ auch weiterhin viel spaß beim bezahlen ihrer so genannten „rundfunkgebühr“.

AGB des tages

Der klick auf „ich habe die nutzungsbedingungen gelesen und ich bin damit einverstanden“ ist die häufigste lüge des internetzzeitalters. Und deshalb weiß kaum einer, was da drinsteht. Einige einschränkungen in den nutzungsbedingungen von „amazon“ enden zum beispiel, wenn irgendwann die zombies durch die straßen laufen

Übrigens, leute: dieses zeugs, das ihr niemals richtig lest und dessen autoren so genau wissen, dass ihr es niemals richtig lest, dass sie eine dermaßen offensichtliche verarschung reinschreiben, gilt als vertrag. Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, verträge zu „unterschreiben“, die ihr nicht gelesen habt! Was kann dabei schon passieren… :mrgreen:

Datenschleuder des tages

Mexiko hat die daten von 93 milljonen wahlberechtigten veröffentlicht, „schön“ mit namen, geburtstag, namen der eltern, anschrift, beschäftigung, eindeutige ID im wählerverzeichnis — kurz, eine goldgrube für kriminelle!

Die datenbank lag ohne passwortschutz offen zugreifbar in einem „cloud“-dingens von amazon.

Das ist die praxis des datenschutzes im jahre 2016. 😦

Die liste wäxt und wäxt und wäxt… ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen datenschutz. Schließlich muss ja niemals jemand für die schäden durch grob fahrlässige datenschleudereien haften, und der datenschutz, wenn man ihn ernstnimmt, ist immer so teuer…