Vergesst Christoph Columbus!

Der hat amerika nicht entdeckt. Selbst, wenn wir die irren wikinger mal vergessen. Italjenische seeleute wussten schon hundertfuffzich jahre vor Christoph Columbus von amerika [link geht auf einen englischsprachigen text]. Offenbar haben diese seeleute nur nicht so viel königliches gold für ihre fahrt eingesammelt, um dann dort in amerika unfassbar viel gold und silber zu rauben, massenhaft menschen zu ermorden und die gesamte dort vorgefundene kultur mit rasendreligjöser hl. röm.-kath. hingabe zu verbrennen und kaputtzumachen.

Der amerika-bewohner, der Christoph Columbus entdeckt hat, hat übrigens eine verdammt beschissene entdeckung gemacht.

Aber von dem ist auch in keinem geschichtsbuch die rede. Das geschichtsbuch dient zur höheren ehre des siegreichen mörders und räubers.

Und weiter mit vollgas ins mittelalter 2.0

„Amen!“ rief einer der neuen Minister verzückt, als Temer die Regierung während ihrer Amtseinführung zu mehr Religiosität aufrief […] Zu den neuen Gesichtern zählen ein evangelikaler Prediger, der die Evolutionstheorie verteufelt und nun das Industrieministerium leitet

*grusel!* 😦

Und Fefe hat auch einen kürzstkommentar

Islamzitat des tages

Muslimische Seeleute erreichten schon 1178 Amerika

Recep Tayyip Erdoğan

Und wer weiß schon, vielleicht sollte man den rest der entdeckungen auch mal einer kritischen überprüfung unterziehen. Es war doch ganz sicher ein moslem, der die glühlampe erfunden, ein flugzeug gebaut und die atomkraft entdeckt hat. Oder war es doch Leifur Eiriksson? :mrgreen:

Nur eins ist und bleibt sicher: der amerikaner, der einen „entdecker“ amerikas entdeckt hat, hatte einen wirklich beschissenen tag.

Wer übrigens den tagebucheintrag lesen will, von dem in der eifrig meldenden presse immer wieder die rede ist, der wende sich mit diesem anliegen nicht an den kwalitätsjornalismus, sondern an so ein blog, so eine klowand des internet