Amiga-meldung des tages

Irgendwo ist der kwelltext des betrübssystems für die ollen amigas rausgetröpfelt. Wenn jemand lust hat, sich mal anzuschauen, wie es geproggt wurde — die daten im 130 MB großen tar-archiv scheinen einen stand der versjon 3.1 wiederzugeben, also unmittelbar vor der commodore-pleite — dann gehts hier lang, bis das zeug wieder vom webarchiv verschwindet. Aber achtung, das ist illegal und das darf man nicht, wenns auch gerade in einer völlig offenen kwelle liegt! Einen torrent scheint es noch nicht zu geben, ist aber wohl nur eine frage der zeit. Das kriegt kein rechteinhaber mehr aus dem netz.

Krohm des tages

Hey, willste einen amiga im brauser emulieren? Kannste, geht aber nur mit guhgells brauserwanze krohm.

Als ob man dafür einen brauser brauchte! Das gibts auch ohne die installatzjon einer softwäjhr von NSA-datenkrake-guhgell als native anwendung. Was wollt ihr als nächstes im brauser laufen lassen, um es den leuten als ganz tolle killerapplikazjon der „anwendung im brauser“ zu verkaufen? Eine betrübssysteminstallazjon, in der ein zweiter brauser betrieben wird, damit sich die elektronen in den rechenkernen wegen der ganzen emulazjons- und engine-schichten auch nicht so langweilen? Vielleicht… ähm… wegen der gesteigerten sicherheit? Mann, mann, mann…

Heute an gestern erinnern…

…und wenn es auch noch so sinnlos ist. So ein gofer-sörver sieht noch viel überzeugender aus, wenn man ihn mit einem sehr alten brauser und einem obsoleten betriebssystem nutzt:

Bildschirmfoto aweb auf dem amiga

Und dann ist es, wegen der einschränkungen der damaligen softwäjhr, auch gar nicht mehr so absurd, wenn man die radikal reduzierte versjon des blahblogs liest:

Bildschirmfoto des blahblogs über gofer auf dem aweb-brauser auf einem amiga

Aber das brauche ich ja gar nicht, denn ich blahe dieses blog ja höchstpersönlich voll. Übrigens auch das oft mit einem sehr altmodischen stück softwäjhr, das mir bessere dienste leistet als jede moderne anwendung.

Übrigens war es eine kleinigkeit, das blahblog in gopher zu bringen. Das skript habe ich in weniger als fünf minuten geschrieben, und genau so sieht es auch aus:

#!/bin/sh
echo "EINE RADIKAL REDUZIERTE ANSICHT DES BLAHBLOGS"
echo "---------------------------------------------"
echo
lynx -dump                       \
     -display_charset=iso-8859-1 \
     -hiddenlinks=ignore         \
     -justify                    \
     -nolist                     \
     -nonumbers                  \
     -notitle                    \
     -raw                        \
     -width=78                   \
http://blah.tamagothi.de/ |
awk '
/^ *\*/ { print "    ", $2, $3, $4, $5; }
/^   Vorbl/ { exit; }
!/^ *\*/ { print; }
' |
sed '1,6d 
     s/^     //'

Ja, selbst dieser stil erinnert an alte zeiten voller fröhlichem dreck in der programmierung.

Um das skript zu verwenden, wenn der gofer-sörver in einer chroot-umgebung läuft, müssen natürlich eine shell, awk, sed und lynx zusammen mit allen benötigten biblioteken dort im pfad liegen. Das ist eine menge zeug. Der elegante weg, das alles gegen die dietlibc statisch zu linken, um eine installazjon überschaubarer größe zu erhalten, wird ein bisschen durch lynx erschwert, da man sich auch die libncurses selbst bauen muss. Dafür nimmt einem lynx aber auch die hauptarbeit ab. Der bekweme weg ist es allerdings, auf das zusätzliche sicherheitsnetz einer chroot-umgebung zu verzichten. Empfehlenswert ists nicht, aber eben bekwem…