Erinnert ihr euch noch?

Erinnert ihr euch noch an den selbstmordanschlag eines vermutlich psychisch kranken piloten von „germanwings“, der letztes jahr im frühling 149 menschen in den tod gerissen hat? Nein? Oder war es ein amoklauf? Hmm… ihr erinnert euch nicht mehr daran? Das liegt vermutlich daran, dass der pilot ein hellhäutiger mensch war und keinen arabisch klingenden namen hatte: schon ist es nicht mehr terror oder amok, sondern ein… nein, das wort hat sich kein satiriker ausgedacht… erweiterter selbstmord.

Immer schön ins gehirnchen ficken lassen, immer schön die gefühle von jornalisten und anderen volxverhexern hochkochen lassen, immer schön diese lähmende und verdummende scheißangst machen lassen! So weitermachen! Ihr schafft das noch mit dem faschismus… 😦

Wie, rafft ihr es immer noch nicht. Gut, dann ganz kurz…

Selbstmord heißt: ich töte mich selbst. Dafür gibts eine menge möglichkeiten. Ich kann mich wie Enke vor den zug werfen, wenn ich unbedingt andere in mein persönliches zeugs reinreißen will, ich kann mich von einer brücke oder vom ihmezentrum stürzen, ich kann mich aufhängen, ich kann mir eine ordentliche menge billiges heroin in die vene pumpen, ich kann eine packung altmodischer barbiturate fressen und mit zwei flaschen wodka runterspülen. Die möglichkeiten, meinem scheißleben ein ende zu setzen, liegen überall herum. Wer ein auto hat, fährt einfach mit 180 in einen freundlich am straßenrand stehenden baum und ist tot, bevor das signal schmerz auch nur das gehirn erreichen kann. Und wer beim sterben eher ein bisschen erlebnisorientiert ist, frisst nur ein bisschen von dem überall am wasser waxenden gefleckten schierling (sieht sehr ähnlich aus wie schafgarbe, riecht aber irgendwie nach mäusepisse und hat einen kantigen stängel) und schaut danach seinem körper bei vollem bewusstsein beim herunterfahren zu und kann sich die etwas längere zeit des verreckens mit der interessanten frage beschäftigen, ob der tod wohl durch herzstillstand oder atemlähmung eintreten wird.

Ja, ich weiß, ich werde ein bisschen zynisch. Aber allen diesen selbstmordverfahren — und es gibt noch eine ganze menge mehr — ist eines gemeinsam: sie treffen den selbst, der sie anwendet. Deshalb heißt es ja auch „selbstmord“. Wenn man hingegen jemanden anders vorsätzlich und geplant umbringt, gibt es dafür auch ein schönes, klares und unmissverständliches wort, das den sachverhalt zutreffend beschreibt: „mord“.

Ein so genannter „selbstmordattentäter“, eine unterkategorie des „terroristen“, ist ein idjot, der so heiß auf möglichst viel mord ist, dass es ihm scheißegal ist, dass er selbst dabei draufgeht. Zu schade, in einer kriegführenden armee hätte er ein großer held mit posthum verliehenem orden und allen ehrungen werden können… :mrgreen:

Ein von jornalisten, p’litikern und anderen menschenverachtenden arschlöchern so genannter „erweiterter selbstmord“ ist von der tat eines so genannten „selbstmordattentäters“ in keinem einzigen punkt zu unterscheiden. So ein wort wird nur benutzt, um einen klaren massenmord nicht als klaren massenmord zu bezeichnen — zum beispiel, weil der mörder keinen arabischen namen hat und der massenmord deshalb propagandistisch nicht ausgebeutet werden kann.

(Ja, ich habe gelesen, dass ein mörderischer vollidjot mit einer selbstgebauten bombe eine veranstaltung in ansbach besuchen wollte und im eingangsbereich explodiert ist. Der war halt kein hellhäutiger pilot, sondern geduldeter syrer mit einer menge auf dem kerbholz. Ich weiß, wie das genannt werden wird, um möglichst viel gefügig machende scheißangst in die menschen zu streuen. Propaganda funkzjoniert, und zwar meist bei denen am besten, die davon überzeugt sind, dass sie die propaganda durchschauen, so dass sie niemals drauf reinfallen können. Hört auf, mit der psyche zu denken! Fangt an, das gehirnchen zu nutzen! Klarheit stellt sich schnell wieder ein. Wollt ihr nicht? Gut, dann viel spaß im faschismus! Baut euch schöne angstkammern und sperrt euch selbst in eurer „freiheit“ ein, ihr hirnstummel!)

Rückblick des tages

Der scheißspiegel schaut zurück auf die eigentlich nur von presse und p’litlügnern vorangetriebene „killerspiel“-debatte und vergisst dabei völlig, dass die scheißjornallje diese idjotische deutung von mordläufen junger menschen erst in eine breitere (und überwiegend unwissende) öffentlichkeit getragen hat, statt sie zu hinterfragen.

Nun gut, will ich auch mal fast ein jahrzehnt zurückblicken: so sah das damals mit der kondizjonierung aus, während gleichzeitig mit staatsgewaltlicher löschwillkür dafür gesorgt wurde, dass sich im internetz niemand ein vollständiges bild machen konnte. Der im text verlinkte und unter seiner ursprünglichen adresse nicht mehr verfügbare abschiedsbrief von Bastian ist hier verfügbar, und wer meinen damaligen kommentar zu dieser von der gesamten scheißpresse der BRD unbeachteten willkürlichen löschung von primärkwellen durch polizeibehörden der BRD lesen will, kann ihn hier lesen.

Übrigens ist es immer noch so, dass sich praktisch alle jugendlichen mordläufer als kulisse für ihren mordlauf ausgerechnet eine schule aussuchen, diesen unseligen ort, der in einem aufwändigen, psychisch extrem gewaltsamen und finanzjell recht teuren prozess aus neugierigen und aufgeschlossenen kleinen menschen desinteressierte und lernunwillige große menschen macht… und das wird niemals tematisiert, weder von der scheißpresse noch von der scheißp’litik.

Mordlauferklärung des tages

Was einem menschen zum mordläufer macht? Gut, das kwalitätsjornalisten so etwas immer wieder gut erklären können. Es waren diesmal keine kompjuterspiele, sondern es war eine blondine. Jetzt aber los, werdet aktiv, p’litiker und fordert lautstark das weltweite verbot von blondinen! (Und von brot, denn das haben alle amokläufer gegessen!)

Gewalt

Solange niemand mal etwas gegen diese kranke oberflächliche Gesellschaft tut, in der man einen auf die Fresse bekommt, weil man keinen Markenpulli trägt und ein teures Handy hat, solange sterben eben ab und zu weiter Leute.

A. in einem pohst in einem (mit gutem grund) nichtöffentlichen forum in einer diskussjon zum tema des „amoklaufes“ von winnenden