Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal scharf die von p’litischen lichtgestalten der BRD wie Dorothee Bär und Andreas Scheuer so herbeigesehnten „flugtaxis“ für den stadtverkehr angeguckt und dabei etwas völlig unerwartetes und erschütterndes rausgekriegt [archivversjon]:

Elektrische Flugtaxis werden den Stadtverkehr der Zukunft nicht umweltfreundlicher machen […] Das Forscherteam um Gregory Keoleian errechnete, dass die Flugobjekte auf Strecken unter 35 Kilometern sogar mehr Energie verbrauchten und damit mehr Treibhausgase verursachten als Autos mit Verbrennungsmotoren […] stellten sie fest, dass vor allem der Start und der Steigflug von Flugtaxis so viel Energie verbrauchen, dass die Luftfahrzeuge auf kurzen Distanzen schlechter abschneiden als Autos egal welcher Antriebsart

Jetzt müssen wir uns alle von unserer unfassbaren überraschung erholen! Niemals hätte man erwarten können, dass die überwindung der so garstigen gravitazjon irgendwie energieaufwändig sein könnte!!!1!!

Zugesteckt von meinem leser B.G.

Endlich!

Bummsdatenautobahnminister Scheuer hat endlich das geeignete unweltfreundliche verkehrsmittel für die zeit nach dem auto gefunden!!1!!!1! Der strom für das unweltfreundliche vorankommen wird sicherlich durch verfeuerung von braunkohle und US-fräckinggas gewonnen.

Das größte potenzjal sieht der herr datenautobahnminister sicherlich in der angestrebten versicherungspflicht, oder genauer gesagt: seine berater aus dem versicherungsgeschäft sehen darin das größte potenzjal. Denn ohne diese gesetzliche pflicht würde das mit der ganz normalen haftpflichtversicherung abgegolten, und so kann halt zusätzlich den menschen in die tasche gelangt werden. Die frage, warum ein fahrrad mit hilfsmotor, dass auch noch schneller fährt und zurzeit nicht einmal irgendwelche sonderregeln in der straßenverkehrsordnung benötigt, ohne eigene versicherung fahren soll, wird in der näxsten scheibe des lobbygetriebenen geldgrabsches aus bananistan beantwortet, kurz vor der versicherungspflicht für fahrräder. Mal schauen, ob es zu guter letzt noch eine versicherungspflicht für schuhsohlen geben wird, wäre ja schlimm, wenn es da eine haftungslücke gäbe und der arme blechkutscher seinen blechschaden gar nicht ersetzt kriegte, wenn er mal wieder einen fußgänger auf die motorhaube genommen hat…

CDU-verkehrsp’litik des tages

Frage: sollte man grünfasen an fußgängerwegen vielleicht ein bisschen länger machen, damit auch langsame menschen (zum beispiel ältere menschen) bekwem bei grün über die straße kommen?

Die antwort auf diese frage in der bananigen autorepublik gibt Andreas Franz Scheuer, CSU, gegenwärtig amtierender verkehrsminister und offenbarer menschenfeind:

Für ältere Fußgänger/innen werden Maßnahmen angeraten, die vor allem die physischen Voraussetzungen für sicheres Queren trainieren bzw. aufrecht erhalten und zudem die Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit verbessern

Das beste daran: das rentenproblem wird gleich mitgelöst. Und nichts hält den autoverkehr auf. Eine zukunftsweisende lösung aus der menschenverachtenden BRD!

Hinweis via @benediktg5@twitter.com

Bananengeschmack des tages

Im Prozess um die Dieselabgase des Porsche Macan will ein Richter aufklären: Er lädt den Chef des Kraftfahrt-Bundesamts als Zeugen – doch das Verkehrsministerium genehmigt die Aussage nicht

So sieht das hier in der bananigen republik täuschland also mit der unabhängigkeit der justiz aus: wenn eine BRD-behörde unter der leitung von Andreas Scheuer, CSU, einem ihrer mitarbeiter die aussage zum tema der organisierten kriminalität mit verflechtung des staates verbietet, dann kann halt nicht weiterermittelt werden.

Na ja, hauptsache die gefängnisse sind voller schwarzfahrer und brötchendiebe! Schließlich muss der rechtsstaat seine stärke zeigen!!1!

Digitalkäse des tages

Endlich tut mal einer was gegen die ganzen funklöcher im mobilfunknetz!!!1!

Der Zustand des deutschen Mobilfunknetzes sei „für eine Wirtschaftsnation untragbar“, sagte Scheuer. Die Bundesregierung sage daher „den Funklöchern in Deutschland den Kampf an.“ Noch in diesem Jahr wolle die Koalition „einen Funklochmelder an den Start bringen“. Der Bundesnetzagentur solle dabei eine wichtige Rolle zukommen. „Wir werden eine App entwickeln, die nach dem Modell von Staumeldern funktionieren soll“, sagte der Minister. Über diese App könnten die Bürger melden, wenn sie in ein Funkloch gerieten. So könne „die Jagd auf die weißen Flecken im Mobilfunknetz eröffnet“ werden, sagte Scheuer

[Archivversjon]

Und das alles noch in diesem jahr!!1!!!elf! Wird sicher genau so fristgerecht fertig wie der berliner fluchhafen. :mrgreen:

Nein, eine solche äpp ist kein großes problem. Die GPS-koordinaten sind dem wischofon-betrübssystem bekannt. Ob ein funkloch vorliegt, könnte es anhand der ebenfalls bekannten signalstärke und des verwendeten standards ermitteln. Dann wird das in eine kleine lokale mysqli-datenbank geschrieben und übermittelt, sobald wieder eine datenleitung zur verfügung steht. Vielleicht sollte man noch doppelbenachrichtungen unterdrücken, also im umkreis von — sagen wir mal — tausend meter um ein bereits gemeldetes funkloch nicht noch einmal melden. Das ist wahrlich kein hexenwerk. Für die bloße händi-äpp sehe ich nichts, was einen entwicklungsaufwand von wesentlich mehr als einer woche, bei weiteren anforderungen (bundestrojanerschnittstelle für händis integrieren) vielleicht drei wochen rechtfertigen würde. Und sörverseitig ist das vor allem eine große datenbank mit ort und zeit der meldung (um zur erfolgskontrolle die entwicklung verfolgen zu können) und darstellung der auswertung, damit die werten herren neulandbeamten auch etwas zum ausdrucken haben. Das kartenmaterjal von openstreetmap ist frei und naturgemäß gut geeignet für die datenverarbeitung, vermutlich wird eine bummsbehörde aber auch ihr eigenes, ebensogut geeignetes kartenmaterjal vorliegen haben. Kurz: auch hier sehe ich nichts, was eine jahresfrist erforderlich machte. Wenn man jetzt mit der entwicklung (zunächst der äpp und der API, die von der äpp benutzt wird, sowie der datenhaltung auf einem sörver) begönne, wäre der teil, den die menschen in den taschen tragen, also in rd. zwei wochen fertig, gerade passend zur zeit der wärme und der neu ergrünenden bäume, in der viele menschen auch wirklich unterwegs sind. Dann noch eine kleine kampanje, damit sich auch ein paar leute die bundesfunklochäpp installieren, und gleichermaßen schnell wie preiswert gäbe es verlässliche und belastbare daten über die mobilfunkabdeckung.

Aber vermutlich denkt der werte herr Scheuer von der rechtspopulistischen CSU eher daran, den ganzen kram mit einem hohen zweistelligen milljonenbüdjet von t-systems, siemens und meikrosoft entwickeln zu lassen, und dann dauert es natürlich ein bisschen länger und wird ein bisschen teurer… genauer gesagt: es dauert mindestens doppelt so lang wie projektiert und wird mindestens viermal so teuer. Aber das ist ja nicht das geld des werten herrn Scheuer.

Wozu vermutlich niemals kommen wird:

Auf der Grundlage dieser Informationen könne die Regierung mit den Mobilfunk-Anbietern darüber sprechen, wo weitere Sendemasten aufgestellt werden müssten

Es wird vermutlich niemals dazu kommen, dass die mobilfunkproweider verpflichtet werden, innerhalb einer angemessenen frist für eine flächendeckende versorgung zu sorgen. Denn von einer solchen verpflichtung — die der gesetzgeber ohne weiteres schaffen könnte — ist in der PResseerklärung ja nicht die rede. Aber hej, dafür hat man mal auf der basis teuer eingesammelter daten unverbindlich miteinander gesprochen. Und man hat seinen korrupzjonskumpels von t-systems und siemens ein paar milljönchen zugespielt. Das ist doch auch etwas! :mrgreen:

Andreas Scheuer von der CSU belegt jedenfalls von anfang an, was er für ein dummer, populistischer heißluftspender ist.

Bei der wissenschaftspartei CSU…

Bei der wissenschaftspartei CSU kann so ein doktor aber auch immer ganz große ämter übertragen kriegen. Diesmal mit gesenktem anspruch in der tschechischen republik. Klar, dass dabei auch gleich wieder ein bisschen abgeschrieben wurde.

Nachtrag: Der werte herr generalsekretär verzichtet erstmal darauf, ein dr. vor seinem namen zu schreiben. Ich gehe davon aus, dass er auf den verzicht verzichtet, wenn erstmal genug gras über die sache gewaxen ist.