Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat rausgekriegt, dass es ein ernsthaftes problem ist, wenn nutzer für ihre wischofone keine sicherheitsaktualisierungen mehr kriegen. Aber leider kann man das nicht ändern, es handelt sich ja um geräte, die man möglichst schnell wegwerfen und durch neue ersetzen soll, auch wenn sie noch funkzjonieren:

Hersteller Google hat an einer nachhaltigen Nutzung ihrer Geräte offenkundig kein besonders großes Interesse. Dem Konzern ist es viel wichtiger, dass immer wieder neue Smartphones verkauft werden. Nur die letzten drei Versionen des mobilen Betriebssystems werden unterstützt

Morgen kriegt prof. dr. Offensichtlich womöglich noch raus, dass das so genannte „wirtschaftswaxtum“ am waxtum der müllberge messbar ist.

Ändräut des tages

Seid gefälligst froh darüber, dass ihre eure äpps nur noch über guhgells äppstohr installieren könnt und umgeht das nicht mit alternativen äppstohrs, haben sie uns gesagt. So werden die äpps geprüft und ihr habt keine schadsoftwäjhr auf euren geräten, haben sie uns gesagt.

Cyberkriminellen gelingt es immer wieder, Schadsoftware in den Play Store von Google zu schmuggeln

Nein! Doch! Oh!

Heise onlein, du webseit eines ehemaligen fachmagazins, hör mal mit diesem volxverdummenden cyber-cyber-blah auf! Diese form der kriminalität hat nicht einmal im skurillen sinn etwas mit kybernetik zu tun.

Datenschleuder des tages

Twitter hat wegen eines fehlerhaften dieseins der schnittstelle zu seiner händi-äpp die daten von rd. 5,5 milljonen zwitscherchen-nutzern veröffentlicht, immer schön nutzername, klarname, mäjhladresse und telefonnummer. Ist doch schön, wenn mal jemand anruft!

Nein, es ist nicht in ordnung, wenn ein sörver über ein API daten rausgibt, die nicht öffentlich sein sollen und die „sicherheit“ dann an eine äpp delegiert, sondern es ist ein sehr schwerer dieseinfehler und kommt einer veröffentlichung gleich. Leider weiß das im ehemaligen fachverlag „heise“ keiner mehr.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Und immer schön überall die telefonnummer angeben, wisst schon, ist alles zur verbesserung eurer sicherheit!!1! Die scheißliste wäxt und wäxt und wäxt.

Ändräut des tages

Na, seid ihr auch immer so überfordert, wenn in guhgells äppstohr für ändräut vor der installazjon angezeigt wird, welche berechtigungen eine äpp so braucht? Gut, das wird sich demnächst ändern, denn da kann jetzt jeder anbieter einer äpp völlig unkontrolliert reinschreiben, was er möchte:

Heuraka! Ein weiterer Schritt in Richtung Verschleierung und Nutzer-Entmündigung ist getan. Oder man könnte auch sagen: Nun wird der Nutzer mit noch weniger Informationen »verwirrt«, die ihn von einer Installation abhalten könnten

Irgendwelche häcks sind für diese verschleierung gegenüber dem anwender nicht erforderlich. Guhgell versteht das als ein wertvolles funkzjonsmerkmal und bietet das einfach so an. Auch weiterhin viel spaß mit der völlig vergifteten kultur rund um die wischofone!

Nutzt hier jemand ändräut?

Dann passt mal auf, dass euer wischofon nicht gepwnt wird, wenn ihr eine audiodatei anhört. Zum beispiel, weil ihr eine webseit besucht, in der das im hintergrund abgespielt wird. Oder in der ein werbebanner ist, in der das im hintergrund abgespielt wird. Wenn ihr glück habt, kriegt ihr ja sicherheitsaktualisierungen. Die meisten menschen müssen entweder damit leben oder sich einfach ein neues wischofon kaufen. Seht ihr den waxenden müllberg da vor der stadt? Das ist das wirtschaftswaxtum.

Auch weiterhin viel spaß bei der fernkontoführung mit dem wischofon! Die banken haben euch ja erzählt, dass das sicher ist. Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Na, benutzt hier jemand ein ändräut-wischofon?

Und, wusstest du auch, dass die telefon- und SMS-äpp, also das dingens, mit dem du telefonierst und SMSen schreibst, für jede SMS die telefonnummer des empfängers, die sendezeit und einen häsch des textes zu guhgell funkt, und für jedes telefongespräch die telefonnummer, die gesprächszeit und die gesprächsdauer zu guhgell funkt? Im gegensatz zu Erich Mielke liebt dich guhgell nämlich rund um die uhr und überall.

Ach, du hast gar nix zu verbergen, störst dich nicht an privatsfären-stalker und kommuninzierst eh nur noch mit WanzÄpp? Dann ist ja alles in bester butter. 🤦‍♂️️

Diese ganze kultur rund um die wischofone ist so dermaßen vergiftet, scheiße und faschistoid, dass ich hoffentlich niemals etwas damit zu tun haben muss.

Guhgell des tages

Wenn man sich äpps von scheiß-guhgell, der größten privatwirtschaftlichen überwachungs- und datensammelfirma der welt, auf seinen privat genutzten kompjuter macht, ist da natürlich überwachung und datensammelei drin:

Die beiden Kommunikations-Apps übertragen laut Prof. Leith ungefragt und ohne die Nutzer darüber zu informieren jede Menge ihrer persönlichen Daten an die hauseigenen Server. So etwa ein Hash jeder einzelnen Nachricht, die man verschickt hat. Dazu kommen die Telefonnummern aller Kontakte, mit denen man telefoniert oder Nachrichten ausgetauscht hat. Der Konzern wünscht sich offenkundig einen vollständig gläsernen Nutzer […] Die Apps Google Telefon & Messages übertragen auch die Dauer der ein- und ausgehenden Anrufe und Zeitstempel für alle Nachrichten und Anrufe, die eingehen oder hinaus gehen. Dies geschieht alles in Kombination mit den verfügbaren Nutzerdaten, womit man die erhobenen Daten problemlos mit dem Namen des jeweiligen Anwenders verknüpfen kann […] Der Hammer aber ist, dass der Hersteller den Nutzern keine Möglichkeit einräumt, sich von dieser Datenerfassung abzumelden!

Ich bin nicht überrascht. Diese klitsche wollte schon immer vollständig gläserne menschen und hat über jeden menschen auf dieser verdammten welt eine STASI-akte angelegt.

Und deshalb benutzt man keine softwäjhr von guhgell. Auch nicht ändräut auf dem händi. Und auch nicht diesen als brauser getarnten trojaner namens krohm. Die menschen- und freiheitsfeinde von scheißguhgell nutzen jede sich bietende gelegenheit für ihre kapitalisisch-stalinistischen totalüberwachungs-, reklameverblödungs- und menschenmanipulazjonsideen, die immer noch den größten teil ihres geschäftsmodelles darstellen.

Guhgell und ändräut des tages

QR-Codes in freier Wildbahn sind grundsätzlich verdächtig – besonders Misstrauen ist angezeigt, wenn man sie mit der Camera-App eines Pixel-Handys unter Android 12 ausliest. Algorithmen der App verändern beim Auslesen von QR Codes darin enthaltene Links leicht und schlagen dann sehr ähnliche, aber falsche Webadressen zum Öffnen vor. Ein Klick, und der User landet bestenfalls bei einer Fehlermeldung, schlimmstenfalls direkt in den Armen eines gewieften Angreifers

Lasst uns überall „künstliche intelligenz“ verbauen, haben sie gesagt. Dann sind unsere dinger nicht nur „smart“, sondern auch noch „intelligent“, haben sie gesagt.

Mein tipp für leute, die unbedingt einen mobilkompjuter der größten privatwirtschaftlichen überwachungsfirma der welt durch ihr ganzes leben tragen wollen und jetzt doch finden, dass solche auch von kriminellen ausbeutbaren fehler ein bisschen weit gehen: nehmt einfach eine freie äpp, wo scheißguhgell nicht drin rumgepfuscht hat! Kostet nichts. Und da sind auch keine versteckten guhgell-produktmerkmale drin. Und wer sein zeug unbedingt aus dem guhgell-äppstohr beziehen will: hier lang. Ich finde die TU darmstadt jedenfalls vertrauenswürdiger als scheißguhgell. Aber wenn man ein wischofon mit sich rumträgt, hat man sich von den ideen der privatsfäre und des eigentums an bezahlten geräten ja schon längst verabschiedet… alles so schön bunt und flutsch hier, das ist viel wichtiger.

Ändräut des tages

Stellt euch mal vor, ihr ruft die bullerei oder die feuerwehr an, aber das geht nicht, weil ihr meikrosoft tiehms auf eurem wischofon installiert habt, aber gerade nicht angemeldet seid [archivversjon, link geht auf einen englischsprachigen text].

Was zum analfickloch!

Hej, kommt, stellt euch mal nicht so an! Wenn ihr glück habt, kriegt ihr bald eine aktualisierung für euer ändräut, und dann könnt ihr wieder notrufnummern anrufen, auch wenn ihr gerade in irgendeiner scheißäpp nicht angemeldet seid. Oder wenn eine scheißäpp (gern auch eine richtige schadsoftwäjhr) die telefoniefunkzjon eures telefons übernommen hat. Bald heißt hier: am 4. januar nächsten jahres. Vielleicht lohnt sich das löschen eures brennenden hauses dann noch. Vielleicht steht dann der bewaffnete lynchmob noch vor eurem haus und kann festgenommen werden. Vielen dank, dass sie sich für das besteste betrübssystem von guhgell entschieden haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit den ganzen technikverhinderungs- und gängelungskompjutern, die ihr durch euer ganzes leben tragt. So tolle technik!

Ich finde es ja immer wieder lustig…

…wenn für geräte, die durch und durch als totalüberwachungswanzen konzipiert wurden, immer wieder einmal softwäjhr angeboten wird, mit der es mehr privatsfäre und weniger überwachung geben sollt.

Leute, wenn ihr weniger überwacht werden wollt, dann kauft euch zum hackenden henker nochmal einfach kompjuter, deren hersteller euch das recht einräumen, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird. Und schon mit denen habt ihr nicht viel sonne. Aber irgendwelches privatsfären-schlangenöl…

Das hebt den möglichen Datenschutz für alle Android-Nutzer auf ein völlig neues Level

…mag euren „möglichen datenschutz“ auf eine „neue ebene“ heben, aber wenn ihr wissen wollt, wieviele millimeter in welche richtung diese neue ebene liegt, dann sollt ihr euch gefälligst vorstellen, was andere euch in einem artikel suggerieren.

Kompjutersicherheit erzielt man nicht, indem man auf unsicherem systemem ein bisschen antivirus-schlangenöl schmiert, statt sicherere system zu verwenden. Und privatsfäre erzielt man nicht, indem man die wanzen mit privatsfäre-schlangenöl einreibt, sondern indem man die wanzen aus seinem leben so weit entfernt, wie es gerade noch möglich und erträglich ist. Ich werde manchmal als rückständiger technikfeind beschimpft. Weil ich kein scheißwischofon habe und so ein scheißding nicht einmal geschenkt annehmen würde. Beschimpft werde ich von leuten, die mir nicht ruckelfrei erklären können, was der unterschied zwischen analog und digital ist und die nicht einmal elementare vorstellungen davon haben, wie ein kompjuter funkzjoniert und programmiert wird. Und schließlich:

Und das Beste daran, es klappt auch ohne „Root“

Ein kompjuter, auf dem ihr nicht root sind dürft, gehört nicht euch, sondern jemanden anders. Ihr liefert nur kaufpreis, strom und daten. Gehören tut die technikverhindernde überwachungskiste einem anderen. Das ist ganz schön doof, in so etwas kaufpreis, strom und daten reinzustecken, findet ihr nicht?

Also lasst es. Dann braucht ihr auch kein schlangenöl.

Überraschung des tages

Wenn ihr irgendwelche wanzen — also diese wischofone, diese am werk trojanifizierten kompjuter, auf denen andere darüber entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird — ständig mit euch rumtragt, dann werden diese wanzen dazu benutzt, euch möglichst tiefgreifend zu überwachen:

In einer Studie fanden Sicherheitsforscher Anfang des Jahres heraus, dass Android-Geräte von Google im großen Umfang Daten an den Konzern schicken, auch wenn man diese Übermittlung von Telemetrie-Daten eigentlich abgestellt wähnte. Nun ist ein Vorteil von Android, dass man auch Geräte anderer Hersteller mit dem Betriebssystem kaufen kann. Diese hätten durchaus die Möglichkeit, weniger Daten zu übermitteln und die Privatsphäre der Kunden zu respektieren. In einer neuen Veröffentlichung erklärt dasselbe Wissenschaftler-Team nun aber, dass auch viele alternative Hersteller wie Samsung, Xiaomi, Huawei und der Oppo-Sprössling Realme eine große Menge an Daten übermittelt, ohne dass der Nutzer des Gerätes dies abstellen kann

Niemand, ich wiederhole: niemand hätte damit rechnen können!!1!

Idjoten!

Und übrigens, heise: es ist keine datensammelwut. Es ist ein gemütskranker datensammelfaschismus.

Wischofonwanzen des tages

Zu den untersuchten Android-Smartphones gehörten Geräte von Samsung, Xiaomi, Huawei und Realme. Auch LineageOS und dessen Ableger /e/OS wurden unter die Lupe genommen. Haoyu Liu, Paul Patras und Douglas J. Leith legten ihr Augenmerk auf die Daten, die die Betriebssysteme an Entwickler und Drittanbieter wie Microsoft, LinkedIn, Facebook usw. senden […] Es war zu erwarten, dass die Betriebssysteme hin und wieder Daten an deren Server schicken. Jedoch ging die beobachtete Menge der Daten weit über das hinaus, was die Forscher erwartet hatten. Auch brachte es keine Abhilfe, die Betriebssysteme datensparsam zu konfigurieren. Eine Möglichkeit zum opt-out für Benutzer gibt es nicht. Die untersuchten Varianten von Android wurden auf den europäischen Geräten durchgeführt […] Ich denke, die massive und fortlaufende Datensammlung unserer Smartphones, für die es kein opt-out gibt, ist komplett an uns vorübergegangen […] Ebenso sammeln die meisten der vorinstallierten Apps, wie zum Beispiel von Microsoft, LinkedIn, Facebook usw. still und leise Daten und geben diese an die Hersteller weiter, ohne dass der Benutzer dies unterbinden kann. Problematisch hieran ist, dass der Nutzer in vielen Fällen die vorinstallierten Apps nicht deinstallieren kann

Wenn euch doch nur vorher jemand vor kompjutern gewarnt hätte, auf denen man euch das recht vorenthalten will, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird!!1!

Und hej, idjoten! Dass ein betrübssystem der größten privatwirtschaftlichen überwachungsfirma der welt, guhgell, im grund nix anderes als ein riesengroßer trojaner ist, da hättet ihr auch selbst drauf kommen können. Wenn ihr im kopfe smart wärt und nicht nur in diesen wischofonen.

Stellt euch mal vor…

Stellt euch mal vor, ihr kauft euch einen kompjuter mit vorinstalliertem betrübssystem, und dieser kompjuter ist vorsätzlich technisch verrammelt, so dass ihr das betrübssystem nicht so einfach austauschen könnt, wie ihr das von richtigen kompjutern gewohnt seid. Und ein paar jahre später sagt der hersteller dieses betrübssystemes: nee, diese ganzen alten versjonen meines betrübssystemes werde ich ab sofort nicht mehr unterstützen, die sind jetzt viel zu unsicher geworden (und ich bin nicht bereit, meine fehler zu korrigieren). Demnächst könnt ihr die verrammelten kompjuter nur noch eingeschränkt benutzen, auch, wenn sie ansonsten technisch völlig in ordnung sind. Am besten, ihr schmeißt sie weg und kauft euch einfach neue.

So wie scheißguhgell das tut.

Und so, wie scheißguhgell das in den näxsten jahren wohl immer wieder tun wird.

Trojanische äpp des tages: der UC-brauser

Der UC-brauser für ändräut funkt so unfassbar viel nach hause und zu dritten, dass man ihn nur noch als schadsoftwäjhr betrachten kann.

Das soll natürlich niemanden von der nutzung abhalten, der keine probleme damit hat, einem unternehmen, dass offen von kriminellen abgeschaute metoden anwendet, eine (durch vergabe einer eindeutigen ID zusammen mit der MAC-adresse der WLAN-schnittstelle und der guhgell-reklame-ID) stark deanonymisierte auflistung seiner gesamten web-nutzung zu übermitteln. Zumal es dann sicherlich auch nicht mehr so stört, dass der so genannte „inkognito-modus“ die überwachung einfach aufrechterhält und nur so tut, als sei man unbeobachtet. Aber jedem vernünftigen menschen kann ich nur empfehlen, einen webbrauser ohne derartige trojanerfunkzjonen zu benutzen.

Laut den Angaben im Google Play Store wurde der Browser über 500 Millionen Mal installiert…

Aber hej, an trojaner haben sich die händiopfer ja schon gewöhnt. Alles so schön bunt hier.

Smartding des tages

Auch weiterhin gilt: wo smart draufsteht, ist datensammelei, träcking und überwachung drin:

Die Android-App Samsung Smart Washer zur Steuerung von Waschmaschinen verweigert ihren Dienst, wenn sie keinen Zugriff auf Kontakte und den Standort erhält. In einem Reddit-Thread beschwert sich ein Kunde, dass seine Waschmaschine sich nicht über die App steuern lässt, wenn er nicht alle gewünschten Datenzugriffe erlaubt. Sogar einen Kamerazugriff will die App haben

Zum steuern einer waschmaschine! Müsst ihr alles kaufen, wo „smart“ draufsteht und alles machen, was irgendwelche konzerne von euch wollen, denn das ist ja „smart“. Erich Mielke hätte euch alle so geliebt!

Tja, wenn man werkseitig trojanifizierte kompjuter…

…durch sein leben trägt, auf denen einem nicht einmal das recht eingeräumt wird, selbst darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird, dann sind es halt kompjuter anderer leute. Und alle finden es geil. So viele äpps und ständig piept es. Nur, wenn die digitalen gutsherren mal einfach etwas auf der wischofonwanze installieren, werden ein paar leute stutzig:

US-amerikanische Smartphone-User berichten davon, dass eine Contact-Tracing-App ohne ihr Zutun auf ihrem Gerät installiert wurde. Von einem Tag auf den anderen sei eine App namens „Mass Notify“ in der Anwendungsliste ihres Smartphones aufgetaucht, beklagen zahlreiche User in den zugehörigen Bewertungen in Googles Play Store. Davon betroffen scheinen Android-Nutzer mit Geräten unterschiedlicher Hersteller zu sein

Wenn euch doch nur vorher jemand vor der enteignung, technikverhinderung und gängelung durch diese ganzen scheißwischofone gewarnt hätte! Oder vor einem betrübssystem, das von der größten privatwirtschaftlichen überwachungsfirma der welt kontrolliert wird! Jetzt habt ihr den salat, und euer gutsherr kann mit eurem scheißding machen, was er will — und tut das auch.

„Guhgell is Evil“ des tages

Google soll Datenschutzeinstellungen in seinem Android-Betriebssystem absichtlich versteckt haben. Das soll einem Bericht des Business Insiders aus Gerichtsdokumenten hervorgehen, die seit Kurzem ungeschwärzt bereitstehen […] Google habe Versionen von Android getestet, in denen die Datenschutzoptionen einfacher zu finden sind. Dabei habe das Unternehmen festgestellt, dass Nutzerinnen und Nutzer diese Optionen dann aktiver nutzen […] bemühte sich das Unternehmen also darum, diese Einstellungen tiefer in den Einstellungen zu verscharren

Tja, leute, was habt ihr denn von einem betrübssystem der größten privatwirtschaftlichen überwachungs- und datensammelklitsche der welt erwartet? Ach, ihr benutzt gerade einen webbrauser von dieser klitsche und es ist euch alles egal? Na, dann noch viel spaß und orwellness! Und immer schön die akkus der wanzen mit strom laden, den ihr selbst bezahlt und immer schön die wanzen durch euer ganzes leben tragen. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Ich bin ja mal gespannt auf das bußgeld nach DSGVO, das jetzt gegen guhgell wegen dieser benutzergängelung verhängt wird. Ach, dafür war die DSGVO gar nicht gedacht, sondern nur dafür, auch noch das betreiben der kleinsten privaten webseit eines kaninchenzuchtvereins mit weiteren unwägbaren rechtsrisiken aufzuladen? Ich verstehe.

Wischofon des tages

Nutzt hier jemand ein wischofon mit ändräut? Oder ein wischofon mit äppels eiOS? Und, schon schön sicher konfiguriert, damit ihr nicht immer überwacht werdet? Nicht? Macht nichts, ist auch kwatschegal, denn ob ihr da hilflos an irgendwelchen knöpfchen rumfingert oder nicht, ist sowohl scheißguhgell als auch scheißäppel scheißegal:

Wir untersuchen, welche daten eiOS auf einem eiFohn an äppel überträgt und welche daten guhgells ändräut auf einem pixel-telefon an guhgell übertragt. Wir stellen fest, dass sowohl eiOS als auch guhgells ändräut im durchschnitt alle 4,5 minuten daten mit äppel/guhgell austauschen, selbst, wenn das gerät in minimaleinstellungen betrieben wird und sich im leerlauf befindet. Die IMEI des telefons, die serjennummer der hardwäjhr, die serjennummer der SIM und die IMSI, die händynummer werden an äppel und guhgell übertragen […] eiOS sendet die MAC-adressen von geräten in der nähe, etwa von anderen händys oder dem router zusammen mit deren GPS-standort an äppel. Zurzeit gibt es nur wenige bis gar keine realistische möglichkeiten, diese datenübertragung zu verhindern […] Sowohl eiOS als auch guhgells ändräut übertragen telemetriedaten, selbst wenn der anwender das ausdrücklich ablehnt

Ich weiß gar nicht, werte wischofon-benutzer, die ihr jede verdammte scheißminute eures lebens einen werksseitig mit schadsoftwäjhr verseuchten scheiß-kompjuter anderer leute durch eurer scheißleben tragt, was ihr gegen den totalitären überwachungsstaat in der DDR hattet. Erich Mielke hätte euch ganz dolle lieb gehabt.