Zurück in die vergangenheit

Und jetzt zu den first world problems, die man im internetz der turnschuhe haben kann:

Nikes selbstschnürende Turnschuhe:
Firmware-Update per Android legt Sneaker lahm

Laut Usern kommt es vor, dass sich der linke Schuh nicht mit dem Smartphone verbinden lässt. Vom Bricking-Bug ist wiederum der rechte Adapt BB betroffen: Die Android-App gibt hier dann einen Fehler aus und es geht mit dem Update nicht weiter

Bwahahahaha!

Schöne neue welt des smart- und digitaltinnefs: endlich können wir auch überteuerte turnschuhe bricken! Ist ja kein problem, einfach wegschmeißen und neue kaufen, seid ihr ja auch von dem ganzen anderen fabrikfrischen sondermüll mit smarthintergrund gewöhnt, bei dem man zum beispiel keinen akku mehr wexeln kann, auch wenn sonst noch alles funkzjoniert. Kostet ja nur ein paar hundert dollar, der schrott. Mögen die giftigen müllberge vor den städten zum himmel waxen, denn das ist das wirtschaftswaxtum!

Es wäre allerdings erfreulicher, wenn den käufern solchen schrotts ein gehirnchen wüxe. Dann würden sie sich so einen schrott nämlich nicht mehr andrehen lassen und mit ihren dollars sinnvolleres anfangen.

Ändräut und kryptogeld des tages

Nehmt nur noch softwäjhr, die euch über die äppstohrs eurer betrübssystemmacher ausgeliefert wird, sagten sie. Das ist viel sicherer, sagten sie.

Fake-App in Googles Play Store sollte Kryptogeld stehlen

Mit verlaub, bei leuten, die allen ernstes auf die idee kommen, mit ihren verwanzten, trojanifizierten und ungepätschten wischofonen irgendwelches geld zu bewegen, ist mein mitleid von klar submikroskopischer größe und tendiert in seiner ausdehnung zur plancklänge. Schon ganz normale softwäjhr wird in der beschissenen wischofon-scheißkultur mit versteckten funkzjonen angereichert, wie sie sonst nur in der internetz-kriminalität üblich sind. Wer so einer giftkultur sein geld anvertraut, darf sich nicht wundern, wenn es weg ist.

Ändräut des tages

Grafik angeguckt, wischofon gepwnt.

Dann spielt mal alle schön die sicherheitsaktualisierungen ein! Wie, ihr kriegt keine? Na, da kauft auch mal alle schön neue wischofone! Kosten ja nicht so viel. Oder kauft euch vielleicht doch besser gleich kompjuter, auf denen euch das recht eingeräumt wird, diejenige softwäjhr darauf auszuführen, die ihr für gut und richtig haltet. Das sind dann aber meist keine händis oder vergleichbarer fabrikneuer müll für die generazjon „mein klopapier ist viel smarter als ich selbst“.

Selbst dieses fläsch ist sicherer als ändräut, denn für dieses fläsch kann jeder nutzer aktuelle, fehlerbereinigte versjonen bekommen. :mrgreen:

Wischofon des tages

Forscher von Trend Micro haben zwei bösartige Android-Apps entdeckt, die einen Online-Banking-Trojaner namens Anubis auf dem Smartphone installieren. Zuvor analysieren sie jedoch die Bewegungsdaten des Geräts. Dahinter steht die Annahme, dass sich echte Smartphone-Nutzer gelegentlich bewegen, aber die Testsysteme von Virenforschern häufig in Virtuellen Maschinen laufen, die gar keine Bewegungssensoren haben. In solchen Fällen stellten sich die Trojaner-Apps tot, um einer Entdeckung zu entgehen

Da hat sich ein verbrecher gesagt: wenn VW eine testumgebung mit seiner betrugssoftwäjhr erkennen kann, dann kann ich das auch.

Privatsfäre des tages

Ich mag das ja, wenn leute auf irgendwelchen STASI-media-webseits von börsennotierten klitschen ohne seriöses geschäftsmodell „privat“ mit anderen leuten kommunizieren wollen und die sonst nur von diesen scheißklitschen angesammelten daten dann mal durch ein bedauerliches, kleines missgeschick hervorkwellen. Tja, was habt ihr denn geglaubt? Dass die daten gelöscht werden? Dieser wertvolle rohstoff des 21. jahrhunderts? :mrgreen:

Ändräut des tages

Viele Apps verraten Facebook private Details aus dem Leben von Smartphone-Nutzern. Schuld daran sind App-Entwickler, da sie oftmals das Facebook-SDK nutzen […] Rund 30 Prozent aller Apps, die es im Google Play Store gibt, nehmen Kontakt zu Facebook auf […] Keine der von Mobilsicher.de untersuchten Apps gab dem Nutzer einen expliziten Hinweis auf die Datenweitergabe

Auch weiterhin viel spaß mit der total vergifteten wischofon-unkultur, in der es mittlerweile eine seltene ausnahme zu sein scheint, wenn eine äpp mal keine irgendwie darin untergebrachten trojanischen funkzjonen zum überwachen, träcken und verdaten von menschen hat. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Fragt sich nur noch, wer solche trojanischen äpps angeboten hat:

Die CDU, die das Facebook-SDK in ihrer App eingebaut hat, meinte, dass es „irrtümlich installiert“ gewesen sei. Nach einem Update soll es „nicht mehr zum Einsatz kommen“. Moodpath erklärte ebenfalls, „das Facebook SDK zu entfernen“. Die NRW-SPD löschte nach dem Hinweis ihre App aus dem Play Store. „Tatsächlich war uns das mögliche Problem bisher nicht bekannt“, erklärte die Partei. Man habe die App bereits länger nicht mehr genutzt

Aha, die menschenrechtsfeindlichen überwachungs- und zensurparteien CDU und SPD. Das passt ja! Da wäxt zusammen, was zusammen gehört!

Wischofonwahnsinn des tages

Demnächst dürft ihr vierzig weitergegebene dollar kosten der hersteller dafür bezahlen, dass ihr auch weiterhin nicht selbst darüber entscheiden dürft, welche softwäjhr auf von euch gekauften und mit strom versorgten kompjutern ausgeführt wird — und dafür, dass euch scheißguhgell auch weiterhin auf schritt und tritt überwacht. Denn das jemand weitgehend entguhgellte händis macht und dass ihr die womöglich auch noch kauft, das ist ja nicht zu erwarten.

Ja, richtig! Ihr dürft mehr geld für weniger datenschutz bezahlen. Kein witz, sondern guhgell. Also kommt, leute, die kleine orwellness-abgabe ist doch gar nicht so schlimm. Und BRD-bewohner sind da sowieso privilegiert…

Zudem habe der Internet-Konzern die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums in drei Gruppen unterteilt. Für in Deutschland, Großbritannien, Schweden, Norwegen und den Niederlanden verkaufte Geräte werde es die höchsten Gebühren geben

…weil von denen am wenigstens widerstand und kreatives im-ausland-bestellen zu erwarten ist, wenn man ihnen die höchstmöglichen preise abknöpft. Die fressen alles. Die zahlen sogar die teuersten internetzzugänge der welt. Mit denen kann mans machen… 😦

Wenn euch doch nur jemand vor technikverhinderung, monopolisierung und enteignung gewarnt hätte!

Enteignung des tages

Die scheißbanken stufen es als ein sicherheitsrisiko ein, wenn man ihre fernkontoführungssoftwäjhr auf einem kompjuter benutzen will, auf dem man selbst darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft und verhindern die nutzung ihrer scheißsoftwäjhr. Gut, das gilt jetzt natürlich für händis. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis solche bullschitt-bestimmungen der geldgutsherren auf PCs ausgeweitet werden und man den dort als web-anwendung laufenden scheißdreck aus „sicherheitsgründen“ nur noch benutzen kann, wenn man das von banken vorgeschriebene windohs zehn verwendet — weil das viel sicherer ist als alles andere. Denn auf den händis halten sie es dann ja genau so, da spielt es auch keine rolle, dass die meisten menschen nicht einmal sicherheitsaktualisierungen ihres verrotteten scheiß-ändräuts vom hersteller kriegen, scheunentorgroße sicherheitslücken in ihrem werksseitig vortrojanifizierten system haben und deshalb alles andere als „sicher“ sind. Und wenn die scheißbanken mit so einer drexscheiße durchkommen, werden andere folgen, wisst schon, wegen der „sicherheit“. Cyber cyber!

Leute, kauft euch einfach jedes jahr einen neuen kompjuter, legt eure ganzen daten in die klaut, damit ihr bekwem den kompjuter wexeln könnt und benutzt dieses ding nur mit dem vorinstallierten betrübssystem, denn er gehört euch gar nicht mehr! (Aber kaufen und für strom und internetz bezahlen, das müsst ihr noch.) Ein tolles signal, das da vorbereitet wird! Wer sich enteignende und technikverhindernde scheißwischofone andrehen lässt, darf sich nicht wundern, wenn in der folge ein paar jährchen später seine freiheitsrechte weg sind, während auf der anderen seite die kriminalität aufblüht.

Überwachungswanze des tages

So behauptet eine am 21. August 2018 veröffentlichte Studie unter anderem, dass selbst ein nicht bewegtes Android-Telefon mit im Hintergrund aktivem Chrome-Webbrowser innerhalb von 24 Stunden 340-mal Ortungsdaten an Google übermittelt habe. Auch habe die Analyse ergeben, dass Google anonymisiert erhobene Informationen mit persönlichen Daten von Nutzern verknüpfen könne

Der brauser ist übrigens so lange im hintergrund aktiv, wie man ihn nicht explizit mit einer task-mänätscher-äpp beendet. Dass man eine äpp nicht sieht, bedeutet nicht, dass sie nicht aktiv ist.

Und hej, wer einen webbrauser von der größten datensammel- und überwachungsfirma der welt (geschäftstätlich in einem folter-, angriffskriegs- und überwachungsstaat) benutzt, sollte sich eh mal seinen hirnbefreiungsschein abholen. Wisst ihr noch, damals, als die wagen von guhgell striehtvjuh hier durch die BRD fuhren, diese datenschutzparanoia. Und wärend die von kwalitätsjornalisten angeführten, komplett technikunkundigen BRD-idjoten sich über ihr von einer komplett technikunkundigen scheißregierung erlassenes „fassadenverpixelungsrecht“ und ihren „gefühlten datenschutz“ gefreut haben, hat scheißguhgell „versehentlich“ (weil sich programmkohd bei guhgell wohl versehentlich und von allein schreibt, anders als an allen anderen orten dieser welt) sämtliche WLANs in der BRD gesnifft und kartografiert. Von einer klitsche, die so vorgeht, lässt man sich doch keine trojaner mehr andrehen. Das sind planvoll vorgehende halunken. Wer das nicht merkt, wird durch worte nicht mehr erreicht und muss wohl irgendwann durch schmerzen zur einsicht kommen. Zum beispiel im kommenden faschismus, in dem die gesammelten daten auch gegen die menschen benutzt werden. (Es werden jetzt schon auf grundlage irgendwelcher datensammlungen leute mit US-drohnen umgebracht.)

Kauft wischofone, leute! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Guhgell des tages

Was, ihr benutzt dieses wattsäpp, um mit richtiger ende-zu-ende-verschlüsselung verschlüsselt zu tschätten? Dann seht aber zu, dass ihr die sicherungen eurer tschätts nicht in der „cloud“ von guhgell ablegt, wie es euch guhgell so leicht benutzbar anbietet:

Wir durchsuchen deine Chat-Verläufe nach vermarktbaren Informationen

Man kann geradezu spüren, wie sich die NSA bei scheißguhgell bedankt haben muss.

Guhgell des tages

Na, hat hier jemand ein ändräut-wischofon mit betrübssystem und äpps von guhgell? Ich sage ja immer, dass es sich um eine wanze handelt und dass man die ganze scheißkultur, die mit dieser scheiße verbunden ist, durch sein ganzes leben trägt.

Heute im hirnlosen kopfkino der händizombifaschisten: „aber ich kann meine wanze doch konfigurieren, so dass sie weniger wanzt“. Funkzjoniert das? Die antwort gibt netzpolitik punkt org:

Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, speichert Google den Standort seiner NutzerInnen, auch wenn diese den Standortverlauf ausgestellt haben. Die Journalisten bezeichnen dies als „irreführend“ und bezweifeln, dass Google-NutzerInnen sich über die Speicherung ihres Standorts bewusst sind

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit den scheißwanzen, die ihr durch euer ganzes leben tragt. Immer schön auf eigene kosten den akku laden, damit euer großer bruder immer bei euch ist. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Meikrosoft 2.0

„Google hat Android dazu verwendet, die Dominanz seiner Suchmaschine zu zementieren. Sein Vorgehen hat Rivalen die Chance verwehrt, Innovation zu setzen und aus eigenen Kräften in Wettbewerb zu treten“, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager heute in Brüssel

Wenn das mal alles wäre… neben dem pläjhstohr und der suchmaschine sind da noch guhgell mäpps (inklusive träckingfunkzjon), der DNS-sörver von guhgell, der genau so gut ist, als ob guhgell die brauser-historje ausläse und das mit dem zwangsweise einzurichtendem guhgell-konto verbundene mäjhldingens (natürlich ohne möglichkeit einer verschlüsselung) und „cloud“-gedöns. Da hat eben jemand, und zwar ein ganz großes arschloch, verstanden, wie man langjährige abhängigkeiten schafft und anschließend für unseriöse geschäftsmodelle ausbeutet.

Privatsfäre des tages

Benutzt hier jemand den „orfox“, den feierfox-basierten TOR-brauser für ändräut-wischofone, um seine privatsfäre zu sichern?

Tja, feierfox eben, der scheißdreck ist einfach nicht mehr benutzbar… 😦

Nachtrag: Das orfox-projekt so: ja, da sind träcking-bibliotheken mit drin, aber wir benutzen die gar nicht. Ich dazu nur: ja, da wurde eine stellungnahme rausgepustet, aber ich glaube die gar nicht.

Ändräut des tages

Über 89 prozent der äpps im guhgell pläjhstohr verwenden eine API, die den bildschirm auslesen oder aufzeichnen kann — und der anwender weiß nichts davon, weil sie das rechtesystem von ändräut umgeht… [der link geht auf einen englischsprachigen text]

Auch weiterhin viel spaß mit der ganzen schadsoftwäjhr, die ihr euch direkt von guhgell auf eure wischofone zieht! Ihr habt ja alle nix zu verbergen, was kann also schon passieren… :mrgreen:

Nachtrag: Deutschsprachige meldung bei heise onlein

Security des tages

Benutzt hier jemand ein ändräut-wischofon?

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit den „sauberen“ dieselmot… ähm… bei der „sicheren“ fernkontoführung mit dem händi! Grüßt die banken und sparkassen von mir! Und vergesst nicht, dass bargeld echt unbekwem ist, so dass ihr immer mit dem händi bezahlt!

Bittere tränchen kullern über die wangen

Viele Android-Programmierer beobachten abrupt einbrechende App-Downloads. Die Ursache für „Playmageddon“ scheint im Google-Algorithmus zu liegen

Tja, wenn man sich für sein geschäftsmodell so einseitig von einer einzigen guhgellbösen klitsche abhängig macht, die sich als türsteher zwischen progger und nutzer stellt, kann es schon einmal bitter werden. Mein mitleid mit den leuten, die irgendwelche äppchen für wischofone mit träckender, tief in die privatsfäre der nutzer eindringender und für die kompjutersicherheit gefährlicher scheißreklame verseuchen, um von den reklamegroschen zu leben, könnte jedenfalls nicht kleiner sein. Vermutlich hat es nicht die falschen erwischt…

Übrigens: dem heise-jornalisten, der englisch „user experience“ zu denglisch „nutzererlebnis“ eingedenglischt hat, wurde das sprachgefühl etwas zu hastig verabreicht. Das wort ist schon im englischen eine zumutung, die wörtliche übersetzung klingt hingegen so, wie ein akuter würgreiz sich anfühlt.