Die sucht der führerscheininhaber

Habt ihr mal schwer süchtige menschen erlebt, die große angst davor haben, dass sie mal keinen „stoff“ mehr haben könnten? Die sich schon bei der vorstellung des „stoffmangels“ in eine riesengroße paranoia reinsteigern können, mit allen psychischen und körperlich messbaren anzeichen einer schweren angst? Die völlig irrazjonal werden? Die jede möglichkeit verlieren, vernünftig zu denken und zu handeln? Wegen eines vorstellungsinhaltes?

So ist es gerade mit den möglich gewordenen dieselfahrverboten in städten der BRD, um die menschen in den städten vor der vergiftung mit stickoxiden zu schützen.

Es gibt noch keine fahrverbote. Wenn es einmal welche gibt, müssen sie gut begründet sein und müssen eine menge regelungen zur herstellung von ausgewogenheit beinhalten. Aber die angst vor dem verlust des suchtmittels auto ist überwältigend, und einige leute da draußen drehen frei und können nicht mehr klar denken.

Denn wenn sie klar denken würden, dann würden sie nicht auf ihr recht zum vergasen anderer menschen pochen, sondern etwas gegen eine p’litik in der BRD machen, die systematischen betrug und organisierte kriminalität bei den autoherstellern völlig straffrei und ohne haftungsfolgen für die angerichteten schäden bleiben lässt. Aber wer klar denken kann und an seinem eigenen leben hängt, wird wohl kaum CDUCSPDU wählen können… 😦

Teufelspropaganda des tages

Für die propagandazwecke der leistungsschutzrechtgeschützten kwalitätsjornalisten wird das wort „terroristen“ wohl langsam ein bisschen stumpf, und die spezjalisten für schärfe, zuspitzung und angstwutmordmobbildung bei der springerschen bildzeitung haben jetzt ein neues wort dafür gefunden. [Falls das beim zensorzwitscherchen herumlungernde bild daselbst verschwinden sollte, hier eine kopie | via @dauni@twitter.com]

So, und näxstes jahr im sommer versteckt ihr euch vor diesen teufeln am sichersten noch bei den sangria-eimern im ballermann!

Ach, übrigens: scheißjornalist, geh verrecken, aber ganz schnell!

Kurz verlinkt

Leute, die „der Thomas ist so mutig“ sagen und der Grund dafür sind, warum er dafür mutig sein muss

Übrigens gibt es bei meinen werten mitmenschen nur wenige dinge, die mir so egal sind wie die frage, wann sie mit welchen erwaxenen menschen einvernehmlich was treiben, um sich ein paar geile gefühle zu machen. Hallo?! Mittelalter?!

Wenn diese „toleranz“, von der sie alle immer blahfaseln, wirklich da wäre, dann brauchte sich da keiner am ende seiner karrjere hinzustellen und zu sagen: „hej leute, ich bin übrigens nicht nur von euch bejubelter profisportler, ich steh auch voll auf männer“. Das wäre sein ganz normales recht, verdammte scheiße nochmal. Das hätte er nicht einen verdammten tag in seinem leben vor irgendjemanden verbergen müssen.

Übrigens, schwuppen und spocht: in ein paar wochen gibts ja die so genannten „olympischen“ winterspiele in einem staat (lt. Gehard Schröder, SPD: eine lupenreine demokratie), in dem unter anderen homosexuelle menschen in den knast gesperrt werden, weil sie homosexuelle menschen sind. Wo ist die solidarität der sportler? Wo ist die solidarität der jornallje? Wo ist der boykott dieser riesigen propaganda- und kommerzschau? Oder auch nur: wo ist der boykott der zuschauer, wenn das programm der glotze mit diesen dauerwerbesendungen geflutet wird? Ach!

Kwietschebunte kinderfessel

So etwas ähnliches wie die „elektronische fußfessel“ — also eine am körper angebrachte träcking-wanze — können eltern ihren kindern jetzt ums handgelenk schnallen. Warum man das tun sollte? Na, wegen der sicherheit, die viel wichtiger als jeder respekt vor der privatsfäre eines anderen menschen ist, von klein auf bis ins grab.

Anfrage bezüglich linkwerbung

Ihr leute von linklift,

es ist ja nicht so, dass ich zu blöd wäre, mich um reklame zu kümmern, wenn ich irgendwelche klickerpfennige haben wollte. Dennoch gibt es immer wieder einmal anfragen wie die folgende:

Sehr geehrter Herr Schwerdtfeger,

ich würde Ihnen gern ein Angebot für Textlinkwerbung auf xxxx.xxxxxxxxx.de unterbreiten. Ist dies prinzipiell möglich? Sind Sie da der richtige Ansprechpartner für mich?

Mit freundlichen Grüßen

Axxx Mxxxxx | Marketing Manager Deutschland
Tel: 30-2xxxxxx-x6 | axxx.mxxxxx (at) linklift.de

Skype: axxxx.mxxxxxxx2

[Mäjhladresse, name, telefonnummer und skype-id sind in einem akt des von seiten linklifts unverdienten zivilisierten betragens von mir unkenntlich gemacht worden.]

Klar, jemand der mir mit so einer frage kommt, der fragt sich nicht, ob ich nicht vielleicht aus einem guten grund und mit voller und gut durchdachter absicht völlig werbefrei bin. Und das, obwohl ich im blog, auf dem er werben will, völlig offen dazu stehe, dass ich obdachlos bin und vom betteln lebe. Dafür müsste so ein zeitgenosse ja lesen wollen, und dafür hat er nicht in meinem marginalisierten geschreibsel vorbeigeschaut. Der schaut nicht nach etwas zum lesen, wenn er ein blog besucht. Der sieht einfach nur noch mit der brille des werbers eine freie fläche, die mit reklame zugekleistert werden kann, weil sie noch nicht zugekleistert ist. Ich finde es immer wieder zum kotzen.

Normalerweise lösche ich einen derartigen schrott und stoße einen fluch gegen diese menschen aus, die mich dazu auffordern, für eine handvoll groschen die suchergebnisse der diversen suchmaschinen durch gekaufte links zu manipulieren. So wollte ich auch in diesem fall vorgehen, aber denn legte ich die mäjhl erstmal beiseite, denn darin war etwas, was ich niemals vergessen werde. Und dann atmete ich fast zwei wochen am stück durch, bevor ich noch einmal einen blick reinwarf, einen blick in diese mäjhl, die ich auch ohne die erinnerung an frühere unverschämtheiten genau so widerlich finde wie alle anderen derartigen mäjhls.

Nein, diese mäjhl würde ich niemals als eine spämm bezeichnen. Es ist keine mechanische, milljonenfache massenmäjhl, es ist ein individuell geschriebenes stück „mitteilung“ mit einem echten absender, mit persönlicher anrede und einem kurzen anliegen — wenn auch einem anliegen, dass mich mit verachtung erfüllt und mit einer beachtlichen dürftigkeit des mitgeteilten. Das ist es aber nicht allein, was mir daran aufstieß, es ist die tatsache, von welcher firma diese mäjhl ausging. Linklift? Da war doch mal was? Ja, richtig, das ist die firma, die damals versucht hat, die deutsche versjon des blogsystemes WordPress mit der neuen form der plackinn-spämm auszuliefern.

Das vergesse ich nicht so schnell. Auch, wenn es damals zu einem sinneswandel auf seiten von linklift und zu einem rückzug in relativer würde kam, bei dem mir persönlich irgendwie die entschuldigung für die fünf tag lang ertragene zumutung fehlte. (Ich bin am ende der geschichte körperlich zusammengebrochen, so sehr wurde ich persönlich angefeindet. Und ich kann mir nicht einfach einen arzt leisten. Diese astlöscher haben mich fast kaputtgekriegt mit dem gierpfuhl, den sie mit ihrer verwirtschaftungsscheiße angestoßen haben. Nur, weil ich eine deutliche meinung dazu geäußert habe und spämm als spämm bezeichnet habe.) Aber was solls!? Immerhin war dieser versuch, freie softwäjhr mit spämm zu verhunzen, im widerstand eines großen teiles der davon betroffenen bloggosfäre gescheitert und wurde deshalb aufgegeben — und linklift hat doch noch im zuge dieser ganzen scheiße genügend geldwerte aufmerksamkeit bekommen, die gewiss zu so manchem geschäft mit so manchem selbstverkaufsblogger führte. Dass die spämm eingestellt wurde, war tatsächlich schon mehr, als ich ernsthaft erwartet hatte. Da muss nicht noch jemand zerknirschtheit heucheln, dessen einzige ethik in der steigerung der profite besteht. (Wenn mehr ethik — dieses wort wird von mir nicht im sinne der COS und ihrer hirnficks benutzt — dagewesen wäre, dann hätten die niemals eine derartige werbeform gewählt.)

Und die wollen jetzt also, nach und trotz alledem, von mir (persönlich angeschrieben, namentlich angesprochen), dass ich ihnen für eine handvoll klickercents links verkaufe, damit auf diese weise die reihenfolge der suchergebnisse in guhgell verändert wird. Ich glaube, es hackt! Ich habe schon einmal einem eurer vertreter in etlichen kilobytes gebloggtem textes als antwort auf eine als kommentar verpackte unverschämtheit erklärt, warum ich überhaupt blogge und dass ich meine mitteilungen nicht dadurch entwerte, dass ich sie zur marktware für windige werbe- und linkhändler mache. Ich wünsche euch bei linklift immer noch die baldige bekanntschaft mit dem insolvenzverwalter und bin froh, dass ich solche mitmenschen wie euch meinem recht trüben dasein nicht hinzufügen muss. Und selbst jetzt seid ihr noch so richtig komische käuze, die für eine derartige minimalmitteilung wie die oben zitierte mäjhl ziemlich weitgehende restrikzjonen ohne jegliche grundlage beanspruchen, so dass man nicht einmal darüber schreiben oder reden können soll:

GEHEIMHALTUNGSPFLICHT: Der Inhalt dieser Email ist vertraulich und ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser Email oder dessen Vertreter ein sollten, so beachten Sie bitte, dass der Inhalt urheberrechtlich geschützt ist und dass jede Form der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieser Email unzulässig ist. Wir bitten Sie, sich in diesem Fall umgehend mit dem Absender in Verbindung zu setzen und das Material von Ihrem Computer zu löschen.

Mit verlaub, ich lasse mir weder eine pflicht zur geheimhaltung für eure unverlangten unverschämtheiten aufbürden, noch bin ich dazu bereit, einen derart dürftigen mäjhltext ein ausreichendes maß an schöpferischer tiefe zuzuerkennen, die urheberrechtlich schützenswert ist. Da ist ja der durchschnittliche „tweet“ schöpferischer und origineller. Wenn euch bei linklift das nicht passt, könnt ihr mich gern verklagen — ich kann aber leider wegen meiner obdachlosigkeit nicht mit einer ladefähigen anschrift dienen und geld ist bei mir auch nicht zu holen, nicht einmal so etwas wie Hartz IV. Da könnt ihr euch noch so anstrengen, in meinem scheiß dasein ist einfach nichts mehr zu zerstören oder mit irgendwelchen finanzjellen angstpeitschen weiter zu knuten. Aber wenn ihr das jetzt unbedingt wollt, macht euch ruhig noch mehr zum narren, als ihr das jetzt schon tut. Die mäjhl, die mir einer eurer (als männätscher auftretender, dass ich nicht brülle!) mitarbeiter in einem — ich nehme dies zu seinen gunsten so an und halte den schrieb nur deshalb nicht für einen persönlichen angriff — anfall vollständiger geistiger umnachtung zugesandt hat (und die nachweisbar wirklich von linklift ausging), die werde ich allerdings nicht löschen, sondern dauerhaft archivieren. Man weiß ja nie, zu was für verzweiflungstaten ihr auf der flucht vor dem pleitegeier und dem kuckuck noch bereit sein werdet und vor welchen richtern ich dann einmal erklären muss, was so ein mäjhlheader eigentlich ist und wie man ihn deutet.

Mit kalten und sehr unfreundlichen grüßen

Elias Schwerdtfeger, aka der nachtwächter
(nach diktat verreist)

PS: fahrt zur hölle!