Und hier ein kleines kotzmittel zum abend…

Na, guckt ihr schon die ganze zeit den „european song contest“ und es will sich immer noch nicht so richtige übelkeit einstellen? Abhilfe naht. Der bekannte deutsche hersteller von emetisch hoch wirksamen roßkurarzneien, die CDU, hat ein wunderbares neues brechmittel namens Patrick Sensburg, das seine wirkung garantiert nicht verfehlen wird:

Der Vorsitzende des NSA-Untersuchungsausschusses, Patrick Sensburg (CDU), wies gegenüber der F.A.S. darauf hin, dass die aktuelle Debatte auf amerikanischen Geheimnisverrat zurückgehe, nicht auf deutschen. „Der Auslöser für den NSA-Untersuchungsausschuss bei uns war doch ein gigantischer Datenabfluss und Geheimnisverlust aus dem amerikanischen Nachrichtendienst NSA und nicht beim BND“, sagte Sensburg der F.A.S. „Da sind ganze Festplatten mit Zehntausenden Dokumenten weggekommen, die Edward Snowden mitgenommen hat. Da sollte man jetzt auch nicht Ursache und Folge verwechseln.“ Sensburg bewertete die Kooperation von Amerikanern und Deutschen aber als „gut“ und „positiv“: „Im Ganzen wollen beide Seiten nicht darauf verzichten.“

*schwallkotz!*

Kwalitätsjornalistische leitmedien fordern nachfolge

Jens Weinreich, grimme-ausgezeichneter sportjornalist, so: „es reden zu viele Leute über die „Zukunft des Journalismus“, die in ihrem Leben journalistisch noch nicht viel geleistet haben„.

Ich so: es regulieren und regieren zu viele leute aus dem scheißjornalismus mit lobbygewalt und bestechung in die entwicklung des internetzes hinein (siehe: „leistungsschutzrecht“ für presseverleger), weil ihnen die felle wegschwimmen, ohne dass sie in ihrem leben internetzmäßig viel geleistet hätten. Sie haben nicht einmal in anderthalb jahrzehnten eine tragfähige seriöse geschäftsidee (also etwas anderes als die vergällung mit reklame) entwickeln können. Man muss nicht in einem beruf tätig sein, um zu sehen, dass dieser beruf verschwinden wird — zusammen mit der zunehmenden bedeutungslosigkeit eines oligopols mit produkzjonsmitteln zur mechanischen anfertigung von kopien, die vom besseren und ökonomisch ungleich sinnvolleren internetz abgelöst werden. Ach ja, herr Weinreich, schreiben sie schön weiter über spocht, legen sie ihren grimmepreis dekorativ zu einem strauß narzissen und sterben sie wohl und schnell!

Warum „PayPal“ scheiße ist?

Na, weil die lieber mal schnell eine schaltfläche in ihrer tollen webseit verstecken, wenn viele leute wegen der willkür und kundenverachtung von „PayPal“ ihr konto abräumen und kündigen:

Screenshot mit dem hinweis

Ich habe schon lange nicht mehr eine so deutliche aufforderung gesehen, eine alternative zu einem viel zu selbstgefälligen dienstleister aufzurichten.

Gut, so lange ists dann doch nicht, da war ja „Facebook“…

Aber diesmal die alternative nicht von guhgell machen lassen, bitte!