Atommüllendlager

Man kann gerade überall in der scheißpresse lesen, dass gorleben jetzt doch nicht zum atomklo der BRD werden soll, vermutlich, weil es die innerdeutsche grenze nicht mehr gibt und es deshalb nicht mehr als so gute idee empfunden wird, den gefährlichen giftmüll möglichst nahe an dieser zu vergraben.

Und deshalb muss ein neues atomklo her.

Ich habe da einen ganz einfachen vorschlag. Macht eine große kammer unterhalb des reichstages in berlin und kippt da das ganze zeugs rein! Dann glaube ich sogar, dass es halbwegs sicher wird.

Weiterer vorteil: Mit der abwärme des strahlenden mülls kann man das gesamte berliner regierungsviertel klimaneutral und kostenlos beheizen. Wer könnte dazu noch nein sagen?! Vermutlich bleibt sogar noch etwas energie übrig. Nichts wäre passender zur BRD, wenn ihre gesamte regierung mit energie aus dem zerfall betrieben würde. :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass es doch gar nicht so einfach ist, sichere behälter für die langfristige lagerung (propagandadeutsch: „endlagerung“) von atommüll zu machen. Niemand hätte jemals damit rechnen können, dass so ein paar hunderttausend jahre so dermaßen lang sind und dass alles, was für die langfristige lagerung verwendet wird, im allerbesten fall eher so zehntausend jahre hält und unter realistischen bedingungen nicht einmal ein paar hundert jahre!!!1!!!elf!

Nach Ansicht der Forscher sprechen ihre Ergebnisse dafür, dass die Anfälligkeit gängiger Atommüll-Behälter für die Korrosion bislang unterschätzt wurde. Denn gängige Modelle berücksichtigen meist nur die Korrosionsraten für die einzelnen Materialien, nicht aber deren Wechselwirkungen. „Die aktuellen Konzepte könnten demnach nicht ausreichend sein, um den hochradioaktiven Atommüll sicher einzuschließen“, sagt Guo.

Ich bin ja dafür, dass man das BRD-endlager unterm deutschen reichstag macht. Vorteil: mit der dabei entstehenden abwärme kann man auch gleich den gesamten da hingeklotzten bummsregierungs-komplex CO2-neutral beheizen, klimaschutz ist ja jetzt voll wichtig. Und wenn da mal ein bisschen zeugs freigesetzt wird, weil man das endlager mit einer ähnlichen kwalität baut wie den berliner fluchhafen oder das betonbröckelnde holocaust-mahnmal, dann gibt es auch interessante nachtfotos vom reichstag. Eine tolle neue attrakzjon für das reichshauptslum der BRD! ⚛️

Kernenergie des tages

In hanford (washington, USA) hat ein behälter mit atommüll ein leck. Wenn man dem sprecher einer unweltorganisazjon glauben darf, ist in diesen tönnchen ordentlich zeug drin:

The AY-102 tank „holds some of the most dangerous nuclear waste on Earth,“ said the group’s executive director Brett VandenHeuvel. „These tanks were not designed to hold waste for decades. It’s past time to get the waste out of the unsafe tanks.“

Atommüll des tages

Bei einer kleinen inspekzjon der atommüllfässer im KKW brunsbüttel hat sich gezeigt, dass die fässer zum teil vor sich hinrosten. Oder sich gar schon auflösen:

Auf einer Folie am Kavernenboden sei eine breiige Masse mit dem radioaktiven Stoff Cäsium 137 festgestellt worden

Aber hej, beruhigen und weitergehen, hier gibts nichts zu sehen!

Wegen der meterdicken Betonwände sei aber sichergestellt, dass keine Gefahr für Mitarbeiter des AKW oder für die Bevölkerung bestehe

Atommüll des tages

Der (mutmaßlich schwach radioaktive) atommüll des tages wurde zufällig in der schweiz bei bauarbeiten gefunden, natürlich mit anschließendem schutz für die bauarbeiter und ohne jede informazjon der menschen, die drumherum leben:

„Wir wussten schon, dass da früher eine Mülldeponie darunter war, aber wir haben nie erfahren, dass da etwas Gefährliches sein könnte.“ Wäre er über die Kontamination informiert gewesen, hätte er aufgehört, dort zu gärtnern, meint der Rentner. „Dass man uns nicht informiert hat, finde ich eine grosse Sauerei“, so der 81-Jährige. Schliesslich hätten dort viele im guten Glauben Gemüse angepflanzt.

Aber keine sorge, denn heute noch wird jemand seine stimme erheben und „für die bevölkerung bestand zu keiner zeit eine gefahr“ ins jornalistenmikrofon sagen.