TV des tages

Ich bin raus aus dieser menschenverachtenden, verlogenen Drecksbranche Fernsehen

Hier ist noch ein kleines zitatchen aus dem lesenwerten text:

So billig wie in Deutschland wird sonst nirgendwo produziert; Fernsehteams in Frankreich und Großbritannien bekommen doppelt, in Skandinavien dreimal soviel für ihre Arbeit; deutsche Teams arbeiten in Polen, weil sie billiger sind als die polnischen Kollegen

Da sind die so genannten „rundfunkgebühren“ bei der arbeit! Und wer glaubt, dass es im jornalismus der scheißpresseverleger irgendwie besser aussieht, möge auch weiterhin viel spaß mit seinen irrazjonalen glaubenssystemen haben.

„Refugees welcome“ des tages

Oh, das ist ja toll mit den flüchtlingen, die können gewiss auch malochen, denen wollen wir aber keinen mindestlohn zahlen! Die menschenverachtung der geldherrschaftlichen gutsherren in der BRD ist eben gleichermaßen widerwärtig wie grenzenlos — eigentlich erstaunlich, dass die meist luxuriösen unterkünfte dieses bis ins mark asozjalen packs niemals in flammen stehen…

Keine sorge, die genossen dieser blutsauger aus der scheiß-SPD werden das schon alles zu gesetzen machen! Die haben bislang fast jeden wunsch dieser vampire zu gesetzen gemacht…

Der Taz-Redakteur Jan Feddersen hat auf einer Diskussion im Taz-Cafe kategorisch erklärt, dass die Aussetzung des Mindestlohns für Geflüchtete kommen wird und dass er als bekennender Sozialdemokratmit grünalternativer Vergangenheit das sehr begrüßt. Es sei wichtig, dass die Menschen etwas zu tun haben und der Lohn sei dabei nicht entscheidend, so seine Begründung

…und auch noch schöne wörter dafür gefunden. Zum beispiel: was willst du auch noch lohn haben; sei doch froh, dass du wenigstens arbeiten musst! *spei!*

Die normale ausbeutung ist doch gar nicht so schlimm…

Was, ihr fühlt euch ausgebeutet? Seid lieber froh, dass ihr keine arbeitsverträge bei der UFO-sekte scientology unterschrieben habt:

In ihrem Nachlass fand man einen Arbeitsvertrag, den sie anlässlich ihres Juli-Aufenthaltes in Kopenhagen unterzeichnet hatte: Es war ein Standardvertrag der paramilitärischen Sea Org, der eine Laufzeit von einer Milliarde Jahre hat

Ausbeuterischer kwalitätsjornalismus des tages

Rund 162 Euro sollen Journalistikstudenten bezahlen, damit ihre Artikel in der Onlineausgabe ihrer Lokalzeitung erscheint

Tja, wenn diesen idjoten nicht jemand irgendwelche ideen von „jornalismus“ ins gehirn geschissen hätte, dann würden sie einfach selbst eine webseit aufmachen, was deutlich billiger wäre. Aber dann würden sie sich ja auch nicht „jornalisten“ nennen — die bezeichnung für stinkende arschlöcher, die sich für ein paar hingeworfene münzen so ziemlich in den dienst jeder mörderischen und menschenfeindlichen sache der letzten paar hundert jahre gestellt haben — sondern autoren… :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Pay, you fucker!

In Berlin protestieren geprellte Arbeiter gegen die Unternehmer, die ihnen ihren Lohn verweigern

Aber hej, immerhin wurden doch „arbeitsplätze geschaffen“ für diese „mall of berlin“… und demonstrieren dürft ihr doch auch, wenn ihr nur nicht daran glaubt, dass sich jemand dafür interessiert:

Dass die Partei Die Linke nicht kommt, versteht sich von selbst: Die Rumänen sind ja nicht wahlberechtigt in Berlin

Demnächst sollte es das ja auch — so, wie es sich Merkel, springerverlag und andere arschlöcher so sehr wünschen, dass sie dafür sogar kriegspropaganda machen — mit ukrainern geben.

Null-euro-job des tages

Acht Monate arbeitete eine junge Frau in einem Supermarkt als Praktikantin und erhielt dafür keinen Cent. Das ist rechtens, hat nun das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden

Die Klägerin habe das Praktikum als Teilnehmerin einer berufsvorbereitenden Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit absolviert […] Die Frau hatte im Oktober 2012 mit einem einmonatigen Schnupperpraktikum begonnen. Dieses verlängerte der Supermarkt mehrfach um einen Monat, immer ohne Bezahlung – und immer mit einer Lehrstelle als Köder. Nach gut vier Monaten, am 6. März 2013, schlossen die Klägerin und die Rewe-Filiale einen Ausbildungsvertrag, gültig ab dem 1. September 2013. Bis dahin sollte sie weiter unentgeltlich arbeiten. Irgendwann wollte die Frau sich nicht mehr ausbeuten lassen – und nahm sich einen Anwalt

Wozu auch immer dieses geld?! Die leute solln doch froh sein, dass sie arbeit haben!

Denkt dran, wenn ihr das näxste mal zu überteuerten preisen beim „rewe“ einkaufen wollt — beim billigeren „aldi“ kriegen die leute, die da malochen, wenigstens noch geld.

Hui! Prof. dr. Offensichtlich ist bundesminister geworden!

Ein BRD-entwicklungshilfeminister ist ja eher so eine gestalt, die bei den koalizjonsverhandlungen ein bisschen mitalimentiert wird — umso erstaunlicher, wenn da mal so eine CSU-type wie Gerd Müller ein bisschen medialen wind macht, indem er die leute dazu aufruft, „shell“-tankstellen zu boykottieren, nachdem er in nigeria mal gesehen hat, wie es dort in den kwasikolonien aussieht, auf denen der rasende konsumistische irrsinn wuchert. Aber für einen boykottaufruf gegen adidas…

Das neue Weltmeistertrikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seinen vier Sternen koste 84 Euro. „Davon bekommt die Näherin in Bangladesch 15 Cent.“

…hat es nach seinen einsichten in die DFB-trikohvermarktung nicht mehr gereicht. Vermutlich befürchtete er, in seinem einsichtsreichen hochflug über einem bayerischen stammtisch abgeschossen zu werden.

Möge ihm jetzt bitte noch jemand erklären, was man unter „globalisierung“ versteht, und was in diesem als alternativlos eingeforderten prozess „global“ ist. Kleiner tipp: die menschen sind es nicht.

Neues aus lohndumpistan

Auf dem rotzgrünen, von schwatzgelb und schwatzrot weitergeführten hartz-IV-entrechtungs-billigarbeitsstrich ist es keine ausbeutung, wenn man einer bürokraft 1,65 euro oder auch nur 1,54 euro in der stunde als „lohn“ bezahlt und den rest von der bundesanstalt für armut und verschleißkörper drauflegen lässt. Es ist nur ein bisschen sittenwidrig, aber das heißt ja noch lange nicht, dass es irgendein unrecht wäre.

Die kleine heiterkeit des tages

Die kleine heiterkeit des tages löst die taz aus, die recht wortreich begründet, warum sie einen hungerlohn (5,39 euro pro stunde, also rd. 900 euro im monat für vollzeitarbeit) für die mitarbeit ihrer tollen welkgrüntönenden zeitung zahlt, die mit tariflöhnen gar nicht machbar wäre — obwohl die tintenklexer des gleichen blattes vergleichbare „argumentazjonen“ anderer arbeitgeber sonst eher unbeachtlich fänden.

Hej, taz, wenn ihr euer papier nicht so bestempeln könnt, dass menschen von ihrer arbeit bei euch leben können, dann meldet halt insolvenz an! Oder bleibt gewöhnliche ausbeuter und gefallt euch darin, dass ihr moralische insolvenz angemeldet habt, die euern ansonsten angeschlagenen p’litischen ton beschädigt. Grünen-wähler_innen ist das doch eh scheißegal, die holen sich auch weiterhin einen teil ihrer nachrichten-nachgerichteten filterblase bei euch. Ihr seid halt jornalisten, immer das gleiche, verrottete pack…

Playstation 4

Immerhin ist die „playstation 4“ von angehenden fachleuten zusammengebaut. Diese umwandlung von studienzeiten in wirtschaftsfreundliche unbezahlte maloche wäre doch noch eine tolle idee für die BRD-universitäten… ach, solche zwangsweisen (und selbstverständlich unbezahlten) praktika als billiger verschleißkörper für die betrieblichen prozesse — wenn dus nicht machst, gibts keinen schein — gibts hier ja schon. Na, das wusste der tintenklexende kwalitätsjornalist vermutlich nicht…

Deutsche pflege, finanziert mit pflegeversicherung

Deutsche Kliniken und Pflegeheime suchen händeringend nach Fachkräften. 30.000 Stellen sind gegenwärtig nicht besetzt. Daher werden inzwischen Fachkräfte aus Spanien verpflichtet. Die ersten von ihnen kehren jetzt wieder zurück. Sie sind entsetzt über die Verhältnisse an deutschen Krankenhäusern.

Der kommende ausbeutungs- und betteljornalismus der jornallje 2.0

'Was wir Ihnen nicht bieten können: Geld für Ihre Beiträge' #HuffungtonPost #Burda #nichtmallousypennies http://abload.de/img/bildschirmfoto2013-09kbi98.png …

Und hier noch der link aufs bildschirmfoto, der klick ist wärmstens empfohlen. Viel spaß wünsche ich dem von burda unbezahlten lumpenproletariat des „jornalismus“ dabei, den onlein-focus mit kostenlosen inhalten zum geldkwell zu werden! Herzallerliebst auch etliche anmerkungen beim zwitscherchen, die ich hier mal als bildschirmfoto gedoppelt habe, damit man sie auch ohne die skript- und träcking-hölle des zwitscherchens lesen kann.