Datenschleuder und klaut des tages

Capital one, eine bank aus den USA, hat die daten von sportlichen über hundert milljonen kunden in der klaut abgelegt und „veröffentlicht“, die sich so über zehn jahre hinweg angesammelt haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall völlig konsekwenzenlos zugesagten schutz eurer persönlichen daten! Und natürlich beim glauben daran, dass klaut toll, modern, sicher, ditschitäll, enterpreis, hipp und die beste erfindung seit dem schnittbrot ist. Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Pfaffe des tages

Was macht eigentlich so ein erzbischhof, der sich mal an der prüfung der vati-kann-bank beteiligt hat? Mutmaßlich ein paar milljonen øre schwarzgeld aus einem illegalen geschäft waschen [archivversjon] zum beispiel:

Der 52-jährige Kirchendiplomat und gebürtige Genuese wird von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, Schwarzgeld aus einem illegalen Fleischhandel seiner Familie über ein Steuerparadies und die Schweiz nach Italien geschleust zu haben, wie die italienische Zeitung „Il Secolo XIX“ (Onlineausgabe Freitag) berichtete. Die Verteidigung spricht von einer Erbschaft

Eine bank könnte gar nicht in besseren händen sein! Halleluja! Und überhaupt: es ist doch ein fortschritt, dass nicht nur bandenmäßig kinder vergewaltigt werden, sondern zur abwexlung auch mal gute, alte habgier zum tragen kommt. Einmal beichten, schnell ists vergeben, und ewig kann im himmel gesungen werden! Wunderbar, wie groß die gnade wird, wenn man sie nur regelmäßig benutzt!

Security des tages

Jetzt neu, toll und super: banken haben eine neue, gefühlt hochsichere metode gefunden, mäjhls zu verschlüsseln!

Aber keine getränke im mund!

(Wenn PGP nur mit einer frühe strokelsoftwäjhr im alfastadium ginge oder pro damit verschlüsselter und signierter mäjhl geld kosten würde, könnte ich die banken ja verstehen. Aber PGP kostet nix und es gibt Freie softwäjhr dafür.)

Braucht hier vielleicht jemand etwas geld?

Geld ohne Pin:
Gängige Geldautomaten können in weniger als 20 Minuten gehackt werden

[…] 85 Prozent der untersuchten Geräte waren unzureichend gegen Netzwerkattacken wie Spoofing geschützt […] Automaten kommunizierten […] auch per GSM mit dem Banknetzwerk, wobei sich die eingesetzten Funkmodems oder Router als angreifbar erwiesen […] liefen unter Windows XP […] besonders gravierende „Zero Days“-Schwachstellen [sic!] in aufgespielter Sicherheitssoftware wie GMV Checker ATM Security, Kaspersky Embedded Systems Security oder McAfee Application Control (Solidcore)

Geil, durch schlangenöl noch unsicherer gemacht! 😀

Aber bevor ihr jetzt loshäcken wollt, denkt mal kurz nach! Die leute, die sich jackpots an geldautomaten ziehen, sprengen oder flexen die dinger lieber auf, und das scheint auch ganz gut zu klappen. Für die häcks braucht man fysischen zugriff auf den verbauten kompjuter, muss also ein bisschen rumbohren oder rumsägen und auch wissen, wo man das tut. Meistens sind überwachungskameras auf die dinger gerichtet, man will also schnell machen und schnell wieder wegkommen, wenn man da geld rausholt, und das verträgt sich nicht mit langer fummelei. Und ob die leute viel von dem geld aus gesprengten automaten haben, ist auch fraglich. Da sind typischerweise dünne glasröhrchen mit fieser markierungsfarbe neben den geldscheinen (kriegt man nicht mehr ab, diese soße, jedenfalls nicht so, dass der schein dabei erhalten bleibt).

Kurz gesagt: vieles an dem alarmtönenden heise-artikel ist bullschitt. Wenn man fysischen zugriff auf einen kompjuter hat, ist wohl jeder kompjuter unsicher. Und wenn die ganzen begrifflichen fehlgriffe im artikel aus einer PResseerklärung irgendwelcher spezjalexperten abgeschrieben wurden und nicht in der karl-wiechert-allee passiert sind, dann können die banken erstmal beruhigt sein. Denn leute, die solche fehler machen, sind nicht wirklich kompetent.

Organisierte kriminalität des tages

Nein, heute mal nicht die scheißautobauer, sondern die scheißbanken [archivversjon].

Bei den in der Finanzbranche auch als „Tax Deals“ bekannten Geschäften werden kurzfristig riesige, oft milliardenschwere Aktienpakete hin- und hergeschoben, um sich Steuern zu Unrecht erstatten zu lassen. Bei Cum-Ex-Geschäften und seinen Varianten wird eine einmal abgeführte Steuer sogar mehrfach erstattet

Der Schaden beläuft sich auf mindestens 55,2 Milliarden Euro. Und die Bundesregierung unterließ es über Jahre, ihre europäischen Partner zu warnen, obwohl sie längst von dem Raubzug wusste

Gruß auch an die anführerin der staatskriminellen bande im lande bananistan, bummskanzlerin Angela Merkel und an alle ihre speichellecker aus scheißglotze, scheißpresse und scheißp’litik!

Enteignung des tages

Die scheißbanken stufen es als ein sicherheitsrisiko ein, wenn man ihre fernkontoführungssoftwäjhr auf einem kompjuter benutzen will, auf dem man selbst darüber entscheidet, welche softwäjhr darauf läuft und verhindern die nutzung ihrer scheißsoftwäjhr. Gut, das gilt jetzt natürlich für händis. Aber ich bin mir sicher, dass es nicht mehr lange dauert, bis solche bullschitt-bestimmungen der geldgutsherren auf PCs ausgeweitet werden und man den dort als web-anwendung laufenden scheißdreck aus „sicherheitsgründen“ nur noch benutzen kann, wenn man das von banken vorgeschriebene windohs zehn verwendet — weil das viel sicherer ist als alles andere. Denn auf den händis halten sie es dann ja genau so, da spielt es auch keine rolle, dass die meisten menschen nicht einmal sicherheitsaktualisierungen ihres verrotteten scheiß-ändräuts vom hersteller kriegen, scheunentorgroße sicherheitslücken in ihrem werksseitig vortrojanifizierten system haben und deshalb alles andere als „sicher“ sind. Und wenn die scheißbanken mit so einer drexscheiße durchkommen, werden andere folgen, wisst schon, wegen der „sicherheit“. Cyber cyber!

Leute, kauft euch einfach jedes jahr einen neuen kompjuter, legt eure ganzen daten in die klaut, damit ihr bekwem den kompjuter wexeln könnt und benutzt dieses ding nur mit dem vorinstallierten betrübssystem, denn er gehört euch gar nicht mehr! (Aber kaufen und für strom und internetz bezahlen, das müsst ihr noch.) Ein tolles signal, das da vorbereitet wird! Wer sich enteignende und technikverhindernde scheißwischofone andrehen lässt, darf sich nicht wundern, wenn in der folge ein paar jährchen später seine freiheitsrechte weg sind, während auf der anderen seite die kriminalität aufblüht.

Macht hier jemand fernkontoführung auf seinem kompjuter?

Echt? Und, schon gelesen, was die spezjalexperten von der sparda-bank über kompjutersicherheit von sich geben (hervorhebung von mir):

Zudem ist es prinzipiell egal wie lange das Passowrt ist, denn in der Regel hat der Kunde einen Keylogger auf seinem Rechner installiert. Dieser würde dann auch ein Passwort mit unbegrenzter Länge und Komplexität mit lesen

Daran glauben, dass nahezu jeder kunde (denn es ist ja die regel) einen trojaner auf dem rechner hat, der die tastatureingaben mitschneidet und trotzdem noch die fernkontoführung über das internetz anbieten und in der reklame noch einen von sicherheit faseln — diesen intellektuellen spagat kriegt man wohl nur als bänker hin. :mrgreen:

Die zusammenfassung von Mike Kuketz ist schon sehr gut:

Na wenn da so ist, können wir uns die Authentifizierung ja gleich sparen

Auch weiterhin viel spaß bei der internetzbasierten fernkontoführung und bei der scheibchenweisen abschaffung des bargeldes!

Datenschleuder des tages

Thomson Reuters hat eine bläcklist für banken mit rd. zwei milljonen weit in die privatsfäre der davon betroffenen menschen (und etlichen nicht-nachvollziehbaren und/oder fehlerhaften einträgen) „veröffentlicht“¹.

Auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

¹Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung gegen die von scheißpresseverlegern lobbyistisch durchgesetzte „depublizierung“ von längst bezahlten inhalten des BRD-staatsfernsehens.

Erster satz des tages

Golem hat den passendsten ersten satz zu einem artikel geschrieben:

Was kann da schon schiefgehen?

Ich wünsche euch allen viel spaß dabei, mit euren wischofonen mit oft scheunentorgroßen sicherheitslücken bargeld zu ziehen! Wisst ja, das ist sicherererer:

Die ersten Sicherheitsprobleme sind, wenig erstaunlich, bereits aufgetreten. Einer Kundin von JP Morgan Chase wurden über die Funktion 2.900 US-Dollar von ihrem Konto abgebucht, obwohl diese das System niemals genutzt hatte

Wenn euch doch nur vorher jemand gewarnt hätte!

Aber hej, wenn ihr ein wischfon mit einem ranzigen ändräut drauf habt, könnt ihr es ja rooten und ein etwas weniger unsicheres system aufspielen. Schade nur, dass bänking-äpps dann nicht mehr funkzjonieren. 😀

Wenn internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Bargeldabschaffung des tages

Freut ihr euch auch alle schon so auf die abschaffung des bargeldes? Schon jetzt ist es möglich, menschen, deren einvernehmlich praktizierte sexualität man ablehnt, aus „moralischen“ gründen den geldhahn abzudrehen, und die scheißbanken machen das auch noch mit.

Man beachte auch den nachtrag bei Fefe, was passiert, wenn man sich auf zentralisierte bitcoin-abwickler verlässt.

Viel spaß noch im mittelalter 2.0, ihr idjoten!

Bananengeschmack des tages

Die führenden deutschen Banken hatten einem Medienbericht zufolge jahrelang einen Gewährsmann im Bundesfinanzministerium, der die Politik in ihrem Sinne beeinflusste. Bei dem Maulwurf handle es sich um den Ex-Finanzrichter Arnold R., der auch an Gesetzestexten mitgeschrieben habe, berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf interne E-Mails

Wisst schon, kwelle ist die bildzeitung…

Übrigens: die neue kanzlerinkandidatin der CDU/CSU steht für „einfach so weitermachen“, denn sonst würde jetzt bereits eine andere p’litik gemacht.

Was hatten wir denn lange nicht mehr?

Was hatten wir denn schon lange nicht mehr? Richtig, ein „rettungsprogramm“ ausgerechnet für die banken mit so hundertfuffzich milljarden øre, das hatten wir lange nicht mehr. Hej, und beruhigt euch mit eurem scheiß-gerechtigkeitsempfinden, das ist doch billig und gar nicht so viel, wie euch die springerschen kwalitätsjornalisten von der „welt am sonntag“ erzählen wollen, die übrigens nicht gerade eine wahrheitspresse ist:

In Europa muss das Programm nicht so groß sein. Mit 150 Milliarden Euro lassen sich die europäischen Banken rekapitalisieren

Es ist ja gar nicht so schwer, den rettungsschirm zu verstehen

Wofür das Konto gekündigt wird…

Zum beispiel für eine übermäßige nutzung der bargeldabhebung.

Auch weiterhin viel spaß mit irgendwelchen klitschen, die ihr dafür bezahlt, dass sie euer geld verwalten (und die es dann zur grundlage ihres tricks nehmen, die rd. zehnfache menge davon zu verleihen und damit profit zu machen und große tempel zu bauen). Ich hoffe, ihr freut euch alle schon so richtig auf die von bänkstern und p’litverbrechern scheibchenweise vorangetriebene abschaffung des bargeldes!

Prof. dr. Offensichtlich

Ihr müsst euch jetzt erstmal setzen. Prof. dr. Offensichtlich hat da was rausgekriegt, das ist so unerwartet, neu, brisant und einsichtsvoll, da bleibt euch echt die luft weg:

Studie über Hilfsprogramme:
Milliardenkredite für Griechenland retteten vor allem Banken

<loriot>Ach?!</loriot>

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß beim steuernzahlen! Impft das blut der schwachen den haien ein, und haltet es für eine gute und gerechte tat!

Eine völlig neue form des finanzausgleiches

Bundesländer und Kommunen haben die Frankfurter Skandalbank Maple bis zu deren Pleite im Februar mit Hunderten Millionen Euro finanziert. Recherchen von tagesschau.de zeigen, dass allein Mecklenburg-Vorpommern 59 Millionen Euro bei dem dubiosen Institut angelegt hatte. Rheinland-Pfalz kam auf 55 Millionen Euro, Niedersachsen auf 50 Millionen Euro und Berlin auf 7,7 Millionen Euro. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ bereits berichtet, dass das Land Nordrhein-Westfalen mit 65 Millionen Euro bei der Maple Bank engagiert war […] Die Maple Bank steht im Verdacht, den deutschen Fiskus mit dubiosen Aktiendeals um rund 450 Millionen Euro betrogen zu haben. Bei diesen „Cum-Ex“ genannten Transaktionen wurden Wertpapiere so oft zwischen verschiedenen Besitzern hin- und geschoben, dass der Staat die Kapitalertragssteuer letztlich mehrfach erstattete

Auch weiterhin viel spaß mit der staatlich breit geforderten und geförderten organisierten kriminalität in der BRD und natürlich mit dem ganzen bänkster-geschmeiß!