Während nach wie vor rd. ein drittel der insassen der JVA hannover „schwarzfahrer“ sind…

Im Strafprozess um die Cum-Ex-Deals am LG Bonn fordert die Staatsanwaltschaft milde Strafen für die Angeklagten

Müsst ihr verstehen, leute: schwarzfahren, cannabisrauchen und brötchen aus mülleimern klauen wird hart bestraft, da gehts ab hinter gitter, im wiederholungsfall auch gern mal für viele monate. Beklaut lieber als organisiert kriminelle bänkster und börsenzocker die BRD um ein paar milljärdchen, und erfahrt die volle milde der BRD-justiz! Denn schließlich hat man große herausforderungen zu bewältigen, wenn man mal erwischt wurde:

Er habe ohnehin bereits massive psychische und wirtschaftliche Belastungen zu tragen. „Er wird in die Geschichte eingehen als einer der Gesichter von Cum-Ex“, sagte der Anwalt. So sei es fast unmöglich, beruflich wieder Fuß zu fassen oder nur ein Girokonto zu eröffnen

Das ist doch viel schlimmer als wenn man sich wegen seiner armut kein essen oder keine fahrkarten mehr leisten kann. Habt doch endlich verständnis für die armen, armen großverbrecher! 🤮

Eine völlig neue form des finanzausgleiches

Bundesländer und Kommunen haben die Frankfurter Skandalbank Maple bis zu deren Pleite im Februar mit Hunderten Millionen Euro finanziert. Recherchen von tagesschau.de zeigen, dass allein Mecklenburg-Vorpommern 59 Millionen Euro bei dem dubiosen Institut angelegt hatte. Rheinland-Pfalz kam auf 55 Millionen Euro, Niedersachsen auf 50 Millionen Euro und Berlin auf 7,7 Millionen Euro. Zuvor hatte die „Rheinische Post“ bereits berichtet, dass das Land Nordrhein-Westfalen mit 65 Millionen Euro bei der Maple Bank engagiert war […] Die Maple Bank steht im Verdacht, den deutschen Fiskus mit dubiosen Aktiendeals um rund 450 Millionen Euro betrogen zu haben. Bei diesen „Cum-Ex“ genannten Transaktionen wurden Wertpapiere so oft zwischen verschiedenen Besitzern hin- und geschoben, dass der Staat die Kapitalertragssteuer letztlich mehrfach erstattete

Auch weiterhin viel spaß mit der staatlich breit geforderten und geförderten organisierten kriminalität in der BRD und natürlich mit dem ganzen bänkster-geschmeiß!

Bankster des tages: Mario Draghi

Achtung, da macht sich breiter bananengeschmack im munde breit:

Es geht um ein Geschäft, für das Athen Ende letzter Woche noch rund 1,6 Milliarden Euro zahlen musste – zuzüglich Zinsen […] Die Geschichte führt ins Jahr 1998 zurück: Damals stellte Griechenlands Regierung fest, dass das Staatsdefizit für den ersehnten Beitritt zur Euro-Zone viel zu hoch war. Und engagierte die Investmentbank Goldman Sachs, um eine Lösung zu finden. Heraus kam ein dubioser Tauschhandel (Derivate-Swap), der einen Kredit über 2,8 Milliarden Euro enthielt. Zudem verständigte man sich auf eine kreative Buchführung, bei der Schulden aus dem Haushalt herausgerechnet wurden – für ein fürstliches Honorar von 600 Millionen Euro, das Athen an die Banker zahlte.

Der damalige Vizepräsident von Goldman Sachs International, zuständig für derartige Verhandlungen mit Regierungen, hieß Mario Draghi

Für den (gar nicht so) unwahrscheinlichen fall, dass dieser zurzeit noch offen lesbare artikel in den nächsten wochen aus dem web verschwindet oder zum besseren vergessen hinter einer „paywall“ vergraben wird: hier ist eine dauerhaft archivierte versjon.

Geld aus dem nichts

Vor noch gar nicht so langer zeit haben mich leute als einen verschwörungsteoretiker (also dummen spinner) geschimpft, wenn ich gesagt habe, dass banken kwasi aus dem nichts geld erschaffen. Inzwischen scheint allerdings die FAZ-webseit unter die verschwörungsspinner gegangen zu sein:

Heute entsteht Geld durch Verschuldung. Was ist auch Papiergeld anderes als eine Art Schuldschein der ausgebenden Stelle, der von dem Vertrauen lebt, dass er jederzeit weiterzugeben ist? Bei dem Geld, das die Banken schaffen, dem sogenannten „Buchgeld“ oder „Giralgeld“, ist es nicht viel anders.