Das fernsehen der DDR informiert

Heute abend, um 22:45 gibt es im zweiten programm des staatsfernsehens — danke nochmal für die zwangsgebühren, die wir ihnen mit gewalt aus der tasche ziehen — nach der vermeldeten plansollerfüllung und vielen geschichten aus dem BRD-politbüro ein interwjuh mit Erich Mielke

Mister President, SHUT THE FUCK UP! Nobody needs your interview, there are more than enough liars in Germany.

Zwölf jahre guantánamo

Zwölf jahre guantánamo. Zwölf jahre eines konzentrazjonslagers, dass von den vereinigten staaten eines teils von nordamerika im rechtsfreien raum betrieben wird. Zwölf jahre gewalt, folter, entrechtung und freiheitsberaubung. Zwölf jahre das gegenteil von allem, was von der reklameabteilung der USA als wesen dieses staates dargestellt wird. Zwölf jahre staatlich veranstalteter terror. Und von den insgesamt 779 häftlingen wurden in diesen zwölf jahren bislang nur sieben einer tat überführt und verurteilt.

Übrigens, herr friedensnobelpreisträger, sie unmensch: ich schaue ihnen aus der ferne mit großem missvergnügen dabei zu, wie sie guantánamo seit fünf jahren „schließen“…

Friedenstodesliste

Friedensnobelpreisträger Barack Obama hat eine geheime todesliste angelegt, auf der auch US-bürger zum ermorden freigegeben sind. Dieser rechtsstaatliche kram mit gerichten, in denen vorwürfe belegt werden müssen, ist ja auch viel zu umständlich für herrn „yes we can“. Natürlich ist der auftragsmord durch einen staatlichen mordarbeiter nach auffassung des justizministeriums juristisch völlig in ordnung…

Mache sich niemand illusjonen: Was als totalüberwachung der kommunikazjon aller menschen durch einen staat begann, der seine kollektive und instituzjonelle paranoia nicht mehr in den griff bekam, ist ein prozess, der darin endet, dass leute heimlich und mit roher gewalt von einer geheimen staatspolizei abgeholt werden um für immer zu verschwinden — ohne, dass auch nur darüber geredet werden wird, weil das sofort den verdacht der geheimen staatspolizei erweckt.

Soldaten halten friedensnobelpreisträger vom kriegführen ab

Der fnord des tages: wenn ich der „washington post“ glauben darf, dann sind gerade etliche hochrangige US-militärs damit beschäftigt, präsident Barack Obama mit politischen und militärischen argumenten vom kriegführen in syrien abzuhalten. Kann man sich gar nicht selbst ausdenken, sowas…

Der heuchler und friedensnobelpreisträger

Der heuchler, kriegsherr und friedensnobelpreisträger Barack Obama, derzeitiger darsteller in der rolle des präsidenten der vereinigten staates eines teils von nordamerika, will jetzt also einen „nazjonalen dialog“ zum tema „schutz der privatsfäre im digitalen zeitalter“ führen. Vor ein paar wochen hat dieser heuchler eine ganz andere strategie verfolgt: völlige geheimhaltung des US-weltüberwachungsstrebens. Und ohne Edward Snowden wäre er kein stück „dialogbereiter“ als noch vor ein paar wochen. Das einzige, worum es da geht, ist die zukünftige propaganda-linje festzusetzen und ihr kollektives vertreten zu koordinieren, damit die leute schön wieder einschlummern und vergessen, in welchen vollständig überwachten staatsknästen sie ihr trübes dasein verbringen müssen.