In hannover wird nicht nur gemessert…

Nach derzeitigem Ermittlungsstand war die Zehnjährige auf dem Weg zur Schule, als ein Unbekannter an der Karl-Wiechert-Allee an sie herantrat und sie aufforderte, mit ihm hinter ein Gebäude zu kommen. Dem Mädchen drohte der Mann den Einsatz einer von ihm mitgeführten Pistole an

Weia, ein zehnjähriges mädchen mit einer schusswaffe bedrohen, damit es gefügig wird… als ob ein*e erwaxene*r da nicht überlegen genug wäre… 😦

Neues aus barbarien

Nach einem tödlichen Unfall auf der A8 bei Pforzheim sollen Gaffer einen Krankenwagen geöffnet haben, in dem ein verletzter Lkw-Fahrer behandelt wurde

Ich kann mir richtig vorstellen, wie diese empatiefreien schlechtmenschen ihre scheißhändies gezückt haben, oh gucke mal, ein schwerverletzter, gleich zum fratzenbuch. Gern auch mit selfiestick… 😦

Liebe seenotretter…

…oder, im menschenverachtenden propagandasprech eurer regierung, „liebe selbsternannte seenotretter“, eure regierungen aus den europäischen mutterländern der menschenrechte und aus der baszjon der humanität fordern unter strafandrohung und heftigem wedeln mit der möglichen jurakeule von euch, dass ihr die menschen im mittelmeer einfach gluck gluck gluck ersaufen lasst.

S/M-rufmordlynchmob des tages

„Das sind die Männer, die heute in Alzenau Kinder angesprochen haben“ – so lautet der Text einer Nachricht, die binnen Stunden über 1.000 Mal via Facebook und Whatsapp geteilt wurde. Dazu ein Foto – die Aufnahme eines Momentes, der die Welt von Pascal und Bert schlagartig zusammenbrechen ließ

[…] Plötzlich bekommen sie unzählige Anrufe: „Ich hab Dein Foto im Internet gesehen! Hast du was damit zu tun? Wieso sprichst Du kleine Kinder an?“

Auch weiterhin viel spaß auf irgendwelchen S/M-seits! Klicki-klicki-teilen, und immer schön glauben, dass an allem „etwas dran“ ist.

Weihnachtsfest 2015

„Weihnachten, wenn tote gänse sinnlos braten, dann mögen die lichter erleuchten die nacht„, sagen sich die verdunkelten und beschatteten und glauben dabei allen ernstes, etwas besseres als eine barbarei zu sein. Auf die religjon, die die idjoten als grund vor ihre taten stellen, geschissen sei darauf! Dass Maria und ihr Verlobter einer unterkunft bedurften und schließlich im stall landeten und Maria im fresstrog gebärte¹, ist längst spießbürgerlich zum idyll verbrämt (und natürlich sehen die beiden auch wie mitteleuropäer aus und sprechen deutsch), während neben dem heizkörper der glühwein, der schnaps, das bier und vor allem der stete tropfen das hirnchen auflöst, dass die dumme dumme psyche nur so juckt.

Und die scheißpresse? Natürlich machen die schreibtischmörder von der scheißpresse mit, bringt ja leser, bringt ja werbeeinnahmen. Geht bitte allesamt sterben, ihr hirnamputierten entseelungsreste!

¹Flotte wiedergabe des kristlichen weihnachtsmytos.

Contentindustrie des tages

Auf der webseit des fernsehsenders N24 kann mitmensch fernsehzuschauer und nachrichtengenießer jetzt endlich mal zeigen, wie sehr er sich über gewisse nachrichten zu den vielen flüchtlingen freut. Immer nur die reine freude? Aber mitnichten, manchmal finden sie es auch gar nicht erfreulich, die nachrichtengenießer von N24.

Warum man keine fotos zum fratzenbuch hochlädt?

Zum beispiel, um nicht mit den worten „so sieht der verdächtige aus“ zu einem vom fratzenbuch mitgenommenen foto in der kwalitätsjornalistischen bildzeitung abgedruckt zu werden, weil zufällig ein mutmaßlicher mörder den gleichen namen hat. Ist schon scheiße, wenn da denn plötzlich ein lynchmob mit seinem contentindustriell aufgeheizten „gesunden volxempfinden“ vor der tür steht.

Ach ja, dass man keine zeitung mehr kaufen sollte und nichts allzuschnell glauben sollte, was da drin steht — auch nicht bei den anderen kwalitätsjornalistischen machwerken, die sich jeden tag darin üben, die blutige, verlogene und menschenverachtende bildzeitung als kwelle ihrer meldungen zu zitieren — versteht sich von selbst.

Stirb, scheißpresse, stirb!

Im fratzenbuch, da riechts nach leichen

Wenn ein mensch wie Michael Schumacher — der mir persönlich übrigens ziemlich schnuppe ist — möglicherweise verreckt, zeigt sich im fratzenbuch die ganze menschliche wärme, die von der reklamebezeichnung „social media“ nur versprochen wird. Die verstößt dann auch kein bisschen gegen die „gemeinschaftsstandards“ vom fratzenbuch, da sieht man ja auch keine zitze. Ist ja klar: nacktheit ist böse, barbarei ist in ordnung. Übrigens kann ich ergänzen: nebenan beim zwitscherchen treiben sich genau die gleichen idjoten herum, die in stummeltexten den tod eines menschen melden, der noch mit dem tode ringt…

Was gewisse verhungerte egos eben für ihre patologische gier nach aufmerksamkeit so tun. Zeig deinen „respekt“ vor dem „toten“ mit einem klick auf das däumchenhoch. Wi. Der. Lich. 😦

Justizbrutalität…

Es gibt staaten, da wird leuten die hand abgehackt, weil sie beim klauen erwischt wurden, oder frauen werden einem kwalvollen tod durch steinigung ausgesetzt, weil sie sex mit einem mann hatten, mit dem sie nicht verheiratet waren. Wie mittelalterlich und barbarisch!

Und es gibt westliche demokratien, die diese mittelalterliche barbarei der angstherrschaft durch justizbrutalität jenseits jeder verhältnismäßigkeit überwunden haben. Staaten, in denen einem menschen hundertfünf jahre knast dafür drohen, dass er einen link gesetzt hat.

Anfrage bezüglich linkwerbung

Ihr leute von linklift,

es ist ja nicht so, dass ich zu blöd wäre, mich um reklame zu kümmern, wenn ich irgendwelche klickerpfennige haben wollte. Dennoch gibt es immer wieder einmal anfragen wie die folgende:

Sehr geehrter Herr Schwerdtfeger,

ich würde Ihnen gern ein Angebot für Textlinkwerbung auf xxxx.xxxxxxxxx.de unterbreiten. Ist dies prinzipiell möglich? Sind Sie da der richtige Ansprechpartner für mich?

Mit freundlichen Grüßen

Axxx Mxxxxx | Marketing Manager Deutschland
Tel: 30-2xxxxxx-x6 | axxx.mxxxxx (at) linklift.de

Skype: axxxx.mxxxxxxx2

[Mäjhladresse, name, telefonnummer und skype-id sind in einem akt des von seiten linklifts unverdienten zivilisierten betragens von mir unkenntlich gemacht worden.]

Klar, jemand der mir mit so einer frage kommt, der fragt sich nicht, ob ich nicht vielleicht aus einem guten grund und mit voller und gut durchdachter absicht völlig werbefrei bin. Und das, obwohl ich im blog, auf dem er werben will, völlig offen dazu stehe, dass ich obdachlos bin und vom betteln lebe. Dafür müsste so ein zeitgenosse ja lesen wollen, und dafür hat er nicht in meinem marginalisierten geschreibsel vorbeigeschaut. Der schaut nicht nach etwas zum lesen, wenn er ein blog besucht. Der sieht einfach nur noch mit der brille des werbers eine freie fläche, die mit reklame zugekleistert werden kann, weil sie noch nicht zugekleistert ist. Ich finde es immer wieder zum kotzen.

Normalerweise lösche ich einen derartigen schrott und stoße einen fluch gegen diese menschen aus, die mich dazu auffordern, für eine handvoll groschen die suchergebnisse der diversen suchmaschinen durch gekaufte links zu manipulieren. So wollte ich auch in diesem fall vorgehen, aber denn legte ich die mäjhl erstmal beiseite, denn darin war etwas, was ich niemals vergessen werde. Und dann atmete ich fast zwei wochen am stück durch, bevor ich noch einmal einen blick reinwarf, einen blick in diese mäjhl, die ich auch ohne die erinnerung an frühere unverschämtheiten genau so widerlich finde wie alle anderen derartigen mäjhls.

Nein, diese mäjhl würde ich niemals als eine spämm bezeichnen. Es ist keine mechanische, milljonenfache massenmäjhl, es ist ein individuell geschriebenes stück „mitteilung“ mit einem echten absender, mit persönlicher anrede und einem kurzen anliegen — wenn auch einem anliegen, dass mich mit verachtung erfüllt und mit einer beachtlichen dürftigkeit des mitgeteilten. Das ist es aber nicht allein, was mir daran aufstieß, es ist die tatsache, von welcher firma diese mäjhl ausging. Linklift? Da war doch mal was? Ja, richtig, das ist die firma, die damals versucht hat, die deutsche versjon des blogsystemes WordPress mit der neuen form der plackinn-spämm auszuliefern.

Das vergesse ich nicht so schnell. Auch, wenn es damals zu einem sinneswandel auf seiten von linklift und zu einem rückzug in relativer würde kam, bei dem mir persönlich irgendwie die entschuldigung für die fünf tag lang ertragene zumutung fehlte. (Ich bin am ende der geschichte körperlich zusammengebrochen, so sehr wurde ich persönlich angefeindet. Und ich kann mir nicht einfach einen arzt leisten. Diese astlöscher haben mich fast kaputtgekriegt mit dem gierpfuhl, den sie mit ihrer verwirtschaftungsscheiße angestoßen haben. Nur, weil ich eine deutliche meinung dazu geäußert habe und spämm als spämm bezeichnet habe.) Aber was solls!? Immerhin war dieser versuch, freie softwäjhr mit spämm zu verhunzen, im widerstand eines großen teiles der davon betroffenen bloggosfäre gescheitert und wurde deshalb aufgegeben — und linklift hat doch noch im zuge dieser ganzen scheiße genügend geldwerte aufmerksamkeit bekommen, die gewiss zu so manchem geschäft mit so manchem selbstverkaufsblogger führte. Dass die spämm eingestellt wurde, war tatsächlich schon mehr, als ich ernsthaft erwartet hatte. Da muss nicht noch jemand zerknirschtheit heucheln, dessen einzige ethik in der steigerung der profite besteht. (Wenn mehr ethik — dieses wort wird von mir nicht im sinne der COS und ihrer hirnficks benutzt — dagewesen wäre, dann hätten die niemals eine derartige werbeform gewählt.)

Und die wollen jetzt also, nach und trotz alledem, von mir (persönlich angeschrieben, namentlich angesprochen), dass ich ihnen für eine handvoll klickercents links verkaufe, damit auf diese weise die reihenfolge der suchergebnisse in guhgell verändert wird. Ich glaube, es hackt! Ich habe schon einmal einem eurer vertreter in etlichen kilobytes gebloggtem textes als antwort auf eine als kommentar verpackte unverschämtheit erklärt, warum ich überhaupt blogge und dass ich meine mitteilungen nicht dadurch entwerte, dass ich sie zur marktware für windige werbe- und linkhändler mache. Ich wünsche euch bei linklift immer noch die baldige bekanntschaft mit dem insolvenzverwalter und bin froh, dass ich solche mitmenschen wie euch meinem recht trüben dasein nicht hinzufügen muss. Und selbst jetzt seid ihr noch so richtig komische käuze, die für eine derartige minimalmitteilung wie die oben zitierte mäjhl ziemlich weitgehende restrikzjonen ohne jegliche grundlage beanspruchen, so dass man nicht einmal darüber schreiben oder reden können soll:

GEHEIMHALTUNGSPFLICHT: Der Inhalt dieser Email ist vertraulich und ausschließlich für den bezeichneten Adressaten bestimmt. Wenn Sie nicht der vorgesehene Adressat dieser Email oder dessen Vertreter ein sollten, so beachten Sie bitte, dass der Inhalt urheberrechtlich geschützt ist und dass jede Form der Kenntnisnahme, Veröffentlichung, Vervielfältigung oder Weitergabe des Inhalts dieser Email unzulässig ist. Wir bitten Sie, sich in diesem Fall umgehend mit dem Absender in Verbindung zu setzen und das Material von Ihrem Computer zu löschen.

Mit verlaub, ich lasse mir weder eine pflicht zur geheimhaltung für eure unverlangten unverschämtheiten aufbürden, noch bin ich dazu bereit, einen derart dürftigen mäjhltext ein ausreichendes maß an schöpferischer tiefe zuzuerkennen, die urheberrechtlich schützenswert ist. Da ist ja der durchschnittliche „tweet“ schöpferischer und origineller. Wenn euch bei linklift das nicht passt, könnt ihr mich gern verklagen — ich kann aber leider wegen meiner obdachlosigkeit nicht mit einer ladefähigen anschrift dienen und geld ist bei mir auch nicht zu holen, nicht einmal so etwas wie Hartz IV. Da könnt ihr euch noch so anstrengen, in meinem scheiß dasein ist einfach nichts mehr zu zerstören oder mit irgendwelchen finanzjellen angstpeitschen weiter zu knuten. Aber wenn ihr das jetzt unbedingt wollt, macht euch ruhig noch mehr zum narren, als ihr das jetzt schon tut. Die mäjhl, die mir einer eurer (als männätscher auftretender, dass ich nicht brülle!) mitarbeiter in einem — ich nehme dies zu seinen gunsten so an und halte den schrieb nur deshalb nicht für einen persönlichen angriff — anfall vollständiger geistiger umnachtung zugesandt hat (und die nachweisbar wirklich von linklift ausging), die werde ich allerdings nicht löschen, sondern dauerhaft archivieren. Man weiß ja nie, zu was für verzweiflungstaten ihr auf der flucht vor dem pleitegeier und dem kuckuck noch bereit sein werdet und vor welchen richtern ich dann einmal erklären muss, was so ein mäjhlheader eigentlich ist und wie man ihn deutet.

Mit kalten und sehr unfreundlichen grüßen

Elias Schwerdtfeger, aka der nachtwächter
(nach diktat verreist)

PS: fahrt zur hölle!