Bargeld ist so langsam…

Habt ihr das auch gehört, wie die bargeldabschaffer euch erzählt haben, dass dieses bargeld total umständlich ist, alles verlangsamt und zu verzögerungen an den kassen führt? Das stimmt gar nicht, bargeld ist sogar schneller als kartengeld oder wischofongeld [archivversjon].

Zahlungen mit Schein und Münze sind damit rund sieben Sekunden schneller als mit Karte und Eingabe der PIN-Nummer. Beim Einsatz des Plastikgeldes mit Unterschrift sind es sogar 16 Sekunden

Und billiger ist das bargeld auch — obwohl die spezjalspezjalisten, die diese studie gemacht haben, kosten von 24 cent pro bezahlvorgang ermittelt haben.

Aber das wird die bargeldabschaffer nicht davon abhalten, uns allen erstmal andere lügen in ihren PResseerklärungen aufzutischen, um dann nächstes jahr doch wieder die behauptung aufzustellen, dass bargeld die zahlungsvorgänge verlangsame. PR-heinis wissen ganz genau, wie schnell die informazjonen aus dem gedächtnis der allermeisten menschen wieder mit dem strom der immer wieder neuen nachrichten rausfließen, statt zu wissen zu werden. Bis dahin erzählt man den menschen am besten, dass plastikgeld sicherer als bargeld ist. Und die komplettenthirnte generazjon wischofon braucht ja gar keine argumente mehr, um zu glauben, dass mit dem wischofon alles viel besser ist. Denen kann man jede scheiße andrehen, hauptsache, sie läuft auf ihrem wischofon.

Datenschleuder des tages

Na, zahlt ihr alle bekwem und bargeldlos, weil das so bekwem und bargeldlos ist? Mastercard verkauft eure transakzjonsdaten offenbar an jeden, der dafür bezahlt.

Und freut ihr euch auch alle schon so auf die von scheißp’litikern und scheißbanken vorangetriebene abschaffung des bargeldes?

Bargeldabschaffung des tages (mit gruß an die üstra!)

Ihr, die ihr aus hannover kommt: wisst ihr noch, wie der nach vergorener scheiße stinkende hannöversche nahverkehrsbetreiber „üstra“ im vorfelde der EXPO 2000 mit gewalt seinen beförderungsfällen¹ in komplizenschaft mit der sparkasse die so genannte „geldkarte“ reindrücken wollte? Das ging so weit, dass es an vielen stazjonen jahrelang keine andere möglichkeit mehr gab, eine fahrkarte vor der fahrt zu kaufen: man sollte seine „geldkarte“ — das wort ist nichts weiter als ein eufemismus für ein zinsloses darlehen, das man der sparkasse gewährt — in eine von der hannöverschen klitsche hoeft & wessel gebaute „tix-säule“ stecken und eine fahrkarte ziehen. Das war für mich eine tolle zeit. Ich bin noch nie in meinem leben so viel mit der straßenbahn gefahren, denn es war praktisch kostenlos. Ich bin einfach zum fahrer gegangen und habe versucht, mit dem gesetzlichen zahlungsmittel im rechtsraum der BRD zu bezahlen, und der fahrer hats nicht angenommen. Tja, dann eben ohne bezahlung, kann man wohl nix machen… Klar, zwei oder drei mal hat der mit dieser scheiße zusätzlich belastete fahrer — ich war ja nicht der einzige mensch, der das so gemacht hat — die scheißkontrollöre² der scheißüstra gerufen, die mich in unangemessenem tonfall um die herausgabe meiner personaljen „gebeten“ haben und versucht haben, mich einzuschüchtern, woraufhin ich den arschlöchern² in meinem ruhigsten, friedlichsten ton anbot, doch gleich die polizei hinzuzuziehen und ein paar leute aus der bahn bat, mir als zeugen in dieser sache zur verfügung zu stehen… 😀

Die scheißüstra wusste jedenfalls genau genug, dass ihr vorgehen schlicht illegal ist, um ihre scheißkontrollöre anzuweisen, es darauf nicht ankommen zu lassen. (Wie vielen menschen die scheißüstra kriminellerweise mit dieser strukturellen nötigung das „erhöhte fahrgeld“ für einen „schwarzfahrer“ aus der tasche gezogen hat, möchte ich zu gern mal wissen. Ich gehe davon aus, dass sich die organisierte kriminalität der scheißüstra gelohnt hat. Nirgends anders in der BRD gibt es so viele fahrkartenkontrollen wie in hannover, ganz so, als hätte die scheißüstra das trauma des roten punktes niemals überwunden.) Irgendwann, nach viel zu vielen monaten, kam es doch einmal zum gerichtsverfahren, das die scheißüstra mit ihren scheißideen natürlich krachend verloren hat — danach war klar, dass die scheißüstra gesetzliche zahlungsmittel anzunehmen hat, wenn sie ihre fahrpreisforderungen auch durchsetzen will. Weitere konsekwenzen hatte das klar illegale und in seinem nötigungskarakter offen kriminelle vorgehen der scheißüstra für die verantwortlichen bei der scheißüstra und für ihre nach scheiße stinkenden, grenzkriminellen arschlochschergen² unter den scheißkontrollören nicht — hier in hannover landen halt nur die schwarzfahrer massenhaft im gefängnis, weil sie so pöse bübchen und mädchen sind. Aber danach gab es lustige szenen, weil die üstra auf einmal wie in meiner kindheit schaffner mit galoppwexler durch die (zur scheiß-EXPO hochmodern gestalteten) neuen bahnen gehen lassen musste, die dort fahrkarten verkauften — bis die tix-säulen auch geld akzeptiert haben (und kein wexelgeld herausgaben, denn mit irgendwelchen illegalen und fahrgastverachtenden drexmetoden wollte sich die scheißüstra schon noch ein bisschen bereichern). Und dann wurden in den kommenden jahren nach und nach wieder richtige verkaufsautomaten für fahrkarten aufgestellt, wie man sie von überall in der welt kennt: automaten, die für geld (oder eine kartenzahlung) eine fahrkarte und wexelgeld ausgeben. Geht doch!

Eine lustige geschichte. (Na ja, nicht wirklich.) Warum ich mich daran erinnere? Weil ich gerade eben eine schöne und mich tief befriedigende schlagzeile in der hannöverschen allgemeinen wahrgenommen habe:

Ab 1. januar 2018 -- üstra nimmt keine geldkarte mehr

Tja, wer hätte sich schon denken können…

Aktuell bezahlten nur noch weniger als ein Prozent der Fahrgäste ihre Fahrscheine mit der sogenannten elektronischen Geldbörse, teilt das Verkehrsunternehmen mit

…dass nur eine (mutmaßlich nicht ganz so intelligenzbegabte) minderheit der menschen dazu bereit ist, ihrer scheißbank ein zinsloses darlehen für ein bullschitt-zahlungsmittel zu geben, wenn sie nicht irgendwie mit nötigender gewalt dazu gezwungen wird. Diese einsicht durch die scheißüstra hat jetzt rd. zwanzig verfickte jahre gedauert und kam dann irgendwann in einer sackgasse der digitalisierung mit dem kopf an der wand. Gut, dass es damals noch keine wischofone gab, sonst würde der scheiß gewiss noch zehn weitere jahre lang versucht. (Natürlich, ohne dabei einen auch nur klitzekleinen vorteil für den fahrgast zu haben, zum beispiel die nachträgliche monatliche abrechnung auf grundlage des dann jeweils preisgünstigsten tarifes.)

Ich habe das eigentlich nur erwähnt, um kurz zu zeigen, mit wie viel aufwand, langfristiger planung, inkaufgenommenem verlustrisiko, krimineller energie, menschenverachtung, nötigung und maßloser bereicherungssucht die abschaffung des bargeldes in der BRD betrieben wird — und da liegen die schlimmsten kämpfe noch vor uns. Denn inzwischen gibt es eine horde von gläubigen vollidjoten, denen werber, die hässlichen brüder der werber, die scheißjornalisten und etliche p’litiker zwei verfickte jahrzehnte lang immer wieder ins gehirnchen gestanzt haben, dass bargeldlosigkeit ganz was tolles ist, während bargeld nur schwierigkeiten und probleme bereitet und irgendwie sogar die kriminalität fördert… und immer mehr menschen glauben es… 😦

Gut, dass ich meine zukunft hinter mir habe!

¹Damalige bezeichnung eines fahrgastes in den allgemeinen beförderungsbedingungen der üstra.

²Sorry, aber wer sich als dienstbarer scherge täglich für derart klar erkennbar kriminelle metoden mit einem kopfgeld fürs ausnehmen von menschen bezahlen lässt, ist ein riesengroßes arschloch und darf gepflegt unter großen schmerzen einsam verrecken!

Lückenpresse des tages

Was euch die scheißjornalisten verschwiegen? Zum beispiel, was bei der umfrage der EU-kommissjon rausgekommen ist, ob die menschen obergrenzen für bargeldzahlungen haben möchten oder sinnvoll finden. Das ergebnis würde auch nicht so gut zu den in verschwörerischer heimlichkeit durchgezogenen plänen von scheißp’litik und scheißbanken passen, das bargeld abzuschaffen — und für jeden verdammten bezahlvorgang daten zu erheben und den verbrecherischen scheißbanken eine transakzjonsgebühr zuzustecken.

Bargeld des tages

Für einige polizeibeamte scheint das bargeld schon abgeschafft zu sein und sie machen richtig lustige strafanzeigen, weil jemand banknoten dabei hat:

Es handelt sich um eine dealgeldtypische Geldstückelung

Merkt es euch: bargeld in handlicher stückelung ist in den augen eines polizisten ein mögliches indiz für eine straftat.

Bargeldabschaffung des tages

Wolfgang „ich hab da noch ein herrenloses köfferchen voll geld rumstehen“ Schäuble, korrupter scheißp’litiker, verbrecher und gegenwärtiger finanzminister der BRD, fängt schon einmal damit an, das bargeld ein bisschen abzuschaffen. Der rest kommt danach scheibchen für scheibchen, so wie ihr das in anderen bereichen auch schon kennengelernt habt.

Security des tages

Na, so eine bank wird doch wohl nach allen regeln der sorgfalt vorgehen, bevor sie geld von einem konto auf ein anderes konto bucht, oder?!

Doch eine Reihe von Banken sparen sich offenbar die aufwendige Prüfung der kryptographisch gesicherten Informationen und autorisieren die Transaktion lediglich auf Grund der ungesicherten Daten – also analog zu einer Zahlung, die nur über den Magnetstreifen abgewickelt wird

Freut ihr euch auch alle schon so auf die abschaffung des bargeldes, so dass alles nur noch buchgeld bei verbrecherischen organisazjonen wie banken ist?! Wenns dann mal wirklich darauf ankommt und eine fragliche buchung vor gericht landet, entscheidet der richter (bis hinauf zum bummsgerichtshof) zurzeit fast immer zugunsten der bank und bürdet dem kunden auf, beweise darlegen zu müssen. Und das beste daran: es fallen auch noch gebühren an, die willkürlich von den banken festgesetzt werden können. Kommt, ihr wollt doch alle kein bargeld mehr!

Aber hej! Banknoten sind doch voll unsicher und bargeldlos ist viel sicherererer und bekwemer [häh?!] und besser… was man zum beispiel daran sieht, dass es 2015 einen weltweiten schaden von rd. 39 milljonen euro durch euro-falschgeld gab, während es 2012 nur in der europäischen unjon zu einem schaden von rd. 1,33 milljarden euro durch kreditkartenbetrug kam. Man beachte übrigens, wie sich der stinkende kwalitätsjornalist von der zeit verrenkt hat, diese zahl auch ja nicht hinzuschreiben, damit es nicht so weh tut, wenn man später die propaganda für die abschaffung des bargeldes bringt. Ist eben ein jornalist. Ist eben dein feind, von milljardären mit ein paar groschen bezahlt, damit er dir im sinne der milljardäre ins gehirnchen fickt. Aber man kann ja rechnen — oder besser: den rechner rechnen lassen.

Bargeld und rundfunkgebühr des tages

Das habt ihr mitbekommen, dass jemand meint, die rundfunkgebühreintreibserwißßzentrale müsse auch das gesetzliche zahlungsmittel in der BRD, dieses bargeld, annehmen. Ich bin da ja leider pessimistisch, aber zu meinem großen entzücken nehme ich wahr, dass die goebbelssteuereintreiber selbst einen länglichen text zum tema verfasst und veröffentlicht haben, der für meine stets dem grase lauschenden ohren zwischen den zeilen eine gewisse nervosität erahnen lässt:

Hintergrund der Regelungen zur bargeldlosen Zahlung ist, dass sowohl der Zeitaufwand als auch die Kosten, die durch eine händische Barzahlung des Rundfunkbeitrags für Bürgerinnen und Bürger wie für den Beitragsservice entstehen würden, im Alltag nicht praktikabel wären und an der Lebenswirklichkeit vorbeigingen. Wie auch bei anderen öffentlichen Abgaben wie Steuerzahlungen an das Finanzamt ist die elektronische Zahlungsabwicklung daher vollkommen üblich und vom Gesetzgeber so gewollt.

Und beachtet: die goebbelssteuereintreiber vergleichen sich mit dem finanzamt. Man könnte ja glatt denken, es sei eine steuer… :mrgreen:

Rundfunkgebühr des tages

Einfach mal versuchen, die Joseph-Goebbels-gedenkabgabe in der einzig gesetzlich vorgesehenen weise zu bezahlen:

Bitte teilen Sie uns mit, wo wir den Rundfunkbeitrag bar bezahlen können. Laut Paragraf 14 Bundesbankgesetz sind ‚in Deutschland auf Euro lautende Banknoten das einzige unbeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel‘. Das bedeutet meines Wissens, dass Sie die Bezahlung einer Schuld mit diesem unbeschränkten gesetzlichen Zahlungsmittel nicht ablehnen dürfen. Sollten Sie stattdessen auf Begleichung per Banküberweisung oder Einzug von Giralgeld bestehen, bitten wir um Angabe der gesetzlichen Grundlage hierfür

Bwahahaha! Und der so genannte ‚beitragssörvice‚ — BRD-neusprech-wort für ‚zwangsweise Helene-Fischer-alimentierung‚ — scheint das bargeld nicht zu wollen und reagiert nicht. Aber hej, zwei monate bedeuten erstmal gar nix, und das mit dem geld ist eine bringschuld, der müsste da also eigentlich mal vorbeigehen und mit scheinen wedeln und sich bescheinigen (oder von jemanden mit eidesstattlicher versicherung bezeugen) lassen, dass das geld abgelehnt wurde. Trotzdem: gefällt mir! 😀

Interessant zu sehen…

Interessant zu sehen, wie kwaltitätsjornalisten gerade die abschaffung der anonymen möglichkeit vorbereiten, etwas mit geld zu bezahlen. Und überhaupt, bargeld ist in der organisierten kriminalität sehr beliebt… und bei terroristen, aber das kommt wohl erst im näxten artikel. Also salamitaktisch abschaffen, die scheiße, und vollkommen durch karten- und händikram ersetzen! Für die sicherheit, die wirtschaft und den frieden!