„Bekwemes bargeldloses bezahlen“ des tages

Zahlen sie einfach bekwem, berührungslos im vorübergehen mit ihrer NFC-fähigen karte, oder lassen sie sich genau so bekwem, berührungslos und im vorübergehen das geld aus der tasche ziehen:

Für nur 29 Euro bekommt ein drahtloses Zahlterminal, das so klein ist, dass es in der Hand kaum auffällt. Im Gedrängel – zum Beispiel in der vollbesetzten U-Bahn – können Diebe das Gerät einfach an die (Hosen-)Taschen der Fahrgäste halten, um so bis zu 25 Euro von Kontaktlos-Karten abzufischen […] Ein solches Terminal kann jeder im Netz bestellen, ein Gewerbeschein wird nicht benötigt

Wenn doch nur vorher jemand davor gewarnt hätte!!!1!

So, und jetzt schön der karte einen aluhut aufsetzen! Es gibt schon eigens geldtäschchen mit eingebautem aluhut.

Außerdem gibt im Handel sogenannte „Anti-RFID“-Portemonnaies, die mehrere Karten aufnehmen. Im c’t-Test schützten alle so beworbenenen Schutzhüllen und Geldbörsen zuverlässig

Seht ihr, ein aluhut für die karte schützt euer geld. :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß mit den beglückungsideen der scheißbanken, die in kooperation mit korrupten scheißp’litikern unbedingt scheibchenweise das lästige und nur unendlich schwierig und umständlich verwendbare bargeld abschaffen wollen und euch begleitend immer einen davon erzählen, dass das nicht nur bekwemer, sondern auch viel sicherer ist und der kriminalität vorbeugt!

Bargeldabschaffung des tages (mit gruß an die üstra!)

Ihr, die ihr aus hannover kommt: wisst ihr noch, wie der nach vergorener scheiße stinkende hannöversche nahverkehrsbetreiber „üstra“ im vorfelde der EXPO 2000 mit gewalt seinen beförderungsfällen¹ in komplizenschaft mit der sparkasse die so genannte „geldkarte“ reindrücken wollte? Das ging so weit, dass es an vielen stazjonen jahrelang keine andere möglichkeit mehr gab, eine fahrkarte vor der fahrt zu kaufen: man sollte seine „geldkarte“ — das wort ist nichts weiter als ein eufemismus für ein zinsloses darlehen, das man der sparkasse gewährt — in eine von der hannöverschen klitsche hoeft & wessel gebaute „tix-säule“ stecken und eine fahrkarte ziehen. Das war für mich eine tolle zeit. Ich bin noch nie in meinem leben so viel mit der straßenbahn gefahren, denn es war praktisch kostenlos. Ich bin einfach zum fahrer gegangen und habe versucht, mit dem gesetzlichen zahlungsmittel im rechtsraum der BRD zu bezahlen, und der fahrer hats nicht angenommen. Tja, dann eben ohne bezahlung, kann man wohl nix machen… Klar, zwei oder drei mal hat der mit dieser scheiße zusätzlich belastete fahrer — ich war ja nicht der einzige mensch, der das so gemacht hat — die scheißkontrollöre² der scheißüstra gerufen, die mich in unangemessenem tonfall um die herausgabe meiner personaljen „gebeten“ haben und versucht haben, mich einzuschüchtern, woraufhin ich den arschlöchern² in meinem ruhigsten, friedlichsten ton anbot, doch gleich die polizei hinzuzuziehen und ein paar leute aus der bahn bat, mir als zeugen in dieser sache zur verfügung zu stehen… 😀

Die scheißüstra wusste jedenfalls genau genug, dass ihr vorgehen schlicht illegal ist, um ihre scheißkontrollöre anzuweisen, es darauf nicht ankommen zu lassen. (Wie vielen menschen die scheißüstra kriminellerweise mit dieser strukturellen nötigung das „erhöhte fahrgeld“ für einen „schwarzfahrer“ aus der tasche gezogen hat, möchte ich zu gern mal wissen. Ich gehe davon aus, dass sich die organisierte kriminalität der scheißüstra gelohnt hat. Nirgends anders in der BRD gibt es so viele fahrkartenkontrollen wie in hannover, ganz so, als hätte die scheißüstra das trauma des roten punktes niemals überwunden.) Irgendwann, nach viel zu vielen monaten, kam es doch einmal zum gerichtsverfahren, das die scheißüstra mit ihren scheißideen natürlich krachend verloren hat — danach war klar, dass die scheißüstra gesetzliche zahlungsmittel anzunehmen hat, wenn sie ihre fahrpreisforderungen auch durchsetzen will. Weitere konsekwenzen hatte das klar illegale und in seinem nötigungskarakter offen kriminelle vorgehen der scheißüstra für die verantwortlichen bei der scheißüstra und für ihre nach scheiße stinkenden, grenzkriminellen arschlochschergen² unter den scheißkontrollören nicht — hier in hannover landen halt nur die schwarzfahrer massenhaft im gefängnis, weil sie so pöse bübchen und mädchen sind. Aber danach gab es lustige szenen, weil die üstra auf einmal wie in meiner kindheit schaffner mit galoppwexler durch die (zur scheiß-EXPO hochmodern gestalteten) neuen bahnen gehen lassen musste, die dort fahrkarten verkauften — bis die tix-säulen auch geld akzeptiert haben (und kein wexelgeld herausgaben, denn mit irgendwelchen illegalen und fahrgastverachtenden drexmetoden wollte sich die scheißüstra schon noch ein bisschen bereichern). Und dann wurden in den kommenden jahren nach und nach wieder richtige verkaufsautomaten für fahrkarten aufgestellt, wie man sie von überall in der welt kennt: automaten, die für geld (oder eine kartenzahlung) eine fahrkarte und wexelgeld ausgeben. Geht doch!

Eine lustige geschichte. (Na ja, nicht wirklich.) Warum ich mich daran erinnere? Weil ich gerade eben eine schöne und mich tief befriedigende schlagzeile in der hannöverschen allgemeinen wahrgenommen habe:

Ab 1. januar 2018 -- üstra nimmt keine geldkarte mehr

Tja, wer hätte sich schon denken können…

Aktuell bezahlten nur noch weniger als ein Prozent der Fahrgäste ihre Fahrscheine mit der sogenannten elektronischen Geldbörse, teilt das Verkehrsunternehmen mit

…dass nur eine (mutmaßlich nicht ganz so intelligenzbegabte) minderheit der menschen dazu bereit ist, ihrer scheißbank ein zinsloses darlehen für ein bullschitt-zahlungsmittel zu geben, wenn sie nicht irgendwie mit nötigender gewalt dazu gezwungen wird. Diese einsicht durch die scheißüstra hat jetzt rd. zwanzig verfickte jahre gedauert und kam dann irgendwann in einer sackgasse der digitalisierung mit dem kopf an der wand. Gut, dass es damals noch keine wischofone gab, sonst würde der scheiß gewiss noch zehn weitere jahre lang versucht. (Natürlich, ohne dabei einen auch nur klitzekleinen vorteil für den fahrgast zu haben, zum beispiel die nachträgliche monatliche abrechnung auf grundlage des dann jeweils preisgünstigsten tarifes.)

Ich habe das eigentlich nur erwähnt, um kurz zu zeigen, mit wie viel aufwand, langfristiger planung, inkaufgenommenem verlustrisiko, krimineller energie, menschenverachtung, nötigung und maßloser bereicherungssucht die abschaffung des bargeldes in der BRD betrieben wird — und da liegen die schlimmsten kämpfe noch vor uns. Denn inzwischen gibt es eine horde von gläubigen vollidjoten, denen werber, die hässlichen brüder der werber, die scheißjornalisten und etliche p’litiker zwei verfickte jahrzehnte lang immer wieder ins gehirnchen gestanzt haben, dass bargeldlosigkeit ganz was tolles ist, während bargeld nur schwierigkeiten und probleme bereitet und irgendwie sogar die kriminalität fördert… und immer mehr menschen glauben es… 😦

Gut, dass ich meine zukunft hinter mir habe!

¹Damalige bezeichnung eines fahrgastes in den allgemeinen beförderungsbedingungen der üstra.

²Sorry, aber wer sich als dienstbarer scherge täglich für derart klar erkennbar kriminelle metoden mit einem kopfgeld fürs ausnehmen von menschen bezahlen lässt, ist ein riesengroßes arschloch und darf gepflegt unter großen schmerzen einsam verrecken!

Bargeldabschaffung des tages

Die US-amerikanische Restaurant-Kette Chipotle Mexican Grill warnt ihre Kunden vor dem Missbrauch ihrer Kredit- und Debitkarten. Zwischen 24. März und 18. April 2017 sei Malware auf Computerkassen in vielen (aber nicht allen) Filialen der Firma aktiv gewesen mit dem Ziel, die von den Bezahlterminals eingelesenen Daten von den Magnetstreifen von Bezahlkarten zu stehlen. Diese „Track Data“ enthalten demnach in manchen Fällen die Kreditkartennummer, das Ablaufdatum der Karte, den internen Verifizierungscode sowie auch den Namen des Besitzers der Karte

Aber hej, dieses bargeld, mit dem wir immer bezahlen, das schafft ja nur kriminalität… :mrgreen:

Überwachung des tages

Die deutsche bahn plant — nein: es sind keine pünktlichen, zuverlässigen, funkzjonierenden und weitgehend intakten züge, die menschen preiswert und schnell dorthin befördern, wo sie hin möchten — die abschaffung der fahrkarten und die einführung der erfassung von personalisierten bahn-bewegungsprofilen aller menschen in der BRD nebst abschaffung der (für innenp’litiker und andere menschenrechtsfeinde: lästig-anonymen) bargeldzahlung. Realisiert mit wischofonen, versteht sich, weil der ungefähre sicherheitsstandard von windohs 95 ist ja für so etwas völlig hinreichend. Aber keine sorge, die haben auch ein „cyber-security-team“, es kann also gar nix passieren, weil ja alles sicher und cyber und so. Und die gesammelten daten werden ganz sicher niemals für irgendwas anderes verwendet, außer vielleicht bei schwersten verbrechen wie falschparken… 😦

Achtung, kwelle der tagesschau-meldung ist die springersche bildzeitung. Die hat schon fäjhknjuhs gebracht, als man in der BRD noch deutsch sprach.