GNU-facepalm des tages

Dieses zitat mit einer anleitung, wie man die GNU-shell „bash“ kompiliert, dürfte für die meisten menschen eher uninteressant sein. Die, für die es interessant ist, werden vermutlich ein ähnliches gesicht ziehen wie ich…

Prepare Bash for compilation:

./configure --prefix=/tools --without-bash-malloc

The meaning of the configure options:

--without-bash-malloc
This option turns off the use of Bash’s memory allocation (malloc) function which is known to cause segmentation faults [sic!]. By turning this option off, Bash will use the malloc functions from Glibc which are more stable.

Ohne weitere worte. Eben gerade bei „linux from scratch“ gesehen.

Arbeitsverzeichnis

Wenn ich mir einen neuen arbeitsplatz unter linux einrichte, erwische ich mich immer wieder dabei, dass ich schon nach relativ kurzer zeit in meine .bashrc die zeile

export PS1='\u@\h [\W] \$ '

hineinschreibe. Ich finde es ja im prinzip nett, dass die distris sinnvolle voreinstellungen machen und mir das arbeitsverzeichnis im shell-prompt anzeigen, aber da ich oft sehr lange pfade habe, so dass der prompt teilweise über zwei zeilen geht, reicht mir der einfache verzeichnisname völlig. Wenn ich es genau wissen will, weil ich mal wieder zu viele von den shell-fenstern offen habe, kann ich immer noch wie in alten zeiten pwd tippen.