Neues vom weltraumbahnhof rungholt

Na, könnt ihr euch noch dran erinnern? An den BRD-weltraumbahnhof in der nordsee? Eine dieser unwichtigen bullschitt-meldungen, die man schnell wieder vergisst. Aber jetzt wird es so richtig *kicher!* ernst damit, denn der bummsverband des deutschen lobbyismus hat eine tolle studie gemacht, wonach raumfahrt jetzt voll hipp, modern, fortschritt, umwelt und super ist [archivversjon]:

Die Bundesregierung scheint die Bedeutung der Branche erkannt zu haben. Als der BDI vergangenen September die Idee eines mobilen deutschen Weltraumbahnhofs in Form eines Startschiffs für kleinere Raketen vorstellte, traf er bei Minister Altmaier auf offene Ohren. Der Minister sagte zu, die Idee zu prüfen. Einen Markt für eine solche Plattform scheint es zu geben

Rein mit dem geld in die flammen… nee, in die taschen der armen notleidenden industriebetriebe der BRD und in die taschen der milljardäre!

Und nun etwas musik [link geht zu juhtjuhbb]!

Mit korrupzjonsantrieb zu den sternen!

Neues aus dem bananenland des p’litisch-schulisch hergestellten naturwissenschaftlichen analfabetismus. Herr Dunning und herr Kruger haben da eine ganz großartige, ins firmament hervorschießende scheißidee entwickelt:

Die deutsche Wirtschaft will ins All: Von einer Plattform in der Nordsee sollen einmal Mini-Raketen mit Satelliten starten. Dafür wirbt der BDI – und stößt beim Wirtschaftsministerium auf offene Ohren […] Das Konzept des BDI sieht einen Startplatz für Kleinraketen in der Nordsee vor – eine mobile Startplattform in Form eines privatwirtschaftlichen Betreibermodells mit staatlicher Unterstützung

[Archivversjon, siehe auch heise onlein]

Aber „die deutsche wirtschaft“, die da mit der stimme des hochkorrupten bundesverbandes der deutschen industrie bullschitt von sich gibt, der beim bundessubvenzjonsministerjum hervorragend ankommt, diese „deutsche wirtschaft“ weiß schon, warum man in der weltraumfahrt die raketen meist in äkwatornähe startet? Das ist schon ein bisschen aufwändig und teuer, etwas in eine erdumlaufbahn zu schießen, da brennen so richtig mit wumms die milljonen ab. Und das „bisschen“ zusätzlicher schwung, das man durch einen start in äkwatornähe hat, ist deshalb überall auf der welt hochwillkommen, wo man es mit der weltraumfahrt ernst meint. Und dementsprechend sieht die verteilung der „weltraumbahnhöfe“ (dummes scheißwort) auf einer landkarte auch aus. Es werden immer die äkwatornächsten verfügbaren orte genommen. Weltraumfahrt ist nämlich sowieso schon obszön teuer, da freut man sich über jede einsparung.

Das ist doch schön, wenn fysik und ökonomie mal zusammenkommen. Außer bei den subvenzjonserbettelnden vollidjoten vom hochkorrupten BDI, die der gleichfalls hochkorrupten bummsregierung ihre beglückungsideen vom raketenstart aus rungholt [link geht zu juhtjuhbb] vortragen. Die haben auf allen seiten nur bananen, aber keine ahnung. Weder von fysik, noch von ökonomie. Nur von bananenrepublikanischen zuständen. 🍌

(Ja, die haben noch weniger ahnung als ich mit etwas, was man früher noch „allgemeinbildung“ nannte, und meine ahnung ist schon sehr beschränkt… aber wer mir nicht glauben will, frage bitte einfach mal einen richtigen fysiker. Oder einen richtigen ökonomen.)

Grüße auch an die fysikerin Angela „marktkonforme demokratie“ Merkel, die das geschmeiß auf der regierungsbank in amt, würden und pfründe gebracht hat! Was ein „privatwirtschaftliches betreibermodell mit staatlicher unterstützung“ ist, brauche ich hoffentlich nicht weiter zu erklären: der reibach wird privatisiert, die verluste werden aus steuermitteln bezahlt. Ein tolles modell aus der durch und durch korrupten BRD.

Kennt ihr den schon?

Vergesst die blutspende! Scheiß auf die organspende! Jetzt kommt die „datenspende“ für farmakonzerne und gesundheitsindustrie!

Die Datenspende muss ein Bestandteil des zweiten Digitale-Versorgung-Gesetzes sein, welches das Bundesgesundheitsministerium Anfang 2020 vorlegen will. Ähnlich der Blut- oder Organspende ließen sich durch eine Datenspende eine Vielzahl von Menschenleben retten […] Mit der Möglichkeit der Spende könnten Patienten freiwillig und unentgeltlich ihre Daten der Forschung zur Verfügung stellen, damit anhand eines Datenpools neue Medikamente entwickelt oder Künstliche Intelligenzen (KI) trainiert werden könnten

Ich wünsche euch viel spaß mit den gesundheitsäpps, die euch eure scheißkrankenkassen auf eure scheißwischofone drängeln wollen! Wer stumm mitmacht, wird datenmäßig vollständig ausgeweidet. Keine sorge, das wird alles voll sicher und mit schlangenöl, gesetzlicher sicherheitsforderung und TÜV-zertifikat, da wird schon nix schiefgehen.

Zu sonstigen risiken und nebenwirkungen lesen sie mal 1984 und schöne neue welt.

Auf, auf! Zum mond!

So, und nun zu den milljardärsvergnügungen. Wie wäre es denn mal mit einer BRD-mondmissjon? Beim bummsverband der deutschen industrie haben sie vermutlich irgendwo ein paar leider nicht mehr richtig funkzjonierender reichsflugscheiben gefunden und gleich ganz tolle ideen gekriegt, was hier in der BRD mal als großprojekt mit staatsknete gepämpert werden könnte. Und wie man an der forderung nach „einer frau“ für diese mondfahrt sieht, statt nach der forderung nach einem halbwegs kwalifizierten selenonauten, scheiß aufs 23. kromosomenpaar, ist der feminismus als propagandistisches hilfsmittel inzwischen sogar in den propgandaideen der übelstdenkbarsten großkapitalistischen geldsäcke angekommen. Wenn feminist*innen denken können, dann sollte ihnen das eigentlich ein bisschen zu denken geben. 🧠

Aber es wäre schon sehr lustig, wenn eher das schwarz-rot-bananengelbe banner der bummsrepublik unter patridjotischen lobgesängen der tagesschau schlaff im windlosen mondstaub stecken würde — ein kleiner schritt für eine menschin, aber ein großer geldkwell für ein paar handvoll schon unverschämt reicher arschlöcher — als dass mal ein paar andere BRD-projekte wie zum beispiel BER und S21 fertig werden. 🤣

BDI-scheff Grillo zu „datenschutz ‚made in germany'“

Die hervorhebung im zitat ist nicht von mir.

Selbst die Ängste deutscher Mittelständler vor einem Verlust der Datenhoheit durch den unersättlichen Informationshunger der großen amerikanischen IT- und Internetkonzerne wie Google oder Amazon, deutete Grillo allenfalls als gewisse Form von Neid: „Das ist eine Abwehrhaltung, weil europäische Unternehmen nicht an der Spitze stehen.“

Bwahahahaha!

Lasst euch schön weiter deutschen datenschutz verkaufen, ihr leichtgläubigen!