Bildzeitung des tages

Das lügenblatt hat ein ganz exklusives exklusivfoto davon gehabt, wie „unsere“ luftwaffe den russenflieger abgefangen hat [archivversjon]:

Eine simple, kurze Bilderrückwärtssuche, die ich den „really absolutely everything“-Factcheckern bei Axel Springer beim nächsten Verwenden von „exklusivem“ Material ans Herz legen möchte, zeigt nämlich: Das Foto ist alles andere als aktuell

Aber das ist dem lügenblatt im propagandamodus scheißegal. Bild nimmt alles, ungeprüft, und bringt es als nachricht — und wenn das scheißlügenblatt dabei erwischt wird, dann werden rasch so intransparent wie nur möglich die spuren verwischt.

Ein vernichtender russischer sieg gegen die fiesen fäjhknjuhs!!1!

Russland weitet seinen restriktiven Kurs gegenüber ausländischen Medien aus. Nach dem Arbeitsverbot und der Sperre der Deutschen Welle hat die russische Kommunikationsaufsicht Roskomnadsor nun bekannt gegeben, dass Russland auch den Zugriff auf die Webseite von „Bild“ einschränkt

Abbildung einer bildzeitung mit einer absurden schlagzeile: Heinz Hoenig: meine tote frau spricht mit mir! -- Darunter der text: 'Fake News'. Druckversjon. Täglich seit dem 24. juni 1952.

Lügenpresse des tages

Das bringt nur „bild“:

Bild schaltete in den vergangenen Tagen immer wieder eine Lehrerin ins Programm, die den Krieg in der Ukraine und die Entwicklungen in Kiew „hautnah“ miterlebe. Das war falsch. Anders als behauptet, war die Frau nicht aus Kiew zuschaltet, sondern aus Deutschland

So schade, dass diese fiesen fäjhknjuhs nur im internetz bekämpft werden, nicht in den machwerken der contentindustrie.

Ja, krankheitsminister Kallelaut lügt manchmal…

…aber er lügt bei weitem nicht so übel, wie das scheißlügenblatt namens „bildzeitung“ lügt [archivversjon]. Aber die bildzeitung war ja schon immer das deutsche fachmagazin für fäjhknjuhs und häjhtspietsch.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, lügenblatt, verrecke!

Der hauptvorwand fällt weg

DKG gibt Entwarnung
Krankenhäusern droht keine Überlastung mehr

Die Krankenhausgesellschaft rechnet nicht mehr mit einer Überlastung des Gesundheitssystems durch Omikron. Der Hausärzteverband fordert einen Plan für durchdachte Lockerungen

[Archivversjon]

Ich bin mal gespannt, ob die bundesregierung sich jetzt einen anderen vorwand ausdenkt… kwelle der ZDF-meldung ist allerdings das fäjhknjuhs-fachmagazin „bildzeitung“.

Noch leckerer ist allerdings das ärztliche urteil Ulrich Weigeldts über die staatlich erhobenen daten zum corona-infekzjonsgeschehen:

Leider können wir uns auf diese Daten (…) nicht verlassen. Nach zwei Jahren Pandemie ist das ernüchternd

Nun, herr Weigeldt, es gibt dafür eine ganz einfache erklärung, die ich schon seit langer zeit immer wieder mal hier geäußert habe: die BRD hat kein interesse an belastbaren daten, denn sonst würden diese erhoben. (Zum beispiel durch überwachung einer repräsentativ ausgewählten stichprobe, aber auch durch ein digitalisiertes meldewesen. Eine excel-vorlage zum erfassen der fälle, schön mit einem makro, das auf einen klick die daten verschlüsselt mäjhlt und ein perlskript auf der anderen seite, das diese daten entschlüsselt und in die datenbank beim RKI importiert, ist keine raketenwissenschaft, sondern eher so eine fingerübung. Leider hat sich in den letzten zwei jahren keiner in einer bundesbehörde gefunden, der excel kann…) Die kenntnis von fakten ist zwar nützlich, wenn man wirklich menschen schützen will — das hat weder die vorherige noch die amtierende bummsregierung gewollt, sondern es wurden ganz im gegenteil tote bewusst in kauf genommen — kann aber sehr störend sein, wenn man seine „maßnahmen“ mit fakten und messbaren wirkungen begründen muss, statt sie einfach durchzusetzen, scheiß aufs grunzgesetz und auf die menschenrechte einfach durchzusetzen, weil man sie durchsetzen will. Mit fantasiezahlen, die man sich einfach als ganz faulen zaubertrick aus dem arsch zieht [archivversjon], als „begründung“. Denken sie mal drüber nach, herr dr. Weigeldt! Dass herr Lauterbach lügt (siehe hier und hier und hier und hier und hier und hier und hier) und beim lügen wirklich vor gar nix zurückschreckt, ist ja leider nichts neues und sollte auch ihnen schon aufgefallen sein.

Vielleicht sollte mal jemand eine studie machen…

…um zu untersuchen, ob es sich lohnt, mit contentindustriellen drexjornalisten an der reklameplatzvermarktungsfront als wissenschaftler überhaupt zu reden — ich wüsste jetzt schon, was da für die bildzeitung rauskommt. Damit könnte man andere wissenschaftler vor ihrer statistenrolle in so eine scheißveranstaltung der drexbildzeitung bewahren. Hej, dieser oberarsch von der bildzeitung hat sich sogar noch eine krokodilsträne rausgedrückt, weil es so einen heftigen „schittstorm“ gegen bildzeitungs-jornalistys gegeben hat.

Und hej, wissenschaftler!

Physikerin Priesemann beklagte, viele Kol­le­g:in­nen wollten mit ihren Forschungsergebnissen nicht mehr an die Öffentlichkeit treten. „Das sollte uns zu denken geben.“ Das Aufbereiten wissenschaftlicher Forschung für eine breite Öffentlichkeit sei extrem zeit- und arbeitsaufwendig

Ja, ich verstehe, dass das aufwand ist, den ganzen für euch trivalen kram mitzuerklären und das ganze in eine didaktisch aufbereitete form zu bringen, von der ein laie (bin ich auch) etwas hat, vielleicht sogar einsichten bekommt. Da geht schnell eine ganze woche für eine sache drauf, die man einem eingearbeiteten kollegen nebenbei in einer mäjhl erklären kann.

Aber drexjornalisten aus der contentindustrie sind da nicht eure freunde, sondern eure feinde. Und das gilt nicht nur für dieses drexblatt mit den großen lügen und den großen buchstaben, ohne das die gesamte BRD-gesellschaft schlauer, weniger ängstlich, weniger rassistisch und weniger von armut betroffen wäre.

Ihr tätet gut daran, so etwas in die eigene hand zu nehmen. Eine webseit ist schnell aufgesetzt. Ein vernünftiger und für normale interessierte bedienbarer RSS-aggregator macht schon etwas mehr mühe (muss man vielleicht auch selbst etwas programmieren), sollte aber drin sein. Und ich bin mir sicher, dass kooperazjonen mit seriösen wissenschaftsjornalistischen publikazjonen kein problem sind. Nur die ganze psychenaufkochende intellektuelle notdurft von bild bis FAZ, die soll selbst sehen, wo sie bleibt. Eventuelle verleumdungen durch diese menschenfeinde, arschlöcher und dummbratzen mit presseausweis bitte einfach zur strafanzeige bringen. Verleumdungen werden kommen. Garantiert. Auch, wenn corona längst vorbei ist und der nächste zwischengegner der menschheitsgeschichte kommt: die klimakatastrofe. Sogar mich haben schon scheißjornalisten verleumdet, und ich stehe nicht in irgendeinem rampenlicht. Mit foto. Hunderttausendfach auf papier gestempelt. Da wird es euch nicht besser ergehen. Sind halt feinde, die drexjornalisten. Gefällt mir auch nicht. Die verstehen keinen dialog, wollen ihn nicht und kennen nur ein ziel, dem sie alles andere unterordnen: die möglichst gute vermarktung von plätzen für die stinkende lüge der reklame. Das beste umfeld dafür kriegt man nicht mit sachlichkeit und wahrheit hin, sondern mit einer gut köchelnden psyche. Aber ein bisschen rufmord, das schadet dabei nicht.

Wenn scheißpresse für die wissenschaftskommunikazjon geeignet wäre, dann wüssten regelmäßige nutzer jornalistischer produkte mehr darüber, wie naturwissenschaft überhaupt funkzjoniert und würden nicht denken, es handele sich um ein glaubenssystem wie in der scheißkirche, das man einfach durch ein anderes glaubenssystem ablösen könnte, und schon wird die wirklichkeit anders.

Ich gebs ja zu: das wort lügenpresse klingt sehr unfein. Aber eine wahrheitspresse ist es nicht. Und ist es nie gewesen.

Und vier finger deuten zurück

Angesichts des üblichen und wie gewohnt brechreizerregenden kampanjenjornalismus der scheißbildzeitung lehnt sich der tagesspiegel aus scheißberlin bleischwer aus dem fenster und sagt anderen, was sie tun sollen [archivversjon]:

Um den Kreis zu schließen: Ob Blatt, online oder Bild-TV, „Bild“ hat nur die Macht, die ihr zugestanden wird. Also müssen sich ein Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Koalitionäre genau überlegen, in welcher Nähe, mit welcher Distanz sie mit diesem zum Niedermachen bereiten Medium umgehen

Und morgen im gleichen käseblatt: meldungen mit „kwelle bildzeitung“, direkt aus dem NITF-fiehd der DPA übernommen, die gebracht werden, als wären sie richtiger jornalismus. Umgeben mit reklame, dem eigentlichen und einzigen geschäft des contentindustriellen scheißjornalismus. Wer die moral so doppelt hat wie dieser scheißjornalismus, der hat gar keine, sondern ist ein nach scheiße und lüge stinkender heuchler.

Woran man nazis erkennt?

Natürlich daran, dass sie diese naziparolen auf demonstrazjonen benutzen [archivversjon].

Wer hat uns verraten? Sozjaldemokraten.
Wer hob sie auf die bühne? Bündnis neunzig/grüne.
Gabs noch mehr asozjale? Klar! Liberale, liberale!
Und wer ist ihre begleitung? Die üble hass- und lügenzeitung!

Ja, natürlich ist sich die bildzeitung mal wieder für keine hetze und keinen hirnfick zu schade. Was für ein jammer, dass es gesetze gegen häjhtspietsch und fäjhknjuhs nur für dieses internetz gibt, nicht für nach scheiße stinkende scheißjornalisten und scheißpresseverleger!

Endlich kann ich auch mal so richtig pralle nazi sein wie diese kinder mit ihren klimademonstrazjonen! Komm, BRD-„verfassungsschutz“, du nazifinanzierungsorganisazjon im dienste der berliner geisterfahrer, jetzt beobachte mich schon!

CDU-kanzlerkandidat des tages

Armin Laschet so: für meine verlogenen symbolgesten in gummistiefeln während einer laufenden katastrofe (bis jetzt: 45 tote) brauche ich nur bild, BamS und glotze. 🤮️

Ministerpräsident Laschet hatte es eilig. So eilig, so spontan war am Donnerstagmorgen sein Besuch im vom Hochwasser nahezu abgeschnittenen Altena in Westfalen, dass selbst seine Staatskanzlei noch kurz zuvor einen nächtlich für die Presse anberaumten Termin im wenige Kilometer entfernten, ebenfalls überfluteten Hagen noch am Morgen bestätigte, ohne eine Verzögerung zu erwähnen […] Noch als Laschet mit Gummistiefeln, CDU-Landrat Marco Voge und Rettungskräften im Stadtgebiet unterwegs war, wusste man dort von nichts. „Herr Laschet war definitiv nicht vor Ort“, sagte Stadtkämmerer Stefan Kemper t-online, als die Deutsche-Presseagentur erstmals um 10.08 Uhr über den Besuch des Landeschefs berichtete und sich dabei auf Informationen aus Regierungskreisen berief. Selbst als Laschet sich längst wieder auf den Weg gemacht hatte, konnte niemand im Rathaus seinen Abstecher bestätigen […] Deutschlands größtes Boulevard-Medium, das seit Wochen Laschets grüne Gegenkandidatin Annalena Baerbock unter Dauerfeuer nimmt, war schon live mit Laschet vor den Altenaer Fluten, als man im Rathaus noch rätselte, ob der Ministerpräsident, der bald für die CDU Bundeskanzler werden will, denn tatsächlich vor Ort war […] „Das ist keine Frage, mit der man Bilder erzeugen will“, sagte Laschet dazu, […] „Das ist eine zu ernste Lage.“ […] Nichtsdestotrotz hatte das Social-Media-Team seiner Staatskanzlei da bereits eine Stunde zuvor Bilder seines Besuchs über Twitter verbreitet. Ganz zu schweigen von der „Flut-Interview“ betitelten Live-Schalte auf der Homepage der „Bild“-Zeitung, in der Laschet bereitwillig Rede und Antwort stand, während in Hagen der dortige Krisenstab anderthalb Stunden auf ihn wartete

Das zeigt karakter! Und was für einen! Nicht, dass noch irgendwer diese kanallje für wählbarer als Annalena hält!