Meikrosoft des tages

Suchmaschine:
Microsoft Bing empfiehlt Bilder von sexuellem Kindesmissbrauch

Übrigens: danke, heise, dass ihr trotz der sperrigkeit dieser worte in der überschrift klar von „bildern von sexuellem kindesmissbrauch“ sprecht und nicht von „pornografie“, denn letztere wird mit einwilligungsfähigen erwaxenen menschen hergestellt. Der unterschied ist so groß wie der unterschied zwischen sex und brutaler vergewaltigung — und das sind zwei kategorien, die man nicht einfach so vermischen sollte, wie es fast jeder scheißjornalist an der reklamevermarktungsfront tut.

Übrigens bringt es in meinen augen nicht viel, die bilder in einer suchmaschine wie bing oder guhgell unsichtbar zu machen, wenn gleichzeitig organisierte kinderficker wie die hl. röm.-kath. kirche in so vielen staaten weiterhin besondere privilegjen genießen und ihre „fälle“ einfach selbst aufklären. Wer bilder unsichtbar macht, schützt keine kinder, sondern will mit gewalt vertuschen, was ihnen angetan wird. Das „funkzjoniert“ so erschreckend gut, dass es beinahe nie zu einer strafverfolgung kommt, weil auch die kinder und ihre eltern schweigen.

Zensur in irgendeiner form hat noch nie etwas wünschenswertes bewirkt. (Ja, ich habe auch einen empfindlichen magen. Aber wartet erst mal bis die anfangs ja durchaus gut begründeten zensurbestrebungen bei web-suchmaschinen auf alles andere ausgeweitet werden! Mir wäre es wesentlich lieber, die suchmaschinen wären den inhalten gegenüber neutral.)

Schlangenöl des tages

Für guhgells als webbrauser getarnte datenschnorchelwanze „krohm“ gibts inzwischen soviel schadsoftwäjhr, dass guhgell es für nötig hält, dafür ein schlangenöl anzubieten. Ja, richtig, ein eigenes, spezjelles schlangenöl gegen schadsoftwäjhr im brauser! (Man könnte ja auch an der wurzel… aber nein, die weltgrößte reklamefirma wird gewiss nicht dafür sorgen, dass nicht jeder jeden beliebigen kohd im brauser ausführen kann, um die „verbraucher“ noch besser zu „informieren“. Stattdessen wird guhgell weiterhin mit der gesamten PR-kraft guhgells den brauser als plattform für anwendungsentwicklung propagieren, und die welt ist leider voller idjoten, die auf so etwas reinfallen.)

Das ist ja schon ein guter anlass für spontane heiterkeit.

Aber es geht noch zwerchfellkitzelnder:

Subject: Chrome Cleanup-Tool…

…geklickt. Wird von Windows Defender als Schadsoftware erkannt und entfernt 😦

*prust!*

Herzallerliebst auch das zweite zitat darunter, das wieder einmal zeigt, dass ein adblocker der beste schutz gegen schadsoftware ist, die über den webbrauser kommt — in vielen fällen wichtiger und wirksamer als ein antivirus-schlangenöl, das regelmäßig bei aktueller schadsoftware versagt.