Ein traum der volxerziehungsbesoffenen und ideologen ist wirklichkeit geworden

Gentechnik:
Tintenfische verändern beim Denken ihr Erbgut

Bei wirbellosen klappt es also in einigen fällen, dass sich ihr sein verändert, wenn man ihr denken verändert. Jetzt müssen sich die ganzen volxerzieher aller art, von den genderistas über die sozjologen über die neusprechschaffer aus p’litik und jornalismus nur noch mit wirbellosen umgeben, und schon können sie ihre ganzen gesellschaftlichen visjonen umsetzen. :mrgreen:

Gruß auch an die esoterik-idjoten, die allen ernstes glauben, dass meine gedanken die wirklichkeit formen und dass ich deshalb „positiv“ (also der psyche wohlgefällig, wenns auch den verstand beleidigt) denken soll. Sucht ihr euch auch wirbellose, ihr wirbellosen! Denen könnt ihr erzählen, dass sie selbst schuld an ihrem leben im schlamm sind, weil sie sich nicht von euch gehirnficken lassen…

Wissenschaft des tages

Augen auf beim einkaufen, da kann man auch mal eine neue art entdecken:

Das erste Mal wurde der Fischexperte Jeff Johnson vom Queensland Museum im Jahr 2000 auf diesen Fisch aufmerksam: Ein Fischer zeigte ihm die Bilder eines merkwürdig aussehenden Zackenbarschs. Ein lebendes oder totes Exemplar bekam er damals und auch in den Folgejahren nicht zu Gesicht – die Fische waren immer schon verkauft und verspeist, nachdem Johnson von ihnen erfahren hatte. Er konnte sie also nie zweifelsfrei identifizieren und bestimmen. Erst 2017 entdeckte der Biologe tatsächlich selbst fünf Individuen auf einem Fischmarkt in Brisbane und kaufte sie alle, erzählt er.

Schmeckt übrigens gut! 🍽️

Wissenschaft des tages

Wenn die interpretazjon von bernstein-fossiljen richtig ist, dann gab es vor rd. dreißig milljonen jahren auf der erde noch viecher, die einem bislang völlig unbekannten stamm des tierreiches angehörten und scheinbar keine spur in der heutigen fauna hinterlassen haben. Ich formuliere das so vorsichtig, weil ich es erst glaube, wenn es mehrfach bestätigt ist — natürlich versucht auch ein biologe sein päjper so hoch wie nur möglich zu hängen. Aber die viecher werden sich jetzt ein paar leute mehr anschauen, und vielleicht gibt es sogar ein bisschen erhaltene DNA zum genaueren abgleich… 😉

Dr. Frankenstein forscht wieder

[…] „Semisynthetische“ Organismen, kurz SSO […]

Wenn das stimmt, ist es ein heißer kandidat für einen der nächsten nobelpreise in biologie. Leider ist der FAZ-artikel zwar durchaus wortreich, aber verrät die hauptsache nicht: wie weit sind die forscher wirklich? Haben die wirklich ein sich reproduzierendes und lebensfähiges bakterium mit teilweise völlig fremdartig gebauter DNA, für die sie wirklich einen laufenden und sich selbst mitvermehrenden transkripzjonsapparat gebaut haben? Da, wo klarheit vonnöten wäre, wird der text ganz schön nebulös, was in merkwürdigem gegensatz zum teilweise überpräzise ausgebreiteten geschwafel steht.

Und: weia, ist das niewo der FAZ-wissenschaftsredakzjon in arsch gegangen!

Irgendwann die Möglichkeiten der biologischen Produktion zu erweitern und so möglicherweise im Bioreaktor Substanzen mit Hilfe von SSO zu produzieren, die therapeutisches oder sonstwie sinnvolles Potential besitzen. Was das konkret sein soll, ist den Wissenschaftlern offenbar selbst noch schleierhaft

Ja, das ist die FAZ. Nicht irgendein arsch- und tittenblatt.

Hej, jornalist! Deshalb nennt man so etwas auch grundlagenforschung. Im reßßor wissenschaft sollte das ein jornalist eigentlich wissen oder doch zumindest schon einmal gehört haben. Und deine tolle idee von der DNA als datenspeichermedium… ach, geh einfach kacken, das kannst du vermutlich besser als über ein wissenschaftstema zu schreiben. Wie, du bist wirklich so doof und begreifst nicht, warum das keine tolle idee ist? Nun, ich wills mal so sagen: Man möchte auf gespeichertes zeug auch mal wieder zugreifen, und zwar effizjent, denn sonst brauchte man es nicht erst zu speichern. Frag mal deinen kollegen, der wenigstens ein halbes semester biologie studiert hat, wie schnell man DNA sekwenzieren kann und vergleich die dabei herauskommenden bits pro tag mal mit den bits pro tag… ähm… einer altmodischen diskette! (Festplatte oder gar SSD wäre doch etwas ungerecht — und falls du nicht weißt, was eine diskette ist: das ist dieses ding, das so aussieht, wie diese für dich unverständliche hieroglyfe, auf die du schon so oft zum speichern geklickt hast.) Und selbst, wenn du die transkripzjon in aminosäuren als „auslesen“ bezeichnen willst, ohne das kleine problem zu lösen, die entstandenen, hochkomplex gefalteten proteine „inhaltlich“ zu deuten, sieht das tempo sehr bescheiden aus. Da hilft dann auch die große datendichte nicht mehr.

Ach, so einen kollegen mit richtigem studium — also etwas anderes als schwafelwissenschaft und volxerziehung — gibts bei der FAZ gar nicht mehr? Und rechnen hast du auch nicht gehabt, als du jornalist gelernt hast? Na, das merkt man aber auch!

Sollte dieser artikel demnächst ungekennzeichnet totalumformuliert werden, wie ich es von kwalitätsjornalisten kenne: hier ist ein dauerhaftes archiv davon.