Ein triumf der erkenntnis

Endlich haben wir eine formel, mit der man beliebige ei-formen beschreiben kann. 🥚️

Setzt man diese Werte in die – ziemlich komplexe – Formel ein, lässt jedes beliebige Ei damit mathematisch beschreiben – egal wie rund, elliptisch oder birnenförmig es ist. Für ihre Studie haben Narushin dies bereits praktisch an den Eiern mehrerer Vogelarten mit möglichst unterschiedlichen Eiern überprüft – vom fast kreisrunden Ei der Uraleule über das ovale Ei des Emus bis hin zum extrem konisch zulaufenden Ei der Dickschnabellumme […] „Die mathematische Gleichung unterstreicht die fast philosophische Harmonie zwischen Mathematik und Biologie und von diesen ausgehend bringt sie sogar ein tieferes Verständnis unseres Universums – alles in der Form eines Eis“

Tja, müsst ihr eben doch auf der kaputten erde bleiben!

Keine Kartoffeln auf dem Mars? Die Strahlenbelastung an der Marsoberfläche ist möglicherweise zu hoch, um dort Pflanzen in Gewächshäusern zu kultivieren, wie nun ein Experiment nahelegt. Unter einer marstypischen Strahlendosis keimten Roggen- und Kressepflanzen zwar, entwickelten aber schon nach kurzer Zeit Deformationen und nur halb so viel Biomasse wie unter irdischen Bedingungen […] Weil in den Tests der für die kosmische Strahlung typische Anteil der besonders energiereichen Teilchenstrahlung fehlte, könnte der tatsächliche Schadeffekt sogar noch größer sein als in den Versuchen festgestellt, schreibt das Team

Neues aus der wissenschaft

Vorsicht vor den aggressiven raubschildkröten:

Von wegen schwerfällig und harmlos: Auf den Seychellen haben Forscher eine Riesenschildkröte erstmals dabei gefilmt, wie sie einen jungen Vögel jagt und tötet – ein für Schildkröten nie zuvor dokumentiertes Verhalten. Das Reptil stapft gezielt mit aggressiv geöffnetem Maul auf den Jungvogel zu, beißt zu und vertilgt das Küken anschließend

Mit video! Die jagdszene beginnt so bei 3:31, aber man sieht im video nicht, wie die schildkröte den vogel kriegt.

Kennt ihr den schon?

Die blockchain ist so etwas ähnliches wie eine lebensform.

Ich finde ja, dass eine kerzenflamme auch so etwas ähnliches wie eine lebensform ist. Wenn man sie angezündet hat, erhält und reguliert sie sich selbst, steht in einem fließgleichgewicht, hat einen stoffwexel… und schließlich, wenn keine luft, kein docht oder kein wax mehr zur verfügung steht, stirbt sie. So viele analogien zum leben!!1! Und sie kann sich sogar reproduzieren, aber dann kommt meist tatütata die feuerwehr.

Eine blockchain stirbt übrigens, wenn keiner mehr einen sinn in ihr sieht und man den aufwand einfach nicht weitertreibt.

Aus RNA kann DNA werden…

Der gängigen Lehrmeinung nach können die Polymerase-Enzyme unserer Zellen nur DNA in RNA übersetzen, nicht andersherum. Doch das ist offenbar ein Irrtum, wie jetzt Experimente belegen. Denn das menschliche Enzym Polymerase theta kann auch RNA in DNA umkopieren und arbeitet damit ähnlich wie die Enzyme mancher Viren. Diese bislang unerkannte Fähigkeit der Polymerase könnte erklären, wie Erbgut-Fragmente des Coronavirus bei einer Infektion in unsre DNA gelangen […] Dass auch die Informationen aus mRNA-Impfstoffen ins menschliche Erbgut gelangen könnten, halten Forscher dagegen für unwahrscheinlich. Denn für den Start der reversen Transkription wird stets ein sogenannter Primer benötigt, an dem das Enzym ansetzen kann

So funkzjoniert evoluzjon eben…

In Belgien ist die hochansteckende Mutante aus Großbritannien inzwischen der dominante Coronavirus-Stamm

[Archivversjon]

Hast du zwei arten, die die gleiche nische besetzen, von denen sich eine besser vermehren kann (und das ist immer der fall), dann hast du irgendwann nur noch eine art, nämlich im regelfall die überlegene. Das konkurrenzausschlussprinzip sollte eigentlich jeder mensch mit schulbildung an der schule im biologieunterricht gehört haben. Es ist auch nicht so schwer zu begreifen. Man kann es sogar in der wicked pedia nachlesen. Die — alarm! alarm! — hochansteckende mutante ist der künftig weltweit dominierende stamm. Bis zur näxsten (irgendwann zufällig auftretenden) mutazjon, die einen noch größeren vorteil bringt. Zum beispiel durch immunität gegenüber der impfung. Eine scheißtagesschau, die sich nicht der volxverdummung widmen will, sollte das besser so deutlich wie möglich erwähnen.

Wir menschen haben es mit diesem evoluzjonstreiber übrigens weit gebracht und dabei ordentlich hirnchen aufgebaut. Aber inzwischen scheint es mit dem hirnchen nicht mehr so weit her zu sein… und dabei ist das hirnchen der einzige vorteil, den wir biologisch haben.

Ein traum der volxerziehungsbesoffenen und ideologen ist wirklichkeit geworden

Gentechnik:
Tintenfische verändern beim Denken ihr Erbgut

Bei wirbellosen klappt es also in einigen fällen, dass sich ihr sein verändert, wenn man ihr denken verändert. Jetzt müssen sich die ganzen volxerzieher aller art, von den genderistas über die sozjologen über die neusprechschaffer aus p’litik und jornalismus nur noch mit wirbellosen umgeben, und schon können sie ihre ganzen gesellschaftlichen visjonen umsetzen. :mrgreen:

Gruß auch an die esoterik-idjoten, die allen ernstes glauben, dass meine gedanken die wirklichkeit formen und dass ich deshalb „positiv“ (also der psyche wohlgefällig, wenns auch den verstand beleidigt) denken soll. Sucht ihr euch auch wirbellose, ihr wirbellosen! Denen könnt ihr erzählen, dass sie selbst schuld an ihrem leben im schlamm sind, weil sie sich nicht von euch gehirnficken lassen…

Wissenschaft des tages

Augen auf beim einkaufen, da kann man auch mal eine neue art entdecken:

Das erste Mal wurde der Fischexperte Jeff Johnson vom Queensland Museum im Jahr 2000 auf diesen Fisch aufmerksam: Ein Fischer zeigte ihm die Bilder eines merkwürdig aussehenden Zackenbarschs. Ein lebendes oder totes Exemplar bekam er damals und auch in den Folgejahren nicht zu Gesicht – die Fische waren immer schon verkauft und verspeist, nachdem Johnson von ihnen erfahren hatte. Er konnte sie also nie zweifelsfrei identifizieren und bestimmen. Erst 2017 entdeckte der Biologe tatsächlich selbst fünf Individuen auf einem Fischmarkt in Brisbane und kaufte sie alle, erzählt er.

Schmeckt übrigens gut! 🍽️

Wissenschaft des tages

Wenn die interpretazjon von bernstein-fossiljen richtig ist, dann gab es vor rd. dreißig milljonen jahren auf der erde noch viecher, die einem bislang völlig unbekannten stamm des tierreiches angehörten und scheinbar keine spur in der heutigen fauna hinterlassen haben. Ich formuliere das so vorsichtig, weil ich es erst glaube, wenn es mehrfach bestätigt ist — natürlich versucht auch ein biologe sein päjper so hoch wie nur möglich zu hängen. Aber die viecher werden sich jetzt ein paar leute mehr anschauen, und vielleicht gibt es sogar ein bisschen erhaltene DNA zum genaueren abgleich… 😉

Dr. Frankenstein forscht wieder

[…] „Semisynthetische“ Organismen, kurz SSO […]

Wenn das stimmt, ist es ein heißer kandidat für einen der nächsten nobelpreise in biologie. Leider ist der FAZ-artikel zwar durchaus wortreich, aber verrät die hauptsache nicht: wie weit sind die forscher wirklich? Haben die wirklich ein sich reproduzierendes und lebensfähiges bakterium mit teilweise völlig fremdartig gebauter DNA, für die sie wirklich einen laufenden und sich selbst mitvermehrenden transkripzjonsapparat gebaut haben? Da, wo klarheit vonnöten wäre, wird der text ganz schön nebulös, was in merkwürdigem gegensatz zum teilweise überpräzise ausgebreiteten geschwafel steht.

Und: weia, ist das niewo der FAZ-wissenschaftsredakzjon in arsch gegangen!

Irgendwann die Möglichkeiten der biologischen Produktion zu erweitern und so möglicherweise im Bioreaktor Substanzen mit Hilfe von SSO zu produzieren, die therapeutisches oder sonstwie sinnvolles Potential besitzen. Was das konkret sein soll, ist den Wissenschaftlern offenbar selbst noch schleierhaft

Ja, das ist die FAZ. Nicht irgendein arsch- und tittenblatt.

Hej, jornalist! Deshalb nennt man so etwas auch grundlagenforschung. Im reßßor wissenschaft sollte das ein jornalist eigentlich wissen oder doch zumindest schon einmal gehört haben. Und deine tolle idee von der DNA als datenspeichermedium… ach, geh einfach kacken, das kannst du vermutlich besser als über ein wissenschaftstema zu schreiben. Wie, du bist wirklich so doof und begreifst nicht, warum das keine tolle idee ist? Nun, ich wills mal so sagen: Man möchte auf gespeichertes zeug auch mal wieder zugreifen, und zwar effizjent, denn sonst brauchte man es nicht erst zu speichern. Frag mal deinen kollegen, der wenigstens ein halbes semester biologie studiert hat, wie schnell man DNA sekwenzieren kann und vergleich die dabei herauskommenden bits pro tag mal mit den bits pro tag… ähm… einer altmodischen diskette! (Festplatte oder gar SSD wäre doch etwas ungerecht — und falls du nicht weißt, was eine diskette ist: das ist dieses ding, das so aussieht, wie diese für dich unverständliche hieroglyfe, auf die du schon so oft zum speichern geklickt hast.) Und selbst, wenn du die transkripzjon in aminosäuren als „auslesen“ bezeichnen willst, ohne das kleine problem zu lösen, die entstandenen, hochkomplex gefalteten proteine „inhaltlich“ zu deuten, sieht das tempo sehr bescheiden aus. Da hilft dann auch die große datendichte nicht mehr.

Ach, so einen kollegen mit richtigem studium — also etwas anderes als schwafelwissenschaft und volxerziehung — gibts bei der FAZ gar nicht mehr? Und rechnen hast du auch nicht gehabt, als du jornalist gelernt hast? Na, das merkt man aber auch!

Sollte dieser artikel demnächst ungekennzeichnet totalumformuliert werden, wie ich es von kwalitätsjornalisten kenne: hier ist ein dauerhaftes archiv davon.