Bitcoin und datenschleuder des tages

Na, hat hier jemand seine bitcoin bei „Bithumb“ rumliegen? Die kriegen nämlich öfter mal nach einem bisschen telefon-phishing flügelchen…

Tja, so schnell wird aus einer datenschleuderei ein handfester schaden. Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos und ohne entstehende haftung versprochenen „datenschutz“ und beim fröhlichen angeben von allerlei daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

„Mit linux bist du sicher“ des tages

Es ist durchaus möglich, dass in naher Zukunft neue Ransomware-Varianten in Python oder anderen Scriptsprachen geschrieben werden um Plattform (Linux, MacOS usw.) unabhängig zu sein

Auch, wenn man ein weniger gegen unmittelbare nutzerdummheit anfälliges betrübssystem hat, muss man eben an kompjutersicherheit denken. Das größte problem für einen linuxangreifer ist es, sein opfer zum ausführen von programmkohd zu bringen — unter windohs reicht ein entsprechender dateiname und ein dummer doppelklick des opfers. Deshalb wird die meiste windohs-schadsoftwäjhr zurzeit über spämm der marke „öffne das dokument im anhang, um zu erfahren, was ich dir überhaupt sagen will“ verteilt. Die linux-varianten werden sicherlich über werbebanner mit schadsoftwäjhr unter ausbeutung von brauser- und addonfehlern verteilt werden… da freut man sich doch gleich doppelt, dass adblocker nach meinung von EU-lobbyisten mit jornalismus- und presseverlagshintergrund und nach meinung von kommissar Oettinger demnächst kriminalisiert werden sollen! 😦

„Mit linux wär das nicht passiert“ des tages

Ransomware Fairware mit Fokus auf Linux-Systeme

Fragt sich nur noch, wie das dingens auf den sörver kommt… aber da gibts genug möglichkeiten. Einen kleinen trojaner auf einen kompjuter platzieren, mit dem das sörverchen administriert wird — das ist ja oft ein windohs-gerät — und alle tastatureingaben mitschneiden wäre eine. Die verseuchung des webbrausers mit irgendeinem addon und das mitschneiden der bedienung irgendwelcher webadmin-frontends wäre eine andere. Und einfach eine große liste häufiger passwörter durchprobieren — es gibt immer noch bemerkenswert viele brute-force-versuche — wäre die dritte.

Aber hej, wer keine datensicherung hat, der hat auch keine daten, auf die es ankommt… 😈