Urteil des tages

Der europäische gerichtshof so: guhgell ist mit seinem mäjhl-angebot im gegensatz zur auffassung der bummsnetzagentur kein netzwerkproweider und deshalb übrigens auch nicht verpflichtet, datenschnorchelschnittstellen für BRD-geheimdienste und BRD-polizeien einzubauen.

Was dieses urteil zwischen den zeilen über die proweider und webdienstanbieter aus der real existierenden BRDDR aussagt — deren inniminis und sonstigen grundgesetzfeinde gerade ausbaldowern, ob man aus digitalen assistenten nicht dauernutzbare wanzen machen kann — möge jeder träger eines gehirnes selbst bemerken. Auch weiterhin viel spaß in einer deutschen, demokratischen republik, in der ihr alle geliebt werdet!

Bundesnetzagentur des tages

Schönen gruß mit facepalm aus neuland!

Was passiert eigentlich einer russischen unternehmung, die eine softwäjhr für das XMPP-protokoll programmiert und vertreibt? Nun, die bekommt irgendwann einen sackpost-brief der bundesnetzagentur, dass sie den kommunikazjonsdienst ihres unternehmens gefälligst mal melden soll, schön deutsch mit formular und fristsetzung in typischer behördensprache.

Wer es immer noch nicht versteht: Das ist, als würde man eine mäjhlsoftwäjr wie thunderbird für einen diensteanbieter halten, weil darüber mit mäjhl kommuniziert werden kann. Was mäjhl ist, hat allerdings sogar die bummsnetzagentur verstanden.

Kwelle des fotos: @Xabber_XMPP@twitter.com — und wer englisch kann, hat dort eine menge zum lachen. 😀

Staatliche security-„fürsorge“ des tages

Behörden der BRD sorgen dafür, dass das überwachungsmonopol beim staat bleibt:

Die zunehmende Verbreitung von getarnten, meist WLAN-fähigen Mini-Kameras etwa in Rauchmeldern, Weckern, Wetterstationen oder Kugelschreibern ruft die Aufsichtsbehörden auf den Plan […] Verkäufer oder Käufer müssten die winzigen Spionage-Kameras dann vernichten lassen […] „Diese Kameras ermöglichen eine unbemerkte Fernüberwachung und gefährden dadurch ein unbeschwertes Privatleben. Wir gehen daher entschlossen gegen alle Beteiligten wie Hersteller, Verkäufer und Käufer dieser Kameras vor“

Hauptsache, staatlich missbrauchbare überwachungsgeräte wie händis, autos mit überwachungsfunkzjonen analog zu händis, überall auf öffentlichen plätzen (meist versteckt) installierte überwachungskameras und vergleichbare dinge, die eine unbemerkbare fernüberwachung ermöglichen und ein unbeschwertes privatleben unmöglich machen, bleiben weiterhin erlaubt.

Mit gruß von der innenministerkonferenz!

Ermittlung 2.0

Ein dieb, dessen freunde schon öffentlich davon erzählt haben, dass sie sein diebesgut in der hand gehalten haben und es dabei ganz genau beschrieben haben… ein solcher dieb bekommt einen brief von einem polizeibeamten, dass er sich doch bitte am nächsten freitag gut vorbereitet auf der polizeiwache einfinden soll, um dort die frage zu beantworten, ob er etwas gestohlen habe. Denn der polizeibeamte muss ja aktiv werden, wenn es so viele indizjen für einen diebstahl gibt, und deshalb fragt er natürlich einfach den dieb… oder so ähnlich

Kann man sich gar nicht mehr ausdenken, diesen ganzen bananengeschmack in der BRDDR.

Kleines sprach-leckerli im text:

Der De-Cix, der vom Eco betriebene Austauschknoten, kooperiere mit keinem ausländischen Geheimdienst, bekräftigte Landefeld

Hervorhebung von mir. Denken müssen leser selbst.