Achtung! An alle zukünftigen mordopfer!

Wenn ihr wenigstens wollt, dass euer mörder gefasst wird, dann dürft ihr nicht „hilfe“ rufen. Ihr müsst „alexa“ rufen.

Ich schmeiße mich ja weg, wenn im zuge dieses prozesses rauskommt, dass amazon noch viel mehr abhördaten wegspeichert. Natürlich ganz versehentlich, wisst ja, kohd schreibt sich von allein, und die datenbank füllt sich auch von allein. Alles jahrzehntelang speichern! Kann ja alles irgendwann noch einmal wert haben! Ist der rohstoff des einundzwanzigsten jahrhunderts.

🤦 Datenschleuder des tages 🤦

Nicht, dass jetzt jemand sagt, niemand hätte davor gewarnt

Könnt ihr euch noch an dieses „vivy“ erinnern, diese wischofon-äpp, die euch von krankenversicherern angedreht werden sollte (ihr habt euch hoffentlich gehütet oder die versicherung mit sonderkündigung und für eure kosten gestellter rechnung gewexelt), damit eure gesundheitsdaten in einer extrasicheren „deutschland-klaut“ gespeichert werden und ihr die verwalten könnt? Und damit so richtige orwellness aufkommt, sind in der scheißäpp von „vivy“ auch noch träcker verbaut, die ihre daten bei irgendwelchen dritten speichern.

Eine wirklich beschissene idee, nicht wahr? Der security- und privatsfären-albtraum der zehner jahre, die scheißwischofone, und daten, die verdammt weit in die intimsfäre reinragen? Eine idee, die sich eigentlich sofort von selbst verbietet, wenn man nur eine einzige verdammte sekunde drüber nachdenkt, nicht wahr? Nichts, was jemand ernst meinen und ernst nehmen könnte, nicht wahr?

Von daher wundert es mich überhaupt nicht, dass der wischofon-krüppelscheiß sörverseitig dermaßen beschissen implementiert wurde, dass jeder an die weit in die privatsfäre reichenden daten kommen und sie sogar manipulieren konnte [archivversjon].

Die beworbenen Schutzmaßnahmen entsprechen grundsätzlich gängiger Praxis zum Schutz sensibler Daten, aber die Betonung der Sicherheitsmerkmale liest sich für IT-Sicherheitsforscher wie eine Einladung, dies einmal genauer zu prüfen. Unser Kollege Martin Tschirsich ist dieser Einladung gefolgt und fand innerhalb kürzester Zeit gravierende Sicherheitslücken in der Vivy-App und den dazugehörigen Servern […] Informationen darüber, wer wann mit welchem Arzt Gesundheitsdaten geteilt hatte, lagen ungeschützt für jeden lesbar im Netz […] Unbefugte konnten über das Internet alle Dokumente, die an einen Arzt gesendet werden sollten, abfangen und entschlüsseln […] konnten beispielsweise über trivial ausnutzbare Fehler in der Server-Anwendung die geheimen Schlüssel der Ärzte ausgelesen werden

Als ob die benutzung von wischofonen nicht unsicher genug wäre, muss man auch noch unfähig in der implementazjon kryptografischer verfahren sein!

Spätestens jetzt ist es an der zeit, bei jeder verdammten krankenkasse, die ihren versicherten diese krüppelscheiße namens „vivy“ aufdrücken will, wegen unheilbaren vertrauensbruchs fristlos zu kündigen und dieser krankenkasse die eigenen kosten in rechnung zu stellen. Wenn man alles mit sich machen lässt, hört diese verantwortungslose und sich täglich verschlimmernde datenschleuder-scheiße ganz sicher niemals auf!

Und nein, die drexäpps anderer anbieter sind nicht besser:

modzero steht derzeit in Kontakt mit einem weiteren Anbieter einer Gesundheits-App, da auch die Konkurrenz mit durchaus schwerwiegenden Sicherheitsproblemen zu kämpfen hat

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch!

Nachtrag, 17:50 uhr: Sehr herzerfrischend ist diese tolle PRessseerklärung. Nur für den selbstverständlich völlig undenkbaren fall, dass diesem dokument in der domäjhn vivy punkt com irgendetwas zustoßen sollte, habe ich hier noch eine sicherheitskopie der tollen PRessearbeit abgelegt:

Sicherheit auf höchstem Niveau ist im Umgang mit den hochsensiblen
Daten unserer Nutzer ein Grundpfeiler des Selbstverständnisses der Vivy GmbH. Darum arbeitet unser Unternehmen fortlaufend an der Verbesserung der Sicherheitsarchitektur und lässt die Vivy-App, die Vivy-Browser-Applikation und die Backend-Systeme regelmäßig durch externe IT-Sicherheitsexperten überprüfen

Vielen dank auch an die scheißjornalisten, die so einen durch und durch verlogenen scheißdreck abschreiben und als ungekennzeichnete reklame im redakzjonellen teil ihrer scheißjornalismusmachwerke veröffentlichen! Möge das sterben bald beginnen, aber kwalvoll lange dauern!

Facepalm-bild: MjolnirPants, kwelle: wikimedia commons, lizenz: CC BY-SA 3.0.

Halbtote spritzen sich frisches blut

Die haben scheinbar im ganzen haus IBM niemanden, der selbst aus offenen kwellen ein anständiges linux für IBMs eigene klaut-fantasien aufsetzen könnte, und deshalb kaufen sie für ein vermögen redhat auf.

Man beachte im von heise wiedergegebenen text der PResseerklärung, dass zwar ständig von „open source“, aber niemals von Freier softwäjhr die rede ist.

Kennt ihr den schon?

Frage: was ist es, wenn man nacktfotos von sich selbst in die klaut hochlädt?

Die antwort gibt Jennifer Lawrence, preisgekürter contentindustrie-mietkörper für miese filme:

Die Oscar-Preisträgerin Jennifer Lawrence, die neben anderen bekannten US-Schauspielerinnen wie Kirsten Dunst zu den Celebgate-Opfern gehört, bezeichnete die Veröffentlichung gestohlener Nacktfotos 2014 als sexuellen Missbrauch, es handele sich nicht um einen Skandal, „sondern ein Sexverbrechen“

Und morgen im gleichen kino: ich wurde sexuell belästigt, denn ich wurde angeguckt, als ich mich nackt auf die straße stellte. Warum tut denn keiner was gegen diese ganzen kwasivergewaltigungen?!!!!! Schwanz ab!!!!!1!!1!

„Kameraüberwachung schafft sicherheit“ des tages

Offen wie ein Scheunentor:
Millionen Überwachungskameras im Netz angreifbar

[…] Mit etwas Glück kann er sich auf dem Gerät mit dem Benutzernamen admin ohne Passwort einloggen – das ist die Standard-Konfiguration der Geräte ab Werk […]

Aber hej, hier haben doch alle nix zu verbergen! Und der sicherheitsgewinn ist mal wieder so richtig knalle geil, denn der hersteller hat eine hintertür eingebaut, mit der man die in der klaut gespeicherten überwachungsaufnahmen auch manipulieren kann, damit der einbruch von unsichtbaren geistern durchgeführt wurde. Oder gleich eine neue firmwäjhr auf die kamera aufspielen. Oder sonstwas. Alles geht. Fuckup as a service.

Wisst ja, durch hintertüren in geräten wird auch alles sicherer, sagen euch die scheißp’litiker und ihre jornalistischen speichellecker ja auch jedes mal.

Klaut des tages

Bericht:
Winzige Chips spionierten in Cloud-Servern von Apple und Amazon

Hej, idjoten! Schön weiter alle geschäftsdaten in die klaut pumpen, der jornalist und der werber hat euch schließlich gesagt, dass das toll, modern und zukunft ist! Digital first, bedauern second.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann es zur ersten kriminellen nutzung dieser jetzt bekannten hintertür kommt.

(Und nein, ich halte es nicht für unmöglich, dass china gar nix damit zu tun hat, sondern dass das eine erzählung der NSA ist, um den verdacht von sich selbst wegzulenken. Es ist nur unwahrscheinlich. Die NSA kommt doch eh an die daten der ganzen US-klitschen, einschließlich aller klaut-speicher, und ihr könnt euch sicher sein, dass die vereinigten staaten eines teils von nordamerika auch wirtschaftsspionahsche betreiben. Und von der NSA manipulierte hardwäjhr gibt es auch schon etwas länger. Von daher scheint das größte problem im wegbrechen des spionahsche-monopoles der USA zu bestehen, da muss dann mal kurz die jornalistische empörungskanone in posizjon gebracht werden…)

Kurz und selbstbezüglich zur sprache

Ich bin zur auffassung gekommen, dass die bezeichnung der kompjuter anderer leute als „cloud“ ein deutsches wort geworden ist und werde fortan nicht mehr „cloud“ schreiben, sondern „klaut“. Dass dieses wort genau so klingt, sondern auch so aussieht wie der imperativ eines deutschen verbes, finde ich dabei im rahmen der rechten gutschreibung mehr als nur ein bisschen passend. 😉

„Vivy“ des tages

Problembewältigung mit dem texteditor und der ergänzung einer liste — ohne etwas am zustand zu ändern. Willkommen im „datenschutz“ des 21. jahrhunderts! Digital first, bedauern second!

Am heutigen Montagmorgen informierte Vivy seine Kunden nun per Mail über eine Aktualisierung seiner Datenschutzerklärung. Demnach gibt es nun eine Datenschutzerklärung für die eigene Website und eine andere speziell für die App. In der Datenschutzerklärung sind nun die monierten Tracker Mixpanel und Crashlytics aufgeführt […]

Da haben sie schön lange zusammengesessen, und irgendwann kam ihnen die rettende idee: einfach in die datenschutzerklärung reinschreiben, dass externe träcker mit datenhaltung in den USA verwendet werden, und schon ist alles wieder in ordnung. Also juristisch jetzt… und die bleiwüste liest ja zum glück kaum jemand.

Warum die das nicht gleich so gemacht haben, sondern erst einmal auch ihre aufmerksamen kunden mit einem behaupteten datenschutzniewoh verblendeten, dass sie gar nicht erfüllten und auch gar nicht erfüllen wollten, bleibt natürlich das sahnige geheimnis von leuten, die mit einer wischofon-äpp namens „vivy“ gesundheitsdaten für ärzte und krankenkassen einsammeln und auf „cloud“-sörvern von amazon speichern wollten. Und um die äpp zu machen, haben sie halt schnell etwas zusammengestöpselt und alles an träckingbiblioteken dringelassen, was in den komponenten drin war. Instabug zum beispiel, eine bibliotek für die fehlersuche in äpps, die mal eben den gesamten von einer äpp belegten speicher nebst einer genauen dokumentazjon jedes wischers, jedes täpps und jedes geräusches in der umgebung [!!!] in irgendeine „cloud“ hochladen kann. [Sorry, der link geht zu kristian köhntopp bei guhgell doppelplusgut, es wäre mir lieber, der würde noch wie früher sein eigenes blog betreiben.] Hej, sind ja nur gesundheitsdaten, die mit einem schnell zusammengeklöppelten dingens fürs wischfon erfasst werden, was kann da schon schiefgehen?

Wenn ich bei einer krankenkasse krankenversichert wäre, die auch nur versuchen würde, mir mit so einer grundrechtsverachtenden krüppelscheiße zu kommen, würde ich auf der stelle wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und dieser scheißkrankenversicherung meine gesamten kosten in rechnung stellen, die ich wegen dieser durch groben vertrauensbruch verursachten kündigung hätte. Ich glaube nicht, dass die sich unter diesen umständen eine klage trauen würden und bin mir deshalb sicher, dass die spätestens bei zustellung des mahnbescheides zahlen, statt ein gerichtsurteil darüber zu riskieren, ob ein hochladen von gesundheitsdaten auf die sörver von amazon und die verpestung der äpp durch diverse träcker zusammen mit einem verschweigen dieser tatsachen ein schwerer vertrauensbruch ist. Ich bin da — wohl gemerkt: als nichtjurist — sehr optimistisch, dass sich selbst die hamburger dunkelkammer¹ meiner auffassung anschließen würde.

Man kann natürlich auch schweigen, scheiße fressen und darauf warten, dass alles nur immer schlimmer und schlimmer und schlimmer wird…

Nur, wenn man sich den treibern der für dumm gehaltenen herde klar und entschieden entgegenstellt und ihnen nicht recht gibt, indem man sich so dumm verhält, wie sie es erwarten, kann sich die richtung überhaupt ein bisschen ändern. Und der einzige ort, an dem eure antreiber überhaupt noch etwas fühlen, ist das bankkonto, denn wenn sie auch nur minimalen anstand hätten, müsste man so weit gar nicht erst gehen. Ansonsten: viel spaß, ihr lemminge! Oh, guckt mal, die klippe da kommt immer näher!

Nicht daten sind der rohstoff der zukunft, dummheits ists. Sei kein datenbergwerk!

Datenschleuder des tages

Die schweizer steuer-äpp fürs wischofon „steuern59.ch“ hat sämtliche daten aller nutzer ohne zugriffsschutz in eine „cloud“ von amazon gestellt und somit im internetz veröffentlicht. Alle diese auch für kriminelle banden sehr leckeren daten waren auch für technisch eher weniger interessierte zeitgenossen mit frei verfügbarer softwäjhr automatisiert aufzufinden.

Nach Informationen, die heise online exklusiv vorliegen, speicherten die Android- und iOS-Apps dieser Firma alle in der App erhobenen Daten sowie abfotografierte Dokumente beim Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS). Die Daten in diesem sogenannten AWS Bucket waren für jeden, der ein kostenloses AWS-Konto besitzt, frei einsehbar. Darunter unter anderem die Steuererklärungen und Steuerbescheide, sowie alle abfotografierten Belege wie Lohnabrechnungen, Versicherungsnachweise und Geburts- und Heiratsurkunden hunderter App-Nutzer […] Des Weiteren enthielt der AWS Bucket die Chat-Verläufe der Kunden, in denen diese zum Teil ihre Steuererklärung mit dem Dienstleister besprechen – diese Protokolle waren ebenfalls im Klartext gespeichert

Natürlich waren auch die passwörter der nutzer im klartext gespeichert, dieses gesalzene häsching aus den siebziger jahren kann ja niemand implementieren, wenn er nur ein geschäft mit einer schnell gehäckselten äpp machen will…

Aber sage niemand, dass er nicht vorher gewarnt war! Da steht zwar in den „datenschutzbestimmungen“ für die nutzung dieser scheißäpp…

Die Sicherheit der Nutzer steht an erster Stelle

*kicher!* …dass die sicherheit an erster stelle steht, vermutlich, weil der lügenwerber diese 08/15-formulierung so empfohlen hat, aber da steht auch…

Die Übermittlung von Daten über das Internet ist leider nicht absolut sicher. Die App Steuern59.ch arbeitet mit Dienstleistern und Internetanbietern zusammen, welche angemessene technische und organisatorische Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die personenbezogenen Daten der Nutzer zu schützen. Die App Steuern59.ch kann jedoch keine Garantie für die Sicherheit der vom Nutzer übermittelten Daten übernehmen. Jede Datenübertragung erfolgt daher auf eigenes Risiko

…dass die offenbar völlig unseriöse und offen kundenverachtende klitsche, die diese äpp „steuern59.ch“ anbietet, mit allen möglichen, selbstverständlich gegenüber den nutzern ungenannten subunternehmern und subsubunternehmern zusammenarbeitet, jegliche verantwortung für deren datenverarbeitung ablehnt. Was bleibt, ist das „eigene risiko“. Wisst schon, eure sicherheit steht an erster stelle. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Guhgell des tages

Was, ihr benutzt dieses wattsäpp, um mit richtiger ende-zu-ende-verschlüsselung verschlüsselt zu tschätten? Dann seht aber zu, dass ihr die sicherungen eurer tschätts nicht in der „cloud“ von guhgell ablegt, wie es euch guhgell so leicht benutzbar anbietet:

Wir durchsuchen deine Chat-Verläufe nach vermarktbaren Informationen

Man kann geradezu spüren, wie sich die NSA bei scheißguhgell bedankt haben muss.

„Cloud“ des tages

Hej, was nimmt man mal als standardpasswort für eine kamera, die sich eltern in die wohnung stellen, um ihre kinder zu überwachen, wenn sie es mal nicht direkt können? Ach, da nimmt man einfach 123, und dann baut man da extra noch eine spezjalschnittstelle ein, dass ein angreifer auch gleich das ganze LAN übernehmen kann.

Auch weiterhin ganz viel spaß mit dem ganzen techniktinnef mit internet!

„Geht in die ‚cloud'“, haben sie gesagt…

…dort wird alles besser. Und billiger wird es auch noch.

Viele Unternehmen sind entsetzt, wenn sie ihre ersten Cloud-Rechnungen bekommen, da diese weit höher sind als veranschlagt

Bwahahahahaha!

Und wenn erstmal eine weitgehende abhängigkeit geschaffen wurde (zum beispiel, weil man jahrelang keinen cent in seine eigene kompetenz und fähigkeit mehr investiert hat), dann wird es sogar noch teurer. Schon scheiße, wenn kompjuter billige alltagsgegenstände geworden sind, aber irgendwelche dummstudierten idjoten mit BWL-hintergrund, nachdem sie etwas reklame und kwalitätsjornalistische schleichwerbung gelesen haben, meinen, dass das rechnen und datenhalten auf den kompjutern anderer leute doch viel besser und billiger sei. Aber hej, das ist doch alles kein problem, meinen die mietmäuler der „cloud“-anbieter, man kriegt ja auch was für das mehr an geld, das man verbrennt:

Dass die Kosten im Moment explodieren, ist ein temporäres Problem, mittelfristig wird man das mit modernen Tools in den Griff bekommen, denn Cloud-Computing bietet auch dann viele Vorteile, wenn es nicht unbedingt billiger ist

So so, mit „modernen tuhls“ kriegt man die „cloud“-kosten in den griff, nicht etwa durch einfache meidung auf grundlage der leicht zu habenden einsicht, dass eine unnötige erhöhung der komplexität niemals eine verbesserung bringt… :mrgreen:

Tolle idee des tages

Diese „elektronische gesundheitskarte“, ein typisches BRD-leuchtturmprojekt, das das ganze neuland mit licht überflutet hat, war ja nicht so der bringer. Da muss schnell eine neue idee her: lasst euch von euren krankenversicherungen andrehen, dass eure gesundheitsdaten in einer total gesicherten „deutschland-cloud“ (bestimmt mit TÜV-plakette) gespeichert werden und verwaltet eure gesundheitsdaten mit dem security-albtraum eurer völlig durchtrojanifizierten wischofone!

Hej, ist verschlüsselt, und der schlüssel wird auf dem wischofon generiert. Und so ein wischofon ist doch voll sicher, das ist sogar so sicher, dass die meisten nutzer gar keine sicherheitsaktualisierungen mehr kriegen. Was kann da also schon schiefgehen? Hej, und die fachärsche werden mit guhgell gesucht, so dass guhgell gleich noch seine träckingdaten um den arztbedarf erweitern kann. Dass euer tarif nach eurem lebensstil und auf grundlage vom datenbergbau festgesetzt wird und dass damit das solidarprinzip der gesetzlichen krankenversicherung aufgegeben wird, kommt allerdings erst, wenn ihr die kröte mit dem scheißwischofon geschluckt habt.

Hej, und der gründer von vivy hat sich auch schon einmal als spezjalexperte für security hervorgetan. Der hat also erfahrung!!11!

*grusel!*

Wer trotz der völligen tschip-tschip-hurra-enthirnung mit flutschebuntem gädjet-wahn unserer zeit noch bemerkt, dass bei dieser tollhaustollen idee ganz viel schiefgehen kann und bei einer der teilnehmenden betrieblichen versicherungen, der DAK, der allianz, der gothaer oder der süddeutschen krankenversicherung versichert ist, sollte besser ganz schnell die versicherung gegen eine wexeln, die ihre versicherten nicht wie idjoten behandelt und sie nicht diesen von scheißwerbern schöngelogenen vermeidbaren risiken aussetzt! Angesichts derartiger hochgefährlicher schwachsinnsideen gehe ich von einem sonderkündigungsrecht aus, weil jedes vertrauensverhältnis zerstört ist.

„Cloud“ und windohs zehn des tages

Das Problem scheint im Zusammenhang mit Microsoft-Accounts aufzutreten. Später haben Nutzer herausgefunden, dass die Cloud-Synchronisation in irgendeiner Weise die Anwendung Explorer.exe zum Absturz bringt. Eine temporäre Lösung ist es, die erst im neuen Update eingeführte Funktion Timeline abzuschalten

Meikrosoft hat in seiner gnadenlosen innovazjonskraft ein völlig neues funkzjonsmerkmal in der enteignung, gängelung und totalüberwachung seiner windohs-zehn-anwender eingeführt: dass dabei auch der technikschrott nicht mehr richtig funkzjoniert. Aber hej, wer braucht schon einen funkzjonierenden kompjuter.

Gruß auch an die stadt münchen!

„Cloud“ des tages

Die Public Cloud ist beliebt, aber risikoreich: Laut McAfee war jedes vierte befragte Unternehmen schon Opfer eines Datendiebstahls. Trotzdem wird die Public Cloud zum Speichern von personenbezogenen Daten und geheimen Informationen genutzt

Auch weiterhin viel spaß bei der datenpreisgabe an irgendwelche klitschen, die diese daten dann auf den kompjutern anderer leute ablegen, wo sie von kriminellen mitgenommen werden können! Immer ganz feste an den überall versprochenen datenschutz und die tolle datensicherheit glauben!

Die größte Herausforderung für Administratoren sei demnach die teils ungenügende Übersicht darüber, wo und wie Daten in der Cloud gespeichert werden

Eine steigerung der komplexität ist immer, überall und ausnahmslos eine senkung der analyiserbarkeit und damit der sicherheit. Wer mir als rotzigen blogger, der nicht einmal richtig deutsch schreibt, so eine aussage nicht glauben mag, frage einfach einen beliebigen inschjenör — denn es gilt weit über die informazjonstechnik hinaus. 😉

Nur einen scheißjornalisten darf man halt nicht fragen, denn der kann nur die verlogenen reklametexte wiedergeben, die er auch in seinem scheißjornalismus wiedergibt…

„Smartes“ clouddingens des tages

Lücken in der IP-Kamera SNH-V6410PN/PNW ermöglichen es, das Linux darauf zu kapern. Da die Sicherheitslücke in der Cloud-Anbindung liegt, sind wahrscheinlich weitere SmartCam-Modelle betroffen. Der Cloud-Dienst verwaltet die Kameras per Jabber-Server

[…] Angriffsmöglichkeiten bis hin zum Root-Zugriff auf das Linux […]

Auch weiterhin viel spaß mit den ganzen smarten dingern mit „cloud“ drinnen! Damit schafft ihr ein ideales biotop für kriminelle. Und dann ruft nach dem alldurchwaltenden überwachungsstaat, weil ihr so viel angst vor der kriminalität habt! So ist gut, idjoten, mit euch kann man alles machen…

Datenschleuder des tages

Fedex hat eingeskännte dokumente von rd. 120.000 menschen — größtenteil für einen kriminellen identitätsmissbrauch verwendbar — auf einen frei zugreifbaren „cloud“-server abgelegt und damit veröffentlicht. Ein häck war nicht erforderlich, um an die daten zu kommen.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen schutz eurer daten, wenn solche „fahrlässigkeiten“ wüe eine veröffentlichung nicht einmal zu einer saftigen geldstrafe führen und schon gar nicht dazu, dass verantwortliche mal durch gitter nach draußen gucken! Ihr müsst einfach ganz fest an datenschutz glauben und euch überall datenmäßig schön nackig machen! Das ist datenreichtum! Das ist gut für die wirtschaft, hat die mutti Merkel gesagt. Und in die „cloud“ muss der datenreichtum! Das ist zukunft und innovazjon, hat der profet von den BITKOMikern gesagt. Die liste wäxt und wäxt und wäxt… 😦

Übrigens tut ihr gut daran, niemals für irgendeine scheiße euren ausweis aus der hand zu geben, damit er „mal eben kurz“ eingeskännt werden kann. Auch nicht machen, wenn das von euch eingefordert wird und ihr sonst nix kriegt! Beim skännen ist die mögliche veröffentlichung der daten oft gleich inbegriffen. Datenschutz ist den klitschen scheißegal. Hat ja auch keine konsekwenzen, wenn man daten veröffentlicht… außer vielleicht für den betroffenen, der sich wegen eines identitätsmissbrauches fünf jahre seiner beschränkten lebenszeit verhageln lassen muss und auf vielen kosten für diese scheiße einfach sitzenbleibt.