Bildzeitung des tages

Die springersche bildzeitung übt sich mal wieder in gezielter und vorsätzlicher ausländerängstlicher hirnfickerei, damit der rassismus nur so aufsprieße und wenigstens die angstdummen menschen noch genug bild klicken und kaufen, dass sich das contentindustrielle geschäft auch weiterhin lohne:

Und obwohl es drei Verdächtige sind, nennen „Bild“ und Bild.de wiederholt nur den Vornamen eines Verdächtigen:

Haupttäter Serkan wollte sich offenbar rächen, gewann zwei Mitschüler (17, 18) als Komplizen

Ist doch toll, wenn AFD-wähler als zielgruppe betrachtet und von contentindustriellen scheißjornalisten an der reklamevermarktungsfront zu den werbeplätzen gelockt werden! Da sind die unversehens in der BRD-normalität angekommen, während sie sich selbst noch für eine „alternative“ halten. Tja, geld stinkt nicht, und dummheit ist der rohstoff der zukunft!

Und nun zum wetter

Na, wisst ihr noch, wie uns vor einem monat die kwatschmeteorologen¹ im brote der contentindustrie, die nicht mal mit brauchbarer trefferkwote vorhersagen können, ob es übermorgen regnet oder ob die sonne scheint, angst machen wollten? Angst vor einem neuen dürresommer, schlimmer als das letzte jahr? Sogar die aktuelle camorra… ähm… die 20-uhr-tagesschau hat das gebracht, als wäre dieser bullschitt eine ernsthafte meldung, und etliche erwaxene und intelligenzbegabte menschen aus meinem umfeld haben das sogar geglaubt und schon leichte ängste entwickelt. Ja, wirklich. Die erleben so rd. jeden zweiten tag, dass nicht einmal die wettervorhersage für übermorgen etwas taugt, und haben das trotzdem geglaubt! Fügt sich ja auch hervorragend in ihre allgemeine erderwärmungsangst, die diese psychisch gesteuerten hirnträger leider nicht daran hindert, mit ihren drexautos rumzufahren und demnächst massenhaft nach möglichst weit weg in den urlaub zu fliegen, um dem kalten kalten mai zu entkommen… 😦

Genug erinnert, genug gerantet, jetzt mal das neueste von der deutschen dürrefront:

Wetter:
In Süddeutschland droht Hochwasser

Große Teile Südostdeutschlands erleben in den nächsten Tagen Dauerregen. Kritisch wird es vor allem an den Alpen zusammen mit der Schneeschmelze.

Immerhin: Der Regen füllt das in größeren Bodentiefen immer noch vorhandene Wasserdefizit auf und mindert so das Risiko eines weiteren Dürresommers

Da habt ihr euren alles versengenden dürresommer! Ich hoffe, die von scheißjornalisten an der reklamevermarktungsfront vorsätzlich ausgelöste ängstliche beklemmung hat euch wenigstens ein bisschen spaß gemacht! :mrgreen:

¹Ein richtiger meteorologe würde solche langfristigen vorhersagen nicht machen, weil er genau weiß, dass er sie nicht mit einer besseren trefferkwote als beim einfachen raten machen kann. Deshalb „kwatschmeteorologe“. Ich hoffe, dass sich davon nur beleidigt fühlt, wer gemeint ist. Insbesondere der in der spektrum zitierte herr Kachelmann ist bemerkenswert frei von bullschitt.

Kurz verlinkt…

Zum Strache-video hier noch ein kurzer link zu den nachdenkseiten, der sich lohnt.

Denn der Vorgang ist nicht nur ein journalistischer Coup – er ist auch ein Coup D´Etat: Wer das Video erstellt und den Zeitpunkt kurz vor einer Wahl als Termin der Veröffentlichung gewählt hat, der hat den Sturz der Koalition, politische Unruhe und einen Schlag gegen die FPÖ einkalkuliert […] Die Platzierung des Videos kurz vor der Wahl ist Wahlbeeinflussung, wie es sie offensichtlicher nicht geben kann. Dass Medien das aus scheinbar trüber Quelle stammende Video nun unbekümmert einsetzen und den Vorgang der Entstehung nicht angemessen thematisieren, steht in starkem Kontrast zu vergleichbaren Vorgängen – etwa jenen im Zusammenhang mit den in Umlauf gebrachten E-Mails von Hillary Clinton

Und nein, ich glaube nicht, dass jemand bei den nachdenkseiten auch nur ansätze von sympatie für österreichische bräunlinge hat.

Etwas blah und frage zum Strache-video

Nachtrag 13:30 uhr: Strache hat selbst die echtheit des videos bestätigt. Der text bleibt hier zu meiner schande und zur erheiterung der leser stehen. 😉

Ursprünglicher text:

Wie sicher ist es eigentlich, dass das ausgesprochen peinliche, den vizekanzler der bummsrepublik österreich wie einen korrupten volxverkäufer darstellende Strache-video [archivversjon] kein deepfake ist?

Es ist schon ein bisschen merkwürdig, dass das hochwirksame und empörungsfördernde kompromat in diesem video fast zwei jahre lang in irgendeiner schublade schlummert, bis es dann mal an die presse gesteckt wird, um auf diesem weg damit eine p’litische wirkung zu erzielen.

Ich hätte so etwas ja sowieso anders verbreitet, aber ich misstraue auch dem ganzen jornalistenpack. Aus erfahrung.

Ja, ich weiß, dass ich mal wieder das gras waxen höre. Wenn eine sache viel zu schön aussieht und klingt, um wahr sein zu können, dann ist sie meistens nicht wahr. Ich habe mich zwar vor lachen weggeschmissen, als ich ein bisschen vom video gesehen habe, aber trotzdem: mein vertrauen in die reschersche-fähigkeiten und die sorgfältige kwellenprüfung [archivversjon] bei fischblättern wie der alpenprawda und beim ehemaligen nachrichtenmagazin aus hamburg ist seit der als wissenschaft, fakt und wahrheit verkauften, höchst bullschittigen und schon bei oberflächlicher betrachtung nach propaganda müffelnden „MH17-analyse“ von „bellingcat“ nachhaltig kaputt. Das ist ganz normale contentindustrie, und nix mit vierte gewalt im staat und lebenswichtig für die dämonkratie. Die vermarkten werbeplätze. Das ist das eigentliche und einzige geschäft. Die redakzjonellen beiträge haben die genau gleiche funkzjon wie ein wurm, den ein angler an den haken macht. Der soll den fischen schmecken, nicht dem angler. Dementsprechend sieht es mit der jornalistischen gründlichkeit aus. In bereichen, in denen ich mich halbwegs gut auskenne, sind die fehler grob und hätten sich oft schon durch einfache nutzung der wicked pedia vermeiden lassen, erst recht natürlich mit richtiger reschersche. Ich habe keinen grund zur annahme, dass es in anderen bereichen, in denen ich mich zufällig nicht so gut auskenne, besser aussieht.

Wohlgemerkt: ich habe nicht einmal ein verdammtes indiz dafür, dass etwas an dem video nicht stimmt. (Das ist aber auch keine sache, mit der ich mich gut auskenne.) Ich habe einfach nur untötbares misstrauen gegen geschichten, die in der scheißpresse breitgetreten werden, und zwar vor allem dann, wenn sie der scheißpresse von anonym bleibenden dritten so mundgerecht zubereitet hingehalten werden, dass sich die geschichte fast von allein schreibt und einen ordentlichen klickviehmagnetismus verspricht. Betrachtet meine zweifel erstmal als spinnerei und verschwörungsteorie! Zumindest so lange, wie es noch keine belastbaren indizjen gibt, die solche zweifel stützen.

Ach ja, eines noch:

Nein, die Süddeutsche Zeitung wird Behörden die Originalaufnahmen nicht zur Verfügung stellen.

Ja, die alpenprawda wird eine überprüfung durch richtige forensiker verhindern, obwohl es dabei kaum um kwellenschutz gehen kann.

S/M ist der neue jornalismus

Ich habe das damals immer satirisch gemeint, wenn ich so etwas wie „das zwitscherchen ist der neue jornalismus“ rausgepupst habe. Aber bei der dumont-mediengruppe nimmt man so etwas völlig ernst, um ein bisschen klick- und zahlvieh für ein dummes, inhaltsloses fischblatt anzuziehen, das nach möglichkeit auch enthirnt genug ist, die gedruckte scheißzeitung zu kaufen [archivversjon]:

Wenige Monate vor einem möglichen Verkauf ihrer Zeitungstitel plant die Kölner DuMont Mediengruppe, die Redaktion der Hamburger Morgenpost umzubauen. So soll die Boulevardzeitung ab Juli ein festes Print-Team unter Führung von Mopo-Chefreporter Olaf Wunder bekommen, um den seit Jahren schleichenden Auflagenrückgang der gedruckten Tageszeitung abzufedern. Die Aufgabe des neuen Teams: Es soll explizit gut geklickte Geschichten aus dem Netz suchen, um sie für die gedruckte Zeitung aufzubereiten

Die kleine hervorhebung, die den ganzen verschissenen karakter der scheißcontentindustrie und des daranhängenden scheißjornalismus bloßstellt, ist natürlich von mir. Kommt, dafür gebt ihr doch alle geld aus! Wenn wenigstens das papier ein bisschen saugfähiger und arschschmiegsamer wäre!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Contentindustrie des tages

Ein unauffälliger, mit den üblichen frasen des spochtjornalismus gespickter und von träckender und überwachender scheißreklame „verzierter“ müllartikel (zum beispiel auf der webseit des fischblattes „welt“, aber auch an vielen anderen kwalitätsjornalistischen und leistungsschutzrechtgeschützten stellen) über ein fußballspiel, das gar nicht stattgefunden hat [archivversjon].

Der Wuppertaler SV trennte sich an diesem Mittwoch von der Zweitvertretung von Borussia Dortmund mit 0:0. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit der beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis. (…) Der Unparteiische setzte mit dem Halbzeitpfiff dem torlosen Treiben auf dem Feld vorläufig ein Ende. Nach torloser erster Halbzeit gab es auch nach Wiederanpfiff keine Treffer zu bewundern. Die Teams trennten sich am Ende mit einer Nullnummer voneinander

Tja, scheißjornalist, man braucht dich bald gar nicht mehr so richtig. Diese kleinen glitches wird es auch irgendwann nicht mehr geben, sie sind ja im grunde einfach zu vermeiden. Und da, wo es auf den inhalt eh nicht mehr ankommt — also im spocht und für die börse — läuft der jornalismus schon längst als vollautomatisches textbaustein-lego. 😀

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer nach scheiße stinkendes leistungsschutzrecht mit in die verwesung!

via @benediktg5@twitter.com

Bezahlmauer des tages

Guhgells juhtjuhbb hat gerade erst festgestellt, dass es nicht so viel reibach bringt, wenn man so genannte premjum-inhalte hinter einer bezahlmauer versteckt und die juhtjuhbb-nutzer immer wieder durch sein webseit-diesein und aufdringliche hinweise in der juhtjuhbb-äpp bestupst, damit sie sich das mal anschauen und möglicherweise sogar dafür zahlen — und macht jetzt doch lieber wieder den contentindustriellen standard der reklameplatzvermarktung in den videos:

YouTube will Eigenproduktionen künftig auch außerhalb seines kostenpflichtigen Abo-Dienstes zur Verfügung stellen, dann allerdings zeitlich begrenzt und mit Werbeunterbrechungen

Das geschäft läuft nicht so pralle! Alles muss raus! So lange der vorrat reicht! Greift zu! Räumungsverkauf! :mrgreen:

An dieser stelle möchte ich einen fröhlichen gruß an die scheißpresseverleger und die ganzen scheißjornalisten loswerden und kurz darauf hinweisen, dass juhtjuhbb viel bessere voraussetzungen für die vermarktung exklusiver inhalte hatte als jede scheißzeitung mit der dumpfigen dutzendware ihrer agenturmeldungen, PResseerklärungen und ihren inhaltlich oft brutal falschen lokalnachrichten, in denen übrigens regelmäßig alljenes nicht erwähnt wird, was jenseits des geldkarussells des kultur- und veranstaltungsbetriebes nichtkommerzjell läuft und… sagen wir mal… eine provinzhauptstadt wie hannover überhaupt erst erträglich macht. Und dass zwölf øre im monat deutlich preiswerter sind als die mondpr… ähm… monatspreise, wie sie die scheißpresseverleger gern für die onleinabos ihrer scheißzeitungswebseits hätten.

Bild der berliner mauer mit der aufschrift 'paywall'. PRESSEVERLEGER! Wenn es euch im freien Internet nicht gefällt, geht doch nach drüben!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt eurer herbeilobbyiertes scheißleistungsschutzrecht mit in die würmergrube!

Was für ein Film hat uns denn noch ganz dringend gefehlt?

Der blaue Igel Sonic, der die besondere Fähigkeit besitzt, mit Schallgeschwindigkeit rennen zu können, muss den fiesen Dr. Eggman davon abhalten, die Weltherrschaft an sich zu reißen

Wer noch einen träjhler zu diesem größten cineastischen kleisterwerk seit sharknado sehen möchte: hier gehts lang. Ich werde Sonic jedenfalls immer so in erinnerung behalten, ohne menschliche beine, aber dafür mit handschuhen. 😉

Das wahre wort des tages

Ich glaube, es gehört in die Abteilung Illusion zu meinen, dass man eine Linksteuer einführen kann, die man den großen Verlagen gibt, und dass sich diese dann mit Facebook, Google und Co. einigen und dass das den Journalistinnen und Journalisten nützt. Ich gehe davon aus, dass das Gegenteil der Fall sein wird

Bezahlschranke des tages

Zwitschernde scheißjornalisten, die beim zwitscherchen auf ihre tollen texte hinter der bezahlwand ihres scheißpresseverlegers hinweisen, müssen diese fiepser nach auffassung von RA Thomas Stadler als reklame kennzeichnen.

Ich hoffe mal, dass die schmierigen drexjornalisten, die das zwitscherchen schon seit jahren mit solchen links verpesten, schon bald schöne teure briefe kriegen. Und zwar bitte auch solche fischblätter wie „zeit onlein“, die erstmal die ganzen links aus dem internetz für ihre kostenlos zugänglichen artikel einsammeln, und dann erst den artikel hinter der bezahlmauer verstecken. Es hat schon einen grund, dass ich von jornalistenschmiere immer archivversjonen anlege, wenn ich sie verlinke — und dieser grund ist nicht, dass scheißjornalisten irgendeine erfreuliche kultur hätten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke! Und stellt eine paywall vor eure grabsteine!

Nichtnachricht des tages

Ab zirka 12.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit ging am Sonntag auf Facebook, WhatsApp und Instagram gar nichts mehr. In Österreich waren alle Dienste praktisch flächendeckend betroffen, aber auch weltweit kommt es vielerorts zu Totalausfällen

Aha, in der ostmark… ähm… in österreich flächendeckend, aber auch in der welt total. Geradezu ein weltweiter ausfall. Zumindest vielerorts. Ist doch mal so richtig prima. Mit einem bisschen glück funkzjonieren vielleicht nicht einmal mehr die überall verbauten träcking- und überwachungsskripte vom fratzenbuch so richtig. Bitte den zustand einfach so belassen! Oder besser noch: guhgell und amazon auch runterfahren! Obwohl: das ist irgendwie unfäjhr gegenüber guhgell und amazon, denn im gegensatz zum fratzenbuch schauen sich diese beiden klitschen ja nicht ihre beglückungsmetoden von der organisierten kriminalität im internetz ab und versenden keine spämm an mit trojanern eingesammelten mäjhladressen. Auch, wenn es ihnen sonst an jeglichem anstand fehlt.

Gegen 15 Uhr waren alle drei Dienste zurück

Schade. Es wäre so schön gewesen.

Schon faszinierend, was für so einen contentindustriellen jornalisten bei der „telekurier onlein medien GMBH“ auf der jagd nach clickbait eine richtige, meldenswerte, ernsthafte nachricht ist. Webseit zweieinhalb stunden unten, ist aber wieder da. Ohne die meldung hätte ich das nicht einmal mitbekommen. Und mit der meldung ist es keinen deut wichtiger für mich. Sack reis umgefallen. Nein, nicht in china, in „social media“.

Wiedergänger des tages

Hat wirklich jemand geglaubt, die kulturmörder aus der contentindustrie würden sich mit der EU-urheberrechtsrichtlinje zufrieden geben? Aber nein doch:

Schon wieder:
Axel Springer verklagt Adblock Plus

Frieden ist mit diesem kulturmordenden geschmeiß nicht möglich. Niemand hat diese idjoten ins internetz gebeten. Die sind freiwillig und ganz von allein gekommen, und jetzt wollen sie es übernehmen, seine nutzer entrechten und alles mit scheißreklame vergiften. Sollen sie doch zum fratzenbuch gehen, wenn ihnen das web nicht gefällt.

Wenn der Rab den Werber frisst / ist der Typ so unvermisst. / Ist ein Journalist dabei / gibts statt einer Freude zwei.

Hadmut Danisch des tages

Zwingen uns hier Informationsfilter auf und reden von Emanzipation

Gar nicht auszudenken, wenn BRD-presseverleger nicht linksetzende aggregatoren juristisch weggebissen hätten. Womöglich würde heute guhgell im deutschsprachigen njuhsgeschäft kaum eine rolle spielen. Aber so ist es halt so gekommen, wie es gekommen ist, weil der jornalistische weitblick des verlegergeschmeißes nun einmal nur von der tapete bis zur wand reicht.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke.

Burda des tages

Das burda-käseblatt „focus money“ hat ein auf seiner titelseite ganz groß gedrucktes zitat von Alan Greenspan erfunden und war auch noch der meinung, dass das jornalistisch voll legitim ist [archivversjon].

Der Presserat hat Pöpsel in doppelter Hinsicht widersprochen. Er hat seiner Auffassung widersprochen, dass man zwischen zwei Anführungszeichen einfach Wörter setzen darf, die inhaltlich ähnlich dem sind, was der scheinbar Zitierte gesagt hat. Und er hat der Behauptung widersprochen, dass Greenspan überhaupt sinngemäß das gesagt hat, was Pöpsel ihm unterstellt

Fakten, fakten, fakten! Gut, dass es diese gefährlichen fäjhknjuhs, mit denen menschen ins gehirn gefickt werden, um sie zu manipulieren und zu irgendwelchen taten anzutreiben, nur in diesem unbedingt zensur- und verbotswürdigen internetz gibt und niemals in der BRD-scheißpresse!

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, burdaverlag, verrecke!

Contentindustrie des tages

Auch weiterhin viel spaß mit der ungekennzeichneiten schleichreklame im redakzjonellen teil von FAZ, dem deutschen national geographic, focus onlein und konsorten [archivversjon]. Da freut man sich als genießer der intellgenz- und leserverachtenden scheiße ja gleich doppelt, dass die macher dieser elaborate jetzt gerade erst zu lasten des gesamten internetzes ein neues europäisches standesrecht bekommen haben und kleinste textbestandteile ihres industriell erstellten contentdurchfalls für zwei jahre spezjell und übers urheberrecht hinausgehend geschützt sind!

Immer schön daran denken, den werbeblocker abzuschalten, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Immer schön daran denken, javascript zu erlauben, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Immer schön die ein bis zwei dutzend träcker aus dem ganzen internetz im webbrauser rumschnüffeln lassen, weil diese kwalitätsjornalisten es mit einer vorschaltseite erzwingen! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

BRDDR-rundfunk des tages

Nicht nur komische verschwörungsteoretiker und skurille blogger sprechen von der p’litischen manipulazjon durch das BRD-staatsfernsehen, auch die medienwoche aus der schweiz stimmt da mit ein (und nein, die kürzung hier ist nicht sinnentstellend, sondern den aufgedunsenen satz klarstellend):

Was nämlich frei zugänglich bleibt, sind […] die Beiträge der […] öffentlich-rechtlichen Medien […]. Diese Texte werden gefunden und verbreiten sich. Dies führt zu neuen Tälern von Ahnungslosen, die dann den politischen und gesellschaftlichen Diskurs zunehmend bestimmen

Hach, waren das noch schöne zeiten, als die contentindustriellen texte vor der veröffentlichung noch korrektur gelesen wurden! 😀

(Und ja, ich wollte die medienwoche erst in einem kurzen, friedlich formulierten kommentar auf den kleinen lapsus hinweisen, aber kommentare von mir landen dort offenbar unmittelbar in der mülltonne, so dass mir dieser weg verbaut war. Nein, ich habe dort noch nie kommentiert, so dass keine heuristik etwas lernen konnte. Ja, ich habe zu meinem kommentar eine gültige mäjhladresse angegeben, unter der man mich sogar erreichen kann. Das muss diese künstliche intelligenz sein; dieser neue und jedes problem lösende technik-gott, von der sie immer alle schwärmen! Gut, dann eben hier im rotzeblögchen. Sind halt jornalisten. Die brauchen das alles ein bisschen härter. Ist schon bitter, wenn man ein bisschen denkbehindert ist. Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!)

Nachtrag: huj, haben die meinen kleinen hinweis doch noch entlöscht. Alles andere wäre auch sehr peinlich gewesen…