Realsatire des tages

Mathias Döpfner, obermotz des springerverlages (bildzeitung), präsident des bummsverbandes deutscher zeitungsverleger, leistungsschutzrechtlobbyist und gefährlicher feind des internetzes beklagt die sich seit jahren hinziehende intellektuelle und inhaltliche krise des jornalismus. Nicht, dass morgen die scheißbildzeitung eingestellt wird, um diese intellektuelle und inhaltliche krise zu überwinden! :mrgreen:

Na ja, hauptsache, ihr hört keine feindsender!!!1!!!!1!

PR-realsatire des tages

Nein, das ist nicht der postilljon, das sind die arschlöcher vom burda-verlach, die selbst beim exit noch jubelworte finden wollen:

Die deutsche Ausgabe der Huff Post wird eingestellt

[…] Zum Abschied verweist der Verlag auf den Erfolg der Plattform: „Die deutsche Huff Post hat gezeigt, dass man innerhalb kürzester Zeit ein neues Nachrichtenangebot in die Top 10 führen kann.“ […]

So ein riesiger riesenerfolg war die tolle contentindustrielle drexseit des burda-verlachs, die ihren autoren zwar ruhm, ehre und reichweite, aber leider dazu nicht auch noch dieses dreckige geld anbieten konnte, dass nach kürzester zeit gleich wieder zugemacht wurde. Hat wohl nicht den erhofften reibach gebracht, der riesige riesenerfolg. :mrgreen:

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt euer leistungsschutzrecht mit ins würmerloch! Stinkt und brennt für immer!

Der russe kommt!!!1!!1!!!!1!

Über den Diebstahl der Daten von deutschen Politikern und Medienschaffenden war noch kaum etwas bekannt, da hatte „Bild“ schon einen Verdacht

Lasst euch auch schön weiterhin von kwatschjornalisten mit einem haufen scheiße im gehirn die welt erklären, wie kwatschjornalisten mit einem haufen scheiße im kopf die welt gern hätten. Und immer ganz feste daran glauben, dass es diese fäjhknjuhs und irgendwelche häjhtspietsch-hetze nur in diesem — zensiert es und schaltet es ab, sonst geht alles den bach runter! — internetdingens, aber nicht schon seit jahrzehnten in der scheißpresse gibt!

Stirb, bildzeitung, stirb! Verrecke, hetzjornalist, verrecke!

Auch 2019…

…werden die meisten jornalisten der marke Claas „fäjhknjuhs-reporter des jahres“ Relotius weder auffallen noch gar in der öffentlichkeit namentlich bekannt gemacht werden. Der selbstgerechtigkeit des contentindustriell-jornalistischen apparates, die ja selbst noch bei der „aufdeckung“ von Class Relotius in einer ekelerregenden verwürzung in die artikel des scheißspiegels eingestreut wurde, wird kein bisschen geringer werden. Stattdessen wird das gesamte internetz als bekämpfens- und zensierwürdige fäjhknjuhs-, propaganda. und häjhtspietsch-maschine vor die augen der letzten gläubigen leser (und fernsehzuschauer) gestellt werden, natürlich stets in kombinazjon mit weitgehenden und offen menschenrechtsfeindlichen p’litischen forderungen.

Contentindustrie des tages

Ein anderer großer Fälscher des Journalismus heißt Tom Kummer. Er erfand über Jahre hinweg Interviews, 2000 flog er auf. Und danach? Neue Chance, auf neue Chance, immer wieder gefälschte Geschichten, mal für die „Berliner Zeitung“, mal für die Schweizer „Weltwoche“, immer wieder fliegt er auf, das letzte Mal vor zwei Jahren. Jeder weiß um die Geschichte von Kummer, es interessiert Chefredaktionen höchst renommierter Blätter aber einen Scheißdreck, ob jemand ein Serienfälscher ist

Natürlich. Es ist dem contentindustriellen scheißpresseverleger doch egal, ob die stories stimmen. Sein geschäft ist nicht wahrheit, nicht bildung und nicht politik; das geschäft ist die vermarktung von reklameplätzen. Also plätze, an denen die ebenfalls industriell erstellte lüge der scheißreklame verbreitet wird. Deshalb ist dem ganzen scheißbetrieb das wort von der „lügenpresse“ ja auch so zuwider: weil es verdammt nahe an der wahrheit ist.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und nehmt euer in den dunkelkammern des reichstages und den korrupten betonbunkern brüssels herbeilobbyiertes, nach scheiße stinkendes scheiß-leistungsschutzrecht mit in euer würmerloch!

Fäjhknjuhs des tages

Kurz vor dem Ende seiner Karriere kommen sich Glanz und Elend im Leben des Claas Relotius einmal ganz nah. Es ist der Montag vor drei Wochen, der 3. Dezember, am Abend wird Relotius, SPIEGEL-Mitarbeiter seit sieben, SPIEGEL-Redakteur seit eineinhalb Jahren, in Berlin auf eine Bühne gerufen. Er hat nach Meinung der Jury des Deutschen Reporterpreises 2018 wieder die beste Reportage des Jahres geschrieben, über einen syrischen Jungen diesmal, der im Glauben lebt, durch einen Kinderstreich den Bürgerkrieg im Land mit ausgelöst zu haben. Die Juroren würdigen einen Text „von beispielloser Leichtigkeit, Dichte und Relevanz, der nie offenlässt, auf welchen Quellen er basiert.“ Aber in Wahrheit ist, was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wissen kann, leider alles offen. Alle Quellen sind trüb. Vieles ist wohl erdacht, erfunden, gelogen. Zitate, Orte, Szenen, vermeintliche Menschen aus Fleisch und Blut. Fake

[Archivversjon]

Nicht nur schön, dass der spiegel diesen vorgang offen eingesteht, sondern auch, dass dabei völlig klar wird, welchen glanzvollen wert irgendwelche auszeichnungen von jornalisten für andere jornalisten haben. Auch auch ansonsten fällt so ein regelmäßiger lügenpressemacher, der genau die preiswürdigen texte abliefert, die vom scheißverlag gewünscht sind, lange nicht auf — bis endlich mal ein kollege (unter inkaufnahme der möglichkeit, dass seine eigene existenz dabei zerstört wird) die ganz große glocke bimmelt:

An „Jaegers Grenze“ wird Relotius scheitern. Es ist der eine gefälschte Text zu viel, weil er diesmal einen Co-Autoren hat, der seinen „Quatsch“ nicht mitmacht, der Alarm schlägt und bald Fakten gegen die Fiktionen sammelt. […] Drei, vier Wochen lang geht Moreno durch die Hölle, weil Kolleginnen und Vorgesetzte in Hamburg seine Vorwürfe anfangs gar nicht glauben können. Relotius? Ein Fälscher? Der bescheidene Claas? Ausgerechnet?

Respekt für das rückgrat!

Aber ich hoffe, dass sich nun jeder vorstellen kann, wie viele derartige gestalten noch ihre lügengeschichten als ergebnis kwalitätsjornalistischer reschersche irgendwo auf tote bäume stempeln lassen können, ohne dass ihnen die enthüllung ihrer machenschaften droht.

[…] So lässt sich sagen, dass Claas Relotius, 33 Jahre alt, einer der auffälligsten Schreiber des SPIEGEL, ein bereits vielfach preisgekrönter Autor, ein journalistisches Idol seiner Generation, kein Reporter ist, sondern dass er schön gemachte Märchen erzählt, wann immer es ihm gefällt […] Die kruden Potpourris, die wie meisterhafte Reportagen aussahen, machten ihn zu einem der erfolgreichsten Journalisten dieser Jahre

So lässt sich sagen, dass es wohl noch viele reife, erwaxene menschen gibt — menschen, die auffällig schreiben und vielfach mit irgendwelchen jornalistischen tinnefpreisen ausgezeichnet wurden, idole einer ganzen generazjon von sonstigen jornalisten, die auch mal preise kriegen wollen — menschen, die keine reporter sind, sondern schön gemachte märchen erzählen, wann immer es ihnen gefällt.

Für die contentindustrielle verwurstung des jornalismus — also für die vermarktung von reklameplätzen — kommt es auf wahrheit jedenfalls nicht an, sondern mehr darauf, dass geklickt wird und dass die auflage der druckausgabe nicht allzu übel sinkt.

Lange leichenreden

Seit die CEBIT — sie hatte sich ja auch zuletzt nur noch gekwält — eingestellt wurde, versucht es heise onlein jeden verdammten tag mit irgendeinem artikel zur CEBIT-einstellung. (Nein, ich verlinke die contentindustrielle scheiße nicht auch noch.)

Hej, ihr da in der karl-wiechert-allee: ich weiß schon, dass die CEBIT tot ist. Und ich bin sogar froh drüber. Möge sie in frieden ruhen und niemals mehr irgendwo wie ein wiedergänger zucken! Und wer das bis jetzt noch nicht weiß, hätte sich eh niemals auf eine CEBIT verirrt.

Scheißpresseverleger des tages

Fünf Medienkonzerne bekennen sich gemeinsam zu journalistischer Qualität und Wahrheit – und wollen damit auch ihre Werbekunden überzeugen

Genau, scheißpresseverleger! Die professjonelle und vorsätzlich psychomanipulative lüge der reklame ist der inbegriff für kwalität und wahrheit. Merkste selbst, oder hast du dich etwa schon so in den „alternativen fakten“ aus deiner zum glück für den rest der menschheit immer bedeutungsloser werdenden parallelgesellschaft verheddert?

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Gefällt mir! Herzchen! Sternchen! Däumchenhoch! Pluseins!

Google stellt sich auf Abschaltung von Google News in Europa ein

Aber das kann nur ein erster schritt sein. Am besten die ganzen scheißwebseits der scheißpresse, die sich mit allen nur denkbaren SEO-tricks immer nach oben drängeln, aber dann geld von guhgell haben wollen, weil guhgell ihnen leser und geschäftsmöglichkeiten zutreibt, komplett deindexieren. Schon ein kurzes, fröhliches vierteljahr, in dem niemand mehr eine scheißpressewebseit mit guhgell finden kann, würde vielleicht dem einen oder anderen schwanz klarmachen, dass er nicht mit dem hund wedelt.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Ehemaliges fachmagazin des tages

Achtung, niewo-tiefflieger aus der karl-wiechert-allee fliegen mit viel platz unter der kompjuterbild durch.

Heise: Ehemaliger Fachverlag

Heise onlein erklärt euch mal, wie ihr euch davor schützt, mit euren wischfonen überwacht zu werden:

  1. Wenn ihr euch das natürliche recht verschafft habt, selbst darüber zu entscheiden, was für eine softwäjhr auf eurem kompjuter läuft, dann gebt dieses recht sofort wieder ab und ent-root-et euer wischofon!
  2. Ihr habt eine systemweite firewall? Abschalten!
  3. Ihr habt einen systemweiten adblocker? Abschalten!
  4. Stattdessen: Lasst guhgell regelmäßig mit einer wischofon-überwachungs-äpp prüfen, ob das wischofon in ordnung ist!

Weil, müsst ihr wissen, von guhgell gibt es keine überwachungs-äpps. :mrgreen:

Fürwahr, fürwahr, heise onlein, ich erwarte im gleichen vollständigen hirnverzicht die näxsten artikel von euch. Zum beispiel über den datenschutz durch speicherung sensibler daten in der klaut. Oder über den schutz des autos vor urbanen brandstiftern, indem man es einfach selbst anzündet.

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch!

Madsack-scheißpresse des tages

Mit Honorardrückerei, kalt lächelnder Ausnutzung der miserablen wirtschaftlichen Lage freier Journalisten, macht Madsack den Penny-Markt für Zeitungshäuser, die ihren publizistischen Anspruch weitgehend aufgegeben haben und in der Regionalisierung, bei Kritikern Provinzialisierung getauft, ihrer Blätter ihr Heil und ihren Profit suchen

Übrigens, jornalist! Wenn du jetzt an den zuständen verreckst, die du selbst jahrzehntelang (und gegen die interessen deiner leser gerichtet) herbeigeschrieben und propagandistisch unterfüttert hast, dann ist das nur gerecht. Ich wünsche dir ein langsames, kwalvolles verrecken, du feind, du!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke! Und nimm das stinkende „leistungsschutzrecht“, dass du für deine ausbeuter mitherbeigewirkt hast, mit in dein würmerloch!