Zitat des tages

Mit technischen Details mögen sich ja leider viel zu viele Journalisten nicht auseinandersetzen, weil sie sich dann sofort an die bösen Zeiten wahlweise des Physik- oder Mathematikunterrichtes erinnert fühlen

Advertisements

Anti-kryptografie-FUD des tages

Ich gebe mal weiter an Fefe

Ich glaube, Fefe meint diesen leserverdummenden und an das „niewoh“ der kompjuterbild erinnernden „kommentar“ des werten herrn scheffredaktörs mit weiterer reklame für dieses „signal„… hej, kommuniziert nur noch unverschlüsselt per mäjhl, weil das sicherer ist, und „sicher“ per tschätt auf euren wischofonen, die oft scheunentorgroße sicherheitslöcher haben… 😦

Wie gründlich ein kopf hohlraumversiegelt sein muss, um so eine scheiße von sich zu geben, kann ich leider nur erahnen.

Übrigens: was wirklich ein problem ist, wird gar nicht benannt: HTML-mäjhl. Niemand braucht HTML in mäjhl. (Wenn der versand eines längeren, stark strukturierten, formatierten dokumentes benötigt wird, kann man es anhängen — es liegt im regelfall sowieso bereits vor.) Die durch HTML-mäjhl eingeführte, zusätzliche und unnütze komplexität hat die fehler erst ermöglicht. Kein wort wird über diese scheiße verloren. Stattdessen: nehmt „signal“, leute… man muss ja fast schon froh darüber sein, dass nicht gleich DE-mäjhl empfohlen wird. *kotz!*

Schade, dass heise immer noch ein bisschen unerträglicher wird.

Und schade, dass es immer noch nicht so weit ist, dass nur werber und spämmer HTML-formatierte mäjhls versenden, denn das würde mir das leben sehr vereinfachen.

Lü! Gen! Pres! Se! Lü! Gen! Pres! Se!

Kurz verlinkt: das bildblog zeigt mal eben, wie contentindustrielle, vorgeblich jornalistische medien mit springer- und burdahintergrund die neue zielgruppe „menschen mit rechtsradikaler geneigtheit beliefern. Und das tollste: den leitartikel „wo kommen nur diese ganzen rechten her“ können sie dann auch noch werbeplatzvermarkten.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Abschreibjornalismus des tages

Habt ihr auch gelesen, dass das trinkwasser in der BRD so irre teuer geworden ist? Oder habt ihrs in ARD und ZDF gehört und gesehen? Schweinerei, wie man hier abgezockt wird, nicht? Dabei ist es gar nicht im behaupteten ausmaß teurer geworden [archivversjon]:

Grundlage dafür ist eine grob irreführende Rechnung, die die Grüne Bundestagsfraktion herausgegeben hat. Journalisten haben sie ungeprüft übernommen – obwohl die Probleme mit ihr offensichtlich sind und leicht zu recherchieren gewesen wären

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß mit der „p’litischen bildung“ von irgendwelchen scheißjornalisten, die jede PResseerklärung ungeprüft übernehmen! Und glaubt mal nicht, dass hinter den anderen meldungen mehr rescherschetätigkeit steckt!

Wenn ein scheißjornalist nach clickbait sucht…

Zweitens beteiligen sich an der Twitterei neben den üblichen Rechtsradikalen jede Menge Leute, die exakt einen Follower haben, die also entweder ihren Account für diese Aktion eingerichtet haben oder Social Bots sind oder noch nicht mal in der anonymen Hassblase des Internets Menschen finden, die mit ihnen befreundet sein wollen […] Drittens schließlich blieb die Welle drei Tage ausschließlich bei Twitter. Als sie schon am Abebben war, sprangen rechte Seiten drauf und heute dann schließlich auch noch eine seriöse Zeitung

Aber hej, der herr jornalist bei der „seriösen“ zeitung hat seinen dschobb gemacht; er hat klickigen content mit gut wirksamer und psychoschmackhafter S/M-aktiver¹ naziwürze generiert, mit dem die reklameplätze vermarktet werden können, auf dass die kasse nur so klingele. Das freut den verleger, der genau davon und von nix anderem lebt! Auch weiterhin viel spaß mit der scheißpresse und dem scheißjornalismus.

¹S/M ist meine abk. für social media. Aus gründen.

Jornalistisches symbolbild des tages

Heise onlein illustriert einen artikel über eine gekünstelte intelligenz, die angeblich level für das olle doom aus dem jahr 1993 bauen soll mit einem bild aus neuesten doom aus dem jahr 2016 (bildschirmfoto). Die hätten genau so gut ein katzenfoto nehmen können, das hätte den gleichen intellektuellen nährwert gehabt. Nein, es wäre sogar besser gewesen, denn es hätte bei der jetzt jungen generazjon nicht einen völlig falschen eindruck von der grafischen leistungsfähigkeit der kompjuter aus den frühen neunziger jahren erweckt. Diese bilder, die einfach nur vom praktikanten reingesetzt werden, weil das CMS einen platz für ein artikelbild hat, machen den artikel nicht besser, sondern schlechter.

Hej, ihr da hinten in der karl-wiechert-allee! Wenn ihr kein passendes bild habt, will ich euch aber gern aushelfen:

Bildschirmfoto DooM

Ach ja: was ich von der meldung selbst halte, habe ich schon im heiseforum von mir gegeben und werde es hier nicht wiederholen.

Jornalismus des tages

Wenn der contentindustrielle jornalismus schon jetzt nichts weiter als ein köder ist, mit dem man die menschen zur reklame lockt, dann kann man den jornalismus doch gleich von den reklameheinis machen lassen [archivversjon]. Endlich fällt dieser lästige umweg über den scheißjornalismus weg! :mrgreen:

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Werber, fahr zur hölle, du menschenfeind und satan!

Dass diese scheißidjoten sich das trauen!

Dass diese hirnverhungerten scheißidjoten von jornalisten sich das trauen: auf einer webseit, die mit in javascript realisierten, in reklame verpackten träcking- und überwachungswanzen aus etlichen drittkwellen sowie reinen träcking- und überwachungswanzen nur so verseucht ist, einen in diesem kontext pseudokritischen artikel über das träcking und die überwachung bei scheißamazon zu veröffentlichen — als guten köder, um damit die leute zur träckenden, überwachenden scheißreklame zu locken.

Für wie doof halten die eigentlich die menschen?!

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Gruß auch an frau Nocun! Sie sind ja keineswegs blöde, aber sie wirken leider sehr blöde, wenn sie mit derartigem contentindustriellen pack kooperieren und denen ihr menschenverachtendes geschäftsmodell ermöglichen.

Schleichwerbung des tages

Heise onlein behauptet, dass es bei guhgell mäjhl jetzt „selbstzerstörende mäjhls“ gibt, die für „mehr sicherheit“ sorgen.

Ich will es mal so sagen: wenn daten nicht mehr sichtbar sind, bedeutet das keineswegs, dass die daten auch gelöscht wurden. Bei klitschen wie guhgell, die vom datensammeln, stalken, profilanlegen und privatsfäremissachten leben, ist es sogar als sicher zu betrachten, dass die ganzen eingesammelten daten niemals gelöscht werden. Und zwar aus dem gleichen grund, aus dem menschen keine banknoten verbrennen, wenn man dafür noch etwas kaufen kann. Wer da von „selbstzerstörung“ spricht, gibt nur PResseerklärungen von guhgell wieder und betreibt seinen jornalismus mit der zwischenablage.

Schlagzeile des tages

Nach Antisemitismus-Skandal
Musikpreis „Echo“ wird abgeschafft

Toll! Gefällt mir! Aber mussten da wirklich erst zwei räpper kommen, bis die kommerzscheiße explodiert ist? Hat die funkzjonsertüchtigende scheißmusik von Helene Fischer wirklich noch nicht für so eine einsicht ausgereicht?

In diesem sinne: vielen dank an Farid Bang und Kollegah! :mrgreen:

Zitat des tages

Wir müssen es zugeben: egal was er mal war – der Echo ist inzwischen nichts mehr als der traurige, klangliche Widerhall der eigenen inhaltlichen Leere. Das handgeschriebene Armutszeugnis einer in der untergehenden Erfolgs-Sonne schmelzenden Branche, die ihre Seele verkauft, um sich zumindest noch eine kurze Zeit lang für so wichtig fühlen zu dürfen, wie man sich früher mal hielt. Deshalb dürfen Sie uns ihren Echo auch gern zurückgeben. Uns ist im Grunde danach alles genau so egal wie vorher. Und wir sparen! 7 Stück zurück von Marius Müller Westernhagen – mit Eding [sic!] den Namen durchstreichen, zack, haben wir fast die Jahresration für Helene Fischer zusammen

Oliver Kalkofe

Bwahahahaha!

Rufmörder des tages

Die gewerbs- und gewohnheitsmäßigen rufmörder der bildzeitung des axel-springer-verlages haben gegen den von ihnen halb kaputtgeschriebenen Jörg Kachelmann verloren und müssen 300.000 euro schmerzensgeld für ihr psychobrutales lebenszerstörungswerk ablatzen. Angesichts der tatsache, dass viele menschen Jörg Kachelmann heute noch als vergewaltiger bezeichnen und dass der ruf nachhaltig und vermutlich bis zum tod beschädigt ist, ist das viel zu wenig geld. Da sollte noch etwas gehen!

Gruß auch an Alice Schwarzer, die sich in dieser sache nur zu gern zur komplizin der rufmörderbande der bildzeitung machte!

Scheißjornalismus des tages

Die jornalisten unter sich so: Fratzenbuch? Der datenschutz ist scheißegal, hauptsache unsere kasse stimmt.

Für die Branche ist der Skandal am Verhalten Facebooks nämlich nicht die Preisgabe der Privatsphäre der Nutzer, sondern die wirtschaftliche Ausbootung der Verlage durch den Konzern. Facebook müsse einen Teil seiner Einnahmen in eine Stiftung zur Finanzierung der Medien einbringen, sagte der New Yorker Journalismus-Professsor Jay Rosen. Ähnlich argumentierte auch Craig Silverman von Buzzfeed News: Facebook solle nicht nur Medienorganisationen finanzieren, sondern auch Journalismus-Ausbildung und andere Medieninitiativen. Kurzum: Die Branche will die Hand aufhalten und sich vom Großen Bruder Facebook das Schweigen über dessen Geschäftspraxen erkaufen lassen

Kann man sich in dieser deutlichkeit gar nicht selbst ausdenken, sowas.

Auch weiterhin viel spaß dabei, euch die welt von euren feinden erklären zu lassen! Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Contentindustrie des tages

Viele viele stunden erbrechende njuhs, die beinahe keine informazjonen enthalten, aber eben voll aktuell und erbrechende njuhs sind [Archivversjon, weil der kram bei „übermedien“ gern nachträglich von jornalistentrotteln hinter eine bezahlmauer geschleppt wird]:

Der Sender Welt hält es anfangs für eine gute Idee, mehrfach telefonisch zu einem seiner Reporter zu schalten – nach Köln, gut 160 Kilometer entfernt von Münster. Dort sitzt er dann, der Reporter, und erzählt, was er so mitbekommt, zum Beispiel im Internet. Mehrfach kann er Fragen der Moderatorin nicht beantworten, weil er ja nicht vor Ort sei […] Doch es geht bei solchen Taten derzeit immer nur darum, ob es wieder ein Ausländer war. Damit folgen die Sender der Erzählung einer rechten Bundestags-Partei und imitieren das Geschäft der Gerüchtestreuer im Internet […] Der n-tv-„Terrorexperte“ erzählt zwischendurch ein bisschen was über Salafisten, von denen manche „mehr wollen als einfach nur beten und missionieren“, wie er weiß, „die wollen tatsächlich auch Anschläge verüben“. Einmal, kurz, hält er es für möglich, dass sich alles in eine „völlig andere Richtung“ entwickle, und der Täter „möglicherweise psychische Erkrankungen“ hatte. Was dann, in der Welt des „Terror-Experten“, kein Terror sein kann, weil Terroristen ja geistig stets topfit sind

Ich wünsche auch weiterhin ganz viel spaß mit einer contentindustrie, deren daseinszweck nicht die informazjon der menschen, sondern die vermarktung von werbeplätzen ist, und die deshalb immer nur die dumme dumme psyche beliefert. Mindestens zwei drittel der AFD-wähler sind durch die andauernde einwirkung dieses nach scheiße stinkenden scheißjornalismus verursacht — der übrigens vor noch gar nicht so langer zeit offen mitgehetzt hat.

Angstjornalismus des tages

Euer scheißjornalist so: Dieser sonntag ist doch viel zu friedlich gewesen, erfinden wir doch einfach mal einen nur knapp verhinderten terroranschlag [Archivversjon]. Natürlich wird diese 1a-angstmeldung mit potenzjal, sehnsucht nach einem gern auch mal faschistoiden „starken staat“ hervorzubringen, auch gleich in die stinkenden scheißkanäle von reuters und DPA übernommen, damit sich die angst auch ja ausbreite.

Auch weiterhin viel spaß mit dem, was keine wahrheitspresse ist! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Geistige eigentümlichkeit des tages

Fiepser beim zwitscherchen „klauen“

Der selbst ernannte Poet hatte hundertfach fremde Tweets kopiert und unter eigenem Namen verbreitet. Sogar die Rechtschreibfehler übernahm er. Beklaute, die ihn anschrieben, wurden geblockt

Na, so lange scheißverleger irgendwelche fiepser irgendwelcher zwitscherchennutzer auf papier stempeln lassen, um die bücher an leute zu verkaufen, die noch nicht rausgekriegt haben, was das internetz ist und wie man darin dieses zwitscherchen findet, so lange lohnt sich auch so ein kleines, geldsaugendes vampirgeschäft an der kommunikazjon von menschen. Schon scheiße für die scheißverleger, dass sie so wenig geschäftsmodell haben, dass sie sogar zum internetzausdrucken übergehen… 😀