Ich habe die zukunft des jornalismus gesehen!

Dieser text [archivversjon] ist doch von einem bot geschrieben? So schlecht kann nicht einmal ein untalentierter, völlig verpeilter autor nach genuss von zwanzig gramm cannabis schreiben. 🤡

Der bot-jornalismus hat also längst angefangen. Und das mit den clickbait-überschriften für die größere aufmerksamkeit werden bots wohl bald besser hinbekommen, und das mit dem schreiben hoffentlich auch. Dann können presseverleger im internetz endlich ihr hauptgeschäft, die werbeplatzvermarktung machen, ohne irgendwelchen content von teuren jornalisten herstellen zu lassen, dann ist alles nur noch botgenerierter njuhsmüll. Ich habe zwar immer geglaubt, dass das bei sportmeldungen am besten ginge, weil dort für relativ wenige ereignismöglichkeiten ein großer vorrat an bewährten frasen zur textaufblähung zur verfügung steht, die man nur neu kombinieren muss, aber wer weiß: wenn jetzt schon lebensmittelrückrufe erkennbar von bots kommen, dann die spochtmeldungen sicherlich schon lange. Nur, dass typische leser von spochtmeldungen das gar nicht bemerken… 🙃

Hej, jornalist, du arsch! Freust du dich schon darauf, überflüssig zu werden, so dass du dein hartz IV beantragen kann, dass du damals so emsig herbeigeschrieben hast, du arsch! Komm, demnächst suchen sie wieder ganz viele bauhelfer, das ist auch ein toller dschobb! Natürlich bei der freundlichen zeitarbeit, deren reklame immer so schön in deinem drexblatt präsentiert wurde, damit andere an deiner scheißmaloche verdienen. Kann ja nicht jeder jornalist werden… :mrgreen:

Link via @benediktg5@twitter.com

Neues vom verlag des fischblattes „die zeit“

Achtung! Vor dem klick speitüte bereit halten! 🤮

KATAPULT wird immer wieder kopiert. Neuer Höhepunkt: Autoren des Zeit-Verlages haben im Auftrag des Hoffmann und Campe Verlags ein gesamtes KATAPULT-Buch kopiert

Dieser nach scheiße stinkenden scheiß-zeit-verlag ist übrigens das gleiche geschmeiß, das wegen seines wertvollen „geistigen eigentums“ lobbyistisch rumgejammert hat und gerade erst den menschen die sprache über das so genannte „leistungsschutzrecht für presseverleger“ so weit enteignet hat, dass sogar scheißguhgell inzwischen schutzgeld dafür zahlt, dass sie den scheißpressewebseits leser zuschaufeln. Wartet mal ab, was da noch kommt in der bimbesrepublik abmahnistan!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Ihr seid nichts als maden, ekelhafte maden.

Brüller des tages

Kriminellen ist es gelungen, über ein großes Außenwerbungsunternehmen Plakate für einen dubiosen Internetshop aufhängen zu lassen. Zur Produktpalette gehören Kokain, Kreditkarten oder auch Konten bei Tinder. Um das Guerilla-Marketing zu befeuern, tarnte sich ein Betreiber als empörter Bürger und schickte E-Mails an die Presse. So fielen auch Medien der Funke-Gruppe auf den Betrüger herein

Bwahahahahaha!

Geiler content! So wertvoll für die vermarktung von reklameplätzen! Und die ist ja das eigentlich und wichtigste am scheißjornalismus. Und so schön S/M-aktiv, mit schönem empörungswürz, das wird gedäumchenhocht und geteilt und gezwitschert! Kwalitätsjornalismus von seiner besten seite:

Screenshot Der Westen -- das angebliche plakat ist mit dem QR-kohd abgebildet, der auf einen kriminellen schopp im internetz führt

Natürlich wurde der QR-kohd von den kwalitätsjornalisten dringelassen (ich habe hier mal einen schwarzen balken über die hälfte gemacht), damit auch jeder leser mit wischofon kinderleicht auf einen kriminellen webschopp kommt, wo man kiffe, koks und kreditkartendaten erwerben kann.

Und da draußen lernen jetzt hoffentlich mal ein paar leute, dass man auch auf einen werbeplakat betrogen werden kann. Denn dieser „schopp“ ist sicherlich genau so betrügerisch wie die „schopps“, die mit spämm in der mäjhl und in blogkommentaren beworben werden.

Aber für die lekzjon, dass illegale und asozjale spämm, leider legale reklame und die nach scheiße stinkende scheißpresse in ihrem wesen genau das gleiche sind, bin ich den kriminellen echt dankbar. 👍

Aber zum guten schluss noch das wort der weisheit für jene arschlöcher, die wischofon-nutzern ihre reklame ins gehirnchen rammen wollen:

QR-Codes schaut sich offenbar niemand an, womöglich nicht einmal das Außenwerbe-Unternehmen AWK, auf dessen Flächen das Plakat hing. Als die Betreiber:innen des Drogen-Shops merkten, dass ihre Kampagne zu scheitern drohte, schrieben sie naive E-Mails an Redaktionen. Mehrere Medien gingen dieser Tour auf den Leim, ein Medium nannte sogar den Namen des Shops – und tat damit exakt das, was die Betreiber:innen bezwecken wollen: Werbung für ihr Geschäft machen

Hör damit auf, die welt mit QR-kohds zuzupflastern! Es bringt nix. Keiner interessiert sich für deine blickraumverpestende drexreklame. Auch nicht mit QR-kohd. Weil sich generell keiner für die ganze drexreklame interessiert. Geh einfach verrecken, werber! Aber geh! Und geh schnell, denn du bist schlimmer als eine schmeißfliege.

Erfreuliches pressesterben des tages

Der versuch des ehemaligen nachrichtenmagazins „der spiegel“, mal eine clickbait-drexseit namens „bento“ zu machen und so richtig kwalitätsjornalistisch unseriös zu sein, ist auf ganzer linje gescheitert:

Seit fünf Jahren versucht der „Spiegel“ mit „bento“ im Netz die „Generation Hashtag“ zu erreichen, wie es der frühere „Spiegel Online“-Chefredakteur Florian Harms einmal sagte. Doch nun, nur wenige Monate, nachdem man sich an einem Relaunch des jungen Angebots versucht hat, wird die Marke komplett verschwinden – im Herbst ist endgültig Schluss […] Das Aus erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen. „Es ist großartig, wie schnell, mutig und professionell die jungen Redakteurinnen und Redakteure die Marke ‚bento‘ aufgebaut und mit Leben gefüllt haben“, lobt Stefan Ottlitz, der beim „Spiegel“ die Produktentwicklung leitet. „Umso schmerzhafter ist es zu sehen, dass trotz dieses großen Engagements und guter erster Jahre die wirtschaftlichen Aussichten für ‚bento‘ nicht mehr gut sind

Und tschüss! Komm nicht wieder!

Und hej, restspiegel und alle anderen werbeplatzvermarkter: dieses scheiß-bento ist euch nur vorausgegangen. Da helfen auch alle lustigen versuche nicht:

Doch auch nach dem „bento“-Aus will der „Spiegel“ weiterhin Menschen unter 30 ansprechen – dafür wird aktuell an einem neuen Angebot mit dem Arbeitstitel „Spiegel Start“ gearbeitet, das mit fünf neuen Arbeitsplätzen beginnen und vorwiegend über Entscheidungshilfen beim Übergang vom Studium in den Job oder „Lebensweltliches“ berichten soll

So so, „lebensweltliches“. So nennt man den mülljornalismus ohne intellektuellen nährwert, mit dem leute zu werbebannern und intelligenzverachtender schleichreklame gelockt werden sollen, also heute. Oder wollt ihr einfach nur sagen, ihr da beim scheißspiegel, dass ihr selbst wisst, dass eure staatsfromm-neoliberale, bis zur offenen kriegslüsternheit transatlantikverwurzelte propagandaschmiere in einer gesellschaft, in der ausgebildete menschen in vollzeitdschobbs unter der armutsgrenze leben und einer bettelrente entgegenschauen… also, dass ihr selbst wisst, dass eure tintenklexerei völlig welt- und lebensfremd ist.

Bildzeitung des tages

Ist es nicht bewegend, dieses tiefe, triefende, höchst innig aufgeführte öffentliche selbstmitleid der professjonellen lügner und serjenrufmörder von der bildzeitung über den hass, der ihnen entgegenschlägt [archivversjon]…

Hoffentlich wird das bald mal was mit dem pressesterben!

„Wissenschaftsjornalismus“ des tages

Das deutschsprachige fachmagazin für fähjknjuhs, häjhtspietsch und rufmordkampanjen, die nach scheiße stinkende scheißbildzeitung, übt sich auch weiterhin in „wissenschaftsjornalismus“ für den stammtisch und titelt extralustige schlachtzeilen:

Was Einstein an seiner teorie geändert hat
Und wie Bernd das brot die änderung bewertet

Oder so ähnlich

Oh, diese schadenfreude…

Ich habe keine belastbare kwelle, betrachtet es also bis auf weiteres nur als ein gerücht, aber mir wurde eben zugetuschelt, dass die VG media — die als verwertungsgemeinschaft der scheißpresseverleger für das BRD-leistungsschutzrecht ins leben gerufen wurde und das geld für links auf presseprodukte kassieren und an presseverleger¹ verteilen wollte — einen klageverzicht nach paragraf 306 ZPO im verfahren gegen guhgell erklärt hat.

Ganz bittere tränen kullern über die vielen freibiergesichter der arschlöcher, die jetzt auch noch trinkgeld vom wirt haben wollten! Ganz bittere tränen! Und wie teuer die ganze scheiße war, mit den ganzen vorgestreckten milljönchen für die VG media, die für sinnlose rechtskosten verbrannt wurden! Meine laune für heute ist trotz des trüben wetters gerettet. Zu schade, dass man aus schadenfreude keine energie gewinnen kann… 😉

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Und stinkt und brennt zusammen mit euren scheißlobbyisten für alle ewigkeit!

Aber für kleine mitgestalter des internetzes im deutschsprachigen raum ist das noch lange keine entwarnung, denn der klageverzicht gegenüber einem großunternehmen mit kriegskasse und rechtsabteilung bedeutet ja noch keineswegs, dass nicht demnächst blogbetreiber für links und zitat abkassiert werden können. Er bedeutet nur, dass ein gerichtsurteil erstmal vermieden oder aufgeschoben wurde. Und was für scheißguhgell portokasse gewesen wäre, das sind für arsch blogger aus der BRD existenzbedrohende rechtskosten.

Von daher ist erst ruhe, wenn dieser rohrkrepierer von gesetzeswerk nebst seiner von Axel Fotz vorangetriebenen EU-ausweitung wieder weggemacht wird. Bis dahin gibts weiterhin platzhaltertafeln dort im deutschsprachigen web, wo einst lebendige webseits waren. Das sind eben die zustände, wie sie von der CSPDUAFDPGRÜNETC gewünscht werden…

¹Nein, nicht an die urheber, sondern an die verleger. Auch wenn in der propaganda immer vom schutz der urheber gesprochen wird.

Scheißjornalismus des tages

Der burda-verlach — das sind die feinde, widerlinge und arschlöcher, die uns auch über addon-spam eine wanze in den webbrauser machen wollen — erfreut seine offenbar besonders dummen und leicht hirnzufickenden leifsteilorientierten und gesundheitsbewussten leser mit bergen ungekennzeichneter reklame als scheinbar redakzjonellen beitrag in „bunte gesundheit“ [archivversjon]. Oder um es mit Stefan Niggemeier zu sagen:

Die Zeitschrift ist gleichzeitig voller Werbung und fast frei von Anzeigen

Schade, dass dieses pressesterben so langsam geht… und dass es immer noch leute gibt, die so einen scheißdreck kaufen.

Die „zerstörung der presse“

Vermutlich hat blauschopf Rezo einfach noch nicht kapiert (oder glaubt noch so fest an seinen erlittenen sozjalkundeunterricht, dass er wie andere anhänger irrazjonaler glaubenssysteme keinen klaren gedanken fassen kann), dass es nur einen grund gibt, presse zu verlegen oder diese tätigkeit ins internetz fortzusetzen, und dieser grund ist nicht ein irgendwie erfreulicher oder wenigstens nötiger jornalismus, sondern die vermarktung von reklameplätzen. Und dementsprechend passt sich halt der stil an. Und jetzt zur blend-a-med forschung, doping für die haare, aber nur für die haare, nicht fürs gehirn.

Insofern: ewige blumenkraft, Rezo! Aber die contentindustriellen scheißjornalisten, stinken und brennen sollen sie, stehen im dienste eines (in meinen augen: niederträchtigen und privatsfärevernichtenden) geschäftsmodells mit gewinnerzielungsabsicht. Aber nur im dienste dieses geschäftsmodells und nicht des gehirns.

Ich finde ja…

Ich finde ja, dass es nur gewinner geben kann, wenn Hadmut Danisch und Roland Tichy mal ein bisschen aneinander geraten [archivversjon]. Mit sehr herzhaften anmerkungen über das informatikstudium in der BRD. 👍

Dieser Roland Tichy ist auch nix anderes als ein contentindustrieller scheißjornalist, nur, dass er eben den „alternativen markt“ bedient. Ansonsten sind die gröberen metoden die gleichen wie im jornalismus von bildzeitung bis FAZ und von RTL bis ZDF: emozjonalisierung, entpolitisierung, angriffe auf personen, personenkulte, lüge, rufmord — nur die ausrichtung ist eine andere. Eben das übliche futter für die psyche. Ideal für die werbe- und schleichwerbevermarktung.

Nachtrag: Oh, da ist ja noch mehr

Erst jetzt…

Erst jetzt, wo die contentindustriellen nachrichtenkwellen der kwasistaatlichen und reklamefinanzierten scheißmedien wieder mit fußball-scheiße geflutet werden, erst jetzt stelle ich fest, wie wenig ich diesen völlig nährstofflosen, nur für reklametransport fluffig aufgeschäumten infomüll in den letzten zwei monaten vermisst habe.

Hoffentlich gehen mal ein paar von diesen scheißvereinen bankrott! Hoffentlich bemerken mal ganz viele fänns, was für ein absurdes teater das geworden ist! Und hoffentlich geht dieses pressesterben jetzt mal ein bisschen schneller!

Viel spaß beim pressesterben, zeit onlein!

Das sagt einem die webseit von zeit onlein aus, wenn man sie mit einem leidlich sicher konfigurierten webbrauser aufruft:

Seitenüberdeckende vorschaltseite, wenn man zeit onlein mit einem sicher konfigurierten webbrauser aufruft: -- zeit.de mit Werbung -- Um der Nutzung von zeit.de mit Werbung zuzustimmen, muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein. -- zeit.de Pur -- Nutzen Sie zeit.de mit weniger Werbung und ohne Werbetracking für 1,20 €/Woche (für Digital-Abonnenten nur 0,40 €/Woche). zeit.de Pur: [Jetzt abonnieren]

Aha, ich soll also entweder die sicherheitseinstellungen meines webbrausers lockern, weil mich ein gegenüber über ein technisches und anonymisierendes medium darum bittet, oder ich soll geld dafür bezahlen, dass ich die contentindustrielle webseit „mit weniger werbung“ betrachten darf. (Über werbefrei hätte man ja wenigstens nachdenken können, aber angesichts der breit verabreichten und ungekennzeichneten schleichwerbung in contentindustriellen scheißwebseits würde ich mir das auch nicht reindrücken lassen…)

Und dann soll ich euch auch noch glauben, was ihr schreibt, obwohl ihr zu doof seid, eure kwellen zu verlinken?!

Ich wills mal so sagen: vor meinem arsch ist auch kein gitter.

Coronamedikament des tages

Haben euch die scheißjornalisten gestern auch aus irgendeiner dabei natürlich nicht benannten PResseerklärung wiedergegeben, dass die „erfahrungen mit remdesivir in der corona-behandlung ermutigend seien“? Natürlich ohne jede relativierung, sind ja scheißjornalisten, die fürs abschreiben, für werbeplatzvermarktung und für clickbait bezahlt werden. Einfach nur, um euch ein bisschen dumme hoffnung zu machen und euch damit zum klicken zu bringen. Ich befürchte, da gibt es richtig schlechte nachrichten, aber die sind dafür leider echt:

Enttäuschung und Hoffnung zugleich: Der gegen Covid-19 getestete Wirkstoff Remdesivir hat sich in zwei Studien als nur mäßig wirksam erwiesen. Demnach verkürzt das Mittel die Krankheitszeit um wenige Tage und scheint auch die Todesrate leicht, wenn auch nicht signifikant zu senken

Die frase „nicht signifikant“ bedeutet hier: dermaßen geringfügig, dass man den scheinbaren „behandlungerfolg“ nicht von zufällen unterscheiden kann.

Und jetzt noch einmal zur verkürzung der krankheitszeit. Auch dieser „behandlungserfolg“ ist am äußersten rand der messbarkeit, aber immerhin etwas belastbarer als die senkung der letalität:

In beiden Studien zeigte Remdesivir einen leicht positiven Effekt, der aber geringer ausfiel als zuvor erhofft. Demnach erholten sich die Patienten mit dem Mittel einige Tage schneller als mit Placebo – in China waren es 18 gegenüber 23 Tagen, in den USA waren es elf Tage gegenüber 15 Tagen in der Placebogruppe. In China reichten diese Unterschiede jedoch nicht aus, um statistisch signifikant zu sein, in den USA schon

So viel zu den „hoffnungsmeldungen“ der jornalisten. 😦

Übrigens: ich kann im moment nur dringend empfehlen, sowohl scinexx als auch die spektrum der wissenschaft in die fiehdrieder aufzunehmen. Beide publikazjonen sind deutsch, tagesaktuell, für gebildete menschen recht gut verständlich und machen seriösen wissenschaftsjornalismus, auf den man sich ein bisschen verlassen kann. Scinexx ist sogar so seriös, dass die wissenschaftliche kwelle des berichtes regelmäßig mit DOI angegeben wird, so dass man bei bedarf oder tieferen interesse auch die „harte“ literatur (zum beispiel in einer universitätsbibliotek oder über sci-hub) lesen könnte. 👍

Ich habe keine ahnung, warum die meisten leistungsschutzrechtgeschützten jornalisten ihre kwellen vor den lesern verschweigen. Oder sagen wir es mal so: ich habe da schon eine ahnung, warum die tintenklexenden DPA-abschreiberlinge das genau so machen und die ist auch recht präzise, aber wenn ich die unbelegt äußere, werde ich gleich wieder als verschwörungsteoretiker (also als „geisteskranker nazi“ mit nähe zu flacherdlern, reichsbürgern und preppern) beschimpft, der haltlose unterstellungen verbreitet.

Sehr schön! Spiegel! Sehr, sehr schön! 👏

Es ist ja sehr selten, dass ich die scheißpresse mal lobe, aber heute ist der tag gekommen. 👍

Ich finde es sehr schön, dass ich zurzeit das ehemalige nachrichtenmagazin „der spiegel“ nur noch mit abgeschaltetem javascript lesen kann, wenn mir jemand einen link dorthin schickt, weil ich ansonsten mit einem erzwungenen „einverständnis“ in einer nervtafel belästigt werde. Entweder soll ich mich träckender, überwachender und potenzjell schadsoftwäjhr transportierender scheißreklame ohne jede berücksichtigung des datenschutzes einverstanden erklären, oder ich soll geld dafür bezahlen, dass ich jenseits des kuckucksnest… ähm… der spiegel-bezahlmauer wandeln darf, nein, nicht etwa werbefrei, sondern „nahezu ohne werbung“:

Bildschirmfoto der nervtafel

Ich begrüße diese entscheidung des „spiegels“, seinen lesern die benutzung von wirksamen javascript-blockern nahezulegen. Damit tut der „spiegel“ viel für die steigerung der kompjutersicherheit in der BRD. Denn praktisch alle kriminellen angriffe auf webbrauser der letzten zehn jahre funkzjonierten nur, wenn javascript freigeschaltet war. In einer heldenhaften geste — wie unterscheidet man eigentlich noch mal einen helden von einem suizidalen vollidjoten — nimmt der „spiegel“ es für dieses hohe ziel sogar billigend in kauf, dass man keinen link mehr auf die webseit des „spiegel“ setzen kann, weil dieser link ja auf eine überrumpelnde nervtafel statt auf den verlinkten artikel führt. Das ist ein vorbildlicher einsatz für ein großes ziel! Wir sollten donnernd applaudieren! 👏

Ansonsten wünsche ich dem ehemaligen nachrichtenmagazin „der spiegel“ noch viel spaß beim pressesterben. Hoffentlich gehts jetzt schnell, der kwält sich ja schon lange genug… und dass die scheißjornalisten, die vor noch gar nicht so langer zeit aktiv mit propaganda und lügen den hartz-IV-staat herbeigeschrieben haben, demnächst hartz IV beantragen dürfen, ist nur ein bisschen karma. Dann unterschreiben sie endlich auch mal eine „eingliederungsvereinbarung“, die allein deshalb keine „vereinbarung“ ist, weil die unterschrift mit existenzjellem druck (du willst doch essen, wohnen und leben) erzwungen wird, also noch erpresserischer als bei dieser nervtafel, und dann gehts halt zum mindestlohn in die zeitarbeit! Komm, scheißjornalist, es kann ja auch nicht jeder ein jornalist sein, irgendwer muss ja auch mal arbeiten. Dachdeckergehilfe ist doch auch ein schöner beruf¹… arschloch!

¹Nein!

Ehemaliges nachrichtenmagazin des tages

Heute beginnt eine typische „Spiegel“-Story wie jetzt in Nr. 16 vom 11.4.2020 mit ebenso haltlosem wie gefühligem Geschwafel: „Ostern ist ein wechselhaftes Fest, zumindest was seine Position im Kalender angeht. Mal liegt es Ende März, mal Anfang April, manchmal noch später. An diesem Wochenende ist es wieder so weit, und diesmal wartet ein ganzes Land auf Ostern.“ Was Klein-Fritzchen so einfällt, wenn er einen Aufsatz über die Osterzeit einleiten soll

Claas Relotius ist überall!