Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Der Stern verkauft nur noch 440 000 Exemplare: ein Minus von 8,4 Prozent zum Vorjahr; die Auflage von Gala (204 000 Ex.) sinkt um 10,5 Prozent; die Welt (107 777 Ex.) verliert gar 30,7 Prozent; Bild (1,37 Millionen Exemplare) schrumpft knapp zweistellig. Wenn es so weitergeht, dürfte Europas größte Boulevardzeitung im nächsten Jahr unter die psychologisch wichtige Auflagenschwelle von weniger als einer Million fallen – wie schon zuvor ihr Schwestertitel Bild am Sonntag, die nur noch auf etwas mehr als 700 000 verkaufte Exemplare kommt

[Archivversjon]

Kannst ja dein herbeilobbyiertes, tolles neues „leistungsschutzrecht“ mit ins würmerloch nehmen, du bücherverbrenner des 21. jahrhunderts! Hoffentlich wirst du bald von guhgell einfach deindiziert! Dann wirst du schon merken, dass der schwanz nicht mit dem hunde wedelt… und wenn ich sehe, wie viel SEO-spämm du ins wehrlose internetz erbrichst, um dich bei guhgell vorzudrängeln, dann bin ich mir sicher, dass du es schon längst weißt.

Schade, dass dieses pressesterben viel zu langsam geht!

Kurz verlinkt

Alles Lüge? Alles Propaganda? So einfach ist es nicht! Die Kritik an der Berichterstattung über die Ereignisse und Begebenheiten auf dieser Welt durch staatlich gesicherte Institutionen ist vielseitiger, als viele in ihrer berechtigten Kritik noch wahrnehmen. Immer wieder sind Quellen und Sendungen zu registrieren, die einen durchaus qualifizierten und kritischen Zugang zu den Phänomenen erlauben. Sie sind versteckt, entweder auf Kanälen, die nicht massentauglich sind oder sie werden ausgestrahlt zu Zeiten, während derer viele bereits im Bett liegen

Ehemaliger fachverlag des tages

Der ehemalige fachverlag aus der karl-wiechert-allee heute so:

Bethesda hat Patches für die Neuveröffentlichungen von Doom (1993) und Doom 2 veröffentlicht. Nach den Patches laufen die klassischen Shooter erstmals mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde statt der bisherigen 35 FPS

Mir fallen da ja eine menge möglichkeiten ein, doom ohne seine einschränkungen aus dem jahr 1993 zu spielen, und diese übersicht ist vermutlich unvollständig. Der kwelltext von doom wurde von id unter GPL veröffentlicht, und deshalb gab es schon in den neunziger jahren portierungen, die die alten einschränkungen aufhoben.

Aber ich schreibe ja auch keine PResseerklärungen, die dann von kwalitätsjornalistischen IT-fachjornalisten auf der webseit eines ehemaligen fachverlages einfach ohne jede relativierende anmerkung und ohne hinweis auf den ursprung einer PResseerklärung als content wiedergegeben werden, um damit ein fachpublikum zur reklame zu locken. 🤦

Meine fresse! Da, wo es mir nicht sofort auffällt, wird die kwalität von heise sicherlich genau so kackeimerminderwertig sein. Dabei haben die doch dieses neumodische internetz in der karl-wiechert-allee und können es einfach benutzen. Lesen soll ja bilden, habe ich gehört.

Screenshot einer Bücherei aus einem DooM-Mod

Das bildschirmfoto habe ich übrigens mit dem softwäjhr-renderer von gzdoom gemacht. Natürlich kann der port auch eine bessere darstellung hinbekommen, und mit einer hinreichend schnellen grafikkarte und 3D-beschleunigtem openGL-rendering spielt man selbst moderne, bis zum abwinken detailljierte mäpps voller schießbudenfiguren immer mit deutlich über 50 FPS, aber ich habe es lieber ein klein bisschen altmodisch. Andere menschen sehen das natürlich anders… und ja, das ist das gleiche gzdoom, das ich auch benutze, nur eben mit ein paar beliebten mods und in diesem fall mit den ollen mäps (dritte episode von doom). Natürlich gibt es auch einen riesigen haufen sehr guter neuer mäps — ich empfehle unbedingt alien vendetta, um mal einen echten klassiker zu nennen. Das mäpset ist zwar auch schon etwas älter, aber da sind einige der besten mäps für klassisches doom drin, die jemals gemacht wurden, und es ist keine einzige schlechte drin. Es wird aber schnell schwierig und ist sehr demotivierend für anfänger. Ach ja, und um es zu spielen, muss man sich das originale doom-2-IWAD besorgen, was aber selbst beim legalen erwerb nicht viel geld kostet. Nehmt nur nicht das verhunzte von der BFG-edischen, das ist verhunzt. 😉

Nur noch vollidjoten beim heise-verlach! Es ist echt deprimierend, sich das noch weiter anzuschauen.

Schlangenöl des tages

Den beliebten feierfox-brauser von mozilla gibt es jetzt auch mit wirkungslosem anti-javascript-schlangenöl.

Bitte auf gar keinen fall darauf verlassen, sonst seid ihr verlassen! Die leute, die eine groß angelegte schadsoftwäjhr-kampanje für den transport über webbrauser machen, probieren ihr gehäcksel vorher mit allen möglichen schlangenölen aus. Sie leben schließlich davon, dass es möglichst gut funkzjoniert.

Die angemessene strategie ist es da nicht, javascript jedem zu erlauben und einer externen blockliste gemäß zu verbieten, wie es die meisten adblocker bei inhalten aus drittkwellen tun, sondern javascript jedem zu verbieten und es für ein paar ausnahmen bewusst zu erlauben.

Benutzt niemals einen webbrauser ohne wirksamen werbeblocker und ohne richtigen skriptblocker. Es ist dumm und gefährlich. Denn es ist eine ganz schlechte idee, jedem dahergelaufenen gegenüber in einem anonymisierenden, technischen medium die ausführung von programmkohd im webbrauser zu gestatten. Praktisch alle brauser-exploits des letzten jahrzehntes waren nur über javascript möglich — einzige ausnahme war der exploit der PDF-darstellung im feierfox, die übrigens in javascript implementiert ist. Wer jedem die ausführung von kohd erlaubt, darf sich nicht wundern, wenn er auf einmal einen kompjuter anderer leute auf dem schreibtisch stehen hat.

Es ist übrigens erstaunlich, wie viel schneller einige webseits werden, wenn man ihnen nicht die ausführung von javascript gestattet. Bei heise onlein ist es oft der unterschied zwischen einer seite, die sofort da ist und einer wartezeit von mindestens anderthalb sekunden, bis sich der brauser von der initjalen skriptausführung „erholt“ hat. Tja, kein wunder, wenn pro seitenaufruf 2,2 sekunden CPU-zeit für javascript draufgeht, weil 48 javascript-dateien mit einer gesamtgröße von rd. 1,4 MiB übertragen, geparst und ausgeführt werden müssen, ohne dass das irgendeinen bezug zu den inhalten hätte, die einem eigentlich interessieren. Von der CO2-bilanz, die in den bis zur hirnverachtung heuchlerischen texten des ganzen scheißjornalismus gerade so irre wichtig genommen wird, während der strom bei der textbetrachtung für unnütze und meist unerwünschte programmausführung in wärme verwandelt wird, will ich da gar nicht erst anfangen. :mrgreen:

Und immer daran denken: eine webseit, die euch ohne javascript nix zu sagen hat und euch nur einen weißen bildschirm oder eine texttafel hinhält, die wird euch auch mit erlaubter kohdausführung nix zu sagen haben, da ihre hauptsächliche absicht etwas völlig anderes ist, als euch etwas sagen zu wollen. Die angeblichen „inhalte“ sind nur köder. 🎣

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal unter dem pseudonym Lukas Brenner mal angeschaut, was für unternehmen das eigentlich sind, die hier astrologie… ähm… forsche meinungsforschung mit ihren dummfragen betreiben und was für wisschenschaftliche metoden sie so anwenden. Das ergebnis dieser kleinen betrachtung ist völlig überraschend für jeden, der in den letzten zwanzig jahren permanent bewusstlos war. Nur überzeugte CSPDUAFDPGRÜNLINKETC-wähler und vergleichbare pfosten, die ihre individuelle intelligenz mit vergnügen an einen leicht steuerbaren massenprozess abgeben — scheißjornalisten zum beispiel — verkaufen diesen pseudowissenschaftlichen bullschitt noch unreflektiert als „wahrheit“, wenn sie ihre manipulazjonsversuche belegen wollen.

Übrigens bin ich immer wieder begeistert, wenn mich diese wisschenschaftlichen analsonden irgendwelcher forschen meinungsforschungsinstitute einfach anrufen. Zum glück nehme ich keine anrufe mit unbekannter nummer an, ohne diese nummer kurz zu enten. Sonst würde ich sicher viel zu häufig sehr unfreundliche und sogar justizjable wörter am telefon sagen. Nur ein gefügiges dummschäfchen mit gedämpfter reflexjonsfähigkeit würde so einem wildfremden menschen und telefonspämmer, der sich als „hallo, ich bin meinungsforscher, und jetzt sagen sie mir bitte mal, was sie wählen, fühlen und denken“ vorstellt und dabei die persönlich identifizierende telefonnummer kennt, seine fragen beantworten und damit beurkunden, dass sie auf das wahlgeheimnis scheißen. Die metoden, mit denen diese selbst noch von der tagesschau wie eine wahrheit vermeldeten zahlen zustandekommen, sind nur unwesentlich seriöser als ein horoskop.

Einer der gründe…

Einer der gründe, weshalb es keineswegs paranoid und irre ist, darauf zu achten und es nötigenfalls auch gegen widerstände durchzusetzen, dass man nicht mehr fotografiert wird, ist, dass man so auch verhindert, dass eine bekannte industrielle fäjhknjuhs-zeitung aus der BRD das foto einfach in ihre emozjonshochkochenden lügenartikel reinklebt, ob es nun passt oder nicht. Wer möchte schon gern, dass scheißjornalisten breitwirksame lügen ihn verbreiten, um damit reklameplätze zu vermarkten?

Und hej, videos sind noch schlimmer, wenn sie in die hände dieser etisch verwesten menschen- und leichenschüttler kommen:

Nicht nur, dass die Redaktion sich private Videoaufnahmen einer verstorbenen Person besorgt — sie versucht dann auch noch, damit ein paar Abos zu verkaufen und Geld zu machen

🤮

Aber hej, die generazjon selfie, die immer das internetz in der tasche hat und die eigene zombiefizierung gesenkten hauptes allüberall im straßenbild belegt, ist ja von aller intelligenz befreit und hält jeden gleich für geisteskrank, wenn er noch in ruhe über die dinge, die er tut und das leben, das er leben möchte nachdenkt. Tja, ihr idjoten, dann lasst euch halt missbrauchen! Gehirn habt ihr gehabt, da kann ich nichts dazu, wenn ihr es nicht nutzt.

Übrigens, jornalist…

Übrigens, jornalist, ungebildeter. Das jahr 2020 ist kein „aufbruch in ein neues jahrzehnt“ und dergleichen bullschitt mehr, wie du überall so fein getintenklext hast. Heute fangen zwar die zwanziger jahre an, aber das neue jahrzehnt beginnt erst im jahr 2021. Unser kalender kennt kein jahr null, deshalb die komische zählung.

Und dass du jornalist bei anderen, wichtigeren temen tiefer und besser rescherschierst, wenn dein dschobb vor allem darin besteht, ködercontent für die reklame zu produzieren, das kann ich beim besten willen nicht glauben. Ich glaube übrigens auch nicht, dass sich das in den zwanziger jahren ändern wird. Ganz im gegenteil, ich glaube, dass es dich tintenklexer am ende der zwanziger jahre (bis auf ein paar nischen) nicht mehr geben wird — und dass die dann von kompjuterprogrammen verfassten meldungstexte sowohl sprachlich als auch faktisch wesentlich besser sind als der scheißdreck, den du jeden tag ablieferst.

Kwalitätsjornalismus des tages

Der „focus“ vom burdaverlach, diese bildzeitung mit schlips, erklärt mal eben pauschal die verantwortung für inhalte weg, die er auf seiner jornalistischen webseit veröffentlicht, zum beispiel im ressor politik. Nur für den fall, dass noch jemand glaubt, der scheißfocus sei irgendwie seriös oder gar eine belastbare kwelle, mit der man etwas belegen könnte.

Schade, dass dieses zeitungssterben so langsam geht.

Bullschitt aus der karl-wiechert-allee

Die webseit des ehemaligen fachverlages heise so: boah ej, die chinesen können GPS spoofen, das geht doch gar nicht, das sieht aus wie magie [sic!], wie haben die das nur gemacht

Als ob es noch nie GPS-spoofing gegeben hätte! Hat der werte autor Gregor Honsel schon vergessen, wie sich die iraner 2011 eine US-drohne an der iranisch-afganischen grenze mutmaßlich mit GPS-spoofing gepflückt haben? Ach, zu militärisch und man weiß zu wenig einzelheiten, deshalb besser nicht erwähnen? Na, wie wäre es denn mit ein paar inschenörsstudenten aus texas, die eine erfolgreiche GPS-spoofing-attacke gegen eine luxusjacht vorgeführt haben? Von irgendwelchen magischen ritualen und mysteriösen neuen waffen ist da nicht die rede, das ist einfach nur technik, lust am häcken, kompetenz und intelligenz. Oder kurz gesagt: alles, was man bei heise onlein nur noch in spuren zwischen dem ganzen bullschitt finden kann. Selbst wenn das contentindustrielle müllblatt zum hohn auch noch „technology review“ heißt.

Oder habt ihr da bei heise etwa den artikel vom verteidigungsministerjum oder von der NATO zugesteckt bekommen? Steht deshalb das einfach so dahinvermutete „mögliche motiv“ eines gebrochenen iran-embargos unter dem ansonsten völlig zweifelsfreien bullschitt des artikels? Ist es einfach nur scheißpropaganda aus der vorkriegszeit? Das würde natürlich vieles erklären, machte den eindruck von scheißheise aber noch betrüblicher.

Wo kommt nur diese ganze ausländerfeindlichkeit her?

Die Studie zeigt: 2019 verweist jeder dritte Fernsehbeitrag und fast jeder zweite Zeitungsbeitrag über Gewaltkriminalität auf die Herkunft der Tatverdächtigen […] Die Herkunft wird aber vor allem dann genannt, wenn die Tatverdächtigen Ausländer sind. „Die Berichterstattung kehrt die Erkenntnisse der Polizei komplett um“, schreibt Hestermann. Ausländische Tatverdächtige werden in Fernsehberichten 19 Mal so häufig erwähnt, wie es ihrem statistischen Anteil entspricht. In Zeitungsberichten sind sie sogar 32-fach präsent. Die Verzerrung der statistischen Daten werde insbesondere am Beispiel sogenannter Messerdelikte deutlich. Laut einem Lagebild der saarländischen Polizei sind rund 70 Prozent solcher Delikte Deutschen anzulasten: Die häufigsten Vornamen der Tatverdächtigen sind Michael, Daniel und Andreas. „Im deutschen Fernsehen dagegen heißen die Messerstecher Sayed, Alaa oder Ahmad“

Scheißjornalisten sind, waren und bleiben diejenigen menschen, die erst alles mit benzin übergießen, um dann aufmerksamkeitsheischend und werbeplatzvermarktend ihre doppelmoralische empörung zu heucheln, wenn endlich mal einer zündelt. Oder klarer ausgedrückt: contentindustrielle scheißjornalisten sind feinde, arschlöcher, hirnficker, lügner und werbelügenplatzvermarkter, die man bei erster sich bietender gelegenheit zum astronautenberuf umschulen sollte, damit hienieden ein bisschen mehr frieden einkehrt. Bis dahin meidet man am besten jeden kontakt mit diesem geschmeiß. Aber nicht, ohne immer wieder seine verachtung auszudrücken, denn in der jornalistischen filterblase gibt es das perfekte selbstbedienungssystem für den narzissten am täterschreibtisch, das dringend der korrektur bedarf.

WAZ.de: nicht mehr zitierfähig

Warum sehe ich WAZ.DE nicht? -- Sie haben Javascript für Ihren Browser deaktiviert. -- Aktivieren Sie Javascript in Ihren Einstellungen, um unsere Artikel wie gewohnt lesen zu können.

Tja, dann eben nicht. Wenn ihr menschen ausschließen wollt, weil sie sich vor kriminalität schützen, indem sie im zeitalter der internetzkriminalität ihren webbrauser so gut wie möglich absichern, wenn ihr allen ernstes einen aktiven und asozjalen beitrag zur ausweitung der internetzkriminalität und der halbseidenen geschäftsmodelle mit überwachung und träcking leisten wollt, dann seid ihr eben nicht mehr zitierfähig und nicht mehr würdig, irgendwie verlinkt zu werden — denn ihr bringt eure leser in gefahr. Praktisch alle erfolgreichen angriffe auf webbrauser in den letzten fünf jahren erforderten die ausführung von javascript-kohd in irgendwelchen webseits oder werbebannern. Vom datenschutz will ich gar nicht erst anfangen.

Schade, dass dieses pressesterben so langsam geht. Schade, dass solche gängelungen nicht unmittelbar zu so schlechtem karma führen, dass sämtliche kompjuter in der redakzjon einen fiesen verschlüsselnden erpressungstrojaner einfangen, der einen hohen milljonenschaden verursacht. Bei euren webseit-besuchern ist euch das ja auch egal bei der scheiß-WAZ.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Kwelle des bildschirmfotos: internetz. Und ja, natürlich weiß ich, wie man so einen bullschitt-layer wegbekommt. Aber nicht jeder, der auf einen link von mir klickt, weiß das.

Privatsfäre des tages

Benutzt ein VPN, haben sie uns gesagt. Es schützt eure privatsfäre vor überwachung, haben sie uns gesagt. Und wenn ihr nicht noch mehr geld für euer internetz ausgeben wollt, dann nehmt ihr halt ein kostenloses:

Nutzer kostenloser VPN-Programme auf iPhone und iPad sollten genau darauf achten, woher eine Anwendung stammt. Eines der beliebtesten Tools, das in den USA Schätzungen zufolge in den vergangenen zwölf Monaten acht Millionen Installationen verzeichnet hat, soll einem Bericht zufolge Daten nach China weiterreichen

Auch weiterhin viel spaß mit euren vielfach trojanifizierten scheißwischofonen!

Gruß auch an scheiß-heise für die nichterwähnung des namens der trojanischen äpp. Vermutlich war für den namen kein platz mehr im web-papier, weil ja alles unter der meldung mit äppel-reklame im redakzjonellen teil vollgepflastert wurde. Das versteht heise inzwischen unter „jornalistischer aufklärung“ seiner leser.

Bartdeutung

Wenn ein contentindustrieller scheißjornalist wie dieser Manuel Müller von der neuen zürcher zeitung nix sinnvolles zu schreiben hat, aber doch irgendwie die lästigen content-fehlstellen zwischen der scheißreklame mir irgendeiner spämmigen füllmasse gefüllt werden müssen, versucht sich der contentindsutrielle scheißjornalist auch mal als mantiker. Weil er aber selbst zum kartenlegen und handlesen zu doof ist, deutet er lieber in bärten herum.

Nun, Friedrich Wilhelm Nietzsche hat darauf schon zu seinen lebzeiten geantwortet:

Noch ein Jahrhundert Zeitungen — und alle Worte stinken.

Ich widerspreche ihm nicht.

Der kwalitätsjornalist bei der arbeit

Erstaunt blickte ich am folgenden Montag in die Tageszeitung und las von 7000 Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv um die Zukunft Sorgen gemacht hatten. In Bezug auf die Aktionen, die während der Unterrichtszeit am Vormittag in den Schulen stattgefunden hatten, war das durchaus möglich. Allerdings wurde die Überschrift mit der besagten Zahl mit einem Bild von der spärlich besuchten Kundgebung untermauert. Das war wohl so entstanden, dass der Fotograf auf der Bühne in die Knie gegangen war und mit einem Fischauge die Aufnahme gemacht hatte. Sie suggerierte ein volles Haus, zum bersten voll. Polizei, Presse wie die offizielle Politik sprachen von 4500, die dort versammelt gewesen seien. Aus meiner Sicht Fake News par excellence

Auch die französischen scheißpresseverleger

Auch die französischen scheißpresseverleger sitzen mit ihren freibiergesichtern besoffen am tresen und klagen darüber, dass sie für das von ihnen weggesoffene freibier nicht auch noch geld bekommen. Vielleicht sollte scheißguhgell das gesamte presseverlagswesen in der EU mal deindexieren. Ich sehe jedenfalls nirgendwo ein grundrecht, dass man über die web-suchmaschine eines privatwirtschaftlichen unternehmens auch gefunden werden kann. Sollen die scheißpresseverleger doch einfach ihre eigene suchmaschine für ihren wertvollen kwalitätscontent aufmachen!

Wie sich scheißpresseverleger die digitalisierung vorstellen

Noch. «berlin.de» ist wie ein Gebäude aus den neunziger Jahren, das nie saniert wurde. Das wird die nächste Baustelle, diese gehen wir zusammen mit der Stadt an […] Das ist der eigentliche Schatz unseres Deals […] Man lädt sich die App der Stadt herunter, scannt seinen Ausweis ein, dann wird in wenigen Sekunden verifiziert, ob das Dokument valide ist oder irgendetwas juristisch vorliegt. Als Nächstes wird die Steueridentifikationsnummer abgeglichen, auch die Rückmeldung erfolgt binnen Sekunden. Fertig. Wir freuen uns, Sie als Bürgerin oder Bürger in Berlin begrüssen zu dürfen

[Archivversjon]

So denken diejenigen arschlöcher über datenschutz, die die leser ihrer webseits gewerbsmäßig an überwachungs-, träcking- und reklameunternehmen verkaufen. Kommt, für solche gestalten müsst ihr eure adblocker abschalten und für deren webseits müsst ihr die ausführung von javascript-programmkohd aus gefühlt vierzig kwellen zulassen. Was kann dabei schon schiefgehen?!

Schade, dass das pressesterben so langsam geht. Und schade, dass das verlegersterben (gern auch durch spontane menschliche selbstentzündung) noch langsamer geht.

Jornalistischer häjhtspietsch des tages

Ich verstehe gar nicht, warum das zwitscherchen mich sperrt, wenn ich menschen einen kwalvollen tod wünsche und spiele deshalb in diesem bento-jornalismus aus der contentgosse des scheißspiegels das totale unschuldslamm, das zum hassopfer und märtyrer der guten sache™ geworden ist. Hl. bimmbamm, sancto subito! Aber presto! 😇

Übrigens habe ich für jeden jornalisten (und reklameheini und p’litiker, aber das sind ja auch verblüffend ähnliche kommunikazjonsmuster aus rein wirtschaftlichen interessen), der das zwitscherchen mit seiner scheißgülle flutet, nichts als spott und verachtung übrig. Echt schade für solche typen, dass es vernunft nicht im äppstohr gibt.

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, jornalist*in, verrecke! ⚰️

Neusprech des tages

Burda — bekannt durch die in komplizenschaft mit der mozilla foundation durchgeführte umwandlung des beliebten feierfox-webbrausers in eine distribuzjonsplattform für addon-spämm und schadsoftwäjhr — hat ein tolles wort anstelle von „kwaltitätsjornalismus“ erfunden: „verlagsjornalismus“ [archivversjon]. Müsst ihr verstehen, propagandaopfer: jornalismus ist nur toll, wenn er von unternehmen kommt, die papier bestempeln. Und alles andere…

Print macht unsere Gesellschaft stark. Print macht unsere Demokratie stark. Das Wort Print steht in diesem Fall für den Journalismus der Verlage, also für hochwertige, glaubwürdige Inhalte, egal ob sie über gedruckte Medien oder über digitale Kanäle zu den Menschen kommen.

…ist minderwertig und unglaubwürdig. Mit bekenntnis des werten herrn grüßaugus… ähm… bummspräsidenten und anderer p’lit- und medienprominenten aus glotze und „freizeit revue“ (diese industrielle gerüchterstattung ist ebenfalls ein burda-blatt). 👑

Ich bin mal gespannt, ob der scheißburdaverlach jetzt seine webseits „chip online“ und „focus online“ einstellt, um auch nichts minderwertiges und unglaubwürdiges mehr zu verantworten. :mrgreen:

Schade, dass das pressesterben so langsam geht!

Stirb, verleger, stirb! Verrecke, burdaverlach, verrecke!