Kwalitätsjornalismus des tages

Der focus vom burda-verlach so [archivversjon]:

Raumsonde „Osiris-Rex“:
Faszinierende Aufnahme der Nasa zeigt erstmals Mond und Erde auf einem Bild

Mehr als 384.000 Kilometer trennen den Mond von der Erde. Obwohl die Entfernung so groß ist, hat ein Raumschiff der Nasa es jetzt aber erstmals geschafft, beide Himmelskörper auf ein Foto zu bekommen

Ja, nee, ist klar! 😆

Mit verlaub, herr kwalitätsjornalist im brote des burda-verlachs beim ersinnen von derart klickigen clickbait-überschriften: den mond und die erde auf einem bild habe ich aber schon einmal gesehen. Nein, nicht erst neulich, sondern am ende der sechziger jahre des letzten jahrhunderts. Und das foto vom 24. dezember 1968 hat auf mich auch viel beeindruckender gewirkt und wirkt auch heute auf mich viel beeindruckender.

Aber hej, kwalitätsjornalist, wenn du an der reklamevermarktungsfront irgendwelcher scheißverleger arbeitest und dort frei von jeglichem sprachgefühl die schlagzeile zu einer raumfahrtmeldung in die tasten kloppst, kannst du ja nicht auch noch etwas über die geschichte der raumfahrt wissen…

Advertisements

Realsatire des tages

Wenn man die wahl zwischen einem dildo und zwei wochen kostenlosem lesen der berliner zeitung hat, dann weiß man, wo die scheißcontentindustrie angekommen ist… 😀

Ich würde da auch lieber den dildo nehmen, obwohl ich gar keine verwendung dafür habe. Aber den kann ich wenigstens guten gewissens verschenken.

Habt ihrs mitgekriegt?

Auf einmal ist die dumme silvesterknallerei ein echtes problem geworden. Sogar jornalisten schreiben das. Nein, nicht, weil sie dumm, teuer und verschwenderisch ist, sondern wegen des feinstaubes, den sie verursacht.

Ich wünsche euch an den restlichen 364 tagen des jahres 2018 viel spaß beim einatmen des feinstaubes aus den ganzen „sauberen“ dieselmotoren von BRD-autobauern! Und natürlich mit dem hirnfickenden scheißjornalismus, der eure aufmerksamkeit dahin lenkt, wo es die reklamevermarktung — das eigentliche geschäft im scheißjornalismus — nicht weiter stört.

Kreative contentindustrie des tages

„Gong“ zu lesen, ist ungefähr so, als würde man jedes Jahr die gleichen Motivsocken zu Weihnachten bekommen

Ich finde die abgebildeten titelseiten ja fast schon ein bisschen gruslig und frage mich, wo wohl die menschen leben, die noch ein machwerk der jornalistischen gattung „fernsehprogrammzeitschrift“ so sehr benötigen, dass sie dafür geld ausgeben. Ich möchte da jedenfalls nicht leben.

Dauerhaft archivierte versjon gegen die kwal-itätsjornalistische entscheidung, für die mülltonne zu schreiben und das geschriebene nach kurzer zeit automatisch hinter einer bezahlmauer zu verstecken, damit es auch keine zitierfähige kwelle sein kann. Möge dort ein hirnchen waxen, wo der platz dafür da sein muss! Na ja, so lange übermedien den artikel nicht einfach näxstes jahr noch einmal bringt… :mrgreen:

Leistungsschutzrecht des tages

Mit dem Leistungsschutzrecht wird Verlegern das Recht gegeben, von News-Aggregatoren beziehungsweise Suchmaschinen für die Nutzung von urheberrechtlich nicht erfassten kleinsten Textausschnitten Lizenzgebühren verlangen zu dürfen. Ursprünglich sollte damit ausschließlich bei großen Anbietern wie Google abkassiert werden, doch bislang konnten die Verlage ihr neues Recht „nicht monetarisieren“, heißt es in dem Studienentwurf. Wie heise online von einem betroffenen Startup erfuhr, wurden aber kleine Unternehmen von einzelnen Verlagen mit Forderungen für Lizenzgebühren in Höhe von bis zu 50.000 Euro jährlich konfrontiert

Fäjhknjuhs des tages

Unseren contentindustriellen scheißjornalisten — wisst ja: die sich schon immer in den dienst jeder schlechten sache gestellt haben und deren dschobb es ist, clickbait für die reklameplatzvermarktung zu erstellen — kann es mal wieder gar nicht häjhtspietschmäßig genug zugehen, und so hören sie als einzige, wie anti-israel-demonstranten am brandenburger tor „tod den juden“ rufen. Und unser antirechtsstaatlicher entrechtungsgoebbels Heiko „internetzzensor“ Maas (SPD) freut sich natürlich über die propagandavorlage. [Dauerhafte archivversjon.]

Auch weiterhin viel spaß dabei, eure gefühle von scheißjornalisten aufkochen zu lassen!

Lobbykratische internetzgestaltungspläne

Links verbieten und Innovation ausschalten:
Lobbyisten plauderten wahre Intention des EU-Leistungschutzrechts aus

Endlich kommen die menschenfeinde aus der contentindustrie damit raus, dass sie für jeden link auf ihre scheißprodukte lizenzgebühren haben wollen (oder ihn verbieten können wollen, indem sie es nicht genehmigen). In der brüsseler lobbykratie — gruß auch an den menschenfeind Martin Schulz mit seiner idee der „vereinigten staaten von europa“ mit politbüro… ähm… EU-kommissariat und einem zum bloßen abnickenkönnen hingesetzten teaterparlamet — finden solche ideen ganz sicher offene ohren.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Deshalb macht man das doch mit der schleichwerbung…

Jugendliche können kaum zwischen redaktionellen Inhalten und Journalismus-ähnlichen Werbeformaten wie Native Advertising unterscheiden

Ich bin übrigens nicht mehr ganz so jugendlich, und ich kann auch oft nicht mehr zwischen redakzjonellen inhalten und abgeschriebener PResseerklärung unterscheiden, die reine reklamezwecke erfüllt — ohne, dass da „sponsored content“ drüberstünde. Der jornalist ist eben nichts anderes als der hässliche bruder des werbers, eines leserfeindes, intelligenzverachters und professjonellen lügners.

Glotzt hier jemand prosieben oder sat.1?

Echt, das müllprogramm könnt ihr euch antun? Seid ihr etwa fettwänste mit zu immer wenig geld?

Es gibt Menschen, ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm, die immer noch gerne auf dem Sofa sitzen, sich zurücklehnen und gerne unterhalten werden wollen. Das ist eine Kernzielgruppe, die sich nicht ändert.

Bwahahahaha! Liebe zuschauer, da sagt der typ mit eurer täglichen glotzschore mal verblüffend deutlich, was er von euch hält. Fühlt euch gewertschätzt! Nur für den fall, dass dieses kleine stückchen klarer und verächtlich formulierter zielgruppenbeschreibung demnächst im lande des „rechts auf vergessen“ demnächst irgendwie wieder verschwindibussen sollte, hier noch eine dauerhaft archivierte versjon.

Ein gutes argument für den möglichst hochpreisigen verkauf von werbeplätzen ist das allerdings nicht. Außer, man macht reklame für produkte, die von menschen mit wenig geld und deutlichem bäuchlein gekauft werden sollen. Ich sollte mir viel öfter mal einen werbeblock von pro7 oder sat.1 angucken, um zu wissen, welche produkte zurzeit diese „zielgruppe“ haben… :mrgreen:

Kleine frage an den scheißjornalismus…

Spannend ist allerdings die Frage, warum der bevorratete Leak erst nach der Bundestagswahl präsentiert wurde. Der Steuerschaden, mit den die unsozialen Superreichen die Mehrheit langfristig belasten, wäre wohl ein gravierenderes Wahlkampfthema als die Flüchtlingskrise gewesen

Wie, stellt sich wirklich jemand diese frage? Guckt doch mal, wer die scheißjornalisten bezahlt — das sieht man an den großen reklameanzeigen in ihrer mangels saugfähigkeit nicht einmal als bratzpappe geeigneten jornalistischen wegwerfprodukten. Tatsächlich muss man am kapitalismus nur eine sache verstehen, und dafür bedarf es weder p’litischer noch ideologischer begrifflichkeiten: es wird gemacht, was jemand bezahlt, und es wird nur gemacht, was jemand bezahlt. Der rest erklärt sich zwanglos von selbst, und die tägliche heuchelei ist dumm und lächerlich.

Jornalismus des tages

Jornalisten, die für ihr geschmiere zur schaffung von werbeplatzvermarktungsmöglichkeiten wissen wollen, wie das internetz in der DDR so war. Mit beispielfragen einer besonders laut rummsenden kompetenzgranate ohne die geringste ahnung von dem gebiet, über das sie zu schreiben gedenkt… und morgen schreibt die gleiche extraknallgranate über wirtschaftsp’litik und übermorgen über spocht, irgendwie muss man ja die lästigen weißen flächen um die reklame ja auffüllen… 😦

Der rest des jornalismus wird mit genau der gleichen atemberaubenden kompetenz betrieben — ohne jegliche sachkunde und vorbereitung einfach diejenigen dummen fragen stellen, die einem in den sinn kommen und dann alles gehörte unrescherschiert als kwalitätsjornalismus wiedergeben. Auch weiterhin viel spaß beim lesen von jornallje-webseits und beim (immer selteneren) kauf von drexzeitungen.

Hauptsache es gibt klickträchtigen content

Die zitierten Medien wollen der AfD helfen. Anders kann man diese positive Sonderbehandlung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten nicht verstehen

Gruß auch an Peter Hahne, fundamentalistischer ev.-luth. krist, ZDF! Auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der so genannten „rundfunkgebühr“, die in wirklichkeit eine steuer darauf geworden ist, dass man wohnt.

Jornalistenhetze des tages

Ihr wisst ja, die ganze neubraune häjhtspietsch- und fäjhknjuhs-propaganda läuft immer nur über das pöse internetz und wird am besten durch totale internetzzensur bekömpft, ganz anders etwas als so ein intelligenz- und menschenverachtendes arschl… ähm… so ein richtiger kwalitätsjornalist wie… sagen wir mal: Mathias Döpfner, der eine zuverlässige kwelle ist und deshalb niemals lügen und hetzen würde.

Kurz verlinkt

Warum spielt das Thema Armut im Wahlkampf eigentlich keine Rolle?

Armut? Die gibt es doch gar nicht in der BRD… jedenfalls nicht im jornalismus der BRD. Auch in den weiteren vier oder fünf jahren wünsche ich den einwohnern der BRD viel spaß dabei, auf dem wirtschaftskonforme-dekokratie-staatlich geforderten und geförderten billigarbeitsstrich unter dem knallen der hartz-fear-peitsche die beine breitzumachen! Gibt auch eine rente, mit der ihr beim grundversorgungsamt den entwürdigenden bückling müsst, wenn ihr davon auch noch leben wollt — und wenn ihr glück habt, findet ihr sogar noch eine wohnng, die das grundversorgungsamt bezahlt. Nach fünfundvierzig jahren maloche, versteht sich.

Krokodilskullertränchen des tages

Hier flennt anlässlich eines treffens professjoneller lügner (schönsprecherisch als „werber“ bezeichnet) ein vertreter der contentindustrie über die kontrollverluste (speitüte bereithalten!):

So enthielten 30 Prozent der Werbemittel mehr als fünf Traffic-Pixel, mit denen Werbetreibende und Technikdienstleister Ausspielung und viele weitere Daten zu erfassen versuchen. Spitzenreiter beim Hamburger Verlag war ein Werbebanner, der zusammen mit 86 Tracking-Pixeln ausgeliefert wurde.

Diese Praxis schlage nicht nur auf das Datenvolumen der Endnutzer, sie sorgten auch dafür, dass Verlage kaum noch Kontrolle über die eigenen Daten hätten: „Wir kennen ein Viertel der Firmen nicht, die dort drin sind“. Diese Auswüchse seien auch das Ergebnis langer Vertriebsketten. So starteten Werbemittel oft richtliniengemäß, bekämen bei jedem Bearbeitungsschritt jedoch durch einen anderen Dienstleister weitere Daten und Skripte hinzugefügt

Hej, du mutmaßlich nicht so hirnbegabter vermarktungssportler, du sprichst also als vertreter eines berufsstandes, der seine eigenen webseits freiwillig mit solchen überreich dargebotenen leservertreibungsmetoden unbenutzbar macht und hast dabei allen ernstes die stirn, darüber zu klagen, dass dir die übersicht verloren gegangen ist?! Komm, geh gepflegt wirtschaftlich verrecken, du speerspitze der unaufhaltsamen idiocracy! Den ast, auf dem du sitzt, sägst du schon seit anderthalb jahrzehnten selbst an. Wer von seinen lesern lebt, sollte sie besser nicht verachten…

Scheißjornalismus des tages

Gewinner dieses TV-Duells sind nicht Merkel oder Schulz, Gewinner ist die AfD. Schuld daran sind die Journalisten

(Ich konnte leider nicht die originalkwelle verlinken, weil diese von dummen jornalisten betriebene webseit die texte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernt und hinter eine gib-geld-wand stellt. Dass es unfassbar dumm ist, wenn man sich selbst der möglichkeit beraubt, zitierbar und belegbar zu sein, ist für einen jornalisten offenbar eine zu schwierige einsicht. Die haben schon immer nur billige einwegprodukte hergestellt.)

Und dass sich BRD-scheißjornalisten im brote von presseverlagsmilljardären für ein bisschen affektaufkochen zur teureren reklameplatzvermarktung für keine braunpopulistische scheiße zu schade sind, kann man leider jeden verdammten tag beobachten. Was meint ihr eigentlich, woher es kommt, dass selbst menschen, die noch nie einen moslem gesehen haben, so voll mit dumm machender angst sind, dass sie zur angstabwehr auf die straße gehen. Der gleiche scheißjornalismus im brote von verlagsmilljardären, der die wie ewig erscheinende p’litische aussichtslosigkeit in der großen koalizjon unter der alles erstickenden merkelraute unkritisch begleitet und nach oben schreibt, hat auch erst PEGIDA und dann die AFD nach oben geschrieben, als er in der haltung des treuen propagandisten gefügig und blind machende angst entfachte, damit sich in der BRD auch ja niemand der zukunft und der sonne zuwendet. Daneben die hochglanzreklame für den sauberen diesel. *kotz!*

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Kwalitätsjornalismus des tages

Wenn die stellvertretende scheffredaktörin der springerschen welt, Dagmar Rosenfeld, dafür sorgt, dass FDP-frontfresse Christian Lindner in der welt irgendwelche „steilingtipps“ gegeben werden und sie dabei verschweigt, dass sie zufällig mit Christian Lindner, frontfresse der FDP, verheiratet ist.