Glotzt hier jemand prosieben oder sat.1?

Echt, das müllprogramm könnt ihr euch antun? Seid ihr etwa fettwänste mit zu immer wenig geld?

Es gibt Menschen, ein bisschen fettleibig und ein bisschen arm, die immer noch gerne auf dem Sofa sitzen, sich zurücklehnen und gerne unterhalten werden wollen. Das ist eine Kernzielgruppe, die sich nicht ändert.

Bwahahahaha! Liebe zuschauer, da sagt der typ mit eurer täglichen glotzschore mal verblüffend deutlich, was er von euch hält. Fühlt euch gewertschätzt! Nur für den fall, dass dieses kleine stückchen klarer und verächtlich formulierter zielgruppenbeschreibung demnächst im lande des „rechts auf vergessen“ demnächst irgendwie wieder verschwindibussen sollte, hier noch eine dauerhaft archivierte versjon.

Ein gutes argument für den möglichst hochpreisigen verkauf von werbeplätzen ist das allerdings nicht. Außer, man macht reklame für produkte, die von menschen mit wenig geld und deutlichem bäuchlein gekauft werden sollen. Ich sollte mir viel öfter mal einen werbeblock von pro7 oder sat.1 angucken, um zu wissen, welche produkte zurzeit diese „zielgruppe“ haben… :mrgreen:

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Kleine frage an den scheißjornalismus…

Spannend ist allerdings die Frage, warum der bevorratete Leak erst nach der Bundestagswahl präsentiert wurde. Der Steuerschaden, mit den die unsozialen Superreichen die Mehrheit langfristig belasten, wäre wohl ein gravierenderes Wahlkampfthema als die Flüchtlingskrise gewesen

Wie, stellt sich wirklich jemand diese frage? Guckt doch mal, wer die scheißjornalisten bezahlt — das sieht man an den großen reklameanzeigen in ihrer mangels saugfähigkeit nicht einmal als bratzpappe geeigneten jornalistischen wegwerfprodukten. Tatsächlich muss man am kapitalismus nur eine sache verstehen, und dafür bedarf es weder p’litischer noch ideologischer begrifflichkeiten: es wird gemacht, was jemand bezahlt, und es wird nur gemacht, was jemand bezahlt. Der rest erklärt sich zwanglos von selbst, und die tägliche heuchelei ist dumm und lächerlich.

Jornalismus des tages

Jornalisten, die für ihr geschmiere zur schaffung von werbeplatzvermarktungsmöglichkeiten wissen wollen, wie das internetz in der DDR so war. Mit beispielfragen einer besonders laut rummsenden kompetenzgranate ohne die geringste ahnung von dem gebiet, über das sie zu schreiben gedenkt… und morgen schreibt die gleiche extraknallgranate über wirtschaftsp’litik und übermorgen über spocht, irgendwie muss man ja die lästigen weißen flächen um die reklame ja auffüllen… 😦

Der rest des jornalismus wird mit genau der gleichen atemberaubenden kompetenz betrieben — ohne jegliche sachkunde und vorbereitung einfach diejenigen dummen fragen stellen, die einem in den sinn kommen und dann alles gehörte unrescherschiert als kwalitätsjornalismus wiedergeben. Auch weiterhin viel spaß beim lesen von jornallje-webseits und beim (immer selteneren) kauf von drexzeitungen.

Hauptsache es gibt klickträchtigen content

Die zitierten Medien wollen der AfD helfen. Anders kann man diese positive Sonderbehandlung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten nicht verstehen

Gruß auch an Peter Hahne, fundamentalistischer ev.-luth. krist, ZDF! Auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der so genannten „rundfunkgebühr“, die in wirklichkeit eine steuer darauf geworden ist, dass man wohnt.

Jornalistenhetze des tages

Ihr wisst ja, die ganze neubraune häjhtspietsch- und fäjhknjuhs-propaganda läuft immer nur über das pöse internetz und wird am besten durch totale internetzzensur bekömpft, ganz anders etwas als so ein intelligenz- und menschenverachtendes arschl… ähm… so ein richtiger kwalitätsjornalist wie… sagen wir mal: Mathias Döpfner, der eine zuverlässige kwelle ist und deshalb niemals lügen und hetzen würde.

Kurz verlinkt

Warum spielt das Thema Armut im Wahlkampf eigentlich keine Rolle?

Armut? Die gibt es doch gar nicht in der BRD… jedenfalls nicht im jornalismus der BRD. Auch in den weiteren vier oder fünf jahren wünsche ich den einwohnern der BRD viel spaß dabei, auf dem wirtschaftskonforme-dekokratie-staatlich geforderten und geförderten billigarbeitsstrich unter dem knallen der hartz-fear-peitsche die beine breitzumachen! Gibt auch eine rente, mit der ihr beim grundversorgungsamt den entwürdigenden bückling müsst, wenn ihr davon auch noch leben wollt — und wenn ihr glück habt, findet ihr sogar noch eine wohnng, die das grundversorgungsamt bezahlt. Nach fünfundvierzig jahren maloche, versteht sich.

Krokodilskullertränchen des tages

Hier flennt anlässlich eines treffens professjoneller lügner (schönsprecherisch als „werber“ bezeichnet) ein vertreter der contentindustrie über die kontrollverluste (speitüte bereithalten!):

So enthielten 30 Prozent der Werbemittel mehr als fünf Traffic-Pixel, mit denen Werbetreibende und Technikdienstleister Ausspielung und viele weitere Daten zu erfassen versuchen. Spitzenreiter beim Hamburger Verlag war ein Werbebanner, der zusammen mit 86 Tracking-Pixeln ausgeliefert wurde.

Diese Praxis schlage nicht nur auf das Datenvolumen der Endnutzer, sie sorgten auch dafür, dass Verlage kaum noch Kontrolle über die eigenen Daten hätten: „Wir kennen ein Viertel der Firmen nicht, die dort drin sind“. Diese Auswüchse seien auch das Ergebnis langer Vertriebsketten. So starteten Werbemittel oft richtliniengemäß, bekämen bei jedem Bearbeitungsschritt jedoch durch einen anderen Dienstleister weitere Daten und Skripte hinzugefügt

Hej, du mutmaßlich nicht so hirnbegabter vermarktungssportler, du sprichst also als vertreter eines berufsstandes, der seine eigenen webseits freiwillig mit solchen überreich dargebotenen leservertreibungsmetoden unbenutzbar macht und hast dabei allen ernstes die stirn, darüber zu klagen, dass dir die übersicht verloren gegangen ist?! Komm, geh gepflegt wirtschaftlich verrecken, du speerspitze der unaufhaltsamen idiocracy! Den ast, auf dem du sitzt, sägst du schon seit anderthalb jahrzehnten selbst an. Wer von seinen lesern lebt, sollte sie besser nicht verachten…

Scheißjornalismus des tages

Gewinner dieses TV-Duells sind nicht Merkel oder Schulz, Gewinner ist die AfD. Schuld daran sind die Journalisten

(Ich konnte leider nicht die originalkwelle verlinken, weil diese von dummen jornalisten betriebene webseit die texte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernt und hinter eine gib-geld-wand stellt. Dass es unfassbar dumm ist, wenn man sich selbst der möglichkeit beraubt, zitierbar und belegbar zu sein, ist für einen jornalisten offenbar eine zu schwierige einsicht. Die haben schon immer nur billige einwegprodukte hergestellt.)

Und dass sich BRD-scheißjornalisten im brote von presseverlagsmilljardären für ein bisschen affektaufkochen zur teureren reklameplatzvermarktung für keine braunpopulistische scheiße zu schade sind, kann man leider jeden verdammten tag beobachten. Was meint ihr eigentlich, woher es kommt, dass selbst menschen, die noch nie einen moslem gesehen haben, so voll mit dumm machender angst sind, dass sie zur angstabwehr auf die straße gehen. Der gleiche scheißjornalismus im brote von verlagsmilljardären, der die wie ewig erscheinende p’litische aussichtslosigkeit in der großen koalizjon unter der alles erstickenden merkelraute unkritisch begleitet und nach oben schreibt, hat auch erst PEGIDA und dann die AFD nach oben geschrieben, als er in der haltung des treuen propagandisten gefügig und blind machende angst entfachte, damit sich in der BRD auch ja niemand der zukunft und der sonne zuwendet. Daneben die hochglanzreklame für den sauberen diesel. *kotz!*

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Kwalitätsjornalismus des tages

Wenn die stellvertretende scheffredaktörin der springerschen welt, Dagmar Rosenfeld, dafür sorgt, dass FDP-frontfresse Christian Lindner in der welt irgendwelche „steilingtipps“ gegeben werden und sie dabei verschweigt, dass sie zufällig mit Christian Lindner, frontfresse der FDP, verheiratet ist.

Scheißpresseverleger des tages

Nein, die zeitungszusteller kriegen immer noch nicht den gesetzlichen mindestlohn in der BRD. [Dauerhaft archivierte versjon der meldung gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetzte pflicht zur „depublikazjon“ von inhalten des BRD-staatsfernsehens.]

Kurz verlinkt

Die Anti-Fake-News-Kampagnen, die derzeit zu beobachten sind, dienen vor allem auch den heftig in der Kritik stehenden Medien selbst. Sie sind ein Mittel, mit dem versucht wird, den eigenen Glaubwürdigkeitsstatus wieder aufzubauen. Über Anti-Fake-News-Kampagnen machen Leitmedien deutlich, dass die Mediennutzer ihren scheinbar exklusiven Fähigkeiten bei der korrekten Bewertung von Nachrichten und Informationen vertrauen können und sollen

Wahre worte eines contentindustriellen

Wen von uns Schreibern interessierte es in der Print-Epoche wirklich, wie viele Leserinnen und Leser einen Zeitungsartikel lasen? Wen von uns interessierte es, ob sie bis zum letzten Satz dranblieben – oder schon nach dem Lead absprangen? Wen hatte es zu kümmern, ob die Leser zufrieden sind und sich kompetent informiert fühlten nach der Lektüre eines Beitrages? Ich würde mal sagen: niemanden. So lange die Auflage hoch war, so lange die Inserate-Einnahmen flossen, war das alles egal

„Organisierte kriminalität“ des tages

Diesel-Skandal:
VW, Audi, Porsche und Daimler sollen Kartell gebildet haben

Aber liebe nachrichtenkonsumenten der BRD, keine sorge…

Kartellbehörden ermitteln

…denn dass in der BRD ermittelt wird, das bedeutet noch lange nicht, dass monströse verbrechen bei klarer beweislage auch irgendwie geahndet würden (knast für die verbrecher geht ja nicht, weil die BRD-gefängnisse schon mit schwarzfahrern und lebensmitteldieben voll sind) oder dass große kriminelle organisazjonen wie VW oder daimler zerschlagen würden und ihre kriminell erwirtschafteten gewinne an die opfer ihrer kriminalität zurückgegeben würden. Nein, es bedeutet, dass niemanden etwas passiert und dass hinterher alles so weitergeht wie gehabt. Und jetzt zur entspannung ein eis mit bananengeschmack! Oh, lecker lecker banane! Wie gut das zur BRD passt, obwohl hier doch gar keine bananen waxen…

Übrigens, ihr in erster linje für die herstellung eines guten umfeldes für die reklamevermarktung bei der „zeit onlein“ bezahlten scheißjornalisten! Ich habe es mir gut eingeprägt und mir sogar notiert, dass ihr BMW in eurer überschrift aus zunächst völlig unerklärlichen gründen nicht erwähnt habt. Dass sich viele menschen nur noch an überschriften orientieren, dürfte euch sehr bewusst gewesen sein, denn deshalb habt ihr wohl BMW an dieser stelle verschwiegen. Ihr seid ganz große helden, die dem jornalismus zu genau dem ruf verhelfen, den er verdient. Viel erfolg noch bei eurem wortgewaltigen kampf gegen die fäjhknjuhs, während ihr selbst die nachrichten psychisch breit wirksam verfälscht, ihr scheinheiligen! Geht sterben, aber kwalvoll!