Contentindustrie des tages

Die geschichte im contentindustriellen clickbait-artikel des ganz normalen scheißjornalisten? Einfach erfunden.

Dass ich überhaupt darüber schreibe, liegt nicht an der Fallhöhe der Botschaft, sondern am Clickbait-Quatsch und Null-Journalismus, der sich hier wunderbar und nah dran in freier Wildbahn beobachten lässt […] Ich weiß, es ist schlecht um den Journalismus bestellt, aber so schlecht?

Dass ein jornalist, der doch wissen müsste, dass jornalismus von der werbung bezahlt wird, nichts als ein vehikel für den reklametransport ist und deshalb ein „gutes“ umfeld für reklameschaltungen sein muss, immer noch nicht weiß, wie scheiße es wirklich um den scheißjornalismus steht, belegt übrigens ein weiteres mal, dass jornalisten nicht die hellsten leuchten im lampenladen sind…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim genuss des scheißjornalismus! Und den scheißjornalisten, diesen schäbigen, nach verrotteter scheiße stinkenden schreibtischtätern, die (nicht nur) mir mit ihren lobbygetriebenen internetzentrechtungen schon so viel genommen haben, wünsche ich ein langsames, kwalvolles verrecken in der von ihnen selbst tintenklexend herbeipropagandierten hartz-IV-hölle BRD!

Kurz verlinkt

Es geht schon um ein verzweifeltes Rückzugsgefecht der klassischen Massenmedien, die erfahren müssen, dass immer mehr Menschen an ihrer Glaubwürdigkeit zweifeln. Hinzu kommt, dass sich viele Journalisten als Oberlehrer der Nation missverstehen – und das lassen sich viele Menschen nicht mehr bieten. Die Objektivität der Medien steht also nicht nur „erkenntnistheoretisch“ zu Debatte. Man hat als Leser oder Zuschauer immer häufiger den schlechten Geschmack der Manipulation auf der Zunge

Aufmerksame leser hatten diesen „geschmack“ schon vor zwanzig jahren auf der zunge, und wer auf keinen fall stumpf und kalt werden wollte, hat sich in diesen ganzen jahrzehnten voller lüge und ständiger psychischer schubserei durch angestellte von irgendwelchen verlagsmilljardären und staatsfernsehsendern immer noch nicht daran gewöhnt.

Der jornalist ist dein feind.

c’t-Tripp der woche

Die c’t — einst ein geachtetes fachmagazin aus dem heise-verlach — macht mit solchen tollen, nur wenige monate verspätetet kommenden „tipps“ der woche nebst lächerlichen hinweises auf die achttausend weiteren tollen windohs-tipps einen klaren und zielstrebig wirkenden tripp in richtung niwoh der kompjuterbild-leser. 😦

Tja, ihr da in der karl-wiechert-allee, irgendwann ist jeder hart erarbeitete gute ruf verbraucht, wenn man so einen schrottigen kwantitätsjornalismus macht. Sogar eurer.

Scheißreklame und scheißjornalismus des tages

Na, benutzt hier jefrud die äpp der frauenzeitschrift „brigitte“?

Ist es nicht schön, wie sich der scheißwerber und sein hässlicher, stinkender bruder, der scheißjornalist, immer wieder zum psychisch-manipulativen angriff auf die menschen bereitfinden? Mögen sie bald schon als vogelfutter vereint sein!

Ich konnte leider nicht die kwelle verlinken, sondern nur eine archivversjon, weil „übermedien“ von dummen jornalisten gemacht wird, die ihre inhalte nach einigen tagen aus dem freien internetz entfernen und hinter einer gib-geld-aufforderung verstecken. Wer sich selbst als kwelle unbenutzbar macht, zeigt damit auch nicht gerade über elementare reflexe wie gier hinausgehende geistige tätigkeit.

Wisschenschaft des tages

Gemäß einer studie zu medial rezipierten studien ist die hälfte aller wisschenschaftlichen studien, von denen du in scheißjornalistischen produkten liest, falsch. Und alles, was wir essen, verursacht krebs und schützt vor krebs. :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß mit dem PResseerklärungsjornalismus von abschreibenden vollpfosten! Das ist das geschmeiß, das mit fabrikmäßig hergestellter leserdummheit dafür sorgt, dass hier das zweite mittelalter ausbricht. Stirb, scheißjornalist, stirb!

Kwalitätsjornalismus des tages

Nun ist die LVZ nicht dafür bekannt, dass dort in den letzten zehn Jahren eine radikale Verjüngungskur stattgefunden hat und alle Redakteure, die damals regelmäßig über Lütke Daldrup berichteten, verschwunden sind. So hätte sich also gewiss jemand gefunden, der mehr über den neuen BER-Chef hätte sagen können, als wie seine Figur und Frisur wirken. Jemand, der ein tiefergehendes Portrait hätte schreiben können, mit Einschätzungen darüber, wie Lütke Daldrup arbeitet, wie er wirklich mit Großprojekten umgeht und ob er der richtige Mann für den Job ist – oder halt nicht. Haartolle hin oder her.

Dass dies nicht geschah, ist höchstwahrscheinlich eine Folge der Zusammenlegung der LVZ mit der Zentrale in Hannover, die Texte für das Redaktionsnetzwerk Deutschland schreibt, die dann in allen zugehörigen Zeitungen veröffentlicht werden können

Auch weiterhin viel spaß mit der praktisch gleichgeschalteten scheißpresse in der BRD!

Heise onlein strebt nach furzjornalismus

Heise onlein hat nicht nur zum tema einer grundgesetzwidrigen forderung des intendanten des bayerischen rundfunks, Ulrich Wilhelm, mit vielen löschungen den „neuen forenjornalismus“ eröffnet, der darin besteht, dass aus den stimmen der administrativ ungelöschten die redakzjonell erwünschte „stimme des volkes“ geformt wird, sondern hat auch passend zum „neuen“ stil einen ganz „neuen“ jornalismus für die reichweitenstarke webseit eingeführt: den furzjornalismus. Demnächst wird über jeden noch so irrelevanten furz des amtierenden US-präsidenten Donald Trump eine neue meldung aufgemacht. Irgendwie muss man ja die leute zu den werbebannern schleifen. Und dumm klickt nun einmal häufiger und ist damit lukrativer. Für dumm braucht man aber auch ein forum, das eher an das fratzenbuch erinnert…

Schade, heise, es war eine schöne zeit! Viel spaß noch an der ersatzhaltestelle! Und sterbt bitte nicht zu langsam, sondern macht hinne! Ihr tut mir nämlich schon ein bisschen weh… 😦

Zahlenspiel des tages

Thomas Knüwer zeigt mal kurz auf indiskrezjon ehrensache, wie die scheißpresse mit windigen statistiken aus windigen kwellen propaganda- und klickträchtig lügt.

Auch weiterhin viel spaß beim täglichen empfang der p’litischen bildung aus der hand des stinkenden lügenjornalisten!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Scheißjornalismus und realsatire des tages

Ohne unsere Gäste zuvor zu informieren, wurde die Sendung unterbrochen und ein Original-Korrespondent von n-tv stand plötzlich vor der Kulisse des Weißen Hauses, um die Breaking News zu verkünden, dass das Weiße Haus beschlossen habe, den Bau der Mauer zwischen den USA und Mexiko an das deutsche Unternehmen Hochtief zu vergeben. Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung wussten wir nicht, dass unsere Satire von der Realität eingeholt werden wird, denn tatsächlich kam einen halben Tag später die Nachricht über den Ticker, dass sich Hochtief um den Auftrag bewerben wird. Darüber haben wir uns selber erschrocken und natürlich auch gefreut, schließlich waren wir mit unserer Sendung voll drauf. Es kann ja nicht wahr sein, dass wir eine Fake News erfinden, die am nächsten Tag wahr wird

Aber n-tv hat ja kwalitätsansprüche, und so eine gelungene und von der wirklichkeit im rasetempo eingeholte satire von Serdar Somuncu passt da nicht rein.

Kwalitätsjornalismus des tages

Man müsse doch nicht jedem Thema hinterherlaufen, dass irgendwelche Leute auf Facebook gerade vor sich hinposteten

Stimmt, werter unbekannter kwalitätsjornalist. Kampanjen zur einführung einer auf wunsch des werten herrn justizministers eingerichteten, privatwirtschaftlichen internetzzensur im rechts- und rechtefreien raum sind ja viel wichtiger, und die treibst du nur zu gern mit voran! An von milljardären für ihre tintenklexerei bezahlten löchern wie dir ist die pressefreiheit verschwendet.

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, presseverleger, verrecke!

Wo der kwalitätsjornalist seine informazjonen rescherschiert

Es ist auch niemandem aufgefallen, denn das neue Lied lief bereits fast eine Woche, als Hahn die Geschichte bei einer Büttenrede als scherzhafte Anekdote erwähnte

Hej, aber die geschichte hat doch klicks und werbegeld gebracht, und das ist erstmal alles, worauf es so einem arschloch von jornalisten (neben der vom verleger eingeforderten täglichen hirnfickerei bei den lesern) ankommt. Klickvieh einsammeln, das ist der ganze dschobb des jornalisten.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Talkshow des tages

Eine Talkshow ist eine Talkshow ist eine Talkshow. Schon morgen wird es gehen um die Frage: „Populismus – Ende der Demokratie?“ oder „Silikon – Tragödie meines Lebens“, oder: „Wolfgang Schäuble: Fressen uns die Griechen die Haare vom Kopf?“. Das bedeutet: Man tut irgendwie aktuell. Aber letztlich ist es gänzlich gleichgültig, worüber man quatscht. Am 1. Februar ging es um die „Prügelknaben der Nation?“ – ein, wie erwähnt, unsinniger oder unverständlicher Titel. Mir schien: Redaktion und Moderatorin verfügten weder über ein Konzept, noch hatten sie einen Plan oder Grundkenntnisse des Themas Polizei und öffentliche Sicherheit. Der Regie-Einfall bestand darin, irgendwelche Leute zusammenzusetzen in der Hoffnung, dass die sich gegenseitig missverstehen, anschreien und beleidigen

[…] Sie halten Konzept und Ablauf der Sendung für planlos und chaotisch? Dazu nur so viel: Von Planlosigkeit kann keine Rede sein. Die sogenannten „Talk-Shows“ haben, wie eine Vielzahl anderer TV-Events auch, mit dem „öffentlich-rechtlichen“ Rundfunkprogramm seit Langem nichts mehr zu tun. Es handelt sich um Produktionen „freier“ Produktions-GmbHs (in diesem Fall: Vincent TV GmbH, Geschäftsführerin Sandra Maischberger), die nach ausschließlich (!) marktwirtschaftlichen Kriterien irgendeinen beliebigen „Content“ produzieren und sodann an eine Fernsehanstalt verkaufen

Thomas Fischer

Ach ja, ich wünsche allen wohnungsbewohnern in der BRD auch weiterhin viel spaß beim bezahlen der rundfunkgebühren zur finanzierung dieser ganzen scheiße…

Worauf haben wir denn alle sehnsüchtig gewartet?

Na, ist doch klar: auf die schlechtgeschriebenen kinofilme zu half-life und portal. Erst haben die filmvermarkter damit angefangen, comics zu verfilmen, und jetzt machen sie weiter und verfilmen kompjuterspiele — ist schon scheiße, wenn dem monströsen apparat der industriellen filmprodukzjon nix eigenes mehr einfällt. Am besten eine trilogie aus half-life machen! Und aus portal! So holt man das meiste geld raus! :mrgreen:

Kaum etwas kann den bereits eingetretenen kreativen tod bei den „großen“ kompjuterspielen besser belegen als solche überlegungen. Seltsam: als die technischen möglichkeiten mieser waren, waren die spiele besser.

Meine vorhersage: oskarverdächtig werden die filme nicht.

(Ja, ich habe den doom-film „gesehen“. Es ist ein typischer achtfach-film, also einer, der so langweilig ist, dass man ihn am besten mit achtfachem tempo durchlaufen lässt, um an den paar interessanten stellen auf normaltempo zu gehen. Für etwas, was äktschen sein soll, ist das ziemlich vernichtend.)

Geschäftsmodell der contentindustrie, kurz zusammengefasst

Unterdessen weitet Burda sein Geschäftsmodell aus, mit möglichst billig produzierten Inhalten möglichst große Reichweiten zu erzielen

Ich wünsche euch weiterhin viel spaß mit dem leistungsschutzrechtgeschützten aggregator von focusonlein, einem weiteren garanten für kwalitätsjornalismus, der sich nicht einmal mehr seine fäjhknjuhs selbst ausdenkt oder dschungelkämp-fakten einkauft [ja, echt!], sondern einfach direkt und mutmaßlich mechanisch von der bildzeitung ins CMS übernimmt! Tja, ist schon scheiße, wenn die leute diesen bullschitt genau so teuer bezahlen wollen, wie er es ihnen wert ist und deshalb keine klickergroschen bei der scheißbildzeitung lassen. Lasst eure intelligenz auch weiterhin verachten, damit sich dieses scheißgeschäft der scheißpresse auch weiterhin lohne!

Und freuet euch über den p’litischen bild-dung aus der „vierten gewalt“, die euch täglich eine faustvoll njuhs in die fresse schlägt! In den dunkelkammern des reichstages wird jetzt schon alles dafür vorbereitet, dass die da auch in zukunft ein mit gewalt und zensur durchgesetztes monopol drauf haben.

Kwalitätsjornalisten bei der arbeit

Heute erklärt uns mal spiegelonlein, wie der seriöse, fäjhknjuhs-freie, leistungsschutzrechtgeschützte kwalitätsjornalismus aussieht, der im zeitalter von fratzenbuch und zwitscherchen um werbeplatzvermarktung buhlt:

Heute Vormittag wurde in Karlsruhe das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im NPD-Verbotsverfahren verkündet. Nachrichten dieser Tragweite veröffentlicht SPIEGEL ONLINE als sogenannte Eilmeldungen. -- Wie kam es dazu, dass die Nachricht mit der falschen Schlagzeile (Bundesverfassungsgericht verbietet NPD) veröffentlicht wurde? -- Als der Vorsitzende des Zweiten Senats, Andreas Voßkuhle, zu reden begann, zitierte er zunächst den Antrag auf das NPD-Verbot. Der Antrag wurde von uns versehentlich mit dem - tatsächlich anderslautenden - Urteil verwechselt.

Ich wünsche den medien der contentindustrie auch weiterhin viel erfolg bei der vermarktung von einblendmöglichkeiten für die lüge der reklame!

Nachtrag: zeitonline wollte auch gaaaaanz schnell sein!

Überschrift des tages

Presserats-Rüge
„Die Aktuelle“ ließ Prinz Philip sterben, weil ihr das nicht unplausibel erschien

(So genannte fäjhknjuhs gibts ansonsten nur im internetz. Der link ist bewusst auf eine archivversjon gesetzt, weil „übermedien“ seine inhalte immer wieder gern einmal nachträglich aus dem freien web entfernt und mit dieser haltung eine gewöhnliche verlinkung sinnlos macht.)