Datenschleuder des tages

„Die Plattform österreich-testet.at funktionierte so wie ein Bankomat, bei dem man zwar eine Bankomatkarte und einen PIN-Code braucht, aber dann Geld von beliebigen Konten abheben könnte“, erklärt Thomas Lohninger, Geschäftsführer von epicenter.works. Die Lücke sei „by design“, so Lohninger zur futurezone. Frei nach dem Motto: „Das sind vertrauenswürdige Gesundheitsdienstleister, die werden schon nichts Böses mit den Daten machen.“

[Archivversjon]

Ich wünsche auch weiterhin ganz festen glauben und viel vertrauen in den überall konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten und insbesondere eurer empfindlichen gesundheitsdaten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Der entdecker der widerrechtlichen datenveröffentlichung wurde übrigens zum dank für seine entdeckung… nein, er bekam keine angemessene prämje… gefeuert.

Entscheidung des tages

Der einsatz von guhgell anallügfix ist rechtswidrig. 👍️

Ich bitte um ausgiebige verfolgung der meist kommerzjell orientierten webseitbetreiber, die diese stinkende scheißwanze in ihre webseits einbauen und um so empfindliche, gern auch mal unternehmensgefährdende bußgelder, dass sie in zukunft vorher über den datenschutz ihrer leser nachdenken. Denn wenn darüber auch nur kurz nachdenkt, benutzt man lieber etwas eigenes statt einer javascript-wanze eines unternehmens aus einem folter- und überwachungsstaat. Kostet ja auch nichts, und macht die datenschutzerklärung viel kürzer.

Siehe auch bei Fefe.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich für das verfassen einer PResseerklärung mal die im oktober eingesammaelten daten der „luca-äpp“ angeguckt und völlig überraschend rausgekriegt, dass die infekzjonsgefährlichsten orte irgendwelche saufläden und diskoteken waren.

Knapp drei Viertel aller Warnungen der Gesundheitsämter in Deutschland, die aus dem System der Luca-App generiert wurden, gingen an Besucherinnen und Besucher von Bars und Clubs. Das geht aus einer anonymisierten Auswertung für den Oktober hervor, bei der über 181.000 ausgespielte Warnmeldungen analysiert wurden

Niemand, ich wiederhole, niemand hätte damit rechnen können, dass es in geschlossenen räumen, in denen sich viele menschen aufhalten, gefährlicher ist!

Die frage, ob dieses ergebnis damit im zusammenhang steht, dass sehr viele saufläden und zappelschuppen für den eintritt die „luca-äpp“ erzwingen, hat der werte prof. dr. Offensichtlich nicht weiter behandelt. Dem ehemaligen fachverlag heise ist das auch nicht weiter aufgefallen, das sind jornalisten, die fest daran glauben, dass jede korrelazjon auch eine kausalität ist. Egal, welche verzerrungen im datenmaterjal vorliegen können. Und der klitische, die die „luca-äpp“ macht, ist das sowieso egal, hauptsache, sie kann irgendwas anderes als dementiblah um sicherheitsprobleme PResseerkären.

Die wirkliche korrelazjon in dieser meldung ist: leute, die diese „luca-äpp“ nutzen, befinden sich während einer laufenden pandemie gehäuft an orten mit relativ hohem risiko. Und das passt. 😁️

Überwachung des tages

Eine neue Recherche von AppCensus zeigt: Selbst harmlos erscheinende Apps wie Barcode-Scanner, GPS-Tachometer oder Wetter-Apps sammeln systematische detaillierte Bewegungshistorien ihrer Nutzer und Nutzerinnen […] ergab die Analyse der Kommunikation zweier Apps, dass diese auch dann Daten übertragen, wenn ausdrücklich der Erfassung der Daten widersprochen wurde

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß dabei, bei euren trojanifizierten scheißwanzen, die ihr durch euer ganzes leben tragt, irgendwelche einstellungen zu datenschutz und privatsfäre zu machen und euch dadurch besser datengeschützt und respektiert zu fühlen. So viel gutes gefühl! Oh, da kann man mit flinkem finger häkchen setzen. So viel gefühlte privatsfäre!

So schade, dass es wirksamen datenschutz nur für autokennzeichen gibt, nicht für menschen.

Datenschleuder des tages

Na, glaubt hier jemand, dass daten wenigstens in den staatlichen datensammlungen sicher sind? Wie kann man nur so dumm sein! Argentinjen hat offenbar seine gesamte ausweis-datenbank mit informazjonen zu rd. 45 milljonen bewohnern veröffentlicht. Und die reakzjon auf dieses kleine datenleck ist genau so, wie man sie von privatwirtschaftlichen unternehmen gewohnt ist:

Das Innenministerium hat den illegalen Zugriff bereits vor einigen Tagen eingestanden, aber versichert, dass weniger als zwei Dutzend Datensätze abgegriffen worden seien

Jeder interessierte kann die daten jetzt für eine handvoll bitcoin kaufen.

Auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Und natürlich beim festen vertrauen darin, dass die immer monströser werdenden datensammlungen der staaten besser geschützt werden als „normale“ daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Wartet erstmal ab, bis die daten aus der BRD-vorratsdatenspeicherung freigehäckt werden! Am besten mit allen suchbegriffen und eingaben. Die frage ist nicht, ob so etwas passiert, sondern wann es passiert. Datenspeicherung hat sich als wesentlich unsicherer als kernkraftwerke erwiesen. Was kann da schon passieren, wenn man eine riesige datensammlung aus einer anlasslosen totalüberwachung aller menschen in der BRD anlegt?

Es gibt nur einen datenschutz, der funkzjoniert: datenvermeidung.

Tja, wenn man sich eine ordentliche sammlung anlegt…

2020 hat das soziale Netzwerk dem Wissenschaftsprojekt Social Science One etwa 1 Exabyte Daten übergeben. Diese seien nicht vollständig, heißt es in US-Medien

Huj, eine trilljon bytes eingesammelter daten vom scheißfratzenbuch sind noch nicht einmal vollständig. 🙄️

Übrigens, auch wenn ich damit langweile: es gibt nur einen wirksamen datenschutz, und den muss man selbst in die hand nehmen, weil er in der datenvermeidung besteht. Aber so lange die leute sogar eine stasiakte zum selberschreiben vollschreiben, weils so schöne däumchen gibt, so lange ist alles gefasel vom datenschutz bullschitt. Ich freue mich schon auf das gejammer, wenn die daten mal großflächig rausgluckern und von kriminellen… oh, das ist ja immer und immer und immer wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder und wieder passiert. Vom ganz normalen datenhandel des fratzenbuches einmal völlig abgesehen, der kommt auch gern mal in der organisierten kriminalität wieder raus.

Wenn in den „demokratischen rechtsstaaten“ des „westens“ irgendwann demnächst die demokratie alle ist und durch einen langsam mit korrupzjon und parteienkauf durchgedrückten feudalismus der besitzenden im rechtsfreien raum ersetzt wird und wenn ihr wegen eines vor zwanzig jahren gemachtes witzes die geheimpolizei und anschließend ein gulag mit zwangsarbeit, zucht und hunger kennenlernt, weil sich eine beleidigte leberwurst beleidigt fühlt, ist es zu spät, sich selbst um datenschutz zu kümmern. Also macht es lieber heute! Denn der scheißstaat interessiert sich nicht für euch menschen, so dass autokennzeichen einen stärkeren und wirksamer durchgesetzen datenschutz als menschen haben. Deshalb kümmert euch selbst um den datenschutz! Seit absolut sparsam mit euren daten! Verwendet kompjuter, auf denen ihr selbst das recht habt, darüber zu entscheiden, welche softwäjhr darauf ausgeführt wird! Führt keine trojaner aus! Schmeißt eure ab werk trojanifizierten und verwanzten scheißwischofone weg…

Oh… „aber nicht das wischofon, ich kann nicht mehr ohne leben“… na gut, dann eben nicht. Viel spaß im kommenden faschismus! 😵️

Security des tages

Was passieren kann, wenn ihr euch vor vielen jahren mal irgendwo registriert habt, kein besonders gutes passwort verwendet habt und euch dann jahrelang nicht mehr um das benutzerkonto gekümmert und es schließlich vergessen habt, zeigt euch Honeybee von tarnkappe am beispiel eines alten ihhbäh-kontos. Nur so als ein beispiel für die vielen anderen menschen, die ebenfalls irgendwelche vergessenen benutzerkonten haben.

So ein verbrecher nimmt für seinen betrug ja doch lieber die identität eines anderen menschen…

Die DSGVO funkzjoniert ja doch ein bisschen…

225 megaeuro strafe für wanzäpp in irland. Ein guter und richtiger erster schritt. Bitte diese strafe täglich auferlegen! Allein schon, weil der scheißtrojaner dieses unternehmens uninstallierbar auf ganz vielen wischofonen vorinstalliert ist.

Übrigens, heise, du ehemaliger fachverlag an der karl-wiechert-allee mit deiner lustigen und wohl vorsätzlich hirnbeizenden zwischenübelschrift:

Die zwischenüberschift im heise-artikel: "Datenschutz ein Dauerproblem".

Nicht der datenschutz ist ein dauerproblem, sondern die verstöße gegen geltendes datenschutzrecht sind ein verdammtes dauerproblem. Vor allem bei so einer beschissenen kackscheiße wie fratzenbuch, wanzäpp, finster-gram, guhgell, meikrosoft, äppel, schitter und konsorten, also dieser ganzen börsennotierten scheißklitschen ohne seriöses geschäftsmodell. Die bußgelder sind leider lächerlich, selbst noch in diesem fall.

Niemand hat ein problem mit datenschutz. Aber fast jeder hat ein problem damit, wenn der datenschutz vorsätzlich und mit gewinnerzielungsabsicht mit füßen getreten wird. Spätestens, wenn die daten irgendwann flügel kriegen, oft schon deutlich vorher, wenn man (in S/M-seits oder in suchmaschinen) nicht mehr sieht, was man sehen will, sondern das, was algoritmen für geeignet halten, aufenthaltsdauern und klicks auf werbebanner zu erhöhen. Dann sieht man eben nur noch die scheiße aus der eigenen blase, die irgendwann zur verfestigten wahrheit wird wie der schnee zum eis. Geh sterben, heise, du stinkst!

WanzÄpp des tages

Was das scheißfratzenbuch mit bestupsungen und einschüchterungen von seinen wanzäpp-nutzern erzwingen will, ist die „zustimmung“ zu nutzungsbedingungen, die gegen geltendes recht verstoßen.

Ich würde ja keine softwäjhr von arschlöchern benutzen, die mich so behandeln wie das scheißfratzenbuch seine wanzäpp-nutzer. Und schon gar nicht, wenn es alternativen gibt.

Auch weiterhin viel spaß mit den angeboten börsennotierter unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell. Müsst ihr durch euer ganzes leben tragen! Die konzerne lieben euch doch alle, sie lieben doch!

WanzÄpp des tages

WanzÄpp so: hey, nutzviech nutzer, akzepier gefälligst, dass wir die wanzäpp-datensammlung mit der fratzenbuch-datensammlung zusammenführen, und wenn nicht, dann stupsen wir einfach so lange an dir rum, bis du endlich akzeptierst.

WhatsApp hat auf seiner Website eine neue FAQ veröffentlicht, in der es unter anderem um die Frist bis zum 15. Mai geht. Da heißt es nun, dass „niemand seine Konten löschen lassen oder Funktionen verlieren wird“, weil die Richtlinien aktualisiert werden. Die Nutzer werden in den nächsten Wochen aber immer wieder Erinnerungen erhalten, um das Teilen ihrer Daten mit Facebook zu akzeptieren, also auch nach dem 15. Mai. „In dieser Zeit werden Sie eingeschränkte Funktionen auf WhatsApp vorfinden, bis Sie die Updates akzeptieren“, so das Unternehmen weiter […] Da heißt es dann weiter, dass nach einigen Wochen mit eingeschränkter Funktionalität keine eingehenden Anrufe oder Benachrichtigungen mehr empfangen werden können, und WhatsApp wird aufhören, Nachrichten und Anrufe an Ihr Telefon zu senden

Herzallerliebst im verlinkten artikel: der daunlohd-link für genau diese zuvor im artikel beschriebene gängelscheiße. Genau richtig für die ganzen leute, die einfach zu doof sind, guhgell pläjh zu benutzen. Damit wanzäpp besser zu seiner zielgruppe kommt. So eine feine zielgruppe!

Bildschirmfoto mit dem hervorgehobenen daunlohd-link

Na, was hat euch das scheißfratzenbuch dafür bezahlt? Was es das wert, euch wie schlechte komiker aus der reklamehölle dastehen zu lassen? Erstickt doch an eurer beschissenen intelligenzverachtenden scheißreklame, ihr scheißjornalisten! (An der ungekennzeichneten sowieso!)

Auch weiterhin gilt: wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch.

Datenschleuder des tages

Heute mal ein richtiges leckerli: das fratzenbuch erzwingt von seinen nutzern ja schon seit längerer zeit die angabe einer telefonnummer, wisst schon, damit das fratzenbuch „sicherer“ wird und das benutzerkonto nicht so leicht gecräckt werden kann. Und jetzt kommt mit lautem rumms die folge dieser „erhöhten sicherheit“ beim fratzenbuch: die zurzeit für werber, gewinnbimmler und trickbetrüger frei zugänglichen daten von sportlichen 533 milljonen [!] fratzenbuch-nutzern bestehen nicht nur aus „den üblichen“ geodaten und profilangaben, sondern beinhalten auch die telefonnummer [link geht auf einen englischsprachigen text]. Da habt ihr euren „verbesserten Datenschutz“ durch noch mehr Datenangabe! Ist doch schön, wenn mal wieder jemand anruft. :mrgreen:

Wenn mich jemand nötigt, eine telefonnummer oder einen skänn eines amtlichen ausweispapieres preiszugeben, bin ich da weg, manchmal sogar noch mit sehr unfreundlichen worten. Noch letzte woche wurde ich deshalb als „paranoid“ bezeichnet. Aber ich vermisse jetzt auch den trost darin, recht gehabt zu haben. Dafür ist der schaden mal wieder viel zu groß. Es gibt nur einen einzigen wirksamen datenschutz, und der besteht in weitestgehender vermeidung der angabe von daten. Insbesondere gilt das bei der angabe von völlig unnötigen daten (geburtstag, geschlecht, telefonnummer, meldeanschrift, religjöses bekenntnis, haarfarbe, penislänge, fingerabdruck usw.), die man wegen irgendwelcher vorwände oder wegen glitsche-glatsche-schlangenölsicherheit angeben soll. Die anmeldung über einen kontonamen und ein gut gewähltes passwort ist seit über sechzig jahren ausreichend. Alles andere ist das vertrauen auf die zusagen eines unsichtbaren gegenübers, und zwar über ein technisches und anonymes medium. Dieses vertrauen kann man natürlich haben, wenn man dumm genug dazu ist. Ich habe es nicht. Und schon gar nicht bei börsennotierten S/M-unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell.

(Dass ein händler, bei dem man etwas bestellt hat, eine lieferanschrift benötigt, ist etwas anderes. Ich empfehle, nach abschluss des geschäftes explizit die löschung der daten zu verlangen. Dass mir dieser wunsch gewährt wird, ist übrigens keine gnade, sondern ein recht — und ein halbwegs zivilisierter mensch müsste darum gar nicht erst gebeten werden. Gastronovi ist überall.)

Wer nach diesem kleinen vorfall beim fratzenbuch, der ein zehntel der weltbevölkerung (darunter rd. 6 milljonen menschen aus der BRD) betrifft, immer noch nicht glaubt, dass die angabe unnötiger daten gegenüber irgendwelchen datensammelklitschen das genaue gegenteil von security, privatsfäre und datenschutz ist, sollte einfach mal ein bisschen lesen und klicken: die unerfreuliche liste wäxt und wäxt und wäxt, alle kommen einmal dran. Das ist eine gute lektüre für langweilige stunden im löckchendäunchen.

Ich bin ja mal gespannt, wie hoch das DSGVO-bußgeld für das fratzenbuch ausfallen wird. Oder ist diese DSGVO am ende doch nur dazu da, den datenschutz für autokennzeichen durchzusetzen, nicht den für menschen? Und dazu, privaten mitgestaltern des deutschsprachigen internetzes noch mehr knüppel aus rechtsunwägbarkeiten zwischen die beine zu werfen?

via @benediktg5@twitter.com

Hat hier jemand mal ein bankkonto, ein darlehen oder eine ratenzahlung gemacht?

Eure teilweise weit in die privatsfäre reinragenden daten könnten demnächst ins ausland verkauft werden, denn die deutsche zang und die kommschmerzbank denken angeblich darüber nach, die schufa meistbietend zu verhökern

Schon schade, dass es in der BRD einen wirksameren datenschutz für autokennzeichen als für menschen gibt.

Datenschleuder des tages

Name, Adresse, Geburtsdatum, Staatsbürgerschaft, Ausweisnummer, Corona-Testergebnis: Aufgrund einer Sicherheitslücke waren sensible Daten mehrerer Corona-Testzentren in Deutschland und Österreich unzureichend geschützt über das Internet abrufbar. Betroffen sind mehr als 136.000 Covid-19-Testergebnisse von mehr als 80.000 Personen

Nein, für den zugriff auf diese daten brauchte man weder irgendwelche häckertuhls noch vertiefte kenntnisse. Das ging einfach mit dem webbrauser.

Auch weiterhin viel spaß beim festen und tiefgläubigen glauben an den datenschutz bei euren ganz besonders sensiblen gesundheitsdaten, egal, ob euch eure scheißkrankenkasse irgendwelche äpps andrehen will, oder ob euch euer scheißstaat irgendwelche „elektronischen impfnachweise“ andrehen will, die man eigentlich auch gut in preiswerter und garantiert datenschonender papierform auf einem impfpass machen könnte. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Und noch so eine datenschleuder

Die funke-mediengruppe hat die daten von gewinnspiel-teilnehmern ins offene web gestellt, vermutlich im milljonenpaket. Um an diese daten zu kommen, brauchte man keine häckerprogramme, sondern musste nur wissen, wie man einen webbrauser bedient.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenenzlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Immer schön weiter die scheißspiele irgendwelcher scheißwerber machen, am besten immer schön datennackt! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Überwachung des tages

Wisst ihr noch, damals, in dieser primitiven scheißzeit vor ein paar jahrzehnten, als das auto noch nicht ständig nach hause telefonierte, wenn es geparkt war oder man damit herumfuhr? Diese zeiten sind vorbei, heute sind auch die autos „smart“, also Mielke. Und je moderner, desto „smarter“.

Studie zum Datenschutz:
Elektroautos von Tesla dürften nicht zugelassen werden

Der Verfasser der Studie, der frühere schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert, listet die potenziellen Rechtsverletzungen durch den kalifornischen E-Autobauer auf fast 40 Seiten auf. Tesla benennt demnach für die jeweilige Inanspruchnahme personenbezogener Messwerte keine präzisen Zwecke und verstößt damit gegen Artikel 5 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) […] Der Konzern sei „insbesondere mitverantwortlich für die nicht erforderliche, umfassende, uneingeschränkte Videoüberwachung“ im Wächtermodus, ignoriere aber die Folgen […] Tesla übermittelt laut der Studie zudem Daten in die USA sowie eventuell in weitere Drittstaaten ohne angemessenes Schutzniveau […] „eine systematische umfangreiche Überwachung im öffentlichen Straßenraum“

Und glaubt mal nicht, dass in euren verbrennern keine überwachung drin ist. Die sind nur weniger dreist.

Und glaubt auch nicht, dass jetzt die protzkarren der generazjon lizjumbrand aus dem einfachen grund stillgelegt würden, dass sie nach geltendem recht (DSGVO) schlicht illegal sind! (Natürlich hätten alle käufer dann weitgehende entschädigungsansprüche gegenüber tesla.) Das ist die BRD hier: legal, illegal, scheißegal; märkte, märkte über alles. Aber wehe, hier durchsucht ein armer mensch die mülltonne eines supermarktes nach etwas noch-essbarem. Gleich verhaften, verklagen und verknasten, den dieb!

Fefe des tages

Google hat verstanden, dass die Leute, die ihre Spionagesoftware bei sich einblenden, zu blöde sind, um echte und gefakete Analytics unterscheiden zu können, und verarscht sie jetzt nach Strich und Faden mit KI-generiertem Bullshit. Das wäre nur dann noch schöner, wenn die dafür noch eine Rechnung gestellt bekämen

🎯👏

Ich habe die verballhornung „guhgell anal-lüg-fix“ ja immer satirisch gemeint, aber demnächst zieht sich guhgell anallügfix die angezeigten daten wirklich mit einer „künstlichen intelligenz“ aus dem arsch — sammelt aber mit der stinkenden träckingwanze für sich selbst weiterhin pseudonymisierte (und leicht persönlich zuordnenbare) webnutzungsstatistiken von jedem menschen ein, der die nutzung eines javascript-blockers zu umständlich findet, weil man da ja klicken muss, wenn man einer webseit so weit vertraut, dass man ihr die kohdausführung im webbrauser gestattet. Guhgell hat für diese neuerung auch ein schönes wort: es ist „datenschutzfreundlich“. 🤢