Jetzt neu und super!

Gesundheitsdaten
Menstruationsapp mit Datensicherheit

[Archivversjon]

Müsst ihr verstehen, werte frauen, das ist bei den anderen äpps so nicht üblich. Die funken schön die regel irgendwo hin und vermarkten eure mestruazjonsprofile an irgendwelche scheißwerber und sonstige interessierte… 😦

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch!

Überraschung des tages

Datenschützer:
Nutzer von E-Scootern hinterlassen lückenlose Bewegungsprofile

[…] Das Vermietungsgeschäft umfasse leider „auch das Geschäft mit den Daten der Kunden“.

Niemand, ich wiederhole, niemand hätte jemals damit rechnen können! :mrgreen:

Hier habt ihr eine wichtige regel fürs „digitalzeitalter“: wenn irgendwo „smart“ draufsteht, ist überwachung und STASI 2.0 drin. Auch weiterhin viel spaß mit eurer totalverwanzung! Ist ja alles so „smart“. Alles bis auf ihr. So, und jetzt freut euch über eine rasante fahrt mit einem elektromotorbetriebenen kinderroller für erwaxene! 🛴

Guhgell des tages

Wenn man sieht, was scheißguhgell an daten sammelt, wird es schnell etwas gruselig [link geht auf einen englischsprachigen text].

Es zeigt sich, dass guhgell informazjonen hat, die mich mit meiner oma väterlicherseits, die niemals internetz hatte, und mit meinem opa mütterlicherseits, der vor kurzem im märz 2019 gestorben ist und ebenfalls niemals internetz hatte, verbinden. Das war aus vielen gründen beunruhigend, und der größte dieser gründe war, dass keiner von diesen beiden menschen sich in seinem leben jemals ins internetz eingeloggt hätte. Sie hatten während ihres lebens nicht einmal internetz zuhause. Darüber hinaus kannte guhgell ihre genauen adressen und ihre mittleren inizjaljen. Nicht einmal ich hätte diese dinge über meine großeltern erzählen können…

Diese daten wurden nicht von mir oder jemanden anders, der mein konto benutzt, händisch eingegeben, sind aber dennoch mit meinem konto verknüpft? Wie ist das passiert? Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist, dass mein opa irgendwann einmal seine informazjonen an jemanden oder an eine unternehmnung im „wirklichen leben“ weitergegeben hat und seine daten irgendwann an guhgell verkauft wurden… Aber das führte mich direkt zu einer anderen frage: wie wurden seine daten mit meinem guhgell-konto verknüpft?

Weitere fragen, die ich habe: welche anderen informazjonen hat guhgell über mich, meine familje, andere menschen, von denen ich gar nichts weiß?

Auch weiterhin viel spaß mit den riesigen datensammlungen irgendwelcher bösen überwachungsfirmen wie guhgell. Die werden noch einmal zur grundlage großer säuberungsakzjonen im nächsten faschismus werden. 😦

Aber ihr habt ja alle nix zu verbergen gehabt. Und jetzt spielt wieder mit eurem komplettverwanzten scheißwischofon mit guhgell-betrübssystem, lasst euch alle eure fragen von einem guhgell-brauser erklären, macht eure mäjhl über guhgell, lasst euch von guhgell durch die städte und durch das land führen, kauft smartdinger von guhgell, schaut videos über guhgells juhtjuhbb, lasst euch alle eure softwäjhr über guhgells pläjhstohr ausliefern und freut euch wie eine blökende herde schafe auf dem weg zum schlachthof, dass sie mal etwas anderes als ihre langweilige weide sehen! Ist schon schade um so ein gehirn, wenns nicht benutzt wird. 🗑️

Machen sie sich mal frei!

Das Praxisnetzwerk, an dem bisher rund die Hälfte aller deutschen Arztpraxen hängt, ist total unsicher. Patientendaten sind nicht geschützt. Obwohl das Bundesminsiterium informiert ist, zwingt Gesundheitsminister Spahn noch nicht angeschlossene Praxen dazu, das System einzuführen

[Archivversjon]

Na, freut ihr euch auch alle schon auf die ersten erpressungen mit rausgetropften gesundheitsdaten?

Was passiert mit staatlichen datensammlungen?

Na, ist doch klar: sie kommen irgendwo wieder raus; legal, illegal, scheißegal:

Die EU-Kommission hat indirekt eingeräumt, dass die Briten widerrechtlich sensible Teile der Schengener Datenbank kopiert und mit US-Firmen geteilt haben […] Großbritannien hatte seit 2015 eingeschränkten Zugang zum SIS, hielt sich aber nicht an die Regeln […] Konzerne wie Atos, IBM, CGI oder Fujitsu betreiben laut dem Bericht die nationalen, auf SIS beruhenden Datenbanken sowie Warnsysteme für die britischen Behörden

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß dabei, irgendwelche DSGVO-zettel zu unterschreiben, während die europäische unjon gesammelte daten über die bevölkerung der EU fröhlich durch die welt schleudert! „Gefühlter datenschutz“ ist doch geil, nicht wahr?!

Ein scheinsieg für den datenschutz

Der Europäische Gerichtshof hat Internetseiten-Betreiber mit integriertem „Gefällt mir“-Button für die Erhebung von Daten mit in die Verantwortung genommen

[Archivversjon]

Erstmal ein „kompetenzpunkt“ für die scheißtagesschau: es handelt sich nicht um einen „button“. Einen „button“ macht man in HTML mit <input type="submit">. Damit der daten absendet, muss er aktiv beklickt werden. Beim so genannten „button“ vom fratzenbuch handelt es sich um heimlich verabreichten, in javascript realisierten schnüffel- und überwachungskohd, der zwar ähnlich wie ein klickeknopf aussieht, aber auch völlig unabhängig von benutzerinterakzjonen überwachungsdaten zum fratzenbuch funkt.

Warum das nur ein scheinsieg ist? Weil der ganze andere heimlich verabreichte, in javascript realisierte schnüffel- und überwachungskohd — zum beispiel die rd. zwanzig verschiedenen träcker, die in eine typische pressewebseit eingebettet sind — lustig weiterlaufen wird. Oder, um es anders zu sagen:

Von der Entscheidung dürften neben dem „Gefällt mir“-Knopf von Facebook auch andere ähnlich funktionierende Plug-ins, zum Beispiel von Werbeanbietern, betroffen sein. Auf Website-Nutzer könnte mit der Entscheidung ein weiterer Einwilligungs-Klick zukommen

Erstmal noch ein „kompetenzpunkt“ für die scheißtagesschau: in eine website verbautes javascript ist, auch wenn es aus fremdkwellen kommt, kein „plugin“. Es handelt sich nicht um eine funkzjonserweiterung in einem fräjhmwörk, sondern um maximal hirn- und verantwortungslos verbauten bibliotekskohd, über den ein ziemlich unsichtbarer dritter die vollständige verfügungsgewalt hat, der gegenüber dem nutzer einer webseit gar nicht erst in erscheinung tritt.

Juchu! Noch ein „dialog“ zu wegklicken (was ich übrigens meistens gar nicht kann, weil ich kaum einer webseit die ausführung des dafür erforderlichen javascripts erlaube und im zweifelsfall lieber webseits nutze, die ohne das von mir eingeräumte privileg einer kohdausführung funkzjonieren). Statt die gegenwärtigen scheißmachenschaften von reklameheinis und überwachungsfirmen einfach zu verbieten, gibts „gefühlten datenschutz“ in seiner nervigsten form. Ein „gefühlter datenschutz“, auf den ganz viele menschen gern verzichten werden… danke, EuGH! Die ganze halbseidene und grenzkriminelle contentindustrie und reklamewirtschaft ist euch dankbar! Hej, wer braucht da schon dieses menschenrecht auf informazjonelle selbstbestimmung, wenn so tolle geschäfte weiterhin möglich bleiben…

Und ihr da bei der tagesschau-redakzjon, stellt einfach mal jemanden ein, der sich mit dem kram auskennt, über den er schreibt! 😦

Datenschleuder des tages

Ein bislang unbekannter datensammler hat die daten von über 275 milljonen menschen aus indien veröffentlicht, jeweils name, geschlecht, mäjhladresse, telefonnummer, monatseinkommen und die komplette bisherige arbeitsplatzgeschichte. Und veröffentlicht ist hier wortwörtlich zu verstehen. Die daten lagen ohne jeden zugriffsschutz im internetz, und sie wurden sogar von einer suchmaschine indiziert, so dass auch menschen ohne vertiefte technische kenntnisse darauf zugriff haben können.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß und orwellness beim festen glauben an den datenschutz, der euch überall konsekwenzenlos versprochen wird. Dummheit ist der rohstoff des 21. jahrhunderts. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Mysteriöse Datenbank mit Daten von Millionen US-Bürgern ungeschützt im Netz

Huj, mindestens rd. achtzig milljonen US-bewohner. Das ist schon recht sportlich.

Natürlich kann meikrosoft nicht sagen, welcher seiner hochkriminellen kunden den klaut-sörver gemietet hat und von welchem konto oder welcher kreditkarte die rechnung überwiesen wurde, so dass die kwelle der daten bis auf weiteres anonym bleibt. Müsst ihr verstehen, ihr meikroschafe: eure leben werden vor der ganzen welt (einschließlich aller arschlöcher dieser welt) offengelegt, während kriminelle datensammler und datenschleuderer jeden nur denkbaren schutz erfahren, sowohl von großen klaut-unternehmen als auch vom scheißstaat. Von daher ist es eine sichere wette, dass dieser vorgang keine weiteren konsekwenzen haben wird. Auch nicht für scheiß-meikrosoft, das sich schützend vor verantwortlungslosen datensammel- und datenschleuder-verbrechern stellt. *kotz!*

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen, ganz besonderen schutz eurer persönlichen daten und dem überall mit warmen worten zugesagten respekt vor eurer privatsfäre! Und natürlich viel spaß mit der klaut! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Aber nicht flennen, ihr wart schon jahrelang gewarnt. (Und morgen greift ihr eh wieder nach euren mit schadsoftwäjhr und trojanern verseuchten überwachungswanzen in händiform, weil ihr so geil drauf seid. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr idjoten!)

Wenn euch doch nur jemand gewarnt hätte!

In den USA fragen Polizeibeamte immer mehr Standortdaten von Google ab, um Kriminalfälle aufzuklären. Dazu gibt es eine eigene Datenbank namens „Sensorvault“, in der Smartphone-Daten mit Aufenthaltsorten gespeichert sind. In der ersten Stufe werden die Daten für einen bestimmten Zeitraum an einem bestimmten Ort anonym abgefragt, erst in weiterer Folge, bei einem konkreten Verdachtsfall, werden der Polizei Daten mit Namen von Personen ausgehändigt. Laut dem Bericht der „New York Times“ hat diese neue Form der Ermittlungsarbeit rasant zugenommen

Jetzt müsst ihr halt darauf achten, mit euren wischofonen (oder demnächst: autos) nicht in der nähe eines verbrechens zu sein. Demnächst müsst ihr vermutlich sogar darauf achten, wo ihr euch aufhaltet, um keinen verdacht für die „vorausschauende polizeiarbeit“ mit künstlicher intelligenz zu erwecken, sonst gehts in den folterknast für potenzjelle terroristen. Auch weiterhin viel spaß mit eurer völligen datennacktheit unter dem dummen banner des „ich habe doch nix zu verbergen“ in rasend schnell faschistisch werdenden gesellschaften!

So etwas wie Anne Frank wird in zukunft jedenfalls nie wieder passieren…

Datenschleuder des tages

Dow jones hat eine 4,4 GB große datenbank mit risikobewertungsdaten zu firmen und privatpersonen völlig ungeschützt in der klaut abgelegt, und die klaut hat natürlich die daten abgeregnet.

Die Datenbank habe Profile und Einschätzungen über politisch tätige oder ehemals tätige Personen, ihre Angehörigen, enge Mitarbeiter und Unternehmen, mit denen sie in Verbindung standen, enthalten […] Einträge zu Hochkriminellen wie Terroristen […] habe die Datenbank auch Namen, Adressen, Geburtsdaten, vereinzelt auch Fotos enthalten

Diese wunderschöne datensammlung — wisst schon: „rohstoff der zukunft“ — zirkuliert jetzt unter jenen, die sie gern haben wollen. Der kriminelle missbrauch der daten ist eine sichere wette.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall ziemlich konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch und wischofon des tages

Zahlreiche Apps geben private Informationen an Facebook weiter, oft ohne Zustimmung der Nutzer […] Dabei geht es um Gesundheitsdaten zu Herzfrequenz, Gewicht oder Menstruation. Aber auch gespeicherte Preise bei Wohnungssuchen gehören dazu […] Betroffen sind auch Nutzer, die überhaupt keinen Facebookaccount haben

Tja, wenn euch nur jemand vor der verrotteten, grenzkriminellen scheißkultur auf den wischofonen und den ganzen trojanischen äpps gewarnt hätte! Viel spaß im kommenden faschismus, ihr idjoten! So, und jetzt weiter däumchensammeln! Schöne bunte däumchen! Wenn es doch wenigstens glasperlen wären, die hätten immerhin noch einen wert… 😦

S/M des tages

Wisst ihr, warum das spämmige, stinkende fratzenbuch ganz viele daten aus möglichst vielen kwellen über euch sammeln muss, selbst, wenn ihr nicht einmal beim fratzenbuch seid? Mark „Erich Mielke“ Zuckerberg erklärt es euch mal, ihr dummerchen [archivversjon]:

Dass der Konzern über die Grenzen seiner einzelnen Dienste hinweg Informationen nutze, sei sogar im Sinne der Nutzer: Es trage auch zu ihrer Sicherheit bei, etwa um den Missbrauch von Accounts zu verhindern. Facebook führt auch an, dass diese Praxis im Kampf gegen „Terrorismus, Kindesmissbrauch oder die Manipulation von Wahlen“ helfe – Themen, die Politiker gerne hören, wenn es um die Regulierung des Internets geht

Seht ihr, alles wird gut und alles ist nur zu eurem besten! So, und jetzt schön damit weitermachen, die STASI-akte selbst zu schreiben und alle menschen, die euch etwas bedeuten, über irgendwelche fratzenbuch-trojaner (in ganz vielen äpps enthalten, auch wenn ihr oder die gar keine fratzenbuch-nutzer seid) an ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell zu verkaufen! Nee, das ist ja nicht mal verkaufen. Fürs verkaufen bekäme man ja einen gegenwert…

Übrigens, herr Zuckerberg: dass sie daten über mich gesammelt haben, der ich kein nutzer bin, zum beispiel, in dem sie adressbücher ihrer nutzer mit ihrem scheißtrojaner in der äpp abgegriffen haben, um mich dann jahrelang wie ein schmieriger krimineller vollzuspämmen, das werde ich nie vergessen. Und nein, das ist weder in meinem sinne noch hat es zu meiner sicherheit beigetragen, sie arschloch. Sie sind nichts weiter als ein asozjales stück scheiße. Und ein spämmer.

Ein fest für spämmer und verbrecher

Neue Passwort-Leaks:
Insgesamt 2,2 Milliarden Accounts betroffen

Hui!

Was heise euch nicht sagt: wo die ganzen daten herkommen. Dafür sage ich es euch gerne: aus der täglichen und allgegenwärtigen praxis des so genannten datenschutzes. Auch weiterhin viel spaß dabei, für jede nutzung einer dahergelaufenen webseit (wie zum beispiel auch die ganzen S/M-seits) ein benutzerkonto anzulegen, eine mäjhladresse anzugeben und ein passwort zu wählen! Die daten blubbern irgendwo wieder hevor, und die ganoven brauchen nur einzusammeln und zusammenzuführen. Und das wird dadurch, dass immer mehr schnell aufgepustete klitschen ihre ganzen daten in die klaut legen, keine spur besser.

Ach!

Eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen

Prof. dr. Offensichtlich hat jetzt einen dschobb bei heise onlein und hat da rausgekriegt, dass die ganzen von irgendwelchen klitschen rausgeschleuderten daten einfach zusammengeführt werden können, um sie besser nutzbar zu machen…