Datenschleuder des tages

Ein bislang unbekannter datensammler hat die daten von über 275 milljonen menschen aus indien veröffentlicht, jeweils name, geschlecht, mäjhladresse, telefonnummer, monatseinkommen und die komplette bisherige arbeitsplatzgeschichte. Und veröffentlicht ist hier wortwörtlich zu verstehen. Die daten lagen ohne jeden zugriffsschutz im internetz, und sie wurden sogar von einer suchmaschine indiziert, so dass auch menschen ohne vertiefte technische kenntnisse darauf zugriff haben können.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß und orwellness beim festen glauben an den datenschutz, der euch überall konsekwenzenlos versprochen wird. Dummheit ist der rohstoff des 21. jahrhunderts. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Mysteriöse Datenbank mit Daten von Millionen US-Bürgern ungeschützt im Netz

Huj, mindestens rd. achtzig milljonen US-bewohner. Das ist schon recht sportlich.

Natürlich kann meikrosoft nicht sagen, welcher seiner hochkriminellen kunden den klaut-sörver gemietet hat und von welchem konto oder welcher kreditkarte die rechnung überwiesen wurde, so dass die kwelle der daten bis auf weiteres anonym bleibt. Müsst ihr verstehen, ihr meikroschafe: eure leben werden vor der ganzen welt (einschließlich aller arschlöcher dieser welt) offengelegt, während kriminelle datensammler und datenschleuderer jeden nur denkbaren schutz erfahren, sowohl von großen klaut-unternehmen als auch vom scheißstaat. Von daher ist es eine sichere wette, dass dieser vorgang keine weiteren konsekwenzen haben wird. Auch nicht für scheiß-meikrosoft, das sich schützend vor verantwortlungslosen datensammel- und datenschleuder-verbrechern stellt. *kotz!*

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen, ganz besonderen schutz eurer persönlichen daten und dem überall mit warmen worten zugesagten respekt vor eurer privatsfäre! Und natürlich viel spaß mit der klaut! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Aber nicht flennen, ihr wart schon jahrelang gewarnt. (Und morgen greift ihr eh wieder nach euren mit schadsoftwäjhr und trojanern verseuchten überwachungswanzen in händiform, weil ihr so geil drauf seid. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr idjoten!)

Wenn euch doch nur jemand gewarnt hätte!

In den USA fragen Polizeibeamte immer mehr Standortdaten von Google ab, um Kriminalfälle aufzuklären. Dazu gibt es eine eigene Datenbank namens „Sensorvault“, in der Smartphone-Daten mit Aufenthaltsorten gespeichert sind. In der ersten Stufe werden die Daten für einen bestimmten Zeitraum an einem bestimmten Ort anonym abgefragt, erst in weiterer Folge, bei einem konkreten Verdachtsfall, werden der Polizei Daten mit Namen von Personen ausgehändigt. Laut dem Bericht der „New York Times“ hat diese neue Form der Ermittlungsarbeit rasant zugenommen

Jetzt müsst ihr halt darauf achten, mit euren wischofonen (oder demnächst: autos) nicht in der nähe eines verbrechens zu sein. Demnächst müsst ihr vermutlich sogar darauf achten, wo ihr euch aufhaltet, um keinen verdacht für die „vorausschauende polizeiarbeit“ mit künstlicher intelligenz zu erwecken, sonst gehts in den folterknast für potenzjelle terroristen. Auch weiterhin viel spaß mit eurer völligen datennacktheit unter dem dummen banner des „ich habe doch nix zu verbergen“ in rasend schnell faschistisch werdenden gesellschaften!

So etwas wie Anne Frank wird in zukunft jedenfalls nie wieder passieren…

Datenschleuder des tages

Dow jones hat eine 4,4 GB große datenbank mit risikobewertungsdaten zu firmen und privatpersonen völlig ungeschützt in der klaut abgelegt, und die klaut hat natürlich die daten abgeregnet.

Die Datenbank habe Profile und Einschätzungen über politisch tätige oder ehemals tätige Personen, ihre Angehörigen, enge Mitarbeiter und Unternehmen, mit denen sie in Verbindung standen, enthalten […] Einträge zu Hochkriminellen wie Terroristen […] habe die Datenbank auch Namen, Adressen, Geburtsdaten, vereinzelt auch Fotos enthalten

Diese wunderschöne datensammlung — wisst schon: „rohstoff der zukunft“ — zirkuliert jetzt unter jenen, die sie gern haben wollen. Der kriminelle missbrauch der daten ist eine sichere wette.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall ziemlich konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch und wischofon des tages

Zahlreiche Apps geben private Informationen an Facebook weiter, oft ohne Zustimmung der Nutzer […] Dabei geht es um Gesundheitsdaten zu Herzfrequenz, Gewicht oder Menstruation. Aber auch gespeicherte Preise bei Wohnungssuchen gehören dazu […] Betroffen sind auch Nutzer, die überhaupt keinen Facebookaccount haben

Tja, wenn euch nur jemand vor der verrotteten, grenzkriminellen scheißkultur auf den wischofonen und den ganzen trojanischen äpps gewarnt hätte! Viel spaß im kommenden faschismus, ihr idjoten! So, und jetzt weiter däumchensammeln! Schöne bunte däumchen! Wenn es doch wenigstens glasperlen wären, die hätten immerhin noch einen wert… 😦

S/M des tages

Wisst ihr, warum das spämmige, stinkende fratzenbuch ganz viele daten aus möglichst vielen kwellen über euch sammeln muss, selbst, wenn ihr nicht einmal beim fratzenbuch seid? Mark „Erich Mielke“ Zuckerberg erklärt es euch mal, ihr dummerchen [archivversjon]:

Dass der Konzern über die Grenzen seiner einzelnen Dienste hinweg Informationen nutze, sei sogar im Sinne der Nutzer: Es trage auch zu ihrer Sicherheit bei, etwa um den Missbrauch von Accounts zu verhindern. Facebook führt auch an, dass diese Praxis im Kampf gegen „Terrorismus, Kindesmissbrauch oder die Manipulation von Wahlen“ helfe – Themen, die Politiker gerne hören, wenn es um die Regulierung des Internets geht

Seht ihr, alles wird gut und alles ist nur zu eurem besten! So, und jetzt schön damit weitermachen, die STASI-akte selbst zu schreiben und alle menschen, die euch etwas bedeuten, über irgendwelche fratzenbuch-trojaner (in ganz vielen äpps enthalten, auch wenn ihr oder die gar keine fratzenbuch-nutzer seid) an ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell zu verkaufen! Nee, das ist ja nicht mal verkaufen. Fürs verkaufen bekäme man ja einen gegenwert…

Übrigens, herr Zuckerberg: dass sie daten über mich gesammelt haben, der ich kein nutzer bin, zum beispiel, in dem sie adressbücher ihrer nutzer mit ihrem scheißtrojaner in der äpp abgegriffen haben, um mich dann jahrelang wie ein schmieriger krimineller vollzuspämmen, das werde ich nie vergessen. Und nein, das ist weder in meinem sinne noch hat es zu meiner sicherheit beigetragen, sie arschloch. Sie sind nichts weiter als ein asozjales stück scheiße. Und ein spämmer.

Ein fest für spämmer und verbrecher

Neue Passwort-Leaks:
Insgesamt 2,2 Milliarden Accounts betroffen

Hui!

Was heise euch nicht sagt: wo die ganzen daten herkommen. Dafür sage ich es euch gerne: aus der täglichen und allgegenwärtigen praxis des so genannten datenschutzes. Auch weiterhin viel spaß dabei, für jede nutzung einer dahergelaufenen webseit (wie zum beispiel auch die ganzen S/M-seits) ein benutzerkonto anzulegen, eine mäjhladresse anzugeben und ein passwort zu wählen! Die daten blubbern irgendwo wieder hevor, und die ganoven brauchen nur einzusammeln und zusammenzuführen. Und das wird dadurch, dass immer mehr schnell aufgepustete klitschen ihre ganzen daten in die klaut legen, keine spur besser.

Ach!

Eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen

Prof. dr. Offensichtlich hat jetzt einen dschobb bei heise onlein und hat da rausgekriegt, dass die ganzen von irgendwelchen klitschen rausgeschleuderten daten einfach zusammengeführt werden können, um sie besser nutzbar zu machen…

Bigg däjhta des tages

Die Österreichische Post ist nicht nur Briefzusteller, sondern auch Datenhändler. Neben den Namen und Adressen vieler Österreicher verkauft sie auch Informationen und Einschätzungen zu den einzelnen Personen […] Die Pakete kann die Post zählen, die Parteiaffinität berechnet sie. Hierzu verwendet sie Umfragen, Wahlergebnisse, Statistiken und Hochrechnungen, die sie mit dem Alter, Geschlecht und dem Wohnort korreliert. Das Ergebnis ist eine berechnete Parteiaffinität, die beispielsweise Parteien gezieltere Wahlwerbung ermöglichen soll. In den Auskünften die das Online-Magazin erhalten hatte, stimmten die Berechnungen bei ungefähr der Hälfte nicht

Auch weiterhin viel spaß mit dem „rohstoff der zukunft“ (A. Merkel).

Die Daten werden von fast allen Parteien Österreichs für Wahlwerbung bei der Post gekauft. Auch der schwedische Möbelkonzern Ikea kaufte laut der DSGVO-Auskunft Daten bei der Post

Toll! Da bleibe ich doch lieber bei der mäjhl übers internetz… 😀

Tja, wenn so eine klitsche expandiert und expandiert und die komplexität der datenhaltung immer größer wird…

Die IT-Infrastruktur Equifax‘ wird als sehr komplex und historisch gewachsen beschrieben. Es gab nicht einmal eine Liste, wer für welche Datenbank verantwortlich ist. Aus einer Zeugenaussage geht hervor, dass das wahrscheinlich gar nicht klar geregelt war. Diese Umstände erschwerten Mandiants forensische Untersuchung. Die Komplexität der IT-Infrastruktur wird unter anderem auf eine aggressive Expansionsstrategie von CEO Richard Smith zurückgeführt. Er kaufte ab 2006 nicht weniger als 18 Firmen auf. Es galt, mehr und mehr Daten aus mehr und mehr Ländern anzuhäufen

Gefällt mir!

Im Streit über den Datenschutz bei Like-Buttons von Facebook hat sich der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Michal Bobek, jetzt festgelegt. Laut seinen am Mittwoch veröffentlichten Schlussanträgen in einer Auseinandersetzung zwischen der Verbraucherzentrale NRW und einem Online-Händler ist der Betreiber einer Webseite, der darauf ein Plugin eines Dritten wie den „Gefällt-mir“-Kopf integriert, teilweise für die dadurch ausgelöste Datenübertragung mitverantwortlich

Tja, wer sonst sollte dafür verantwortlich sein, wenn nicht so ein amöbengehilfe, der kohd in seine webseit einbettet, um die datenübertragung ans fratzenbuch überhaupt erst auszulösen?

Möge die allgemeine verwanzung von webseits noch in diesem jahrzehnt ein ende finden! Und möge ganz generell die idjotische idee, irgendwelchen kohd von dritten in seine webseits einzubetten (häufig auch schriften oder javascript über STASI-guhgell, die dann zum genau gleichen träcking über cookies, brauser-fingerprinting und irgendwelche drextrix aus der menschenbehandlungskiste der scheißwerber führen), mit gleichem maße gemessen werden!

Als ob ein link aufs fratzenbuch nicht ausreichte! Immer muss es gleich der „button“ sein, diese schnüffelmaschinerie-umgestaltung und javascript-verwanzung beinahe des gesamten webs. Hoffentlich wird es so teuer, dass keiner mehr darüber nachdenkt! Hoffentlich machen abmahnanvergewälte endlich mal etwas begrüßenswertes! Ihr elendskaufleute, die ihr glaubt, durch fratzenbucheinbindung werdet ihr ganz große und beliebte, ihr könnt euch ja einfach umbringen und testamentarisch verfügen lassen, dass ihr ein däumchenhoch auf dem grabstein haben wollt. Zusammen mit dem text „gefällt mir“.

Datenschleuder des tages

Wo kriegen die mordnazis in der BRD eigentlich ihr datenmaterjal her? Stellt sich raus: sie kriegen es direkt aus polizeibeständen. Und dann gibts halt solche „netten“ briefe von braunen deutschlanderweckern und abendlandsern:

Verpiss dich lieber, solange du hier noch lebend rauskommst, du Schwein! Als Vergeltung schlachten wir deine Tochter

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben daran, dass eure daten bei staatlichen stellen sicherer als irgendwo in der wirtschaft sind! Könnt ja die polizei nach DSGVO verklagen, wenn es mal zu solchen datenlecks kommt! Ach, geht nicht, sind meldedaten? Na, dann habt ihr eben pech gehabt. Da kann man nix machen.

Datenschleuder des tages

Facebook:
API-Bug gab Apps Zugriff auf Bilder von 6,8 Millionen Benutzern

[…] Während der fraglichen 13 Tage im September konnten Apps auch auf andere freigegebene Fotos zugreifen – und auf solche, die der Benutzer gar nicht veröffentlicht hat. Facebook räumte ein, dass es auch nicht verwendete Bilder – etwa aus noch nicht abgeschickten Posts – für die Bequemlichkeit der Benutzer mehrere Tage aufbewahre

Müsst ihr verstehen, liebe benutzer des fratzenbuches, das ist alles nur für eure bekwemlichkeit! Das hat nichts mit irgendwelchen datensammel- und überwachungsambizjonen des stinkenden scheißfratzenbuches zu tun. Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt

S/M und meikrosoft des tages

LinkedIn nutzte 18 Millionen Adressen von Nicht-Mitgliedern für Facebook-Werbung

Auch weiterhin viel spaß mit den trojanischen äpps irgendwelcher S/M-klitschen ohne seriöses geschäftsmodell, die in der vergangenheit nicht einmal vor offen illegaler und asozjaler spämm zurückgeschreckt haben, um sich ein bisschen klickviech für ihre drexseits ranzuholen. (In diese kategorie gehört auch das nach scheiße stinkende fratzenbuch mit seiner jahrelang praktizierten illegalen spämm an mit trojanern eingesammelte mäjhladressen.) Verkauft schön eure freunde, verwandten, kollegen und kontakte an irgendwelche unseriösen geschäftsmodelle grenzkrimineller S/M-anbieter! Ihr kriegt nicht einmal glasperlen dafür, die noch einen gewissen wert hätten, es gibt nur sternchen, herzchen und däumchenhochs. Idjoten! Steckdosenlutscher! Erzesel! Ihr seid die spämm! Und sagt mir nicht, dass euch niemand gewarnt hätte, ihr hirnstummel! Widerliche, stinkende schergen von kriminellen seid ihr mit euren scheißäpps von irgendwelchen scheißklitschen und eurer totalen gleichgültigkeit und selbsterwählten dummheit. Ihr seid es, die das ganze internetz in scheiße verwandelt haben. Bäh!

Ach!

(Diese lust, dem näxsten idjoten, der mir sagt, dass er noch nie eine spämm von einer dieser klitschen, bei der er seine STASI-akte täglich selbst aktualisiert, bekommen hat, einfach ohne warnung in die dumme fresse zu treten…)

Und zum schluss noch eine kleine anmerkung: meikrosoft hat ja github gekauft. Wir können also gespannt sein, was sie mit den ganzen dort eingesammelten mäjhladressen so anfangen werden.

SPD des tages

Auch der Handel mit Daten müsse von einer Digitalsteuer ausgenommen werden. Deutschland fürchtet einen Schaden für seine Autoindustrie, hieß es vor dem Treffen hinter vorgehaltener Hand von Diplomaten. Denn die vernetzten Autos der Zukunft sollen der Industrie Informationen liefern, die man auch zu Geld machen will. Statt einer Digitalsteuer plädiert Scholz nun für eine vage „globale Lösung“, die der Wirtschaft nicht schade

Immerhin hat sich damit die frage abschließend geklärt, was mit den ganzen überwachungsdaten geschehen soll, die von den ganzen „smarten“ autos geliefert und zum hersteller zurückgefunkt werden. In diesem sinne wünsche ich den menschen noch viel spaß, enteignung und orwellness beim autofahren.

S/M des tages

„Facebook wusste von Anfang an, was los ist, und hat nichts dagegen unternommen“, sagte Wylie. Alles, was das Unternehmen interessiere, sei, den eigenen Datenschatz zu mehren. Auch die vermeintlich wohltätigen Initiativen des sozialen Netzwerks dienten diesem Ziel. „Sie bringen Internet-Infrastruktur in die ganze Welt, um dann die Daten verarbeiten zu können.“ Das sei eine moderne Form des Kolonialismus

Datenschleuder des tages

Ermöglichen Sie Ihrem Team, die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit zu erreichen, mit der perfekten Botschaft, die intelligent, schnell und reichweitenstark umgesetzt wurde

Nun, diese möglichkeit ist jetzt auch kriminellen gegeben, denn die big-däjhta-klitsche namens apollo hat die auch aus nicht-öffentlichen kwellen gesammelten daten zu über 200 milljonen menschen veröffentlicht.

Auch weiterhin viel spaß beim ganz festen glauben an den überall schnell, gern und völlig konsekwenzenlos zugesagten schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.