Überwachung des tages

Bei einem Routine-Scan fielen dem Security-Experten Chris Vickery riesige Daten-Container in die Hände, die das US-Militär zur Überwachung und Manipulation sozialer Netzwerke in der Amazon-Cloud gesammelt hat

Wer nix zu verbergen hat, wird sicher auch nicht beunruhigter, wenn sogar daten aus der terrorabwehr offen auf den kompjutern anderer leute (reklamelügendeutsch: „cloud“) rumliegen. Nein, solche daten sind auch beim staat nicht sicher. Und jetzt, nachdem die S/M-datensammlung des US-militärs aus einer wolke abgeregnet ist (also noch nicht einmal die datensammlung eines geheimdienstes), lasst euch schön weiter von den scheißjornalisten erzählen, dass ihr nur von den pösen pösen russen und von Putin selbst bei zwitscherchen und fratzenbuch manipuliert werdet!

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Smartdingens des tages

Bis eben wusste ich gar nicht, dass es „smartwatches“ für kinder (oder genauer: für überwachungswütige eltern) gibt, aber als ich eben auf golem davon erfuhr, entsprach der datenschutz bei diesen dingern völlig meinem vorurteil:

Smartwatches für Kinder sollen den Eltern Sicherheit vermitteln. Doch mehrere Geräte weisen nach Angaben norwegischer Verbraucherschützer gravierende Sicherheitsmängel auf, die eine Ausspähung der Kinder durch Fremde ermöglichen können

Erfüllt sozusagen zwei wünsche auf einmal: die von kinderfickern und die von datensammlern. Und das alles, weil eltern dumm und ängstlich sind und deshalb so ein schlangenöl mit peilwanzenfunkzjon und lebensverdatung kaufen, das ihnen zur abwehr ihrer angst angeboten wird.

Wenn ich nur daran denke, mit was für augen heutige jugendliche anschauen können, wenn sie mitbekommen, dass ich meinen rd. sieben kilometer langen schulweg als zehnjähriger allein zu fuß und mit dem nahverkehr zurückgelegt habe — und nicht von jemanden hingefahren und wieder abgeholt wurde. Das klingt für die wie eine erzählung aus einer fremden welt. Kein wunder, dass die so von kinderknasteltern durch unterdrückung jeglicher entwicklungsanreize an ihrer entwicklung gehinderten menschen völlig unselbstständig sind, sich in der ständigen abwehr ihrer von kleinauf eingetrichterten angst üben müssen und — mindestens latent — faschistische ideen gar nicht so schlecht finden. 😦

Guhgell des tages

Hat ja damals nicht geklappt mit guhgell glahßß, aber jetzt gibts „Google Clips“, die kamera, die jeden biometrisch identifiziert, fotografiert und an guhgell meldet. Wer mit so einer scheiße rumläuft, hat nur noch einen ziegelstein in seine dumme faschistenfresse verdient! Frieden ist mit solchen schergen des faschismus nicht mehr möglich.

Benutzt hier jemand „tinder“?

Eine Nutzerin der Dating-Plattform bekam auf ihre Anfrage eine detaillierte Aufsstellung aller intimen Chat-Verläufe und Matches zugeschickt. Sie war schockiert

Na, glaubt immer noch irgendjemand oder -jefrud ernsthaft, die ganzen anfallenden daten würden nicht gesammelt und auf allerlei weise ausgewertet? Tja, dummheit ist schon dumm. Aber wenn man den neuen idjoten ein mikrofon zum abhören ihres wahnzimmers schon als „lautsprecher“ verkaufen kann — und jeder scheißjornalist macht bei dieser sprachlichen hirnfickerei mit — dann kommt es wohl für jedes aufrüttelnde wort zu spät. Viel spaß noch mit euren totalüberwachten und bekwem auswertbar verdateten leben im neuen faschismus!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat mal wieder einen neuen nebendschobb und hat sich für die stiftung warentest mal angeschaut, wie das dann mit den eingesammelten daten so aussieht, wenn die autos „smart“ und ihre käufer so richtig psycheblend reklameblöd werden. Das ergebnis ist dermaßen erschütternd, dass die welt kurz gähnte: Es wird eingesammelt, was einzusammeln ist und überwacht und überwacht und verdatet und verdatet ohne sinn, verstand und ende:

Die meisten übermittelten nicht nur den Namen des Nutzers, sondern auch die sogenannte Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN), früher Fahrgestellnummer genannt. Damit lasse sich der Erstbesitzer ermitteln. Auch der Netzbetreiber und Nutzungsstatistiken werden demnach häufig übertragen. Zudem sendeten die meisten Apps direkt nach dem Start ihren Standort an Google oder Apple, teilweise an weitere Stellen wie den Kartendienst Here […] Selbst Anwendungen, die kaum Funktionen hätten, wie die Service-App von Fiat, bespitzelten die Nutzer und sendeten Daten heimlich an Facebook […] dass kein einziger Hersteller die Nutzer vor der Installation der App über die Datensammelei aufkläre

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel orwellness, wenn ihr euch auf schritt und tritt totalüberwachen lasst und auch noch geld für dieses „privileg“ bezahlt, ihr idjoten, an denen die menschenrechte einfach nur verschwendet sind! Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen!

Gebt den polizeien daten, mehr und mehr daten!

Sechs Wochen nach dem G20-Gipfel haben erste Journalisten Bescheid bekommen, warum ihre Akkreditierung entzogen wurde. Was beim Bundeskriminalamt an Daten über sie gespeichert war, erweist sich als toxisches Datengebräu

Dauerhaft archivierte versjon der meldung gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetzte „depublizierung“ von inhalten des BRD-staatsfernsehens.

„Internet der dinge“ des tages

Na, benutzt hier jemand staubsaugerroboter?

Bislang sammeln die Roombas Daten über ihre Umgebung vor allem, um die besser reinigen zu können. Bald sollen die Daten der Staubsaugerroboter aber an Hersteller von Smart-Home-Geräten verkauft werden. Das soll die intelligenter machen

Stellt euch weiterhin schön eure wohnungen mit wanzen aller art voll, bezahlt diese wanzen selbst und achtet darauf, dass die akkus immer gut geladen sind! Ihr seid ganz große helden und voll fortschrittlich! Aber weint nicht, wenn die daten in paar jahren, in ein paar monaten oder in ein paar wochen irgendwo rausfallen, denn ihr seid wahrlich genug vor der ganzen STASI-2.0-kacke gewarnt worden! Vollidjoten!

George Orwell war viel zu optimistisch…

„Geheimdiensterkenntnis“ des tages

Stell dir mal vor, du bist jornalist beim norddeutschen BRD-staatsrundfunk, willst deine arbeit machen und der polizist lässt dich nicht rein und erzählt dir, dass du ein „reichsbürger“ bist und dich besser ganz stumm und unauffällig verdrückst, um nicht noch mehr nachteile zu erleiden. [Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung.]

„Ich habe ja sogar einen Personalausweis dabei gehabt“, sagt er stattdessen.“Das hat den Polizisten verwundert.“

Das muss wohl dieses „big data“ sein, um das alle so einen herrmann machen und wovon wir viel mehr brauchen, weil es der „rohstoff der zukunft“ (A. Merkel) ist! :mrgreen:

Was hier aufgrund nicht nachvollziehbarer kwellen willkürlich agiert hat, ist die gleiche STASI… ähm, sorry… das gleiche BKA, das jetzt auch über den einsatz des bundestrojaners entscheidet. Dies wird vermutlich auf grundlage der gleichen daten geschehen.

Und übrigens: so etwas kann vermutlich in der gegenwärtigen BRD jedem menschen passieren. Wohl dem, der dabei nicht auch noch wegen irgendwelcher in listen zusammengefasster, dubioser geheimdienst-erkenntnisse einen freiflug nach guantanamo geschenkt kriegt.

Abmahnfalle des tages

Benutzt hier jemand dieses wattsäpp von der spämmklitsche fratzenbuch?

Abmahngefahr:
WhatsApp-Nutzer müssen Einwilligung der Kontakte einholen

Wer die Weitergabe der Daten von seinen Kontaktpersonen an WhatsApp zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden

Dies auch als tipp an alle, deren telefonnummern und namen in den adressbüchern von irgendwelchen wischofon-idjoten stehen, die fröhlich alle möglichen daten anderer menschen zu irgendwelchen klitschen ohne seriöses geschäftsmodell schleudern. Es wäre mir ja auch lieber, wenn sich menschen aus respekt einigermaßen vernünftig verhalten würden, ohne dass es für sie teuer und unangenehm wird, aber wenns internetz im händi ist, ists gehirn nun mal im arsch.

via @benediktg@gnusocial.de

Guhgell des tages

Guhgell hat bekanntgegeben, dass die inhalte von mäjhls bei gmail nich mehr geskännt werden, um mit den so gewonnenen daten personalisierte reklame zu schalten. Um es mit „the register“ zu sagen: wozu denn auch, die krake guhgell aus dem mutterland der NSA hat ja schon genügend daten eingesammelt, und die leute tragen mit ihren wischofonen inzwischen massenhaft eine guhgell-wanze durch die ganzes scheißleben und laden sogar noch selbst die akkus.

Aber ich glaube kaum, dass sich „evil guhgell“ diese bekweme möglichkeit der geldwerten menschenverdatung entziehen wird, indem die nutzungsbedingungen für guhgell mäjhl geändert werden.

Und die vielen anderen kostenlosen mäjhlanbieter, die sich damals nach dieser vorlage guhgells nicht zurückhalten konnten und ebenfalls mit dem auswerten der mäjhl-kommunikazjon begonnen haben, werden natürlich alle weitermachen.

Datenschleuder des tages

Thomson Reuters hat eine bläcklist für banken mit rd. zwei milljonen weit in die privatsfäre der davon betroffenen menschen (und etlichen nicht-nachvollziehbaren und/oder fehlerhaften einträgen) „veröffentlicht“¹.

Auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

¹Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung gegen die von scheißpresseverlegern lobbyistisch durchgesetzte „depublizierung“ von längst bezahlten inhalten des BRD-staatsfernsehens.

Totalüberwachung „as a service“

Ihr wisst, was eine auftragsdatenverarbeitung ist? Das kann jeder mit euren daten machen, der eure daten hat. So verklappen zum beispiel sechzig BRD-unternehmen ihre daten aus den BRD-totalüberwachungsgesetzen bei der gleichen gesellschaft mit beschränkter hoffnung, die in sehr enger zusammenarbeit mit dem bummswirtschaftsministerjum „vorratsdatenspeicherung as a service“ anbietet… und darüber müssen die ihre kunden und nutzer noch nicht einmal besonders aufklären.

Wer irgendwo kunde ist, wo vorratsdaten anfallen, kann ja mal seinen „vertragspartner“ um auskunft bitten, ob diese daten in zusammenarbeit oder durch die uniscon GMBH oder vergleichbare dienstleister verarbeitet werden — zu derartigen auskünften zur datenhaltung ist jedes unternehmen und jeder mensch, der personenbezogene daten verarbeitet, verpflichtet. Eine briefvorlage für die anfrage, die man vielleicht ein bisschen anpassen sollte, ist auch schon fertig.

Meikrosoft des tages

Was für überwachungsdaten von windohs-anwendern möchte meikrosoft denn alle so nach hause funken können? Nun, es ist ja gar nicht so viel, es ist ja nur, was du laberst, wo du bist, was für produkte dich interessieren, wie du dich mit dem internetz verbindest, was für softwäjhr du auf deinem rechner installierst, wie oft du diese softwäjhr nutzt, was für musik du hörst, was für filme du dir anschaust, welche bücher du liest, wonach du im internet suchst und — wenn du deine sprache oder deine handschrift von meikrosoft erkennen lässt — was über diese schnittstelle an text erkannt wurde — und natürlich noch ein paar überwachungsfunkzjonen, die meikrosoft nicht kommuniziert. (Nein, ich vertraue diesem unternehmen nicht.) Wer darin ein problem sieht, ist ein geisteskranker verschwörungsteoretiker, der fäjhknjuhs verbreitet und sich der häjhtspietsch schuldig macht. Meikrosoft will immer nur das beste für euch! Und erich meikrosoft liebt euch doch alle!

Zu risiken und nebenwirkungen solcher datensammlungen in totalitären überwachungsstaaten wie den vereinigten staaten eines teils von nordamerika lesen sie bitte einfach die längst vergessenen nachrichten von gestern noch einmal gründlich! Wer sich trotzdem noch sicher fühlt, kann sich ja mal fragen, was das nächste sein könnte, wogegen präsident Donald Trump einen propaganda- und drohnengestützten „war on“ führen könnte, wenns erwartungsgemäß innenp’litisch nicht so pralle läuft — und wer dann alles zum opfer dieses bullschitt-krieges werden würde. Ich könnte jedenfalls angesichts der beliebigkeit von US-kriegsgründen der letzten jahre keinen noch so hirnlosen kriegsgrund ausschließen, und wenns dabei um gartenzwerge, wissenschaftliches weltbild, kaffeetrinken (eine andere populäre droge wird ja schon lange, mit hohem aufwand und unter großen opfern bekämpft), lachen, „falsche“ wahlentscheidungen oder bestimmte musikrichtungen ginge…

Und nein, heise, es ist keine „datensammelwut“, es ist etwas sehr anderes.

Äppel des tages

Ob gelöscht oder nicht: Apple hat Browserverläufe jahrelang in der Cloud gespeichert

Immer schön vor irgendwelchen unternehmen aus dem überwachungs- und folterstaat USA datennackt machen, ihr idjoten! Übrigens hat äppel das problem „gelöst“ und kann jetzt immerhin nicht mehr von außen dabei erwischt werden, wenn es über jahre hinweg mit einer als webbrauser getarnten überwachungswanze zu jedem nutzer einen vollständigen und personalisierten bericht seiner interessen, ängste, wünsche, hoffnungen, fragen, kommunikazjonsakte und p’litischen auffassungen speichert.

Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr tinnefkaufenden und euch frei fühlenden vollidjoten, die ihr so leicht auf onkel reklameheini und auf seinen hässlichen, korrupten bruder, den scheißjornalisten, reinfallt!

„Cloud“ des tages

Die tropfbox so: wie, du hast gelöscht? Das heißt aber noch lange nicht, dass wir das auch löschen. Und wenn die nicht ein paar basteleien verkackt hätten, dann hätte das wohl niemals jemand mitbekommen.

Nutzer hatten zuvor berichtet, in ihren Dropbox-Konten seien gigabyteweise alte Dateien wieder aufgetaucht, die sie schon vor Jahren gelöscht hatten

Tja, so wolken regnen halt manchmal ab. :mrgreen:

Ansonsten gibt es natürlich gar keine „cloud“, sondern nur die kompjuter anderer leute. Und was ihr da ablegt, das gerät in den verfügungsbereich anderer leute. In einem abstrakten, technischen netzwerk würde ich keinem gegenüber trauen, und schon gar keinem „cloud“-anbieter, der sich weitreichende rechte an meinen daten in seinen nebulös formulierten AGB rausnimmt. Ich gehe einfach davon aus, dass es sich bei der jahrelangen vorratsdatenspeicherung der tropfbox keineswegs um eine panne gehandelt hat, sondern um vorsatz, den sie nur nicht einräumen dürfen, weil sie sich in den USA halt strafbar machen, wenn sie über ihre erzwungene zusammenarbeit mit den horch- und morddiensten der USA reden. Ihr dürft das niemals vergessen: die USA halten als überwachungsstaat alles, was die DDR nur versprechen konnte.