Datenschutz des tages

Fieser Fehler bei der Fidor Bank:
Kunden konnten fremde Konten einsehen

Aber hej, leute, war nicht weiter schlimm, war nur ein „ärgerlicher vorfall“. Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall konsekwenzenlos zugesicherten schutz eurer daten!

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Datenschleuder des tages

Unicredit, eine italienische großbank, hat die daten von 400.000 kunden veröffentlicht. An der veröffentlichung war ein „externer dienstleister“ beteiligt — nicht, dass es wieder einmal so eine „cloud“ war, die von scheißjornalisten mit hirnfickerhintergrund in derartigen kontexten niemals als „cloud“ bezeichnet wird, weil die „cloud“-datenenteigner immer so tolle reklame in jornalistischen scheißprodukten schalten…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Die organisierte kriminalität freut sich.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist die deutsche post, die rd. 200.000 anschriften ins offene web gestellt hat. Ein „häck“ war nicht erforderlich, um an diese daten zu kommen.

Tatsächlich war wirkliches Expertenwissen nicht nötig. Die Datenbank ließ sich einfach herunterladen. Dafür musste man nur ihren Dateinamen kennen, er lautete „dump.sql“ […] Warum dieser Dateiname verwendet wird, ist leicht zu erklären: In der Dokumentation der weit verbreiteten Datenbanksoftware MySQL wird er in einem Beispiel verwendet. Bei der Post hat jemand genau nach diesem Beispiel eine Kopie der Datenbank angelegt und offenbar versehentlich direkt auf dem Webserver abgelegt

Weia! Wohin man auch schaut, überall nur spezjalexperten! Bei vormaligen staatsklitschen wie der deutschen post reicht die kwalifikazjon „spezjalexperte“ offenbar schon aus, um die websörver nebst zugehörigen produkzjonsdatenbanken zu administrieren… 😦

Und hej, im verlinkten zeit-artikel gibts noch mehr datenschleudern, die genau das gleiche gemacht haben. Onlein-apoteken zum beispiel, die für 600.000 leute veröffentlicht haben, welche medikamente sie bestellt haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen und unerschütterlich gläubigen glauben an den überall völlig folgenlos und unter ausschluss jeglicher haftungspflicht versprochenen datenschutz, gern auch mit allerlei datenschutz-siegeln, die in webseits eingebettet sind. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

8tracks, so ein S/M-dingens zum musik-striehmen, hat seine datenbank mit 18 milljonen nutzerdatensätzen (und zum glück mit gehäschten und gesalzenen passwörtern) zu github hochgeladen und so im gesamten internetz veröffentlicht.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall mit billigen worten (und ohne jegliche haftung) versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Abmahnfalle des tages

Benutzt hier jemand dieses wattsäpp von der spämmklitsche fratzenbuch?

Abmahngefahr:
WhatsApp-Nutzer müssen Einwilligung der Kontakte einholen

Wer die Weitergabe der Daten von seinen Kontaktpersonen an WhatsApp zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden

Dies auch als tipp an alle, deren telefonnummern und namen in den adressbüchern von irgendwelchen wischofon-idjoten stehen, die fröhlich alle möglichen daten anderer menschen zu irgendwelchen klitschen ohne seriöses geschäftsmodell schleudern. Es wäre mir ja auch lieber, wenn sich menschen aus respekt einigermaßen vernünftig verhalten würden, ohne dass es für sie teuer und unangenehm wird, aber wenns internetz im händi ist, ists gehirn nun mal im arsch.

via @benediktg@gnusocial.de

Guhgell des tages

Guhgell hat bekanntgegeben, dass die inhalte von mäjhls bei gmail nich mehr geskännt werden, um mit den so gewonnenen daten personalisierte reklame zu schalten. Um es mit „the register“ zu sagen: wozu denn auch, die krake guhgell aus dem mutterland der NSA hat ja schon genügend daten eingesammelt, und die leute tragen mit ihren wischofonen inzwischen massenhaft eine guhgell-wanze durch die ganzes scheißleben und laden sogar noch selbst die akkus.

Aber ich glaube kaum, dass sich „evil guhgell“ diese bekweme möglichkeit der geldwerten menschenverdatung entziehen wird, indem die nutzungsbedingungen für guhgell mäjhl geändert werden.

Und die vielen anderen kostenlosen mäjhlanbieter, die sich damals nach dieser vorlage guhgells nicht zurückhalten konnten und ebenfalls mit dem auswerten der mäjhl-kommunikazjon begonnen haben, werden natürlich alle weitermachen.

Datenschleuder des tages

Thomson Reuters hat eine bläcklist für banken mit rd. zwei milljonen weit in die privatsfäre der davon betroffenen menschen (und etlichen nicht-nachvollziehbaren und/oder fehlerhaften einträgen) „veröffentlicht“¹.

Auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

¹Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung gegen die von scheißpresseverlegern lobbyistisch durchgesetzte „depublizierung“ von längst bezahlten inhalten des BRD-staatsfernsehens.

„Cloud“ und datenschleuder des tages

„Deep root analytics“, eine meinungsforschungsklitsche aus den USA, hat ihre angesammelte, weit in die privatsfäre der betroffenen rd. 200 milljonen menschen hineinreichende datenbank völlig ungesichert auf einem „cloud“-sörver abgelegt [Dauerhaft archivierte versjon]:

Die 1,1 Terabyte große Datenbank enthält neben Namen, Adressen, Geburtsdaten und Telefonnummern auch Stimmungsanalysen zu politisch kontroversen Themen, wie Waffenbesitz, Stammzellenforschung, Abtreibung sowie die „vermutete Religion und Ethnizität“ […] der Datensatz wurde versehentlich ohne Passwortschutz auf einem öffentlich zugänglichen Amazon-Server abgelegt

Achtet mal drauf, wie die scheißjornalisten bei solchen datenschleudereien das sonst im jubeljornalismus unentbehrliche wort „cloud“ vermeiden und lieber vom „amazon-sörver“ tintenklexen, und ihr wisst, wie euch scheißjornalisten jeden verdammten scheißtag ins gehirn ficken wollen! Geh einfach sterben, scheißjornalist!

Völlig unabhängig von dieser ganz gewöhnlichen und niederträchtigen lesermanipulazjon zur verbesserung der eigenen attraktivität für reklameschaltungen wünsche ich euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschutz von gesundheitsdaten des tages

Reklame einer Apotheke in einer Tageszeitung. 97% Lieferfähigkeitszugage für Stammkunden mit Rezept. Fehlende Arzneimittel werden per Bote zugestellt. JETZT NEU! Rezepte fotografieren und über WhatsApp vorbestellen...

„Rezepte fotografieren und über whatsäpp vorbestellen“ — hej leute, die ihr so eine datenschutzverachtende drexkacke von hirnlosen scheißapotekern hinnehmt und flugs eure rezepte mit dem wischofon knipst: Erich Mielke wäre ja so stolz auf euch gewesen!

Wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch. Ich wünsche der generazjon fratzenbuch viel spaß dabei, auch noch die verschreibungen ihres arztes beim fratzenbuch abzuliefern — und dem apoteker, der dieses angebot allen erstes macht, wünsche ich, dass er ganz schnell den insolvenzverwalter kennenlerne! Bevor noch größerer schaden entsteht!

Datenschleuder des tages

Bei „onelogin“, einem „cloud“-basierten passwortmanätscher für „cloud“-dienste, hat die „cloud“ ein paar daten abgeregnet.

Onelogin wird von mehr als 2000 Unternehmen genutzt, um Nutzern einen vereinfachten Zugriff auf Webseiten und Webapplikationen zu bieten. Unter den kompatiblen Diensten finden sich die Amazon Web Services, Microsoft Office 365, Linkedin, Slack, Twitter und Google-Dienste

Ich bitte um beachtung für die kleine tatsache, dass in dem golem-artikel [hier sicherheitshalber eine dauerhafte archivversjon] das reklameblendwort „cloud“ mit geradezu schreiender sorgfalt vermieden wird, obwohl es sonst niemals fehlen darf, wenn verdeckte reklame für die saudumme idee gemacht wird, dass man seine daten auf den kompjutern anderer leute speichern soll. Tja, wäre halt scheiße, wenn den deppen allzudeutlich auffiele, dass es sich um ein völlig unnützes risiko handelt. In diesem sinne: seit weiterhin gut manipul… ähm… informiert durch „jornalistische“ medien!

Auch weiterhin wünsche ich allen menschen viel spaß beim festen glauben an den überall völlig folgenlos versprochenen, feierlich zugesagten und mit heiligem datenschleuder-ehrenwort garantierten „datenschutz“. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch des tages

Das fratzenbuch ist von der EU-kommissjon zu einer geldstrafe von hundertzehn megaeuro verknackt worden, weil dieses börsennotierte unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell gelogen hat, es würde niemals die daten von fratzenbuch und wattsäpp abgeleichen und es sei dazu auch technisch gar nicht imstande. Das mit der technischen fähigkeit hat sich natürlich schnell geändert, als man beim fratzenbuch den nutzern noch besser „passende“ reklame durch kaffeesatzleserei in „big data“ in den rachen drücken wollte, denn ein anderes geschäftsmodell hat diese nach scheiße stinkende börsennotierte scheißklitsche ohne seriöses geschäftsmodell nun einmal nicht.

Aber glaubt mal nicht, dass die milljonen jetzt an die betroffenen fratzenbuch- und wattsäpp-nutzer ausgeschüttet werden! Oder dass die nutzer von fratzenbuch-diensten jetzt weniger vom fratzenbuch verachtet werden! Aber hej, solange die ganzen idjoten dort bleiben, ists für das fratzenbuch ja auch gar kein problem, die leute wie dumme datenviecher zu behandeln.

Unvergessen, dass der bummsgerichtshof in einem urteil festgestellt hat, dass das scheiß-fratzenbuch ein spämmer ist, ohne dass das irgendeine folge hatte. Es war ja auch ein BRD-gericht, und da gibts nie strafen für große verbrechen. Und die fratzenbuchnutzer sind ja leider so amputiert, dass sie nichts dagegen haben, die dienste eines gerichtsfest beurteilten asozjalen und vorsätzlich illegal vorgehenden scheißspämmers zu benutzen, der allein mir über hundert scheißspämms in das postfach gekackt hat¹. So lohnt sich das illegale, intelligenzverachtende und menschenverdatende geschäft des fratzenbuches auch weiterhin. So wird sich niemals etwas daran ändern. Garantiert nicht.

Übrigens: zu diesem wattsäpp gibts alternativen. Man muss nicht die dienste eines unternehmens benutzen, das seinen geschäftlichen erfolg vorsätzlich mit krimineller und asozjaler metodik aufgebaut hat. Man muss nicht auch noch dem fratzenbuch seine ganz privaten kommunikazjonsgewohnheiten in die datenbank schaufeln. Benutzt mal eine suchmaschine und sucht euch etwas aus. Es gibt ja eine ganze menge. Und wenn eure freunde zu doof für einen wexel sind, dann sucht euch freunde mit einem verdammten gehirnchen! Es gibt ja auch eine ganze menge menschen, und nicht jeder ist dumm wie scheiße.

¹Ich bin ein bisschen froh darüber, denn das hat mich davon abgehalten, mir das fratzenbuch anzuschauen und dort möglicherweise jahrelang kleben zu bleiben, während ich scheibchenweise von meiner zeitleiste und meinen „freunden“ enteignet werde. Ich gehe doch nicht zu spämmern! Da müsste ich ganz schön blöd sein!

Webschopping des tages

Tja, ist schon scheiße, wenn man in einem webschopp eingekauft hat, wo der programmierer gleich eine kleine hintertür zum datenabschnorcheln mit reingemacht hat und wenn diese daten dann für betrügereien aller art missbraucht werden, so dass man noch jahrelang ärger damit haben kann.

„Aber der war doch sicher, da war doch eine schlösschen in der adresszeile des brausers“. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall leicht und folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschutz des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, als no-SQL-datenbanken unter anderem als großer fortschritt gesehen worden, weil da keine SQL-injection möglich ist und die datenbanken deshalb viel sicherer sind?

Wenn zum ausgleich ACHTUNDSECHZIG VERDAMMTE PROZENT der installazjonen des populären no-SQL-datenbankdingens „mongoDB“ ohne passwortschutz offen ins internetz gestellt werden, nützt das freilich wenig.

Und hej, ihr ganzen idjoten da draußen, die ihr überall für ein paar dinge noch wertloser als glasperlen eure daten eingebt: so „viel“ respekt hat man im jahre 2017 vor dem (gesetzlich vorgeschriebenen) datenschutz, dass man sich traut, eine datenbank nicht einmal mit einem verdammten passwort abzusichern. Und daran wird sich so lange nix ändern, bis fahrlässige datenschleuderei endlich einmal zu weitgehenden haftungspflichten führt. Ich wäre ja für so rd. fünfhundert euro pro betroffener person. Aber das ist mit euren scheißp’litikern, die immer vom „datenreichtum“ und vom „rohstoff der zukunft“ sprechen, nicht zu machen, dass sie für ein mindestmaß an sorgfalt beim umgang mit daten sorgen. Das darf das internetz gern ein rechts- und rechtefreier raum sein.

Auch weiterhin viel spaß an den überall völlig konsekwenzenlos zugesagten datenschutz, gern auch mit heiteren siegeln! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Yahoo hat, wie jetzt mal bekannt wurde, im sommer 2013 die eingesammelten daten zu einer fluffigen milljarde nutzerkonten veröffentlicht — und nein, die betroffenen haben das nicht aus einer warnmäjhl von yahoo erfahren, sondern heute aus den nachrichten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der so leicht und billig überall versprochen wird! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

„Cloud“ und datenschleuder des tages

Datenleck in der Telekom-Cloud ermöglicht Zugriff auf fremde Adressbücher

Tja, ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit der „cloud“, also der unnötigen datenspeicherung auf den kompjutern anderer leute — und natürlich mit den ganzen idjoten, die eure persönlichen daten irgendwo in der „cloud“ speichern. Immerhin hat die telekom „technische vorkehrungen getroffen, damit ein solcher zugriff in zukunft nicht mehr möglich ist“. Was das bedeutet, sagt sie nicht. Eine wirksame totale verbindungstrennung — stecker ziehen — würde das ganze schöne „cloud“-geschäft beenden. Für gewöhnlich völlig uninformierte kreise deuten diese aussage so, dass jetzt heiligenbilder auf die server-racks geklebt wurden.

Datenschleuder des tages

Mitfahrgelegenheit punkt de existiert zwar schon ein gutes dreiviertel Jahr nicht mehr, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man den schönen, eingesammelten Datenreichtum einfach löscht. Nein, die Daten könnten ja noch für etwas gut sein! Tja, und dann haben die datenschutz-spezjalexperten einer internetz-klitsche die datenbank in der „cloud“ gespeichert, und schon wurde sie „veröffentlicht“. Schön mit vielen bankdaten!

Nur, damit ihr alle wisst, dass auch die von längst nicht mehr existierenden unternehmungen eingesammelten daten nicht sicher sind. Da löscht niemand jemals irgendwas, kann man ja später nochmal durchanalysieren, ist wichtig, sind daten. Und wie es um den datenschutz steht, seht ihr auch gleich an diesem kleinen beispiel. Ab auf die kompjuter von irgendwelchen dritten, rein ins internetz mit den daten! Ihr könnt natürlich weiter an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz glauben, auch unter bedingungen, wo derartig grob fahrlässige datenschleuderei völlig folgenlos bleibt und zu keinerlei haftung führt. Jeder hat das recht auf blödheit. Die liste wäxt und wäxt und wäxt