„Gekünstelte intelligenz“ des tages

Na, freut ihr euch alle so über die spracherkennung durch „künstliche intelligenz“ und labert jeden tag mit euren wischofonen oder euren wanzen? Deren ohren hören allerdings immer zu, und auf der anderen seite der leitung sitzt oft ein mensch, der viel intelligenter als ein rechenzentrum ist.

Wer die Assistenzsysteme Google Home und den Google Assistant auf dem Mobiltelefon benutzt, muss damit rechnen, dass die Mitschnitte auch von Personen abgehört werden […] Der Redaktion gelang es jedoch durch die Inhalte, in denen beispielsweise Adressen genannt wurden, Nutzer:innen der Systeme zu identifizieren […] sprang in etwa 15 Prozent der Fälle der Mitschneidemodus des Systems an, obwohl die Nutzer:innen nicht „OK, Google“ sagten […] Bei den unaufgefordert mitgeschnittenen Konversationen handelte es sich unter anderem um Bettgespräche, Unterhaltungen zwischen Eltern und Kindern sowie berufliche Telefongespräche

Foto von Erich Mielke. Dazu der Text: Wie bitte? Im Kapitalismus kaufen sich die Menschen von selbst erarbeitetem Geld die Wanzen, mit denen sie ständig überwacht werden und sie laden auch auf eigene Kosten die Batterien? Und sie finden das großartig? Wenn ich das nur gewusst hätte! -- Die Konzerne lieben euch doch alle!

Weitere kwelle für die meldung: heise onlein.

Auch weiterhin viel spaß mit dem „smarten“ techniktinnef für dumme idjoten!

Klaut des tages

Datenschützer:
Einsatz von Microsoft Office 365 an Schulen ist unzulässig

Aber dieses verschissene windohs zehn mit seinen nazimetoden in der ständigen überwachung seiner nutzer darf man an den gleichen schulen weiterbenutzen? Etwas mehr klarheit und eindeutigkeit, werte damen und herren datenschutzbeauftragte!

Und die scheißlehrer — und an den unis: die scheißprofessoren — dürfen ihren ausgelieferten schülern und studenten weiterhin so eine scientologische nazikackscheiße wie fratzenbuch und wanzäpp für die kommunikazjon aufzwingen?

Scheint ja auch nicht so ein problem zu sein.

Ich würde es jedenfalls begrüßen, wenn endlich damit aufgehört wird, auch noch die letzten unwilligen in den überwachungsfaschismus der USA zu zwingen. Wenn solche zustände endlich deutlich als illegal betrachtet und behandelt werden.

Gut, dass ich schon lange nicht mehr von diesem scheißdreck an BRD-zwangsschulen betroffen und letztendlich hilflos irgendwelchen widerlichen, gedankenlosen arschlöchern von lehrern ausgeliefert bin! Das war ja zu meiner zeit schon ziemlich schlimm…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich die praxis träckender und überwachender reklame im web mal scharf angeschaut und zum baffen erstaunen aller fernsprechteilnehmer der welt rausgekriegt, dass sie klar gegen die DSGVO verstößt. Macht aber nix, hat keine konsekwenzen, geht also immer und immer so weiter. Ist ja auch nicht der frisör von nebenan, der mal vergessen hat, ein paar absätze in seine datenschutzerklärung einzufügen.

Wirksame adblocker — also solche, die ausnahmslos jede scheißreklame aus drittkwellen blocken — sind und bleiben alternativlos zum schutz der privatsfäre und zum schutz des kompjuters vor schadsoftwäjhr, die über werbebanner übertragen wird. Dabei kosten sie nicht einmal geld. Außerdem machen sie das web viel angenehmer und schneller. Nur ein idjot würde auf adblocker verzichten.

Gruß auch an die scheißpresseverleger mit ihrer stinkenden spionahschescheiße! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Datenschleuder des tages

Die büchereien der stadt wien haben die namen, anschriften, geburtsdaten, telefonnummern und mäjhladressen von mindestens rd. 77.000 nutzern veröffentlicht [archivversjon], möglicherweise auch mehr. Nicht einmal beim guten, alten ausleihen von büchern aus einer leihbücherei ist man vor datenschleuderern sicher. Hoffentlich hat es den betroffenen wenigstens spaß gemacht, den wisch für die DSGVO zu unterschreiben! :mrgreen:

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall mit großen worten und fehlenden taten versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Logo des 80er-Jahre-Arcade-Shooters R-Type (Irem, 1987)

Na, spielt hier jemand gern die ollen klassiker und zieht ROMs und ISOs aus dem web? Emuparadise hat 1,1 milljonen mäjhladressen mit mies gehäschten passwörtern veröffentlicht. Wer da registriert war und dass passwort auch woanders verwendet hat, sollte mal besser das passwort ändern. An lustige spämms habt ihr euch ja sowieso schon alle gewöhnt, oder?! :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall so leicht versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Datenschleuder des tages

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den ganz besonderen schutz sehr sensibler gesundheitsdaten! Im zweifelsfall landen die daten bei einer inkassoklitsche und werden dann von dort „veröffentlicht“. Aber keine sorge, wenn das kind erstmal in den brunnen gefallen ist, kümmert man sich sogar um datenschutz:

Man habe eine IT-Sicherheitsfirma engagiert, um den Vorfall eingehend zu prüfen, so Quest. Auch AMCA hat laut einer Pressemitteilung externe Sicherheitsberater mit einer Untersuchung beauftragt

Vielleicht hätte man mal vorher etwas gegen ein mögliches abgreifen der daten machen sollen. Ach, das kostet nur geld, aber erhöht gar nicht den reibach? Na gut, dann eben nicht. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

S/M des tages (fratzenbuch erklärt privatsfäre beim fratzenbuch)

Hier mal eine kleine ansage des fratzenbuches — ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, das schon vor jahren mit asozjaler und illegaler spämm und schadsoftwäjre aufgefallen ist — über seinen rechtsanwalt:

„Es gibt keine Verletzung der Privatsphäre, da es überhaupt keine Privatsphäre gibt“ […] Es gebe bei sozialen Medien „keine vernünftige Erwartung auf Datenschutz“ […] Generell vertritt Facebook die Auffassung, dass die Nutzer mit der Zustimmung zu den Nutzungsbedingungen sämtliche Datenweitergabepraktiken akzeptiert hätten

Danke für die klaren worte!

Ich wünsche den vom fratzenbuch schwer abhängigen menschen, die jedes maß verloren haben und sich selbst und ihren ganzen bekanntenkreis jeden verdammten scheißtag an ein halbseiden-grenzkriminelles unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell verkaufen, auch weiterhin viel spaß beim herumklicken in ihren so genannten „privatsfäreeinstellungen“ beim fratzenbuch!

Datenschleuder des tages

Die datenschleuder des tages ist first american financial:

Ein Dienstleistungsunternehmen für die US-Immobilienbranche hat hunderte Millionen Datensätze zu Vertragsabschlüssen mit vertraulichen Informationen offen auf seiner Website dargeboten. Die Datensätze waren über eine geeignete URL ohne Passwort zugänglich, die Vertragsnummer ließ sich beliebig ändern […] Das Unternehmen First American Financial ist ein Dienstleister für US-amerikanische Versicherungen und verwaltet die Unterlagen der Verträge zu Immobilienversicherungen und -käufen

Auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den euch überall leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder und klaut des tages

Abt.: klitschen, die mit der implementazjon einer sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren — nämlich dem gesalteten häsching von passwörtern für die speicherung — technisch überfordert sind, aber einen auf klaut machen:

Google G Suite:
Passwörter lagen ungeschützt in der Cloud

Aufgrund eines Fehlers speicherte Google über mehrere Monate hinweg Passwörter im Klartext in der G-Suite-Cloud

Wenn euch doch nur jemand vor der ganzen klaut-scheiße gewarnt hätte! :mrgreen:

Datenschleuder und S/M des tages

Eine Datenbank mit persönlichen Kontaktdaten von mehr als 49 Millionen Instagram-Nutzern soll zeitweise öffentlich im Internet abrufbar gewesen sein. Neben öffentlich verfügbaren Informationen zu den Inhabern der Accounts soll die Datenbank auch private Daten, unter anderem Telefonnummern und E-Mail-Adressen, enthalten haben […] Unter den betroffenen Konten sollen sich auch solche mehrerer Millionen Influencer […] befunden haben. Ihnen war teilweise ihr Marktwert zugeordnet

Mit marktwert! Auch weiterhin viel spaß beim scheißfratzenbuch und bei den ganzen klitschen, die das scheißfratzenbuch aufgekauft hat. Dummheit ist der rohstoff der zukunft! (Und dass es demnächst reklame in wanzäpp geben wird, ist euch sicherlich egal. Wenn ihr sie nicht sogar schon vermisst habt. Ist halt scheiße, wenn man erstmal auf der droge druff ist, nicht wahr?!)

Ich übernehme diese meldung allerdings erst dann auf die beliebte datenschleuder-seite, wenn ich sie mit mehr bestätigung und weniger konjunktiven sehe. Gegenwärtig ist das alles zu dünne.

Datenschleuder des tages

Ein bislang unbekannter datensammler hat die daten von über 275 milljonen menschen aus indien veröffentlicht, jeweils name, geschlecht, mäjhladresse, telefonnummer, monatseinkommen und die komplette bisherige arbeitsplatzgeschichte. Und veröffentlicht ist hier wortwörtlich zu verstehen. Die daten lagen ohne jeden zugriffsschutz im internetz, und sie wurden sogar von einer suchmaschine indiziert, so dass auch menschen ohne vertiefte technische kenntnisse darauf zugriff haben können.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß und orwellness beim festen glauben an den datenschutz, der euch überall konsekwenzenlos versprochen wird. Dummheit ist der rohstoff des 21. jahrhunderts. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Datenhändler schalten auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit täglich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter

[Archivversjon]

Los, datenschutzgrundverordnung, bitte einmal mit maximalen bußgeldern zuschlagen! Und dabei bitte verschärfend einkalkulieren, dass die dschobbcenter menschen mit existenzgefährdenden sankzjonsdrohungen dazu nötigen, sich auf möglichst viele dschobbs zu bewerben und damit ihre daten an kriminelle datenhändler preiszugeben, und dies selbst dann, wenn niemand mehr für die arbeit dieser menschen so bezahlen will, dass man halbwegs davon leben kann. Ach, das geht nicht, weil man diese datenschutzverordnung nicht gegen behörden anwenden kann, sondern nur gegen menschen, unternehmen, webseitbetreiber? So ein jammer aber auch! *kotz!*

Datenschleuder des tages

Mysteriöse Datenbank mit Daten von Millionen US-Bürgern ungeschützt im Netz

Huj, mindestens rd. achtzig milljonen US-bewohner. Das ist schon recht sportlich.

Natürlich kann meikrosoft nicht sagen, welcher seiner hochkriminellen kunden den klaut-sörver gemietet hat und von welchem konto oder welcher kreditkarte die rechnung überwiesen wurde, so dass die kwelle der daten bis auf weiteres anonym bleibt. Müsst ihr verstehen, ihr meikroschafe: eure leben werden vor der ganzen welt (einschließlich aller arschlöcher dieser welt) offengelegt, während kriminelle datensammler und datenschleuderer jeden nur denkbaren schutz erfahren, sowohl von großen klaut-unternehmen als auch vom scheißstaat. Von daher ist es eine sichere wette, dass dieser vorgang keine weiteren konsekwenzen haben wird. Auch nicht für scheiß-meikrosoft, das sich schützend vor verantwortlungslosen datensammel- und datenschleuder-verbrechern stellt. *kotz!*

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen, ganz besonderen schutz eurer persönlichen daten und dem überall mit warmen worten zugesagten respekt vor eurer privatsfäre! Und natürlich viel spaß mit der klaut! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Aber nicht flennen, ihr wart schon jahrelang gewarnt. (Und morgen greift ihr eh wieder nach euren mit schadsoftwäjhr und trojanern verseuchten überwachungswanzen in händiform, weil ihr so geil drauf seid. Erich Mielke wäre so stolz auf euch gewesen, ihr idjoten!)

Datenschleuder des tages

Die betreiber der ändräut-äpp „WIFI finder“ haben mal eben die zugangsdaten zu zwei milljonen WLANs veröffentlicht, jeweils SSID, passwort und koordinaten des zugangs. Es handelte sich wirklich um eine veröffentlichung. Die datenbank lag ohne passwortschutz im internet. Da brauchte man weder vertiefte kenntnisse noch musste man irgendeinen häck machen.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den euch überall versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Fratzenbuch des tages

Facebook hat eingeräumt, dass das kürzlich bekannt gewordene Datenleck größer ist, als angenommen. Statt Zehntausende sind „Millionen“ Passwörter von Instagram-Nutzern intern unverschlüsselt gespeichert worden

[Archivversjon gegen das p’litisch gewollte vergessen im internetz]

Müsst ihr verstehen, leute: das fratzenbuch ist mit der implementazjon einer sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren — nämlich der speicherung von passwörtern als gesaltete häschwerte — überfordert. Dabei muss man das nicht einmal selbst proggen, dafür gibt es guten bibliotekskohd für jede halbwegs ernstzunehmende programmiersprache.

Fratzenbuch des tages

Facebook
E-Mail-Kontakte von 1,5 Millionen Nutzern hochgeladen

[Archivversjon gegen das vergessen im internetz.]

Tja, so ist das, wenn man die softwäjhr einer kriminellen börsennotierten unternehmung ohne seriöses geschäftsmodell nutzt, die schon vor ein paar jahren dadurch aufgefallen ist, dass sie spämm an mäjhladressen versendet, die mit trojanern (in der so genannten „facebook-äpp“ versteckt) von persönlich genutzten kompjuten abgegriffen wurden. Ihr seid selber schuld, wenn ihr diesen verbrechern weiterhin ihre verbrechen ermöglicht. (Und ich achte inzwischen seit ein paar jahren darauf, menschen darum zu bitten, meine mäjhladresse nicht auf ihrem scheißhändy zu speichern.)

Das fratzenbuch spricht übrigens von einem fehler. Müsst ihr verstehen, leute: der trojaner-kohd hat sich einfach von allein geschrieben, der wurde da nicht reingemacht. Und nachdem sich der kohd von allein geschrieben hat, hat er sich auch noch von allein aufgerufen und wurde nicht über eine programmanweisung ausgeführt. Wir kennen das ja alle, dass sich softwäjhr von allein schreibt. Dass solche kriminellen unternehmungen mit einer dermaßen faulen ausrede durchkommen, statt dass ihren PRessesprechern für diese offene intelligenzverachtung als negatives sozjales fiehdbäck ein gerader, kraftvoller schlag in die widerliche scheißfresse gegeben wird, ist das größte armutszeugnis der heutigen zeit.

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Da hat ein richter mal versucht, die datenschutzerklärung von scheiß-guhgell zu lesen:

Das Berliner Kammergericht sah Teile von Googles Datenschutzerläuterungen zudem als unwirksam an, weil sie „so verschachtelt und redundant ausgestaltet“ seien, dass sie die Nutzer kaum hätten durchschauen können. Insgesamt erklärte das Gericht 13 Klauseln in der Datenschutzerklärung für unwirksam

Bwahahahaha!

Jetzt bitte auch mal die anderen datenschutzerklärungen durchlesen! 😀