S/M-frömmigkeit¹ des tages

Ich sage ja gern: wenns internetz im händi ist, ists gehirn im arsch. Jetzt gibt es dank der hl. röm.-kath. kirche, ihrem dreifach lästerlich gekrönten obermotz und der wischofon-unkultur noch eine ergänzung: und wenn frömmigkeit im händi ist, segnet der heiland das fratzenbuch.

Herr datenschutzbeauftragter, bitte übernehmen sie! Und bitte die vollen vier prozent vom jahresumsatz der hl. röm.-kath. scheißkirche als bußgeld, nicht einen lausigen klimpercent weniger. Es geht hier schließlich um den allerhöchsten, der lässt nicht mit sich spotten!!!1! :mrgreen:

¹S/M ist meine abk. für „social media“. Aus gründen.

Ach!

Eine riesige Sammlung mit Zugangsdaten zu Online-Diensten zirkuliert in Untergrund-Foren. Die Passwörter von Millionen Nutzern sind betroffen

Prof. dr. Offensichtlich hat jetzt einen dschobb bei heise onlein und hat da rausgekriegt, dass die ganzen von irgendwelchen klitschen rausgeschleuderten daten einfach zusammengeführt werden können, um sie besser nutzbar zu machen…

Bigg däjhta des tages

Die Österreichische Post ist nicht nur Briefzusteller, sondern auch Datenhändler. Neben den Namen und Adressen vieler Österreicher verkauft sie auch Informationen und Einschätzungen zu den einzelnen Personen […] Die Pakete kann die Post zählen, die Parteiaffinität berechnet sie. Hierzu verwendet sie Umfragen, Wahlergebnisse, Statistiken und Hochrechnungen, die sie mit dem Alter, Geschlecht und dem Wohnort korreliert. Das Ergebnis ist eine berechnete Parteiaffinität, die beispielsweise Parteien gezieltere Wahlwerbung ermöglichen soll. In den Auskünften die das Online-Magazin erhalten hatte, stimmten die Berechnungen bei ungefähr der Hälfte nicht

Auch weiterhin viel spaß mit dem „rohstoff der zukunft“ (A. Merkel).

Die Daten werden von fast allen Parteien Österreichs für Wahlwerbung bei der Post gekauft. Auch der schwedische Möbelkonzern Ikea kaufte laut der DSGVO-Auskunft Daten bei der Post

Toll! Da bleibe ich doch lieber bei der mäjhl übers internetz… 😀

Gefällt mir!

Im Streit über den Datenschutz bei Like-Buttons von Facebook hat sich der zuständige Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH), Michal Bobek, jetzt festgelegt. Laut seinen am Mittwoch veröffentlichten Schlussanträgen in einer Auseinandersetzung zwischen der Verbraucherzentrale NRW und einem Online-Händler ist der Betreiber einer Webseite, der darauf ein Plugin eines Dritten wie den „Gefällt-mir“-Kopf integriert, teilweise für die dadurch ausgelöste Datenübertragung mitverantwortlich

Tja, wer sonst sollte dafür verantwortlich sein, wenn nicht so ein amöbengehilfe, der kohd in seine webseit einbettet, um die datenübertragung ans fratzenbuch überhaupt erst auszulösen?

Möge die allgemeine verwanzung von webseits noch in diesem jahrzehnt ein ende finden! Und möge ganz generell die idjotische idee, irgendwelchen kohd von dritten in seine webseits einzubetten (häufig auch schriften oder javascript über STASI-guhgell, die dann zum genau gleichen träcking über cookies, brauser-fingerprinting und irgendwelche drextrix aus der menschenbehandlungskiste der scheißwerber führen), mit gleichem maße gemessen werden!

Als ob ein link aufs fratzenbuch nicht ausreichte! Immer muss es gleich der „button“ sein, diese schnüffelmaschinerie-umgestaltung und javascript-verwanzung beinahe des gesamten webs. Hoffentlich wird es so teuer, dass keiner mehr darüber nachdenkt! Hoffentlich machen abmahnanvergewälte endlich mal etwas begrüßenswertes! Ihr elendskaufleute, die ihr glaubt, durch fratzenbucheinbindung werdet ihr ganz große und beliebte, ihr könnt euch ja einfach umbringen und testamentarisch verfügen lassen, dass ihr ein däumchenhoch auf dem grabstein haben wollt. Zusammen mit dem text „gefällt mir“.

Datenschleuder des tages

„Quora“, eine dieser vielen webseits, wo man als nutzer fragen stellen kann, die dann von anderen nutzern beantwortet werden, hat sportliche hundert milljonen nutzerdatensätze veröffentlicht. Natürlich mit mäjhladressen, damit spämmer, phisher und betrüger sich freuen.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Marriott, ein US-hotelkonzern, hat die für betrüger gut missbrauchbaren persönlichen daten von einer halben fucking milljarde kunden veröffentlicht.

Marriott „bedauert den Vorfall zutiefst“ und hat nach eigenen Angaben rasch eine gründliche Untersuchung eingeleitet

Ditschitäll first, bedauern second! :mrgreen:

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

DSGVO des tages

Ein vielgenutztes DSGVO-Plugin für WordPress hat eine schwere Sicherheitslücke

[…] beispielsweise das unerlaubte Erstellen von Admin-Konten […]

😯

Na, ist das nicht toll, wenn man konform zur DSGVO sein will und deshalb über eine sicherheitslücke jedem asozjalen im internetze das vollständige abgreifen aller eingesammelten daten ermöglicht. Aber hej, jetzt müsst ihr, wenn ihr einen solches admin-konto bei euch findet, jedem potenzjell betroffenen nutzer eurer wördpress-seits eine unterrichtung zustellen, dass seine daten möglicherweise in den händen von kriminellen sind. Da freut sich jeder drüber.

Leute! Diese ganze DSGVO ist viel einfacher, wenn ihr auf den ganzen drittkwellenscheiß (einschließlich akismet) verzichtet. Dann braucht ihr auch keine hokuspokus-addons für eurer zum einfachen CMS aufgeblasenes blogsystem, sondern eine einfache und kurze datenschutzerklärung, die ansagt, was gespeichert wird (logdatei, kommentare) und wo ein nutzer die auskunft über seine daten anfordern kann, wenn er das möchte. Und datenschützender ist es auch. Es gibt nämlich nur einen funkzjonierenden datenschutz, und der besteht darin, dass man gar nicht erst daten sammelt und rausschleudert. Alles andere führt über kurz oder lang direkt in die hölle.

Wischofonwahnsinn des tages

Demnächst dürft ihr vierzig weitergegebene dollar kosten der hersteller dafür bezahlen, dass ihr auch weiterhin nicht selbst darüber entscheiden dürft, welche softwäjhr auf von euch gekauften und mit strom versorgten kompjutern ausgeführt wird — und dafür, dass euch scheißguhgell auch weiterhin auf schritt und tritt überwacht. Denn das jemand weitgehend entguhgellte händis macht und dass ihr die womöglich auch noch kauft, das ist ja nicht zu erwarten.

Ja, richtig! Ihr dürft mehr geld für weniger datenschutz bezahlen. Kein witz, sondern guhgell. Also kommt, leute, die kleine orwellness-abgabe ist doch gar nicht so schlimm. Und BRD-bewohner sind da sowieso privilegiert…

Zudem habe der Internet-Konzern die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums in drei Gruppen unterteilt. Für in Deutschland, Großbritannien, Schweden, Norwegen und den Niederlanden verkaufte Geräte werde es die höchsten Gebühren geben

…weil von denen am wenigstens widerstand und kreatives im-ausland-bestellen zu erwarten ist, wenn man ihnen die höchstmöglichen preise abknöpft. Die fressen alles. Die zahlen sogar die teuersten internetzzugänge der welt. Mit denen kann mans machen… 😦

Wenn euch doch nur jemand vor technikverhinderung, monopolisierung und enteignung gewarnt hätte!

Datenschutz des tages

Vom vermieter angebrachte namensschilder an hausklingeln verstoßen gegen die DSGVO.

Also hat das klassische Klingelschild bei Wiener Wohnen jetzt ausgedient, statt Nachnamen würden nun auf der Gegensprechanlage neutrale Top-Nummern angebracht, schildert Wiener-Wohnen-Sprecher Markus Leitgeb

Ich glaube ja (wohlgemerkt: als nichtjurist), dass diese öffentlich angebrachten namen nicht nur in der ostmark, sondern auch in der BRD gegen die DSGVO verstoßen — im gegensatz zu den datensammeleien der presseverleger, der schufa, der versandhäuser und staatlicher stellen. Fühlt euch auch weiterhin schön datengeschützt, ihr rohstofflieferanten des einundzwanzigsten jahrhunderts!

Datenschleuder des tages

Ermöglichen Sie Ihrem Team, die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit zu erreichen, mit der perfekten Botschaft, die intelligent, schnell und reichweitenstark umgesetzt wurde

Nun, diese möglichkeit ist jetzt auch kriminellen gegeben, denn die big-däjhta-klitsche namens apollo hat die auch aus nicht-öffentlichen kwellen gesammelten daten zu über 200 milljonen menschen veröffentlicht.

Auch weiterhin viel spaß beim ganz festen glauben an den überall schnell, gern und völlig konsekwenzenlos zugesagten schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

A1 telekom austria (die haben nix mit den deutschen telekomikern zu tun) hat mal eben die kundendatenbank eines längst nicht mehr aktiven hosting-angebotes „veröffentlicht“, schön mit name, mäjhladresse, telefonnummer und passwort im klartext. Dass es das hosting-angebot seit sieben jahren nicht mehr gibt, bedeutet weder, dass jemand die schönen, eingesammelten rohstoffe des 21. jahrhunderts löscht noch dass wenigstens jemand die datenbank auf einen kompjuter ohne permanente internetzanbindung überträgt. Das wäre ja auch viel zu viel mühe und sorgfalt für eine sache, die gar kein geld mehr einbringt. Stattdessen entsteht beim lesen des artikels der eindruck, dass der sörver seit sieben jahren keine sicherheitsaktualisierung mehr gesehen hat.

Na, ob die grob fahrlässige speicherung von passwörtern im klartext und der verzicht auf gesalzenes häsching, eine sicherheitstechnik aus den späten siebziger jahren, wohl zu einer wohlverdienten, saftigen strafe nach DSGVO führen wird? Oder ob dieses gesetz nur zur gängelung und einschüchterung kleiner, privater internetzmitgestalter wie mir und dir und dir geschaffen wurde? Ihr werdet ja sehen… und ich glaube schon zu wissen.

Auch weiterhin viel spaß und orwellness mit dem überall von allen möglichen klitschen leichtherzig und völlig konsekwenzenlos zugesagten schutz eurer persönlichen daten! Müsst ihr ganz feste dran glauben, denn ganz feste dran zu glauben hilft bestimmt! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Klaut des tages

Bericht:
Winzige Chips spionierten in Cloud-Servern von Apple und Amazon

Hej, idjoten! Schön weiter alle geschäftsdaten in die klaut pumpen, der jornalist und der werber hat euch schließlich gesagt, dass das toll, modern und zukunft ist! Digital first, bedauern second.

Ich bin jedenfalls gespannt, wann es zur ersten kriminellen nutzung dieser jetzt bekannten hintertür kommt.

(Und nein, ich halte es nicht für unmöglich, dass china gar nix damit zu tun hat, sondern dass das eine erzählung der NSA ist, um den verdacht von sich selbst wegzulenken. Es ist nur unwahrscheinlich. Die NSA kommt doch eh an die daten der ganzen US-klitschen, einschließlich aller klaut-speicher, und ihr könnt euch sicher sein, dass die vereinigten staaten eines teils von nordamerika auch wirtschaftsspionahsche betreiben. Und von der NSA manipulierte hardwäjhr gibt es auch schon etwas länger. Von daher scheint das größte problem im wegbrechen des spionahsche-monopoles der USA zu bestehen, da muss dann mal kurz die jornalistische empörungskanone in posizjon gebracht werden…)

„Vivy“ des tages

Problembewältigung mit dem texteditor und der ergänzung einer liste — ohne etwas am zustand zu ändern. Willkommen im „datenschutz“ des 21. jahrhunderts! Digital first, bedauern second!

Am heutigen Montagmorgen informierte Vivy seine Kunden nun per Mail über eine Aktualisierung seiner Datenschutzerklärung. Demnach gibt es nun eine Datenschutzerklärung für die eigene Website und eine andere speziell für die App. In der Datenschutzerklärung sind nun die monierten Tracker Mixpanel und Crashlytics aufgeführt […]

Da haben sie schön lange zusammengesessen, und irgendwann kam ihnen die rettende idee: einfach in die datenschutzerklärung reinschreiben, dass externe träcker mit datenhaltung in den USA verwendet werden, und schon ist alles wieder in ordnung. Also juristisch jetzt… und die bleiwüste liest ja zum glück kaum jemand.

Warum die das nicht gleich so gemacht haben, sondern erst einmal auch ihre aufmerksamen kunden mit einem behaupteten datenschutzniewoh verblendeten, dass sie gar nicht erfüllten und auch gar nicht erfüllen wollten, bleibt natürlich das sahnige geheimnis von leuten, die mit einer wischofon-äpp namens „vivy“ gesundheitsdaten für ärzte und krankenkassen einsammeln und auf „cloud“-sörvern von amazon speichern wollten. Und um die äpp zu machen, haben sie halt schnell etwas zusammengestöpselt und alles an träckingbiblioteken dringelassen, was in den komponenten drin war. Instabug zum beispiel, eine bibliotek für die fehlersuche in äpps, die mal eben den gesamten von einer äpp belegten speicher nebst einer genauen dokumentazjon jedes wischers, jedes täpps und jedes geräusches in der umgebung [!!!] in irgendeine „cloud“ hochladen kann. [Sorry, der link geht zu kristian köhntopp bei guhgell doppelplusgut, es wäre mir lieber, der würde noch wie früher sein eigenes blog betreiben.] Hej, sind ja nur gesundheitsdaten, die mit einem schnell zusammengeklöppelten dingens fürs wischfon erfasst werden, was kann da schon schiefgehen?

Wenn ich bei einer krankenkasse krankenversichert wäre, die auch nur versuchen würde, mir mit so einer grundrechtsverachtenden krüppelscheiße zu kommen, würde ich auf der stelle wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und dieser scheißkrankenversicherung meine gesamten kosten in rechnung stellen, die ich wegen dieser durch groben vertrauensbruch verursachten kündigung hätte. Ich glaube nicht, dass die sich unter diesen umständen eine klage trauen würden und bin mir deshalb sicher, dass die spätestens bei zustellung des mahnbescheides zahlen, statt ein gerichtsurteil darüber zu riskieren, ob ein hochladen von gesundheitsdaten auf die sörver von amazon und die verpestung der äpp durch diverse träcker zusammen mit einem verschweigen dieser tatsachen ein schwerer vertrauensbruch ist. Ich bin da — wohl gemerkt: als nichtjurist — sehr optimistisch, dass sich selbst die hamburger dunkelkammer¹ meiner auffassung anschließen würde.

Man kann natürlich auch schweigen, scheiße fressen und darauf warten, dass alles nur immer schlimmer und schlimmer und schlimmer wird…

Nur, wenn man sich den treibern der für dumm gehaltenen herde klar und entschieden entgegenstellt und ihnen nicht recht gibt, indem man sich so dumm verhält, wie sie es erwarten, kann sich die richtung überhaupt ein bisschen ändern. Und der einzige ort, an dem eure antreiber überhaupt noch etwas fühlen, ist das bankkonto, denn wenn sie auch nur minimalen anstand hätten, müsste man so weit gar nicht erst gehen. Ansonsten: viel spaß, ihr lemminge! Oh, guckt mal, die klippe da kommt immer näher!

Nicht daten sind der rohstoff der zukunft, dummheits ists. Sei kein datenbergwerk!

Datenschleuder des tages

Die schweizer steuer-äpp fürs wischofon „steuern59.ch“ hat sämtliche daten aller nutzer ohne zugriffsschutz in eine „cloud“ von amazon gestellt und somit im internetz veröffentlicht. Alle diese auch für kriminelle banden sehr leckeren daten waren auch für technisch eher weniger interessierte zeitgenossen mit frei verfügbarer softwäjhr automatisiert aufzufinden.

Nach Informationen, die heise online exklusiv vorliegen, speicherten die Android- und iOS-Apps dieser Firma alle in der App erhobenen Daten sowie abfotografierte Dokumente beim Cloud-Anbieter Amazon Web Services (AWS). Die Daten in diesem sogenannten AWS Bucket waren für jeden, der ein kostenloses AWS-Konto besitzt, frei einsehbar. Darunter unter anderem die Steuererklärungen und Steuerbescheide, sowie alle abfotografierten Belege wie Lohnabrechnungen, Versicherungsnachweise und Geburts- und Heiratsurkunden hunderter App-Nutzer […] Des Weiteren enthielt der AWS Bucket die Chat-Verläufe der Kunden, in denen diese zum Teil ihre Steuererklärung mit dem Dienstleister besprechen – diese Protokolle waren ebenfalls im Klartext gespeichert

Natürlich waren auch die passwörter der nutzer im klartext gespeichert, dieses gesalzene häsching aus den siebziger jahren kann ja niemand implementieren, wenn er nur ein geschäft mit einer schnell gehäckselten äpp machen will…

Aber sage niemand, dass er nicht vorher gewarnt war! Da steht zwar in den „datenschutzbestimmungen“ für die nutzung dieser scheißäpp…

Die Sicherheit der Nutzer steht an erster Stelle

*kicher!* …dass die sicherheit an erster stelle steht, vermutlich, weil der lügenwerber diese 08/15-formulierung so empfohlen hat, aber da steht auch…

Die Übermittlung von Daten über das Internet ist leider nicht absolut sicher. Die App Steuern59.ch arbeitet mit Dienstleistern und Internetanbietern zusammen, welche angemessene technische und organisatorische Sicherheitsvorkehrungen treffen, um die personenbezogenen Daten der Nutzer zu schützen. Die App Steuern59.ch kann jedoch keine Garantie für die Sicherheit der vom Nutzer übermittelten Daten übernehmen. Jede Datenübertragung erfolgt daher auf eigenes Risiko

…dass die offenbar völlig unseriöse und offen kundenverachtende klitsche, die diese äpp „steuern59.ch“ anbietet, mit allen möglichen, selbstverständlich gegenüber den nutzern ungenannten subunternehmern und subsubunternehmern zusammenarbeitet, jegliche verantwortung für deren datenverarbeitung ablehnt. Was bleibt, ist das „eigene risiko“. Wisst schon, eure sicherheit steht an erster stelle. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Schutz von gesundheitsdaten des tages

Benutzt hier jemand dieses vivy, das euch einige krankenkassen für euer händi andrehen wollen? Hl. scheiße! Ich würde einer krankenkasse, die mir so eine wanze andrehen will, wegen unheilbaren vertrauensverlustes fristlos kündigen und ihr meinen arbeitsaufwand (kündigen, neue kasse suchen, lauferei) in rechnung stellen. Die PResseerklärung klang da noch ganz anders und ist als vorsätzliche lüge zu betrachten

Die Daten der Nutzer seien sicher […] Bei jeder Datenübertragung gebe es mehrstufige Sicherheitsprozesse und eine Verschlüsselung, für die nur der Versicherte den Schlüssel habe

Außer natürlich bei den daten, die verschlüsselt an guhgell gefunkt werden und von denen das opfer der lügen-PR gar nix mitkriegt:

Auch der Google-Tracker »app-measurement.com« fehlt nicht […] Leider können wir die Daten nicht einsehen, da Google eine zusätzliche Verschlüsselung darüber legt

Gruß auch an Jens Spahn von der scheiß-CDU! Man könnte ihn ja mal fragen, was aus den feuchten träumen von der eGK geworden ist — wenn man von kosten und aufwand einmal absieht.

Nachtrag: bei Mike Kuketz gibt es jetzt auch ein paar weitere erläuterungen.

Datenschleuder des tages

Amazon:
Mitarbeiter sollen Kundendaten verkauft haben

Es besteht der Verdacht, dass Amazon-Mitarbeiter vertrauliche Kundendaten vor allem an chinesische Händler weitergegeben hätten […] Dazu sollen Vermittler eingeschaltet worden sein, die die Daten zwischen 80 und 2000 US-Dollar angeboten haben

Tja, auch so ein unterbezahlter, geknuteter und entrechteter mitarbeiter des menschenrechtsverachtenden ausbeuterkonzerns „amazon“ muss ja von irgendwas leben. Das ist halt die kehrseite vom billig.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und weitgehend konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Knuddels.de, ein tschättanbieter aus der BRD, hat mal eben seine benutzerdatenbank veröffentlicht — und natürlich waren die passwörter im klartext gespeichert. So eine sicherheitstechnik aus den späten siebziger jahren wie das gesaltete häsching von gespeicherten passwörtern, für die es natürlich fertigen, guten und erprobten kohd gibt, war den betreibern dieser tschättenden webkommune wohl irgendwie zu hirnend.

So leute, jetzt könnt ihr mal sehen, ob diese scheiß-DSGVO nur zum fertigmachen und einschüchtern privater webseit-betreiber in der EU konzipiert wurde, oder ob in fällen derart grober fahrlässigkeit auch wirklich die möglichen empfindlichen bußgelder aufgebrummt werden. Ich habe da ja einen verdacht, was passieren wird: nix.

Aber völlig unabhängig von der weiter voranschreitenden, p’litisch gewollten entdemokratisierung des internet: auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.