Smartdingens des tages

Prof. dr. Offensichtlich hat einen nebendschobb beim bummskartellamt angenommen!

Bundeskartellamt:
Smart-TV-Hersteller verstoßen massiv gegen die DSGVO

Vernetzte Fernsehgeräte sammeln oft ohne Wissen der Betroffenen intime Nutzungsdaten, haben die Wettbewerbshüter festgestellt. An der IT-Sicherheit hapere es

Ich will es mal so sagen: wenn mir in den achtziger jahren jemand erzählt hätte, dass ich noch einmal eine zeit erleben würde, in der eine glotze als „smart“ bezeichnet wird, dann hätte ich mich doch umgebracht.

Aber heute heißt „smart“ ja nicht mehr „schlau“, sondern „verwanzt“.

Datenschleuder des tages

Foodora hat schon vor längerer zeit die daten von 727.000 kunden veröffentlicht [link geht auf einen englischsprachigen text, aber Fefe hat auch was¹], einschließlich exakter geo-posizjon für die lieferung und einschließlich mäjhladresse. Betroffene foodora-kunden erfahren das natürlich nicht von foodora, sondern aus der allgemeinen presse.

So, jetzt aber schön bekwem weiterbestellen und einem dieser asozjalen extremausbeuter — fragt mal die essensboten, wie man davon lebt! — das geld in den arsch blasen. Foodora verachtet euch auch!

Und immer schön fest an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen datenschutz glauben und sich deshalb datengeschützt fühlen! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. 😦

¹Ich kann golem nicht verlinken, weil golem seine leser mit technischen trixereien dazu nötigt, sicherheitssoftwäjhr gegen die übernahme des kompjuters über den webbrauser zu deaktivieren. Freunde und unterstützer der organisierten kriminalität kriegen von mir keinen link.

Datenschleuder des tages

Die betreiber der däjhting-fleischmarkt-äpps 3somes, cougary, gay daddy bear, xpal, BBW dating, casualx, sugard, herpes dating [sic!] und ghunt sowie einiger nicht genannter weiterer däjhting-äpps haben 845 gigabyte benutzerdaten ohne zugriffsschutz in der klaut abgelegt und damit veröffentlicht, darunter bildschirmfotos von privaten tschätts, aufgegeilte audioaufnahmen und ganz viele fotos.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Ditschitäll first, bedauern second! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Hinweis via @benediktg5@twitter.com

Kurz verlinkt

Soll ich die Corona-Warn-App installieren?

Ich bin übrigens sehr gespannt darauf, wann auf dem hintergrund der angeblichen seuchenbekämpfung durch staatliche wischofon-äpps die ersten versuche unternommen werden, einen wischofonzwang durch die hintertür einzuführen, zum beispiel, weil man ohne corona-bullschitt-äpp nicht mehr einkaufen kann oder nicht mehr verreisen kann. Damit auch die letzten wischofonverweigerer in dieser scheiß-BRD, so leute wie ich, so schwere nachteile haben, dass sie aufgeben. Und dann haben eben alle kompjuter anderer leute in der tasche, kompjuter, auf denen ihnen nicht mehr das recht eingeräumt wird, diejenige softwäjhr auszuführen, die sie selbst für gut und richtig halten. Das einzige, was da noch eingeräumt ist, ist das recht, die dinger zu bezahlen und mit strom zu versorgen.

Denkt an die kinder! Weg mit dem datenschutz!

Speitüte bereithalten!

Kindesmissbrauch im Internet
Kriminelle profitieren vom Datenschutz

[Archivversjon]

Übrigens, werte redakzjon der aktuellen kame… ähm… tagesschau: sexueller kindesmissbrauch findet nicht im internetze statt, sondern im regelfall in der kirche, an schulen, in sportvereinen und in kinderheimen (auch in solchen, in die kinder zwangsweise vom scheißjugendamt verschleppt werden, weil das „kindswohl“ sonst gefährdet wäre), ohne dass da mal jemand entschlossen einen riegel vorschöbe, die verbrecher hinter gittern brächte oder auch nur solche forderungen erhöbe, die nach wie vor organisiert kriminelle kinderfickerbande „hl. röm.-kath kirche“ zu verbieten oder wenigstens ernsthaft gegen sie zu ermitteln. P’litischer kindesmissbrauch aus psychomanipulativen propagandagründen hingegen findet meistens in presse, glotze und p’litik statt. 🤮

Und wenn man dann eine weiteres grund- und menschenrecht vernichtet hat, sind die kinder wieder so richtig kacke scheißegal, und alles läuft weiter wie gehabt.

Aber bei der polizei sind daten doch sicher…

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt nach Informationen des ARD-Politikmagazins Kontraste und des NDR gegen einen Berliner Polizeihauptkommissar wegen des Verdachts des Verrats von Dienstgeheimnissen. Der Beamte Detlef M. soll Mitglied der AfD sein und Parteifreunden in einer Chatgruppe im Messengerdienst Telegram Interna der Polizei zu dem von Anis Amri verübten Anschlag auf dem Breitscheidplatz verraten haben

Ach ja, die corona-äpp…

Die Datenbank-Berechtigungen sind viel zu weitgehend, ein erfolgreicher Angreifer könnte auf alle Daten zugreifen, löschen usw […] Bei PostgreSQL fällt auf: Login per Superuser postgres (also Admin/root) ist via Netzwerk möglich […] Interessant in der Tabellen-Definition: die ID ist ein BIGINT. Soll das einfach hochzählen? Macht das die Anwendung? AUTSCH! Nein, sowas muss die Datenbank selbst machen! Am besten: Datentyp SERIAL nehmen. Aber: eine hochzählende Zahl könnte ein Angreifer erraten

Grüße auch an SAP und t-systems. Warum sollten die auch sorgfältiger arbeiten als eine dahergelaufene äpp-klitsche?!

Kurz verlinkt

Geplantes Patientendaten-Schutz-Gesetz schützt Patientendaten nicht

[…] Krankenkassen als Herausgeber der Gesundheitskarte, dem Zugangsschlüssel zur kommenden elektronischen Patientenakte und damit Deutschlands größtem Gesundheitsdatenschatz, sollen mit dem Gesetzentwurf zudem von den Sanktionen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausgenommen bleiben

Ach!

Informatiker:
Die Corona-App „ist wie ein trojanisches Pferd“

Es sei ein „bisschen Zauberei, was die Leute jetzt von Handys erwarten“, kritisierte er eine „teils ungerechtfertigte Technikgläubigkeit“ bei vielen Befürwortern digitaler Tracing-Anwendungen. Die Gesellschaft werde die Pandemie damit nicht eindämmen können. Apple und Google lobte er zwar dafür, sich mit ihren Schnittstellen für Infektionswarnungen via Bluetooth-Abstandsmessungen für eine dezentrale Lösung ausgesprochen zu haben. Dass es damit so schnell gegangen sei, spreche aber dafür, dass die Funktionen in den Betriebssystemen Android und iOS „längst schon drin waren“ und die Tech-Riesen nur noch „ein bisschen Finetuning“ hätten betreiben müssen. Supermärkte etwa nutzten Beacons auch bereits, um zu tracken, wer vor welchen Waren in Regalen wie lange stehenbleibe […] Der GI-Chef hofft nun, dass Apple und Google Wort halten und man „das Zeug später auch wieder deaktivieren“ könne

Die hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt.

Prof. dr. Offensichtlich wird datenschützer

Prof. dr. Offensichlich hat sich das pseudonym Johannes Caspar gegeben und agiert als datenschmutzbeauftragter von hamburch. Und in dieser posizjon hat der umtriebige forscher an allen fronten der erkenntnis rausgekriegt, dass guhgells andräut-nutzungs-zwangs-„vertrag“ der marke „wenn du von uns nicht geträckt werden willst, dann lass dir einfach von uns eine neue träcking-ID zuweisen, komm ej, das ist ein angebot, dass du nicht ablehnen kannst“ irgendwie gegen die geltende DSGVO verstoßen könnte:mrgreen:

Oder, um es mit prof. dr. Offensichtlich zu sagen:

Eine freiwillige Einwilligung in dieses Nachverfolgen von Nutzerspuren sei schwer erkennbar

Ich bin mal auf das bußgeld nach DSGVO gespannt, denn daran wird man bemerken, ob es bei der DSGVO wirklich um menschenschutz geht, oder ob es darum geht, einfache menschen ohne angeschlossene rechtsabteilung davon abzuschrecken, das internetz aktiv und selbstständig mitzugestalten, weil das mit unwägbaren juristischen risiken verbunden ist.

Datenschleuder des tages

Über eine Online-Datenbank der österreichischen Verwaltung waren jahrelang sensible personenbezogene Informationen wie Privatadressen, Geburtsdaten und Angaben zum Steuerverfahren von rund einer Million Bürger ohne jegliche Hürden offen zugänglich. Das Leck machten die Datenschutzorganisation epicenter.works sowie die liberale Oppositionspartei Neos am Freitag publik und beklagten den „größten Datenskandal“ in der Geschichte der Alpenrepublik. Die Zahl der Betroffenen liegt dem bisherigen Kenntnisstand zufolge bei gut 11 Prozent der Bevölkerung des Landes

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben daran, dass eure daten in staatlichen datensammlungen besser geschützt sind als irgendwo anders, weil die staaten ja schließlich datenschutzbehörden haben.

Die Regierung habe die Datenbank 2004 öffentlich eingerichtet, heißt es bei epicenter.works. 2009 sei sie unter Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) reformiert und bei der Datenschutzbehörde der Regierungszentrale angesiedelt worden

Was für ein glück, dass niemand dafür verantwortlich ist und dass die bußgelder nach der so genannten DSGVO nicht bei staaten fällig werden. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

„Le figaro“, eine sehr bekannte französische zeitung, hat eine acht terabyte große datenbank ohne ausreichenden zugriffsschutz im internetz abgelegt und damit veröffentlicht. In der datenbank finden sich unter anderem die abonnenten mit name, mäjhladresse, telefonnummer, anschrift und passwort. Das passwort ist entweder so schlecht gehäscht, dass es ohne nennenswerten aufwand rekonstruiert werden kann, aber auch öfter mal gleich im klartext gespeichert, damit sich kriminelle selbst diese geringe mühe noch sparen können. Und hej, den daten wird schon nichts passiert sein:

Die Betreiber behaupten, nicht bemerkt zu haben, dass irgendwelche Daten von ihrem ungeschützten Server kopiert wurden

Ich habe ja meine zweifel daran, dass die überhaupt noch was merken!

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall fluffig leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Und immer schön überall eure daten angeben! Kommt, gebt noch die telefonnummer dazu, das ist für eure sicherheit, ihr wollt doch keine gehäckten benutzerkonten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Scheißjornalistischer propganda-hirnfick des tages

Wisst ihr, wie man die forderung nach datenschutz bei gesundheitsdaten jetzt nennt? Im fischblatt „süddeutsche zeitung“, von mir oft liebevoll alpenprawda genannt, nennt man die forderung nach menschenrechtlich gebotenem datenschutz bei gesundheitsdaten jetzt einen „glaubenskrieg“. Und diese datenschutz-dschihadisten sind wirklich ganz fürchterbar und schlimm und terrorkrieg…

Anfang April klang alles nach einer Heldengeschichte. Mehr als 130 Wissenschaftler aus ganz Europa schließen sich zusammen und entwickeln ein idealistisches Projekt. Sie tüfteln Tag und Nacht an der Plattform Pepp-PT, weil sie ein Ziel eint: Sie wollen helfen, Covid-19 zu besiegen – mit Hilfe von Handydaten. „Ich habe noch nie ein derart kooperatives Projekt gesehen, bei dem einzelne Egos keine Rolle spielen“

…wenn sie so viel idealismus und heldentum einfach nur sinnlos kaputtmachen! 🔫

Und dann gibt es auch noch solche coronafreunde und dschihad-sympatisanten wie diesen Fefe, die ihnen dazu die passend rausgepickten verse aus den grundlagen des datenschutzes durch unterlassung sinnloser datenspeicherung vorlesen und von einer „fraktalen verkacktheit“ ähnlich zum BER sprechen. ⛪

Ach ja, Fefe, ich muss ihn gleich mal zitieren, nur wegen dieses goldstückchens:

Ihr wisst, dass ich Recht habe, wenn sie das jetzt nach Strich und Faden verkacken, und dann sagen, die Datenschutzanforderungen seien Schuld gewesen. Dann wisst ihr, dass sie euch dreist ins Gesicht lügen

Grafik aus einer Werbung aus den Achtziger Jahren: Die Steigerung von Bingo heißt Bingo Gold.

Zu schade, dass die wohlklingenden und leeren datenschutz-versprechungen der ach so idealistischen überwachungsstaatsdienlichen hilfsüberwacher trotz der geheimgehaltenen kwelltexte für die BRD-wanzen-äpp mit corona-vorwand in nichts zusammenfallen, wenn man nur mal oberflächlich hinschaut. Die haben sich nicht einmal um datenschutz bemüht! Nicht einmal ein kleines bisschen!

Einmal ganz davon abgesehen, dass ich mir garantiert keine softwäjhr eines staates freiwillig installieren würde, der in der vergangenheit schon illegale und offen grundgesetzwidrige schadsoftwäjhr auf kompjutern seiner bewohner installiert hat. Ganz im gegenteil: fickt euch selbst, ihr arschlöcher! 🖕

Hej, ihr nach scheiße stinkenden scheißjornalisten da bei der alpenprawda, die ihr sicherlich auch unter Mielke, Hitler oder Stalin was geworden wäret: wenn euch die menschenrechte in der BRD nicht mehr gefallen, dann geht doch nach scheiß-nordkorea! Da könnt ihr auch gern eure lesergängelung versuchen, dass man sich bei euch anmelden muss und euch nach möglichkeit sogar geld geben soll, damit man eure propagandajauche auch lesen kann.

Kommt, macht einfach so weiter und kackt euren lesern immer schön ins gesicht, dann klappt es bestimmt irgendwann mit dem „paid content“! :mrgreen:

Rechtssicherheit im datenschutz

Mike Kuketz hat mal ein paar worte über den leicht hirnfickigen begriff „rechtssicher“ beim datenschutz und bei der verwendung einer softwäjhr geschrieben, die dringend gelesen werden sollten, bevor man darauf reinfällt. Kurze zusammenfassung: „rechtssicher“ heißt nicht, dass daten und damit menschen geschützt werden, sondern, dass man glaubt, mit einer nummer durchzukommen, die das genaue gegenteil von datenschutz ist.

Datenschutz ist eine Gewissensausrichtung, dies wird mir gerade wieder sehr deutlich vor Augen geführt. Beim Datenschutz geht es letztendlich darum, die Privatsphäre anderer Menschen zu respektieren […]

Corona-opfer des tages

Das corona-opfer des tages, der woche, des monats und des jahres ist der datenschutz:

Schulen, deren Lehrer die Schüler in einer WhatsApp-Gruppen versammeln, um ihnen Aufgaben zukommen zu lassen. Unternehmen, die auf Zoom zurückgreifen, um Videokonferenzen durchzuführen. Behörden, die die Bürger dazu aufrufen, sensible Dokumente via Microsoft Office Lens (Link führt zum Play Store) einzusenden. Das sind nur ein paar Beispiele, die aufzeigen, wie schlimm die Lage ist – und zwar nicht nur im Gesundheitswesen

So so, lehrer an BRD-zwangsschlen, die ihre schüler zu wanzäpp und fratzenbuch nötigen. Solchen gedankenlosen arschlöchern würde ich aber was erzählen… 👿

Ach, die sitzen am längeren hebel? Oder führen sich zumindest so auf? Und irgendwie muss man jetzt doch? Kommt, ihr blinden schäflein, fresst schön weiter scheiße! Lecker, lecker scheiße! 🐑💩

Kennt ihr den schon?

Bitkom-Chef:
Datenschutz muss hinter Schutz von Leben zurückstehen

Hej, Achim Berg, geh doch nach china, wenns dir mit deinen profitgetriebenen totalüberwachungsfantasien in der BRD nicht gefällt! Da gehörst du hin! Da kannst du deinen traum leben! Ohne diese lästigen einschränkungen durch irgendwelche menschenrechte!

Und es gibt doch datenschutz in deutschland!

Bei der AOK saxen-anhalt sind eure gesundheitsdaten in guten händen, denn dort nimmt man den datenschutz sehr sehr sehr ernst. 😀

[…] leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir aus Datenschutzgründen keine Informationen zum Papierverbrauch an Dritte weitergeben

Einen tag später gab es dann aber doch umfassende darlegungen des papierverbrauches. Sind die gesundheitsdaten etwa doch nicht in so guten händen? :mrgreen:

via @benediktg5@twitter.com