Datenschleuder des tages

Die einwanderungsbehörde argentinjens hat rd. zwei gigabyte daten veröffentlicht, darunter hunderttausende passdaten „veröffentlicht“ [archivversjon], auch von diplomaten und… wie die tagesschau eigens betont… von deutschen und von deutschen diplomaten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall versprochenen datenschutz. Natürlich sind daten auch beim staat niemals sicher. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat rausgekriegt, dass es ein datenschutzproblemchen sein kann, wenn man seine DNA von irgendeiner klitsche aus der reklame analysieren lässt [archivversjon].

Hej, aber immerhin wird euch datenschutz versprochen! 🤞

Zwei große Anbieter versichern auf ihrer Homepage und in den Datenschutzerklärungen, die Daten gehörten den Kunden selbst, alles sei sicher und geschützt

Die klitschen kennen sich bestimmt mit datenschutz aus! Die haben sicherlich genau so viel datenschutz-sorgfalt wie die ganzen anderen datensammelnden klitschen, die ihren nutzern auch den größtmöglichen datenschutz versprechen!

Ach! Was rede ich?! Die idee, sich vor irgendeiner windigen klitsche mit komischem geschäftsmodell so richtig blitze blanke datennackt zu machen (inklusive vermarktbarer gesundheitsdaten, die aus der DNA gewonnen werden können), die ist so geil, da kann die ganze generazjon wischofon sicherlich wieder nicht widerstehen. 😦

Datenschleuder des tages

Kommen sie, sie müssen wegen corona angeben, wer sie sind. Geben sie es gleich hier in die digitale liste ein, unsere softwäjhr ist voll sicher, speichert alles in der klaut und ist von echten sicherheitsspezjalexperten geschrieben worden:

Verschiedene Schwachstellen ermöglichten den Zugriff auf insgesamt 87.313 Corona-Kontakterhebungen von 180 Restaurants […] Zugriff auf 4,8 Millionen Personendatensätze aus über 5,4 Millionen Reservierungen […] reichten die dort vorliegenden Daten fast zehn Jahre zurück […] mehrere Schwachstellen […] konnte durch eine fehlerhafte Prüfung der Zugriffsrechte administrativer Vollzugriff auf sämtliche im System gespeicherten Daten erlangt werden […] auch ohne besondere Rechte Zugriff auf schützenswerte Daten […] Passwörter unzureichend geschützt, sie konnten mittels einfacher API-Abfrage abgerufen werden […] Passwörter im Klartext verfügbar

Weia!

Natürlich gibt es die meldung auch auf der homepäjhtsch des CCC, falls jemand dieses grüne u-boot „netzp’litik“ nicht mag. Dort gibt es den folgenden hinweis…

Sollte Ihr präferiertes Restaurant auf Cloud-Erfassung bestehen, raten wir zu neuen kulinarischen Abenteuern in anderen Etablissements

…dem ich mir nur anschließen kann. Zum glück gibt es ja ein größeres angebot im gastrobereich. Sollen die dummen, ihre eigenen kunden verkaufenden schergen der datenschleuderer doch bankrott gehen, bevor sie noch mehr schaden anrichten! 👍

Und hej, es besteht kein grund zur beruhigung:

Die Sicherheitslücken wurden ausschließlich von den Hackern des CCC entdeckt. Die Daten unserer Kunden sowie die Daten deren Gäste wurden daher zu keinem Zeitpunkt unsachgemäß verwendet!

Müsst ihr einfach glauben! Eine klitsche, die dermaßen große datenlöcher in ihre softwäjhr einbaut und zu anfang ihres projektes nicht einmal fähig war, eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren zu implementieren, nämlich das gesaltete häsching von passwörtern für die speicherung, wird ganz sicher jeden einzelnen zugriff auf ihren riesigen datenbestand protokolliert haben und schon kohd für die schnelle auswertung dieser logs fertig herumliegen haben, falls einmal etwas passiert. Man spürt ja geradezu beim lesen, wie gern sich diese gastronovi-klitsche unnötige arbeit mit der datensicherheit macht! Und aus einer anderen kwelle können die ja gar nicht wissen, wer alles darauf zugegriffen hat. Also glaubt einfach! 🐑

Meine fresse!

Schön weiter in die digitalen listen eintragen, die euch als sicher versprochen werden! Und generell immer und überall ganz blitze blanke datennackt vor jedem dahergelaufenen arschloch machen! Schließlich wird euch ja mit lufteleichten Worten und völlig konsekwenzenlos der Schutz eurer Daten versprochen. Müsst ihr immer ganz feste dran glauben! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Gesundheitsdatenschutz des tages

Das Gesetz „zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur“ widerspricht teilweise der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Aber keine sorge, liebe schäfchen kurz vor der datenmäßigen ausweidung durch eure geliebte bummsregierung, das ist ja nicht völlig konsekwenzenlos:

Sollten die seiner [des datenschutzbeauftragten Ulrich Kelbers, m. Anm.] Aufsicht unterstehenden Krankenkassen die elektronische Patientenakte (ePA) dennoch entgegen seiner Warnung ohne Nachbesserung ab 01.01. 2021 anbieten, wird er sie anweisen, allen Versicherten einen „von mir vorgegebenen Warntext zukommen zu lassen“

Tolle idee! Das sollten wir ab jetzt immer und überall so machen: anstelle von datenschutz gibt es einen warntext. Am besten in sechs-punkt-augenpulver, ohne absätze, mit langen technokratischen formulierungen, in versalljen und etwas kontrastarm gedruckt, damits auch wirklich keiner liest. Ideal für p’litische beglückungsideen, bei denen die bevölkerung wehrlos ausgeliefert ist und sich nicht einfach verweigern kann.

WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER.

Was ich von einem „datenschutzbeauftragten“ halte, der so etwas mitmacht? So ziemlich genau das gleiche wie von einer drögenbeauftragten, die mir erzählt, dass cannabis kein brokkoli ist. Kompostiert euch, ihr gutbesoldeten schergen der BRD-idjotie!

Datenschleuder des tages

„Freepik“ und „flaticon“, anbieter frei herunterladbarer bilder und piktogramme, haben die mäjhladressen und zum glück meist gut gehäschten passwörter von 8,3 milljonen nutzern veröffentlicht.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall lufteleicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Datenschutz
Social Data gab Infos von 235 Millionen Social-Media-Konten preis

[…] Die Daten waren dabei auf mehrere Datensätze verteilt. Die bedeutendsten waren zwei mit jeweils über 90.000 Millionen Einträgen, die Profildatensätze von Instagram enthielten. Der drittgrößte war ein Datensatz von etwa 42 Millionen TikTok-Nutzern, gefolgt von knapp 4 Millionen YouTube-Profilen. Es ist derweil nicht klar, wie lange die Datenbank für jedermann auffindbar war und ob die Daten überhaupt in falsche Hände gerieten. Das jemand die Gunst der Stunde ergriff, ist jedoch nicht unwahrscheinlich. „Unsere Honeypot-Experimente zeigen, dass Hacker ungesicherte Datenbanken innerhalb weniger Stunden nach der Enthüllung finden und angreifen können“, schreibt Comparitech. Personen, deren Daten das Datenleck preisgab, sind demnach möglicherweise einem höheren Risiko ausgesetzt, Ziele von Phishing-Angriffen zu werden.

Die daten lagen völlig offen und ungeschützt im internetz. Ein „häck“ war nicht erforderlich. Jedes kind konnte zugreifen. Und jeder verbrecher. Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leichtherzig und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. 😦

Bundesdatenschleuder

Ist hier jemand krankenversichert? Bummskrankheitsminister Jens „bestens auf corona vorbereitet“ macht euch alle so richtig blitze blanke datennackig. Hej, sind ja nur gesundheitsdaten, was ist denn daran so schlimm, wenn die gehandelt werden?

Ich wünsche den wahlberechtigten der BRD auch weiterhin viel spaß dabei, ihre eigenen verkäufer zu wählen. Gruß auch an die bleierne raute Angela Merkel, die seit jahrzehnten die richtlinjen der p’litik bestimmt und immer wieder schergen findet, die sich in ämter setzen lassen und die ihr gebührende schande von ihr abwehren.

Mit gruß von herrn Altmaier, der CDU, der SPD, der CSU

Entwurf eines Gesetzes über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der elektronischen Kommunikation und bei Telemedien sowie zur Änderung des Telekommunikationsgesetzes, des Telemediengesetzes und weiterer Gesetze

Auch weiterhin viel spaß mit einer DSGVO in der „marktkonformen demokratie“ (A. Merkel), die vorsätzlich KFZ-kennzeichen stärker schützt als menschen.

Corona-äpp des tages

Wisst ihr noch, wie sie euch erzählt haben, dass die corona-wahn-äpp den allerallerhöchsten standards des datenschutzes genügt und dass niemals ein nutzer identifiziert werden wird?

Und, habt ihr das der scheiß-BRD, deren menschenrechts- und grundgesetzfeinde von scheißinnenministern jeden eurer kompjuter verwanzen und trojanifizieren wollen, wirklich geglaubt? Ganz schön doof. Es stimmte natürlich nicht so ganz.

Weil in vielen Laboren amtliche Schreiben fehlten, mit Hilfe derer die Testergebnisse anonym an die App übertragen werden könnten, müssten positiv Getestete teils die Hotline des Robert Koch-Instituts anrufen und ihren Namen und die Telefonnummer durchgeben, damit das Ergebnis in der App berücksichtigt werden könne

„Das ist der Abrisszettel auf einem amtlichen Dokument mit einem QR-Code, der fotokopiersicher ist, um Datenschutz zu garantieren. Der eine Teil ist für das Labor und der andere für den Getesteten. Dieser kann den Code für sein Testergebnis mit seinem Handy in die App laden. Anonym.“ Es seien jedoch bislang nicht genug der Dokumente gedruckt worden.

Hervorhebung von mir. Das offenbar zugehörige foto hat der heise-verlach irgendwie verloren, vermutlich, als der tintenklexer ein völlig sinnlose symbolfoto in den artikel gemacht hat, weil da ja in der vorlage ein bild hinmuss.

Und ansonsten ist die digitalisierung mal wieder zum brüllen! Ein fotokopiersicherer abrisszettel! Auf solche „lösungen“ muss man erstmal kommen! So BRdeutsch und dämlich… 😂

Offenbar gibt es nicht genügend druckereien in der BRD, damit man den datenschutz in der corona-wahn-äpp sicherstellen kann. Oder könnte es etwa daran liegen, dass bei der bummsregierung mit ihren totalüberwachungsfantasien niemand interesse am datenschutz hat?

Oder hat etwa niemand vorher eine kleine überschlagsrechnung gemacht, wie viele von den zetteln man braucht? War die ganze corona-warn-äpp nichts weiter als ein bisschen zugestecktes staatsgeld für SAP und telekomiker, ohne dass für den praktischen einsatz überhaupt geplant wurde? Aber hej, dafür gibt es jetzt 1,5 megaøre pro monat für den betrieb der äpp, so als bedingungslose grundwirtschaftshilfe für freunde des gutgepämperten p’litikers… 🍌

Grüße auch an Jens „auf corona bestens vorbereitet“ Spahn!

„Ditschitäll first, bedauern second“ des tages

Dummerweise hat er das damals vergebene Passwort vergessen. Zum Glück gab es unter dem Passwort-Eingabefeld den Hinweis: „Auf dieser Seite können Sie Ihr Passwort unter Eingabe Ihres Benutzernamens zurücksetzen.“ […] War da nicht noch was mit Sicherheit? Nein. Keine Sicherheitsabfrage, keine Rückfrage an die hinterlegte E-Mail-Adresse, nichts. Einfach für den Benutzernamen ein neues Passwort eingeben und schon konnte er seine Daten einsehen oder auch die Bewerbung löschen

🤦

Zu schade, dass man diese DSGVO-bußgelder nicht gegen behörden verhängen kann. Oder vielleicht noch besser: den typen, die diesen murks abgenommen haben, von sold und altersversorgung abziehen kann.

Allen bewohnern der BRD wünsche ich auch weiterhin viel spaß bei der vorstellung, dass ihre daten beim staat schon irgendwie sicher sein werden. Für die sonst waxende liste taugt dieses beispiel nicht, denn es wurde ja nix „veröffentlicht“, sondern die daten waren vom ersten tag an öffentlich zugänglich, wenn man nur benutzernamen richtig errät.

„Open source“ des tages

Legt eure daten ins internetz, haben sie gesagt. Dort sind sie sicher und ihr könnt von überall drauf zugreifen, haben sie gesagt.

Der Schweizer Android-Entwickler Till Kottmann hat […] eine Reihe von Datenlecks aufgespürt, die unbeabsichtigt Zugang zu Quellcode offenlegen. Von den Schwachstellen betroffen sind rund 50 Firmen unterschiedlichster Branchen wie Finanzen, Technologie, Einzelhandel, Fertigung und eCommerce. Die Datenlecks finden sich den Forschern von Bank Security zufolge nicht nur bei einigen Banken und Anbietern von Identitäts- und Zugriffsverwaltung, auch namhafte Unternehmen wie Microsoft, Lenovo, Nintendo, AMD, Motorola, Disney sowie die Huawei-Tochterfirma Hisilicon sind wohl betroffen […] Mitunter seien in dem Code auch hart kodierte Zugangsdaten enthalten

Och! :mrgreen:

Wer braucht eigentlich noch die pösen russischen und chinesischen häcker mit ihren industriespionahscheambizjonen, wenn die kronjuwelen einfach im internetz veröffentlicht werden. Der trend geht doch zur offenheit!!elf!1!!

Hat vielleicht jemand lust, der scheißpresse den arsch abzuklagen?

Die Luxemburger Richter betonten ausdrücklich, dass die Aufsichtsbehörden verpflichtet seien, nach den neu aufgestellten Maßstäben „unzulässige Datenexporte zu verbieten“, arbeitet Smoltczyk heraus. Davon betroffene Personen könnten Schadensersatz für rechtswidrige Transfers in die USA verlangen, wenn etwa Unternehmen wie Apple, Facebook, Google oder Twitter diese nicht unterließen. Der zu leistende Ausgleich dürfte dabei „insbesondere den immateriellen Schaden (‚Schmerzensgeld‘) umfassen und muss nach dem europäischen Recht eine abschreckende Höhe aufweisen“.

Meiner meinung nach — ich bin natürlich kein jurist — gilt das nämlich auch, wenn irgendeine der in scheißpresse-webseits verbauten träcking-wanzen der reklameindustrie in die USA funkt. Ich habe nur keine lust auf den nerv. Aber die feststellung, dass das schmerzensgeld wegen der datennacktheitsspanner und ihrer schergen eine abschreckende höhe haben muss, gefällt mir. Und das in jedem einzelfall. Greift zu! Es gibt auch geld! Klagt die nach scheiße stinkende scheißpresse in die insolvenz, damit es endlich mal vorangeht mit dem pressesterben! Das internetz darf schließlich kein rechtsfreier raum sein!

Grüße auch an die vielen fischblätter, die euch belügen, damit sie euch besser datenmäßig die kleider vom leib reißen können! Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Urteil des tages

Der europäische gerichtshof hat in einem urteil festgestellt, dass die massenhafte datenübermittlung über EU-bewohner an den folter-, kriegs- und überwachungsstaat USA nach europäischem datenschutzrecht schlicht illegal ist [archivversjon].

Die Übermittlung von personenbezogenen Daten, etwa über Facebook, entspreche nicht den Anforderungen des Unionsrechts, erklärte der EuGH in seinem Urteil. Mit Blick auf die Zugriffsmöglichkeiten der US-Behörden seien die Anforderungen an den Datenschutz nicht gewährleistet. Zudem sei der Rechtsschutz für Betroffene unzureichend.

Auch weiterhin viel spaß mit kwalitätsp’litikern, die euch und eure rechte völlig gedankenlos für ein paar köfferchen und ein paar schöne worte verhökern und dabei nicht einmal auf das recht achten! Warum sollten sie auch. Ihnen passiert doch nichts.

Mein glückwunsch an Max Schrems für das urteil! 😉

Fefe hat übrigens auch ein bisschen was geschrieben

„Ich nutze ein VPN für meine privatsfäre“ des tages

Unter der Leitung des Datenschutzexperten Noam Rotem hat das Team von vpnMentor aktuell herausgefunden, dass bei einer Reihe kostenloser VPN-Apps deren Datenbanken auf dem Server vollständig offen und frei zugänglich für jedermann waren. Die von dem Leak betroffenen VPN-Dienste sind UFO-VPN, FAST-VPN, Free-VPN, Super-VPN, Flash-VPN, Secure-VPN und Rabbit-VPN […] personenbezogene Daten (PII) für über 20 Millionen VPN-Benutzer offen für jedermann einsehbar im Netz

Hui, 1,2 terabyte lecker daten… von klitschen, die in ihrer reklame versprochen haben, dass sie gar keine daten sammeln. Nur, um euch mal zu zeigen, was die reklame mit datenschutz so wert ist. 🚽

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Beim staat sind eure daten sicher…

…müsst ihr nur ganz fest dran glauben. Und deshalb sollt ihr auch niemals nicht irgendkein problem darin sehen, wenn beim staat immer mehr daten zusammenfließen, die für irgendwelche zwecke benutzt werden (und nicht nur für die ursprünglich vorgesehenen), denn sie sind ja in guten staatlichen händen, liebe schafe. Nur manchmal tröpfeln so ein paar daten von der polizei zu irgendwelchen neonazi-banden [archivversion]. Das sind zwar keine einzelfälle mehr, aber das macht ja nichts, denn schließlich wird hier in der BRD ja niemand von neonazis in seinem vorgarten abgeknallt, weil er den neonazis nicht gefallen hat. Wer bedroht wird, kann sich ja mit der bitte um personenschutz an die gleichen BRD-polizeibehörden wenden, aus denen die daten für die drohungen rausgetropft sind, und schon fühlt man und frud sich wieder sicher. Und natürlich wird wie immer rückgratlos aufgeklärt, und genau die orwellvolxüberwachungsscheißbullen, die alle möglichen daten über jeden menschen in der BRD (früher bekannt als „bürger“, heute nur noch bedingungslos als „gefährder“ betrachet, zensiert und totalverdatet) sammeln und immer fein zugreifbar haben…

Die Datenabfrage über Baydar erfolgte nach Informationen des HR von einem Rechner in einem Wiesbadener Polizeirevier. Um welches Revier es sich handelt, ist unklar. Auch der genaue Zeitpunkt der Abfrage ist unbekannt

…bleiben dabei völlig unüberwacht und können mit ihrer amtlich gegebenen macht in allerfeinster staatlich-technokratischer anonymität machen, was immer sie wollen, ohne konsekwenzen befürchten zu müssen. Das ist doch toll! Denn so ein polizeimensch trägt ja so eine adrette uniform, der würde doch niemals so etwas böses und menschlich niederträchtiges tun. 👮

So, und jetzt schön weiter zum schlachthaus trotten, liebe schäfchen, während von euren kwalitätsdemokratischen scheißp’litikern das näxste totalüberwachungsgesetz ohne kontrolle der überwacher beschlossen wird, wisst schon, gegen drogen, diesen pösen häjhtspietsch, zum schutz der kinder und nur bei allerschwerster schwerkriminalität. Es gibt hier nichts zu sehen. Bitte weitergehen! Ach ja, habt ihr schon eure corona-äpp? Vertraut dem staat, der euch kein bisschen mehr vertraut, denn das ist die neue vernunft! Und fragt keine verdammte scheißsekunde lang, warum die NSU-ermittlungsakten für mehr als ein jahrhundert als BRD-staatsgeheimnis weggeschlossen wurden, denn nähere einzelheiten könnten die bevölkerung nur beunruhigen. 🐑

Faule ausrede des tages

Die nach scheiße stinkende spämm– und trojanerklitsche „linkedin“ so:

[…] es handele sich um „einen Fehler“ in der App

Da fehlt mir eigentlich nur noch, dass ich gleich anschließend einen pseudohöflichen scheißdank für mein „verständnis“ zugesprochen bekomme. 🖕

Müsst ihr verstehen, liebe datenschäfch… ähm… idjo… ähm… nutzer: der überwachungskohd, der euch regelmäßig in die zwischenablage guckt, der hat sich von allein in die äpp geschrieben, der wurde gar nicht von jemanden programmiert. Das stand auch niemals in irgendweinem pflichtenheft und war überhaupt nicht geplant. Das ist da einfach nur so zufällig reingefallen. Nur so ein kleines fehlerchen…

Meine fresse! Ich hoffe ja, dass es mit diesem scheiß-linkedin jetzt das erste mal so eine spämmklitsche mit ihrer trojanischen scheißäpp so heftig vor gericht trifft, dass es den scheißladen mit seinem scheiß-S/M und seiner scheißäpp hinterher nicht mehr gibt. Und außerdem hoffe ich, dass es ein echter nachteil für das berufliche vorwärtskommen wird, wenn man bei diesem ekelhaften, asozjalen, grenzkriminellen scheißladen war. Wer mit spämmern, stalkern und trojanerprogrammierern zusammenmacht, weil er sich einen persönlichen vorteil davon verspricht, hat eigentlich schon einen gutteil seines anteiles an der zivilisazjon verwirkt und sich nur noch das ansehen eines schmierigen, opportunistischen verbrechers verdient. Idioten! Ihr seid die spämm, so lange ihr bei dieser scheiße weiter mitmacht. Und die schadsoftwäjhr, die seid ihr auch. Und nein, glaubt mal nicht, dass es unter ändräut besser aussehen wird, da seht ihr es nur nicht…

Hier in der EU droht so einem grenzkriminellen scheißladen ja leider nix. Hier gibt es eben einen wirksameren datenschutz für autokennzeichen als für menschen. Damit jeder lernt, was wichtig und schützenswert ist. 🤮

„Ich habe doch nichts zu verbergen“ des tages

Recherchen von netzpolitik.org zeigen das Missbrauchspotenzial von PimEyes, einer kostenlosen Suchmaschine für 900 Millionen Gesichter. Alle, von denen es Fotos im Internet gibt, könnten schon Teil ihrer Datenbank sein

[…] Vor acht Jahren lädt ein Partyfotograf diesen Schnappschuss im Internet hoch. Dylan hatte ihn schon vergessen – bis heute. Denn mit einer Rückwärts-Suchmaschine für Gesichter können alle dieses alte Partyfoto von Dylan finden. Dazu müssen sie nur sein Profilbild aus dem Karrierenetzwerk Xing hochladen, kostenlos und ohne Anmeldung. Dylan will sein privates und berufliches Leben aber getrennt halten: Tagsüber arbeitet er als Banker in Frankfurt am Main

Wenn euch doch nur jemand davor gewarnt hätte, fotos in irgendwelche webseits hochzuladen! Jetzt kommt es eh nicht mehr drauf an… zumindest für die vielen idjoten, von denen es berge von fotomaterjal im internetz gibt.

Ach, und ist es nicht schön, dass mit der DSGVO in der europäischen scheißunjon mehr datenschutz für autokennzeichen als für menschen durchgesetzt wird? Das liegt sicher daran, dass datenschutz als schutzrecht für menschen gar nicht vom EU-p’litbüro gewünscht ist. 🤮

Aktueller hinweis zum datenschutz

Wenn ihr jetzt unter dem banner der corona-schraubenlockerungen irgendwo genötigt werdet, eure kontaktdaten für irgendwelche „corona-listen“ anzugeben, wisstschon, wegen der seuchenbekämpfung und so, dann müsst ihr falsche daten angeben, wenn ihr nicht wollt, dass diese daten von BRD-behörden für andere zwecke missbraucht werden.

Na, habt ihr euch auch alle fein die corona-wahn-äpp installiert? :mrgreen: