Webschopping des tages

Tja, ist schon scheiße, wenn man in einem webschopp eingekauft hat, wo der programmierer gleich eine kleine hintertür zum datenabschnorcheln mit reingemacht hat und wenn diese daten dann für betrügereien aller art missbraucht werden, so dass man noch jahrelang ärger damit haben kann.

„Aber der war doch sicher, da war doch eine schlösschen in der adresszeile des brausers“. :mrgreen:

Ich wünsche euch allen auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall leicht und folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschutz des tages

Könnt ihr euch noch erinnern, als no-SQL-datenbanken unter anderem als großer fortschritt gesehen worden, weil da keine SQL-injection möglich ist und die datenbanken deshalb viel sicherer sind?

Wenn zum ausgleich ACHTUNDSECHZIG VERDAMMTE PROZENT der installazjonen des populären no-SQL-datenbankdingens „mongoDB“ ohne passwortschutz offen ins internetz gestellt werden, nützt das freilich wenig.

Und hej, ihr ganzen idjoten da draußen, die ihr überall für ein paar dinge noch wertloser als glasperlen eure daten eingebt: so „viel“ respekt hat man im jahre 2017 vor dem (gesetzlich vorgeschriebenen) datenschutz, dass man sich traut, eine datenbank nicht einmal mit einem verdammten passwort abzusichern. Und daran wird sich so lange nix ändern, bis fahrlässige datenschleuderei endlich einmal zu weitgehenden haftungspflichten führt. Ich wäre ja für so rd. fünfhundert euro pro betroffener person. Aber das ist mit euren scheißp’litikern, die immer vom „datenreichtum“ und vom „rohstoff der zukunft“ sprechen, nicht zu machen, dass sie für ein mindestmaß an sorgfalt beim umgang mit daten sorgen. Das darf das internetz gern ein rechts- und rechtefreier raum sein.

Auch weiterhin viel spaß an den überall völlig konsekwenzenlos zugesagten datenschutz, gern auch mit heiteren siegeln! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Yahoo hat, wie jetzt mal bekannt wurde, im sommer 2013 die eingesammelten daten zu einer fluffigen milljarde nutzerkonten veröffentlicht — und nein, die betroffenen haben das nicht aus einer warnmäjhl von yahoo erfahren, sondern heute aus den nachrichten.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der so leicht und billig überall versprochen wird! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

„Cloud“ und datenschleuder des tages

Datenleck in der Telekom-Cloud ermöglicht Zugriff auf fremde Adressbücher

Tja, ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit der „cloud“, also der unnötigen datenspeicherung auf den kompjutern anderer leute — und natürlich mit den ganzen idjoten, die eure persönlichen daten irgendwo in der „cloud“ speichern. Immerhin hat die telekom „technische vorkehrungen getroffen, damit ein solcher zugriff in zukunft nicht mehr möglich ist“. Was das bedeutet, sagt sie nicht. Eine wirksame totale verbindungstrennung — stecker ziehen — würde das ganze schöne „cloud“-geschäft beenden. Für gewöhnlich völlig uninformierte kreise deuten diese aussage so, dass jetzt heiligenbilder auf die server-racks geklebt wurden.

Datenschleuder des tages

Mitfahrgelegenheit punkt de existiert zwar schon ein gutes dreiviertel Jahr nicht mehr, aber das heißt ja noch lange nicht, dass man den schönen, eingesammelten Datenreichtum einfach löscht. Nein, die Daten könnten ja noch für etwas gut sein! Tja, und dann haben die datenschutz-spezjalexperten einer internetz-klitsche die datenbank in der „cloud“ gespeichert, und schon wurde sie „veröffentlicht“. Schön mit vielen bankdaten!

Nur, damit ihr alle wisst, dass auch die von längst nicht mehr existierenden unternehmungen eingesammelten daten nicht sicher sind. Da löscht niemand jemals irgendwas, kann man ja später nochmal durchanalysieren, ist wichtig, sind daten. Und wie es um den datenschutz steht, seht ihr auch gleich an diesem kleinen beispiel. Ab auf die kompjuter von irgendwelchen dritten, rein ins internetz mit den daten! Ihr könnt natürlich weiter an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz glauben, auch unter bedingungen, wo derartig grob fahrlässige datenschleuderei völlig folgenlos bleibt und zu keinerlei haftung führt. Jeder hat das recht auf blödheit. Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Datenschutz des tages

Tja, da bestellt man bei einem großen deutschen versandhändler und klickt bei seiner anmeldung an dessen webseit die tscheckbox zu…

Ich möchte zukünftig über Trends, Schnäppchen, Gutscheine, Aktionen und Angebote der OTTO (GmbH & Co KG) per E-Mail informiert werden

…an. Warum? Na, weil man sich sonst gar nicht bei diesem großen deutschen versandhändler anmelden kann und folglich auch nichts bestellen kann. Es denkt sich ja auch niemand etwas böses, wenn angekündigt wird, dass ab und an mal eine mäjhl mit einem bisschen reklame kommt, wenns nervig wird, kann man ja immer noch widersprechen.

Und irgendwann später, wenn man das schon völlig vergessen hat, ruft man mit einer banalen, alltäglichen frage die hotlein eines baumarktes an, bei dem man noch niemals kunde war. Und dort wird man prompt mit seinem namen begrüßt, bekommt aber am telefon keine auskunft darüber, wo die den namen herhaben, wenn man am telefon nicht noch mehr daten rausrückt. Ja, das passiert in der BRD. Ja, das dürfte illegal sein (aber sicher bin ich mir da nicht). Nein, darum kümmert sich keiner. In der BRD sind riesige datenschleudereien praktisch ohne folgen für die täter, insbesondere gibt es nahezu niemals irgendwelche strafen. Ist ja nicht das fratzenbuch, wo der herr datenschutzbeauftragte dann mal unter reger anteilnahme der scheißpresse ein bisschen aktivität simulieren kann.

Nicht, dass noch jemand zu glauben beginnt, dass man datenschutzmäßig irgendwie besser dasteht, wenn man nicht bei amazon, sondern bei großen deutschen versandhändlern bestellt.

[In der BRD gibts leider einen vollumfänglichen rechtsschutz für beleidigte leberwürste, der in bezug auf das internetz immer wieder zu heiterer juratrollerei und absurden einstweiligen verfügungen bei juristischen kompetenzzentren wie der hamburger dunkelkammer oder dem kölner kungelgericht führt. Nur, weil ich mir nicht sicher sein kann, dass der soeben verlinkte artikel in zwei stunden noch existiert, habe ich ein dauerhaftes archiv davon anlegen lassen. Bitte dort lesen, wenn das original weg sein sollte.]

Ich finde es übrigens hochgradig erheiternd, dass sie ein jornalist darüber auslässt, dem offenbar gar nicht bewusst ist, was seine brötchengeber, die scheißpresseverleger, jeden verdammten tag mit dem listenprivileg treiben, ohne dass daraus ein skandal gemacht wird. 😀

Datenschleuder des tages

Der fleischmarkt „adult friend finder“ hat die daten von sportlichen rd. 400 milljonen nutzern veröffentlicht, darunter auch solche, die schon gelöscht sein sollten. Die passwörter waren so abgelegt, dass der größte teil bereits geknackt ist.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den datenschutz, der überall versprochen wird, ohne dass das irgendwelche konsekwenzen hätte, wenn die daten unter verbrechern zirkulieren. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenreichtum des tages

Während einer Recherche sind Reportern der NDR-Magazine Panorama und Zapp umfassende Daten zum Surfverhalten von drei Millionen Deutschen übermittelt worden. Das sei nur die kostenlose Probe für ein offenbar viel umfangreicheres Datenpaket gewesen […] Anders als bei solchen Geschäften behauptet, sind die Daten keineswegs so anonymisiert, dass sie keinen Schaden für die betroffenen Nutzer bedeuten […] So seien die Daten sehr einfach konkreten Personen zuzuordnen gewesen und hätten intimste Details aus deren Leben verraten

Aber hej, ihr habt ja alle nix zu verbergen. Sagt ihr zumindest immer, um eure lernunwilligkeit und vorsätzliche unwissenheit zu razjonalisieren, während ihr euch datennackt vor die augen mechanischer träcker stellt. Eure schreiende dummheit ist der rohstoff der zukunft¹! (Und wenns hart kommt, die grundlage für den näxsten totalitären mordstaat, in dem alles, was ihr irgendwann einmal von euch gegeben habt, gegen euch verwendet werden kann und gegen euch verwendet werden wird. Wenn ihr euch so einen staat nicht vorstellen könnt, lest mal ein geschichtsbuch. Ist alles noch nicht so lange her…)

Schneller nachtrag: rasch zu Fefe weiterklicken.

¹Bummskanzlerin Angela Merkel formulierte das etwas anders: „daten sind der rohstoff der zukunft“. Von der moralisch korrodierten und völlig korrumpierten BRD-p’litik der alternativlosen radikalen mitte (CDUSPDCSUFDPAFDGRÜNETC) braucht ihr also auf keinen beistand zu hoffen, ihr idjoten, wenn ihr ein bisschen menschenrecht auf privatsfäre haben wollt. Ihr müsst schon lernen, euch selbst zu behelfen. Das ist aber auch nicht so schwierig, wie ihr es in eurer idjotischen angst vor dem verstehen glaubt. Ach ja, euer scheißsmartphone mit angeflanschter wanzensammlung, das müsst ihr zum beispiel wegtun oder aber, ihr müsst lernen, wie man darauf ein eigenes, weniger menschenverachtendes betrübssystem installiert. Wie das geht, kriegt ihr zum beispiel in diesem internetz raus, das ihr sonst immer wie ein unterhaltungsmedium und einen bestellkatalog benutzt. Ach ja, wenn ihr das rauskriegen wollt, lernt gleich mal vorher, eine datenschonendere suchmaschine als ausgerechnet scheiß-guhgell zu benutzen… die findet ihr im zweifelsfall übrigens mit guhgell. Viel spaß!

Windohs zehn des tages

Der freizügige Umgang von Windows 10 mit den Daten seiner Nutzer könnte nicht nur datenschutzrechtlich problematisch sein, sondern auch gegen deutsche Arbeitnehmerrechte verstoßen

Hej, aber dafür könnt ihr euch im privatleben beliebig mit klandestin im betrübssystem verbauten überwachungsfunkzjonen ausschnüffeln lassen, ohne dass ein „datenschützer“ ein problem damit hat.

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal dieses „internetz der dinge“, das euch die tinnefverkäufer immer andrehen wollen, bis auch die letzte klopapierrolle eine IP-adresse hat und das abrollverhalten zu irgendwelchen klitschen und zu euren befeindeten geheimdiensten funkt, ein bisschen genauer angeguckt und dabei total unerwartete und schockierende entdeckungen gemacht:

Das Global Privacy Network (GPEN) hat 314 vernetzte Geräte von Fitness-Trackern über Blutzuckermessgeräte bis zu Smart-TVs geprüft und ist auf große Lücken beim Datenschutz gestoßen. Selbst sensible Informationen würden kaum verschlüsselt

Die welt wird nicht mehr die gleiche sein! Wenn doch nur vorher jemand gewarnt hätte!

Ich wünsche euch auch weiterhin viel spaß mit dem ganzen techniktinnef mit internetz!

Datenschutz und fratzenbuch des tages

Der hamburger datenschutzkasper und allgemein beliebte heißluftspender gegen den p’litisch gewollten „datenreichtum“ hat dem fratzenbuch verboten, daten zwischen seinen unternehmungen fratzenbuch und whatsäpp auszutauschen und das fratzenbuch angewiesen, bislang kopierte daten zu löschen. Morgen fliegt er gewiss in die USA und schaut sich an, ob die daten auch wirklich gelöscht wurden… :mrgreen:

Nominiert für den Kurt-Schwitters-preis 2016

Nominiert für den völlig inoffizjellen Kurt-Schwitters-preis 2016 ist die verbraucherzentrale saxen, die in einer dadaistisch anmutenden akzjon pokémon-lockmodule verwendet, um die „generazjon wischofon“ für das tema datenschutz zu begeistern.

Kannste dir gar nicht selbst ausdenken, sowas!

Das wirkt fast so gut wie ein kräuterlikör gegen den alkoholismus! :mrgreen:

via @benediktg@gnusocial.de

Warum man niemals an „datenschutz“ glauben sollte

Es ist nun einmal billiger, „gehäckt“ zu werden, als geld für wirksame maßnahmen auszugeben, die einen „häck“ erschweren. Und so lange es für üble datenschleuderei nicht einmal eine haftungspflicht gegenüber den von fahrlässiger datenschleuderei betroffenen menschen gibt (ich würde aus dem bauch heraus 50 øre pro person für einen ganz brauchbaren standardsatz halten, der natürlich je nach ausmaß und folgen angehoben werden kann), solange wird das auch so bleiben. Das ist nämlich p’litisch gewollt. Und alle möglichen daten werden, selbst wenn das gar nicht erforderlich ist, auf rechnern gespeichert, die permanent mit dem internetz verbunden sind — also auf opferrechnern. Inzwischen nennt man diese idjotie „cloud“, damit sie weniger idjotisch klingt. Häcker häcken nun einmal. Und manchmal häcken sie erfolgreich.

Unterdessen faselt eine komplett verantwortungslose BRD-scheißregierung einen von datenreichtum… 😦

Datenschleuder des tages

„Yahoo“ hat schon vor zwei jahren eine halbe milljarde nutzerdatensätze „veröffentlicht“.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und gut gepflegte orwellness beim festen glauben an den überall warm und völlig folgenlos versprochenen datenschutz. Immer schön überall datenmäßig nackig machen! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist clixsense, ein anbieter, der seine nutzer (unter anderem) für das betrachten von reklame bezahlt und sportliche 6,6 milljonen datensätze seiner nutzer „veröffentlicht“ hat. Die passwörter waren wieder einmal im klartext gespeichert — warum soll man auch eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren — das gesaltete häsching von gespeicherten passwörtern — implementieren, wenn das geschäft auch mit einem verzicht auf minimalste anforderungen an datenschutz und sicherheit läuft?

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall zugesagten datenschutz. Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Datenschleuder des tages

Auch der jetzt bekannt gewordene Fall des russischen Web-Portals Rambler passt in dieses Muster. Laut der Suchmaschine LeakedSource, die geklaute Datensätze sammelt und gegen ein Entgelt durchsuchbar macht, sind Rambler die Passwörter von mehr als 98 Millionen Nutzern abhanden gekommen. Die Passwörter waren im Klartext gespeichert, zusammen mit E-Mail-Adressen und ICQ-Nummern

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz. Müsst ihr aber auch ganz feste dran glauben, selbst wenns eine klitsche ist, die nicht einmal eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren — das gesaltete häsching von gespeicherten passwörtern — hinbekommt! Wenn ihr nicht feste genug dran glaubt, funkzjoniert es nicht.

Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Datenschleuder des tages

Last.fm hat schon vor vier jahren rd. 43,5 milljonen datensätze von nutzern veröffentlicht, die jetzt für jeden interessierten und jeden halunken verfügbar sind. Die macher dieses tollen musikdienstes mit S/M-bullschitt waren offenbar im jahre 2012 nicht dazu imstande…

Für die Passwörter waren laut LeakedSource ungesalzene MD5-Hashes verwendet worden

…eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren zu implementieren und die passwörter als gesaltete häsches abzuspeichern. Warum sollte man auch etwas für den datenschutz oder gar den schutz von passwörtern tun? Das verursacht ja nur kosten und bringt keinen umsatz. Das lässt man besser weg.

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall so schnell und leicht zugesicherten schutz eurer daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Es wäre allerding schöner, wenn den leuten mal ein gehirnchen im koppe waxen würde.