S/M des tages

Sicherheitslücke
Facebook ließ Werbekunden Telefonnummern von Nutzern sehen

Na, wer beim fratzenbuch ist, freut sich bestimmt auch über gewinnbimmler und vergleichbares geschmeiß am telefon.

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Kennt ihr den schon?

Der schutz eurer daten ist daran schuld, wenn euch die eh schon mondpreisartige miete noch einmal erhöht wird… datenlöschung ist echt jetzt mal eine voll aufwändige und vor allem teure angelegenheit!!1!ölf!!!1!

Übrigens hätte man sich (als vermieter oder sonstiger geschäftsmensch) diese gedanken über den datenschutz auch schon machen müssen, bevor es strafen für die missachtung des datenschutzes gab. Denn der schutz von personenbezogenen daten war schon immer gesetzlich vorgeschrieben. Das wichtigste, was sich geändert hat, ist, dass es jetzt auch richtige strafen für datenschutzverstöße gibt.

Aber glaubt mal ja nicht, dass ihr jetzt endlich vor dem von scheißjornalismusprodukten vorangetriebenen seit-übergreifendem träcking der diversen reklamenetzwerke geschützt wäret! Das gleiche menschenfeindliche verlegergeschmeiß, das in den lobbyismus-dunkelkammern ein „leistungsschutzrecht“ europaweit durchzusetzen versucht, wird sich auch bei solchen gesetzgeberischen vorhaben durch übliche schmiermittel zu schützen wissen, um sicherzustellen, dass es davon unbelastet mit seinem leserverkauf weitermachen kann — und ansonsten allenthalben jammern, wie schwer doch das geschäft geworden ist. Hauptsache, es geht jetzt endlich so fürchterbaren datenkraken wie vermietern an den kragen! Widerliche arschlöcher!

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Datenschleuder des tages

Eos, eine schweizerische keineswegs nur in der schweiz tätige¹ inkassoklitsche, hat 33.000 „kunden“-datensätze rausgeschleudert:

Die erhobenen Informationen sollen zum Teil sehr alt sein und bis ins Jahr 2002 zurückreichen. Wenn die Schuld beglichen ist, müssten private Informationen eigentlich gelöscht werden

Ach, wer wird denn im zeitalter des „datenreichtums“ (A. Merkel), wo „digital first, bedenken second“ (FDP) gilt, die schönen eingesammelten daten über irgendwelche menschen wieder löschen. Die könnten ja noch irgendwann einmal etwas wert sein.

[…] ein Ordner mit dem Namen Upload. Darin sollen sich […] „ganze Krankenakten“ befinden, wenn Krankenhäuser ausstehende Beträge von Patienten einforderten […] unter anderem Informationen über Vorerkrankungen […] Scans von Ausweisen […] detaillierte Kreditkartenabrechnungen

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig folgenlos versprochenen schutz eurer persönlichen daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Und morgen labert irgendein innenp’ltiker wieder „cyber cyber“, um die chinesische durchzensur des internetzes zu fordern, aber auf die idee, solche datenschleudereien von wirtschaftsunternehmen, die vor der organisierten kriminalität dienen, mal mit angemessenen haftungspflichten und strafmaßen zu belegen, konnen die scheiß innenp’litiker nicht. Tatsächlich wurde in der BRD noch nie eine strafe für eine derartige datenschleuderei verhängt, und eine haftung gegenüber den davon betroffenen menschen gibt es nicht. Aber hauptsache, der „häjhtspietsch“ im internetze wird mit willkürgesetzen bekämpft und irgendwelche „fäjhknjuhs“ im internetze werden zur ursache der unzufriedenheit vieler bewohner der BRD mit der gegenwärtigen p’litik erklärt!

Und nein, die vom staat eingesammelten daten sind auch nicht sicherer.

¹Danke, @AtariFrosch für den hinweis!

HP bettelt um den insolvenzverwalter

Oder gibt es eine andere erklärung dafür, warum HP klapprechner mit vorinstallierter und — zur krönung dieser kundenverachtung — nicht deinstallierbarer (es handelt sich um einen treiber) schadsoftwäjhr zur überwachung sämtlicher tastendrücke ausgeliefert werden. Die wollen bei HP einfach nicht mehr, dass jemand ihre scheißdinger kauft. Nie mehr. Am besten auch keine andere hardwäjhr mehr. Oder gibt es einen vernünftigen grund, warum man jetzt zum beispiel noch einem HP-druckertreiber trauen sollte? Der kann ohne weiteres eine derartige scheiße huckepack mitinstallieren.

Und nein: das ist kein versehen. Solche ausreden sind intelligenzverachtend. Kohd schreibt sich (leider) nicht von allein, und softwäjhr installiert sich (leider) nicht von allein. Kohd wird von jemanden vorsätzlich geschrieben, und ein installazjonsprogramm auch. Da ist nicht „zufällig“ ein trojaner drin, sondern er wurde absichtlich drin untergebracht. Auch weiterhin gilt: niemals einen neu gekauften rechner benutzen, ohne ihn vorher plattzumachen und ein frisches betrübssystem ohne die ganzen beglückungsideen der hardwäjhr-hersteller aufzuspielen. Fast immer sind kompjuter ohne diese ganze herstellerseitig draufgeschissene blähkacke auch performanter und erfreulicher zu benutzen — und da es sich zudem immer häufiger um eine grundlage des datenschutzes, des schutzes vor internetzkriminalität und des schutzes der privatsfäre handelt, ist die neuinstallazjon nach dem kauf wohl alternativlos.

Aber vor allem gilt auch weiterhin das allererste gebot: niemals hardwäjhr von kunden- und intelligenzverachtenden scheißklitschen wie HP (oder lenovo) kaufen, die sich dabei erwischen ließen, ihre scheißkompjuter mit krimineller schadsoftwäjhr oder leicht ausbeutbaren hintertüren für kriminelle schadsoftwäjhr auszuliefern! Alles andere ist dummheit. HP kauft man einfach nicht mehr. Punkt. (Und lenovo sowieso nicht mehr. Und jeden anderen hersteller, der sich in zukunft noch bei so einer widerlichen scheiße erwischen lässt, ebenfalls nicht.)

Datenschleuder des tages

Nutzerdaten offen im Netz
BR deckt Datenleck beim Fahrradverleiher Obike auf

[…] Persönliche Daten und Bewegungsdaten von Nutzern auf der ganzen Welt waren bis vor Kurzem frei zugänglich

Dauerhaft archivierte versjon gegen die von scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages lobbyistisch durchgesetze pflicht zur löschung — so genannte „depublikazjon“ — von gebührenfinanzierten inhalten des BRD-parteienstaatsfernsehens.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig unverbindlich und folgenfrei versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Hat hier jemand dieses „uber“ benutzt?

An Skandale um den Fahrdienst-Vermittler Uber konnte man sich schon gewöhnen, doch eine neue Enthüllung offenbart schockierende Verantwortungslosigkeit. Hacker stahlen schon 2016 Daten von 57 Millionen Fahrgästen und Fahrern, Uber verschwieg das

Und wie haben die „häcker“ das jetzt gehäckt? Mit einer axt? Mitnichten…

Die Hacker seien im Oktober 2016 durch eine schlecht geschützte Datenbank in einem Cloud-Dienst an die Daten gekommen

…es waren „uber“, die diese daten selbst auf den kompjutern anderer menschen abgelegt und somit veröffentlicht haben.

Auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den euch überall völlig folgenlos und frei von jeglicher haftungspflicht zugesicherten schutz eurer daten! Und immer ganz ganz feste an die „cloud“ glauben, der onkel werber und sein hässlicher bruder, der jornalist, hats euch ja gesagt!!1! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

Wie eure stadtverwaltungen daten geheimhalten…

Doch wer die Angebote sehen will, braucht nur etwas Geduld. Man muss einfach irgendein öffentliches Papier an seinem Bildschirm aufrufen und dann die Dokumentennummer in der Adresszeile des Browsers ändern. Wer lange genug mit diesen Nummern spielt, stößt auch auf Unterlagen, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind

Der artikel enthält noch weitere gruselbeispiele. Ich finde es ja schön, dass der staat zumindest in seinen kleinstrukturen vorangeht und überall für datenreichtum sorgt, aber menschen, die von datenlecks betroffen sind, sind dann eher weniger begeistert.

Wischofon des tages

Moodpath:
Depressions-App mit Facebook-Tracker

Natürlich mit tollem zugesicherten datenschutz, geht ja um ein empfindliches tema. Auch weiterhin ganz viel spaß damit, dass es für alles eine äpp für eure wischofone gibt, auch wenn dabei eine schamlose, alles überwachende und vermarktwertende scheißkultur eingerissen ist. Dieses grundrecht einer menschenwürde ist an euch echt verschwendet, aber dafür wäre Erich Mielke so stolz auf euch gewesen.

Datenschutz des tages

Das rundfunkgebührenfinanzierte BRD-parteienstaatsfernsehen ZDF scheißt weiterhin auf datenschutzbedürfnisse der nutzer ihrer mediatek-äpp für andräut und funkt fröhlich zum fratzenbuch, als ob es ein trojaner wäre.

Die scheinen sich beim ZDF auch zu sagen: in der unkultur der scheißwischofone hat der datenschutz eh keine bedeutung, also scheißen wir drauf…

S/M des tages

Das ich noch einmal t-onnlein verlinken würde — aber dieses wahre wort der woche hats verdient:

Unabhängig von der oft unklaren Rechtslage aber ein Appell an alle Eltern und Lehrer: Sie sollten sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob sie ihren Kindern und Schülern wirklich erlauben wollen, sich digital komplett nackt auszuziehen. Im analogen Leben würden bei ihnen sämtliche Alarmglocken schrillen, wenn Fremde plötzlich anfangen, sich brennend für die Aufenthaltsorte, Freunde, Vorlieben, Sorgen oder Nöte ihrer Kinder und Schüler zu interessieren

Pwn des tages

Übrigens: „yahoo“ hat schon seit längerer zeit seine sicherheit erhöht und bettelt schon seit längerer zeit seine nutzer darum an, doch bitte auch… wissenschon, wegen der sicherheit, sonst könnte ja jeder häcker kommen… dass sie ihre händinummer angeben sollen. Dieses „yahoo“, das nach eigenen sämtliche daten zu sämtlichen konten „veröffentlicht“ hat. So können beim näxsten mal noch mehr daten veröffentlicht werden… :mrgreen:

Aber hej, inzwischen sind die leute ja so blöd und geben überall alles an, worum sie gebeten werden. Ist ja ein schlösschen im brauser, ist ja sicher. Da kriegt man auch händinummern.

Datenschleuder des tages

Unicredit, eine italienische großbank, hat die daten von 400.000 kunden veröffentlicht. An der veröffentlichung war ein „externer dienstleister“ beteiligt — nicht, dass es wieder einmal so eine „cloud“ war, die von scheißjornalisten mit hirnfickerhintergrund in derartigen kontexten niemals als „cloud“ bezeichnet wird, weil die „cloud“-datenenteigner immer so tolle reklame in jornalistischen scheißprodukten schalten…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall leicht und völlig konsekwenzenlos versprochenen schutz eurer daten! Die liste wäxt und wäxt und wäxt. Die organisierte kriminalität freut sich.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist die deutsche post, die rd. 200.000 anschriften ins offene web gestellt hat. Ein „häck“ war nicht erforderlich, um an diese daten zu kommen.

Tatsächlich war wirkliches Expertenwissen nicht nötig. Die Datenbank ließ sich einfach herunterladen. Dafür musste man nur ihren Dateinamen kennen, er lautete „dump.sql“ […] Warum dieser Dateiname verwendet wird, ist leicht zu erklären: In der Dokumentation der weit verbreiteten Datenbanksoftware MySQL wird er in einem Beispiel verwendet. Bei der Post hat jemand genau nach diesem Beispiel eine Kopie der Datenbank angelegt und offenbar versehentlich direkt auf dem Webserver abgelegt

Weia! Wohin man auch schaut, überall nur spezjalexperten! Bei vormaligen staatsklitschen wie der deutschen post reicht die kwalifikazjon „spezjalexperte“ offenbar schon aus, um die websörver nebst zugehörigen produkzjonsdatenbanken zu administrieren… 😦

Und hej, im verlinkten zeit-artikel gibts noch mehr datenschleudern, die genau das gleiche gemacht haben. Onlein-apoteken zum beispiel, die für 600.000 leute veröffentlicht haben, welche medikamente sie bestellt haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen und unerschütterlich gläubigen glauben an den überall völlig folgenlos und unter ausschluss jeglicher haftungspflicht versprochenen datenschutz, gern auch mit allerlei datenschutz-siegeln, die in webseits eingebettet sind. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Datenschleuder des tages

8tracks, so ein S/M-dingens zum musik-striehmen, hat seine datenbank mit 18 milljonen nutzerdatensätzen (und zum glück mit gehäschten und gesalzenen passwörtern) zu github hochgeladen und so im gesamten internetz veröffentlicht.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall mit billigen worten (und ohne jegliche haftung) versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Abmahnfalle des tages

Benutzt hier jemand dieses wattsäpp von der spämmklitsche fratzenbuch?

Abmahngefahr:
WhatsApp-Nutzer müssen Einwilligung der Kontakte einholen

Wer die Weitergabe der Daten von seinen Kontaktpersonen an WhatsApp zulässt, ohne zuvor von seinen Kontaktpersonen aus dem eigenen Telefon-Adressbuch hierfür jeweils eine Erlaubnis eingeholt zu haben, begeht gegenüber diesen Personen eine deliktische Handlung und begibt sich in die Gefahr, von den betroffenen Personen kostenpflichtig abgemahnt zu werden

Dies auch als tipp an alle, deren telefonnummern und namen in den adressbüchern von irgendwelchen wischofon-idjoten stehen, die fröhlich alle möglichen daten anderer menschen zu irgendwelchen klitschen ohne seriöses geschäftsmodell schleudern. Es wäre mir ja auch lieber, wenn sich menschen aus respekt einigermaßen vernünftig verhalten würden, ohne dass es für sie teuer und unangenehm wird, aber wenns internetz im händi ist, ists gehirn nun mal im arsch.

via @benediktg@gnusocial.de

Guhgell des tages

Guhgell hat bekanntgegeben, dass die inhalte von mäjhls bei gmail nich mehr geskännt werden, um mit den so gewonnenen daten personalisierte reklame zu schalten. Um es mit „the register“ zu sagen: wozu denn auch, die krake guhgell aus dem mutterland der NSA hat ja schon genügend daten eingesammelt, und die leute tragen mit ihren wischofonen inzwischen massenhaft eine guhgell-wanze durch die ganzes scheißleben und laden sogar noch selbst die akkus.

Aber ich glaube kaum, dass sich „evil guhgell“ diese bekweme möglichkeit der geldwerten menschenverdatung entziehen wird, indem die nutzungsbedingungen für guhgell mäjhl geändert werden.

Und die vielen anderen kostenlosen mäjhlanbieter, die sich damals nach dieser vorlage guhgells nicht zurückhalten konnten und ebenfalls mit dem auswerten der mäjhl-kommunikazjon begonnen haben, werden natürlich alle weitermachen.

Datenschleuder des tages

Thomson Reuters hat eine bläcklist für banken mit rd. zwei milljonen weit in die privatsfäre der davon betroffenen menschen (und etlichen nicht-nachvollziehbaren und/oder fehlerhaften einträgen) „veröffentlicht“¹.

Auch weiterhin ganz viel spaß beim festen glauben an den überall so leicht und folgenlos versprochenen datenschutz! Die liste wäxt und wäxt und wäxt

¹Dauerhaft archivierte versjon der tagesschau-meldung gegen die von scheißpresseverlegern lobbyistisch durchgesetzte „depublizierung“ von längst bezahlten inhalten des BRD-staatsfernsehens.