Brüller des tages

Keine lust mehr auf die breit beworbene, mit spämm an den kunden gebrachte, tolle und alles erleichternde „rechtssichere kommunikazjon“ mit diesem DE-mäjhl-krams und ganz vielen maden aus germanien? Kündigen? Geht ganz einfach:

Um Ihren De-Mail-Vertrag zu beenden, senden Sie uns bitte eine unterschriebene Kündigung per Brief oder Fax

Kannste dir gar nicht ausdenken, sowas! 😀

Hervorragende idee des tages!!!1!

Lasst uns den rohrkrepierer de-mäjhl doch einfach mit einer äpp auf wischofone bringen, das gibt bestimmt den riesen schub! Und hej, was kann da schon passieren, wenn wir die rechtsverbindliche kommunikazjon auf eine plattform holen, auf der es zum völlig gewöhnlichen und offen praktizierten geschäftsmodell angesehener unternehmen geworden ist, den leuten trojaner mit systemgottrechten auf ihre persönlich genutzten kompjuter zu installieren, ohne dass sich auch nur jemand deshalb bekümmert? Das ist so eine krachende Thor-mjölnir-gigantohammer-idee, die muss man gleich mal mit einem preis auszeichnen!!!!1!

Und jetzt noch der bing bing bing bullschit-bingo-brüller aus dem heise-artikel:

Bei der Umsetzung von medienbruchfreien Diensten spielt die De-Mail eine herausragende Rolle […]

So so, „medienbruchfreie dienste“. Ich bitte nutzer dieser de-mäjhl-kackscheiße, mir bitte einfach mal eine de-mäjhl auf meine normale und ziemlich leicht recherchierbare mäjhladresse zu senden. Ach, das geht gar nicht? Weil das zwar aus reklamehirnfickgründen irgendwas mit „mäjhl“ heißt, aber deshalb noch lange nicht mäjhl oder auch nur irgendein internetz-standard ist? Das muss diese „medienbruchfreiheit“ sein, von der die werte frau innenstaatssekretärin da gelabert hat… :mrgreen:

Ich weiß ja nicht, was für ein kraut die jungs und mädchen im innenministerium rauchen, aber ich hätte da jetzt auch gern etwas von.

Da kann GMX doch nicht zurückstehen

Wo „web.de“ die intelligenz seiner nutzer mit spämmreklame für den rohrkrepierer DE-mäjhl offen verachtet, da möchte GMX doch nicht zurückstehen und formuliert auch extratolle texte mit aufdringlichem spämm-schreckeinjag-überrumpelungs-betrüger-geschmack. [Bild via, via]

Dieses DE-mäjhl muss ja voll der erfolg sein! :mrgreen:

Spämmer des tages: web.de

Spämmer des tages — die metodik erinnert schon mehr als nur ein bisschen an die vorgehenswesie sehr aufdringlicher spämmer — ist web.de, eine fragwürdige klitsche, der jedes mittel recht ist, um den nutzern de-mail irgendwie ins leben zu reiben. Wenn man das so liest, fängt man ja schon an zu glauben, dass sich das als so toll feilgebotene produkt gar nicht besonders gut verkauft… :mrgreen:

Nur für den natürlich in der juratrollrepublik täuschland (mit ganz besonderen rechtsschutz für beleidigte leberwürste) völlig unvorstellbaren fall, dass diese dokumentazjon der voranschreitenden idjotie des marketings für DE-Mail irgendwie aus dem netz gekegelt werden sollte, gibt es hier eine dauerhaft archivierte versjon.

Brüller des tages

Brüller des tages: leute, die diese mäjhl mit abhörschnittstelle und porto namens DE-mäjhl machen, proklamieren, dass diese mäjhl mit abhörschnittstelle und porto names DE-mäjhl bei firmenkunden ankommt. Fast so gute reklame wie die erfolgsmeldungen, die meikrosoft kurze zeit nach der markteinführung seines flitsch-flatsch-fliesenleger-windohs acht rausgerotzt hat. Und nach der markteinführung von hasta la vista. Immer die gleiche dumme hirnfick-nummer nach dem motto: fresst scheiße leute, denn milljarden fliegen können sich unmöglich irren! Tja, die fliegen haben ja auch nicht so viel gehirn… :mrgreen:

GMX reagiert auf den 30C3

Nachdem diese scheiße namens DE-mäjhl auf dem 30C3 als das bezeichnet wurde, was sie von anfang an gewesen ist — gefühlte sicherheit mit einer im konzept vorgesehenen schnittstelle für geheimdienste, pseudo-verschlüsselung, völlig inkompatibilität zur internetz-mäjhl, rechtliche nachteile für die nutzer — hat der bekannte DE-mäjhl-anbieter GMX (auch bekannt durch kleine datenlöcher, was das DE-mäjhl-sicherheitsversprechen krönt) jetzt reagiert. Nein, nicht etwa, indem er aus dieser als lukrativ erwarteten scheiße namens DE-mäjhl aussteigt, sondern indem er seine reklametexter eine tolle reklame-mäjhl an die kunden formulieren ließ und diesen spämmartigen text jedem nutzer ins postfach stopfte. Damit GMX-nutzer auch wissen, wie sehr sie verachtet werden.

„De-mail“ des tages

„De-mail“ des tages: die per BRD-gesetz als sicher erklärte mäjhl mit porto, ohne vorteil und eingebauter staatlicher schnorchelschnittstelle wurde übrigens von CSC mitentwickelt, der gleichen klitsche, die für die NSA schnüffelsoftwäjhr für mäjhl entwickelt hat. Auch weiterhin viel spaß bei der breit beworbenen gefühlten sicherheit durch irgendwelche „nazjonalen“ internetzdienst-alternativen der BRD!

Vor etwa acht jahren…

Vor etwa acht jahren, im zusammenhang mit der einführung von „rundfunkgebühren“ auf kompjuterbesitz, schrieb ich das erste mal in einer satire davon, dass demnächst auch porto für e-mäjhl bezahlt werden müsse.

Damals ein guter witz, aber was ich da bei heise lese…

[…] das maximale Porto einer De-Mail […]

…zeigt mir, dass der wahnsinn in der BRD jede satire einholt.

De-mäjhl

Einer der gründe, warum dieser de-mäjhl-unfug so konzipiert wurde, wie er eben konzipiert wurde, liegt darin, dass eine verschüsselung von ende zu ende (also der absender verschlüsselt seine mäjhl mit dem öffentlichen schlüssel des empfängers, und nur der empfänger ist zur entschlüsselung befähigt) p’litisch gar nicht gewünscht ist. Denn bei diesem bereits seit langer zeit zur verfügung stehenden verfahren könnte niemand in der mitte des vorganges mitlauschen und die mäjhls auf vorrat speichern.