Früher und heute

Jeder wahnsinn kommt einmal zurück.

Früher haben alfa-blogger ihre alfa-blogs — zum beispiel Robert Basic sein milljonenfach verlinktes blog „basic thinking“ — einfach für einen haufen bunter läppchen der zentralbank an irgendwelche SEO- und reklameheinis verscherbelt.

Heute verscherbeln „juhtjuhbb-stars“ ihre gut laufenden juhtjuhbb-kanäle für einen haufen bunter läppchen der zentralbank an irgendwelche medien- und reklameheinis.

Schrott des tages

Kennt ihr noch diese als fahrräder komplett unbrauchbaren „obikes“ von so einer unseriösen klitsche, deren geschäftsmodell vermutlich als eine art pyramidenspiel konzipiert war? Hach, was wurden die bei ihrer einführung von kwalitätsjornalisten empfohlen, ist ja viel billiger, PResseerklärungen abzuschreiben, als sich selbst etwas auszudenken. Und jetzt liegen die dinger überall als schrott im wege…

Warum ich mich daran erinnere? Weil mir der scheißjornalist in der scheißpresse erzählt hat, dass es demnäxt wieder neuen schrott gibt. 😀

Zitat aus dem vor archivierungsdiensten versteckten artikel in der webseit eines hannöverschen fischblattes:

Die Vollgummireifen bieten wenig Fahrkomfort, sind dafür aber wartungsärmer als die bequemeren Schlauchreifen. Die rahmen sind schwer, weil sie für den Vandalismusschutz stabil sein müssen […] Overbeck sagt, solche Mieträder seien „ein Geschenk für die Städte“

Da kommt freude auf!!!1!!!elf1! Und alles kommt mir so bekannt vor, als hätte ich es schon einmal erlebt. Ich wünsche der stadt hannover jetzt schon viel spaß mit dem müll des näxsten bankrottörs, während noch nicht einmal der müll des vorherigen beseitigt ist. Ihr könnt dem insolvenzverwalter ja eine rechnung zustellen und euch ganz hinten in die schlange der gläubiger anstellen.

Dank auch an die madsack-scheißpresse, die für solche „geschäftsmodelle“ auch noch reklame im redakzjonellen teil macht. Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, jornalist, verrecke!

Was hatten wir denn lange nicht?

Was hatten wir denn so richtig lange nicht mehr? Welches déjà vu konnten wir kaum erwarten?

Richtig: eine hirnpflug-kampagne der contentindustrie, dass man sicherheitssoftwäjhr im brauser abschalten soll! Diesmal mit toller frontfresse aus der glotze.

Was ich dazu zu sagen habe, das habe ich schon vor fast einem jahr gesagt, als die presse diese idjotennummer versucht hat. Da steht übrigens am ende auch ein hinweis, unter welchen umständen die abschaltung von adblockern erst eine akzeptable aufforderung sein kann, bevor das jemand für einen ellenlangen rant hält. Und wer zu faul ist, zu klicken und eine viertelstunde lang zu lesen, hier ein „kleines“ zitätchen:

Die über Ad-Server zum Einbetten in andere Sites ausgelieferte Werbung wurde in der Vergangenheit immer wieder einmal zum Schadsoftware-Transportmittel für die organisierte Kriminalität. Dies geschah keineswegs nur auf halbseidenen Websites, sondern auch auf renommierten Sites, denen die meisten Menschen großes Vertrauen entgegenbringen. […]

Ein Adblocker verhindert die Angriffsmöglichkeit über eingebettete Ads an der Wurzel. Dass er zudem den Genuss der Website verbessert und die Ladezeiten der Website reduziert, ist einer der seltenen Fälle, in denen erhöhte Sicherheit mit einem Zugewinn an Komfort und Geschwindigkeit einhergeht. Zu dieser Kombination kann niemand, der noch bei Troste ist, „nein“ sagen.

Was würden sie jemanden entgegnen, der sie dazu auffordert, ungeschützt in einem vor Kriminalität und Abzockernummern nur so wimmelnden Internet unterwegs zu sein? […] Was würden sie jemandem sagen, der sie im weinerlich-moralischem Tone dazu auffordert, dass sie doch bitte ihr Antivirusprogramm und ihre Personal Firewall deinstallieren sollen, damit sein Geschäft besser läuft? Würden sie jemanden, der ihnen diese Aufforderung gibt, nicht einen Vogel zeigen? Mindestens?

Das gilt natürlich auch, wenn diese aufforderung von einer contentindustriellen kunstfigur wie Stromberg, gut von einem schauspieler gespielt, kommt.

„Netgear“ des tages

So so…

[…] will der Netzwerkausrüster die Vorwürfe nun umfassend prüfen

Hat ja damals bei anderen auch geklappt, die jornalisten mit einem „wir rätseln und analysieren erstmal“ ruhigzustellen, weil man dabei erwischt wurde, auf trojanern das wort „router“ draufzuschreiben. Und nein, kohd schreibt sich… leider… nicht von allein!

Stirb, „netgear“, stirb! Und du, jornalist, der du dich immer und immer wieder mit so einer intelligenzverachtenden scheiße abspeisen lässt und sie auch noch als kwalitätsjornalismus wiedergibst, stirb gleich hinterher, denn dich braucht niemand mehr. Außer vielleicht die werbeabteilung der NSA-trojaner-verkäufer.