Deutsche scheißpost des tages

Hej, liebes mitarbeiter, wir wollen mal rauskriegen, wie zufrieden du damit bist, dass du unser liebes mitarbeiter bist, also füll mal den fragebogen hier aus. So kriegen wir einen „repräsentativen und aussagekräftigen“ eindruck, und wenn der nicht zu unserem selbst- und reklamebild passt, dann manipulieren wir eben die umfrage [archivversjon], damits ergebnis wieder passt. Das ist unsere wi-wa-wissenschaft, auf deren grunzlage mänätschment-entscheidungen getroffen werden!!!1!!!1!

via b’s weblog

Zur „innovazjonskraft“ der autoindustrie in der BRD

Und dann soll sich der Autobauer Daimler auch noch bis auf die Knochen blamiert haben: Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unlängst berichtete, hatten sich die Schwaben über eine Tarnfirma den zunächst belächelten Streetscooter zu Testzwecken besorgt und diesen auf ihrem Firmengelände geprüft. Doch das Manöver flog laut Spiegel auf: Die Post ortete das Fahrzeug demnach über einen verbauten GPS-Sender und forderte das Fahrzeug zurück

Schon dumm, wenn irgendein außenseiter bessere dinger hinbastelt als die hochgelobte und im kwasi rechtsfreien raum agierende autoindustrie — und wenn dann sogar das bisschen industriespionahsche in diesem rechtsfreien raum auffliegt, weil so ein elektrodingens gemietet statt gekauft wird und das darin verbaute überwachungsdingens nicht erkannt und irgendwie stillgelegt wird. Aber hej, dafür gibts saubere diesel in der BRD!!!!1! Und die scheiß-SPD von Stephan Weil hat die scheißwahl gewonnen, obwohl sich dieser bananenp’litiker seine regierungserklärungen bei VW korrekturlesen ließ.

Datenschleuder des tages

Datenschleuder des tages ist die deutsche post, die rd. 200.000 anschriften ins offene web gestellt hat. Ein „häck“ war nicht erforderlich, um an diese daten zu kommen.

Tatsächlich war wirkliches Expertenwissen nicht nötig. Die Datenbank ließ sich einfach herunterladen. Dafür musste man nur ihren Dateinamen kennen, er lautete „dump.sql“ […] Warum dieser Dateiname verwendet wird, ist leicht zu erklären: In der Dokumentation der weit verbreiteten Datenbanksoftware MySQL wird er in einem Beispiel verwendet. Bei der Post hat jemand genau nach diesem Beispiel eine Kopie der Datenbank angelegt und offenbar versehentlich direkt auf dem Webserver abgelegt

Weia! Wohin man auch schaut, überall nur spezjalexperten! Bei vormaligen staatsklitschen wie der deutschen post reicht die kwalifikazjon „spezjalexperte“ offenbar schon aus, um die websörver nebst zugehörigen produkzjonsdatenbanken zu administrieren… 😦

Und hej, im verlinkten zeit-artikel gibts noch mehr datenschleudern, die genau das gleiche gemacht haben. Onlein-apoteken zum beispiel, die für 600.000 leute veröffentlicht haben, welche medikamente sie bestellt haben.

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim festen und unerschütterlich gläubigen glauben an den überall völlig folgenlos und unter ausschluss jeglicher haftungspflicht versprochenen datenschutz, gern auch mit allerlei datenschutz-siegeln, die in webseits eingebettet sind. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

Biometrie des tages

Kunden, die eine der Testfilialen betreten, erfahren offenbar nicht, wie die Post gerade ihre Kundenzufriedenheit erhöht

Übrigens: herrschende, besitzende und sonstige arschlöcher, die „werbung erhöht die kundenzufriedenheit“ gekauft haben, interessierten sich auch für „wenn sie kein brot haben, sollen sie doch kuchen essen“.

Bimbesrepublik des tages

Der neoliberale Think-tank Institut der Zukunft der Arbeit (IZA) wird auf eine merkwürdig halbseiden anmutende Weise durch die Deutsche Post AG /DHL finanziert […] Dessen Vorsitzender ist zu allem Überfluss der vorbestrafte Steuerhinterzieher Klaus Zumwinkel, der “im selbst gewählten Exil” in London und Italien residieren soll. Häring schätzt, dass Deutsche Post/DHL jährlich rund 13 Millionen Euro in Zumwinkels Stiftung pumpen. Von dort wird das Geld, vermutlich zum überwiegenden Teil, ins IZA umgeleitet