Konsekwenzen

Dass irgendein fußball-korrupzjons-skandal „konsekwenzen“ hat, glaube ich nicht, weils in irgendwelchen scheißmedien transportiert wird, die ansonsten den brüllball zu gern als köder für die vermarktete drexreklame nehmen, sondern erst, wenn das scheiß-BRD-kwasistaatsfernsehen und der öffentlich-schlechtliche dummfunk nicht mehr regelmäßig in riesenpaketen das geld der gebührenzahler in diesen organisiert kriminellen apparat reinschmeißt. Nehmt den zaster raus, und das verbrechen geht!

Scheißfußball des tages

Eine Zahlung an die Fifa in Höhe von 6,7 Millionen Euro könnte zweckentfremdet worden sein. Der DFB dementiert einen Zusammenhang mit der WM 2006

Aber keine sorge, ansonsten gabs keine hinweise auf „unregelmäßigkeiten“ — ganz so, als sei die korruption im geldbrüllball irgend etwas anders als regelmäßig.

Hauptsache, die reklame ist gut sichtbar

Hauptsache, die reklame ist gut sichtbar, denn die ist ja das geschäft des fußballs und damit das wesentliche — alles andere kann da schon mal schwarz überklebt werden. Wir sind DFB. Die aussagen ihrer fänns werden neutralisiert. Widerstand ist zwecklos.

Wir haben den Fans erklärt, dass dem Stadion ein einheitliches Aussehen gegeben wurde und es dabei bedauerlicherweise auch zur Abdeckung dieser Botschaft gekommen ist

Innenminister des tages

Der BRD-innimini Thomas die Misere findet es „ein bisschen störend“, wenn nicht alle fußballer der DFB-auswahl beim „einig gegen recht und freiheit“ mitsingen. Und der ex-DFB-großkopf Mayer-Vorfelder — müsstaverstehn, isjabald große TV-fußball-geldmeisterschaft wo se alle hingucken und ihren brüllend-bierdünstelnden pseudopatridiotismus an dieser zum himmel stinkenden scheiße aufheizen — wünscht sich mit lautstarken rülpsern in die scheiß-springerpresse hinein, dass der bummsträjner eine „singpflicht“ durchdrückt. Am besten gegen den willen der spieler. Das wirds bringen, so motivazjons- und einstellungsmäßig, aber ganz bestimmt! :mrgreen:

„Neutralisierung“ des tages

Laut dem Pressesprecher der Nationalmannschaft gilt für alle DFB-Veranstaltungen, dass keine politischen Statements zu sehen sein dürfen. Daher wurde der Teil von „Kein Fußball den Faschisten“ neutralisiert

Hier noch ein kleiner S/M-nachtrag, kwelle ist leider das fratzenbuch-profil des fanclubsprecherrats des FC st. pauli, der link geht also leider zum fratzenbuch. Aber diese kleine wiedergabe reicht ja eigentlich:

Unser Bild, dass die Gegengerade im Millerntor zeigte, wo bei „Kein Fußball den Faschisten“ „den Faschisten“ mit einer Plane unkenntlich gemacht wurde von Facebook aufgrund einer (oder mehrerer) Meldungen gelöscht.

Nachtrag 2, 13. Mai, 11:10 Uhr:

Wie schnell in Zeiten des Social Web “politische Zensur” nach hinten los gehen kann, erlebt der DFB gerade

Nur mal so und zur desillusjonierung der fänns, die da irgendwelche S/M-muskeln spüren: da ist für den DFB gar nix nach hinten los gegangen, das geschäft läuft so gut wie je zuvor. Nach hinten los gegangen ist es, wenn der DFB einen boykott durch fänns erfährt, wenn bundesliga-spiele nicht mehr besucht werden (oder zumindest deutlich weniger) und nicht mehr zu einschaltkwoten führen, wenn teure sponsoring-verträge irgendwelcher fußballferner autobauer, bierbrauer und müllfraßproduzenten nur noch dazu führen, dass der umsatz weiter einbricht, weil die produkte boykottiert werden. So lange das nicht passiert, ist für den DFB nix passiert, was sich nicht mit vier wochen abwarten erledigen würde.