EU des tages

Der griechische ministerpräsident Tsipras hat eine gute idee, wie man mit sehr weitgehenden und kwasikolonjalistisch in die innenp’litik eingreifenden EU-forderungen umgehen kann: einfach mal eine volxabstimmung drüber machen.

Ich bin ja gespannt, ob irgendein dämonkrat aus der völlig undemokratisch verfassten EU mit ihrem teaterparlament ohne machtmittel und ihrem übermächtigen politbüro aus obskuren bürokraten sich dazu versteigen wird, dieses vorgehen als „undemokratisch“ zu bezeichnen.

Nachtrag, nur wenige minuten später: oh, das ging ja schnell:

Griechenlands Premier Tsipras hat angekündigt, die Bevölkerung über das Sparprogramm entscheiden zu lassen. Er will damit vor allem sich selbst an der Macht halten

Richtig so, ihr propaganda-hirnficker von der „zeit“. So eine volxabstimmung dient nur dazu, dass sich p’litiker an der macht halten. Seht ihr ja an den ganzen diktatoren, die ständig volxabstimmungen machen. Ganz anders sind die verhältnisse in der EU, wo es so etwas nicht gibt, ja, wo es nicht einmal wahlen zu einem richtigen parlament mit legislativen rechten gibt. Da will sich keiner an der macht halten. Ich habe verstanden.

Nicht vergessen, den jornalisten bei der ersten günstigen gelegenheit eine krawatte aus hanf zu verpassen! Frieden ist mit diesem pack nicht möglich.

Lupenreine demokratur des tages

„Lupenrein demokratisch“ ist es, wenn rund neunzig prozent der befragten und antwortenden kandidaten für den deutschen bummstag sich für die einführung von volxentscheiden aussprechen, wenn es aber aus irgendeinem grund doch niemals zur einführung von volxentscheiden in der BRD kommt. Nur, falls hier noch jemand glaubt, die gemachte p’litik in der BRD hätte irgendetwas mit den gewählten leuten zu tun und deshalb wählen geht…

Undemokratische idee des tages: volxabstimmungen

Volksabstimmungen aber können undemokratisch und sogar schädlich sein, wenn sie zu falschen Entscheidungen führen, die das Parlament nicht mehr korrigieren kann

Merke: volxabstimmungen sind undemokratisch, weil dabei mal etwas anderes herauskommen kann, als das, was der parteiapparat gern hätte. Was wären wir nur ohne die vom leistungsschutzrecht geschützten kwalitätsjornalisten von der BZ, die uns die dinge erklären, die wir sonst so gar nicht verstünden? :mrgreen: