Und nun zum spocht

Nachdem die korrupzjon im brüllball-geschäft der FIFA, der UEFA und des DFB inzwischen sogar für leute mit verkümmerten denkmuskeln deutlich geworden ist und das interesse der menschen am diesjährigen ballgetrete deutlich verhaltener als in den letzten jahren zu sein scheint, muss sich der sinnesabfüllapparat ARD-sportschau-redakzjon unbedingt mal wieder einer sauberen, korrupzjonslosen, fairen und dopingfreien sportart zuwenden. [Weil das in ein paar tagen wieder weg ist: archivierte versjon.]

Gruß auch an den gewiss hochbezahlten jornalismusdarsteller Hans-Joachim Seppelt!

Doping des tages

Sagt der fußballer: ich gehe jetzt zum frauenarzt [Dauerhaft archivierte versjon]…

Hej, im fußball gibt es doch gar kein doping (hevorhebung von mir):

Laut Dr. Mark Bonar komme auch die teuerste Fußball-Liga der Welt, die englische Premier League, nicht ohne Doping aus. „Ich habe mit Fußballern aus der Premier League und auch mit Spielern aus dem Ausland gearbeitet. Auch mit einem ganz Großen, dem habe ich Epo, Testosteron und Wachstumshormone gegeben“, sagt der Arzt. „Fußballer werden ja sowieso kaum getestet. Und ältere Spieler über 30 müssen was machen, die können mit den jungen Spielern um die 18 sonst doch gar nicht mithalten.“

<loriot>Ach!</loriot>

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß dabei, die organisierte kriminalität des profisports zwangsweise über die wohnungssteuer zur finanzierung des BRD-staatsrundfunks mitzufinanzieren. Freut ihr euch auch alle schon so auf die brüllball-europameisterschaft, mit der uns wieder ein ganzer sommer vermiest wird?

Hej, und die gleiche scheißredakzjon der scheiß-ARD, die so etwas meldet, beendet nahezu jede scheiß-tagesschau mit mindestens zwei minuten völlig unwichtiger scheiß-spocht-meldungen. Gern auch mit texttafel „aus rechtlichen gründen dürfen wir diese inhalte nicht im internetz zeigen“. So mancher krieg in einer gegend ohne öl, der jeden tag menschen als tote auf die schon blutgetränkte erde schmeißt, nimmt da sehr viel weniger raum ein. Hajo Seppelt, der da die „dopingredakzjon“ zu haben scheint, ist ein kasper, der gelegentlich kwotenträchtig aus der kiste geholt wird, um konsekwenzenlose worte zu sagen, damit man es wieder vergisst. Kein wunder, er ist halt von der gleichen hirnkrankheit befallen wie jeder andere spocht-idjot auch, und genau so labert er auch die hirne der zuschauer weich!

P’litische problemlösung des tages

Endlich haben wir in der BRD ein gesetz gegen doping. Die strafbarkeit wird ganz sicher jeden profisportler viel wirksamer vom doping abhalten als das mögliche ende der eigenen sportlichen karrjere. Und morgen: der bundestag verbietet kraft gesetzes schlechtes wetter und den klimawandel. Alles wird gut! Schade, dass nicht auch noch gesetzgeberische dummheit verboten wird… :mrgreen:

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal ein paar datenbänkchen angeguckt und dabei zur überraschung des gesamten universums herausbekommen, dass es in der leichtatletik seit jahrzehnten systematisches doping gibt. Die welt ist nach dieser grandiosen enthüllung nicht mehr die gleiche!!!!1!

Weitergetragen wurde die hochgeniale und bis zum anschlag investigative erkenntnis übrigens auch von ARD-spochtspezjalexperten Hans-Joachim Seppelt. Diesem Hans-Joachim Seppelt. Ja, dem hier. Der, der mit echten krokodilskullertränchen bedauert, dass die kwasikopfsteuer zur finanzierung der täglichen verdummung der menschen in deutschland so fürchterlich in eine systematische struktur vor doping und korrupzjon geflossen ist. Sein bedauern reicht aber immer nur so weit, bis im lande alzheim das vergessen groß wird und die „tour de dopage“ wieder obszön stundenlang im scheißstaatsfernsehen gezeigt wird, als wenns zurzeit nix wichtigeres gäbe, und dann ist er wieder froh über seinen gehaltsscheck. Möge er an seiner verlogenheit verrecken!

Und nun zum spocht…

Psst! Psst! Wisst ihr schon? Die russischen sieger der „olympischen spiele“ waren gedopt.

Die Trainer nehmen ein beliebiges Mädchen, füttern sie mit Tabletten und sie läuft dann. Und morgen wird sie gesperrt und dann sagen sie, wir finden ein neues

Und jetzt glaubt wieder schön weiter daran, dass es irgendwo einen von bergen von geld getriebenen spitzensport ohne doping gibt… und dann guckt euch diese ganze menschenverachtende scheiße an, die mit eurer Joseph-Goebbels-gedenkabgabe (rundfunkbeitrag) in das staatsfernsehen gebracht wird; kauft den ganzen schrott, der aufwändig mit spocht beworben wird, als ob er irgendwas damit zu tun hätte und fühlt den warmen wahn in euch, wenn irgendwelche stofffetzen zu irgendwelchen nazjonaldschingels hochgezogen werden!

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich hat in seiner nebentätigkeit als investigativer jornalist beim westdeutschen rundfunk rausgekriegt, dass es im rahmen der „olympischen“ winter-„spiele“ in sotschi einen schwarzhandel mit noch nicht nachweisbaren doping-mitteln gibt. Diese erkenntnis gilt unter fachleuten als beinahe so überraschend wie die kälte und verkürzte tageslänge während der wintermonate.

Aber keine sorge: das wird der täglich stundenlangen übertragung dieser drogenleistungsschau im mit zwangsgebühren finanzierten BRD-fernsehen keinen abbruch tun. Wäre ja schade um die schönen werbeplätze!

Prof. dr. Offensichtlich investigativ!

Prof. dr. Offensichtlich hat sich mal die aufbewahrten blut- und urinproben von sportlern mit heutigen, verbesserten metoden angeschaut und zu riesen überraschung des ganzen universums herausbekommen, dass nahezu alle spitzendrogens… ähm… spritzenspor… ähm… spitzensportler gedopt haben. Die überraschung des universums wird nur noch von der überraschung im IOC übertroffen… :mrgreen:

Der bundespudel hat mal wieder eine tolle idee

Das mit dem doping im profisport wird bestimmt besser, wenn es ein gesetz gegen doping gibt. Weil… ähm… die drogeneinnahme durch rennende litfasssäulen jetzt ja völlig legal ist, so dass niemand durch irgendwelche konsekwenzen davon abgehalten wird.

Und morgen im gleichen teater: einfach den terrorismus verbieten. Dann kann man das geld für die überwachung einfach einsparen und damit schulen bauen. Oder medizinische zentren zur körperoptimierung von BRD-profisportlern.

Captagon schmeißen

Die Überraschung des tages, mit der wirklich niemand jemals hätte rechnen können: auch im fußball wurde gedopt. Oder, ums mit Schatzschneider (hannover 96) zu sagen:

Ich weiß das noch ganz genau. Mir soll keiner erzählen, dass das nicht bekannt war mit dem Captagon. Da müssten ja alle im Westen völlig verblödet sein!

Genau so verblödet wie alle, die glauben, dass in der heutigen bundesliga mit ihrem sehr viel höheren tempo nicht mehr gedopt wird… :mrgreen:

Pimmelhärtemessgerät

Da sag noch mal jemand, dass sportwissenschaftler nicht forsch forschen könnten:

Kosten von 24 000 Mark kalkulierte der Forscher für seine Testreihe, überwiegend für die Produktion eines Phallografen, einer Apparatur mit einer Öse, die Umfang und Härte des Penis messen sollte […] Der Phallograf erwies sich „als sehr störanfällig“, wie der BISp-Mann im Abschlussbericht notierte

Und nun zum sport

[…] wurde in der Bundesrepublik Deutschland spätestens seit Beginn der siebziger Jahre offenbar in zahlreichen Sportarten systematisch und organisiert gedopt […] „Versuche mit leistungsfördernden Substanzen wie Anabolika, Testosteron, Östrogen oder dem Blutdopingmittel Epo“ seien durch staatliche Steuermittel finanziert worden. Die Fäden liefen demnach im 1970 gegründeten Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) zusammen, das bis heute dem Bundesinnenministerium untersteht

Ist ja wichtig, so fürs innere, dass man ein paar sportidole hat, mit denen man immer wieder einmal bei bedarf einen kindischen natzjonaltaumel entfachen kann, der so prächtig davon ablenkt, dass man das ganze land an den meistbietenden verkauft.