Meikrosoft des tages

Meikrosoft so: wir hören zwar nicht damit auf, europäisches datenschutzrecht zu brechen, aber wenn wir einmal dabei erwischt werden, dann zahlen wir dem davon betroffenen nutzer eine entschädigung. 🤮️

Gut, in einem richtigen rechtsstaat hätte eine solche ankündigung von systematischen verbrechen ja konsekwenzen, aber doch nicht in der bananigen europäischen unjon. Da wird so ein mafiöses unternehmen wegen seines „guten willens“ von der scheißp’litik einmal brav getätschelt und darf weitermachen. 🍌️

Ist ja auch kein kiffer, schwarzfahrer oder hartz-IV-contäjhnerbrötchendieb.

Oh, die armen firmen! Dieser schreckliche datenschutz!

Die ARD-tagesschau so:

Zwei Jahre DSGVO -- Firmen kämpfen mit Datenschutz-Auflagen -- Seit Mai 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung. Auf einem Kongress ziehen Experten nun Bilanz. Vor allem kleine Betriebe berichten von enormen Problemen bei der Umsetzung.

Hier mal ein kleiner und noch kostenloser tipp von einem experten: daten, die man nicht erfasst, machen kein datenschutzproblem, und daten, die man einfach löscht, wenn man sie nicht mehr benötigt, machen ebenfalls kein datenschutzproblem. Der rest ist einfach: keine klaut (also keine nutzung von kompjutern irgendwelcher dritter), kein offißß 365, kein windohs zehn und generell eine haltung, eure kunden wie menschen statt wie datenbergwerke zu behandeln — also der verzicht auf jede überflüssige datenerfassung. Ihr braucht zum beispiel weder geschlecht noch geburtstag noch telefonnummer, wenn jemand einen scheißprospekt bei euch anfordert. Wenn ihr eine unternehmenswebseit habt, nehmt einfach allen träcking- und überwachungskohd (also zum beispiel VG wort, guhgell anallügfix, werbung, irgendwelche javascript-trümmer aus drittkwellen, irgendwelche drexschriftarten aus drittkwellen) raus. Javascript und schriftarten könnt ihr bekwem und so richtig neunziger jahre über den gleichen websörver zur verfügung stellen, der auch eure webseit ausliefert — und die auswertung der logdateien dieses websörvers gibt euch viel bessere statistiken, als ihr jemals von irgendwelchen javascript-analwanzen irgendwelcher scheißklitschen bekommen werdet. Dass das auch eure webseits performanter macht, ist ein schöner nebeneffekt. Ach ja: kommunikazjon über dieses wanzäpp vom fratzenbuch und diverse konsorten geht gar nicht, und für irgendwelche S/M-klickedinger gibt es freie und bewährte lösungen, wenn ihr meint, so eine scheiße überhaupt nötig zu haben!

Weitere tipps aber nur gegen honorar. Ohne rechnung, könnt ihr also auch nicht absetzen. Aber wenn ihr den letzten absatz beherzigt, gibts keine größeren probleme wegen der DSGVO. Ganz im gegenteil, ihr tut dann sogar überdurchschnittlich viel für den datenschutz. Und das beste daran: ihr braucht dafür gar nix zu tun, sondern nur was zu lassen.

Ach, ihr wollt gar keinen datenschutz? Na, dann geht einfach sterben! Die etische insolvenz habt ihr ja schon erreicht.

Gesundheitsdatenschutz des tages

Das Gesetz „zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur“ widerspricht teilweise der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)

Aber keine sorge, liebe schäfchen kurz vor der datenmäßigen ausweidung durch eure geliebte bummsregierung, das ist ja nicht völlig konsekwenzenlos:

Sollten die seiner [des datenschutzbeauftragten Ulrich Kelbers, m. Anm.] Aufsicht unterstehenden Krankenkassen die elektronische Patientenakte (ePA) dennoch entgegen seiner Warnung ohne Nachbesserung ab 01.01. 2021 anbieten, wird er sie anweisen, allen Versicherten einen „von mir vorgegebenen Warntext zukommen zu lassen“

Tolle idee! Das sollten wir ab jetzt immer und überall so machen: anstelle von datenschutz gibt es einen warntext. Am besten in sechs-punkt-augenpulver, ohne absätze, mit langen technokratischen formulierungen, in versalljen und etwas kontrastarm gedruckt, damits auch wirklich keiner liest. Ideal für p’litische beglückungsideen, bei denen die bevölkerung wehrlos ausgeliefert ist und sich nicht einfach verweigern kann.

WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER. WERTE BUMMSREGIERUNG, IHR KÖNNT EUCH EUREN SIMULIERTEN DATENSCHUTZ IN EUREN NACH SCHEIẞE UND KORRUPZJON STINKENDEN ARSCH STECKEN! MIR IST SCHON KLAR, WIE VÖLLIG SCHEIẞEGAL EUCH DIE MENSCHEN SIND, DEREN INTIMSTE DATEN IHR MEISTBIETEND VERKAUFT, IHR ARSCHLÖCHER.

Was ich von einem „datenschutzbeauftragten“ halte, der so etwas mitmacht? So ziemlich genau das gleiche wie von einer drögenbeauftragten, die mir erzählt, dass cannabis kein brokkoli ist. Kompostiert euch, ihr gutbesoldeten schergen der BRD-idjotie!

Datenschleuder „mastercard“

An der datenschleuder „mastercard“ kann man sehr schön sehen, was die datenschutzversprechen irgendwelcher unternehmen in wirklichkeit wert sind: absolut nichts. Und was einem passiert, wenn die daten dann unter verbrechern zirkulieren:

[…] hatten einige Betroffene weitere Schäden wie gesperrte Kreditkarten, Kreditkartenbetrug, nicht blockierbare Spamanrufe mit gefakten Rufnummern, belästigende Spamnachrichten auf das Mobiltelefon oder Spammails, Identitätsdiebstahl d.h. z.B. das Erstellen von Fakeshops mit der Identität der illegal veröffentlichten Daten der Teilnehmer, Inkassorechnungen und Mahnungen von getäuschten Onlinehändlern, bei denen mit der gestohlenen Identität eingekauft wurde und weitere Folgeschäden, insbesondere auch der sog. Emotional Distress, den Opfer von solchen massiven Datenschutzverstößen erleiden

Mit so einem identitätsmissbrauch durch betrüger werden einem schnell zwei, drei jahre beschränkter lebenszeit durch ständigen ärger verhagelt. Und spämmanrufe von irgendwelchen trickbetrügern (ihr kompjuter ist von viren befallen) und gewinnbimmlern braucht auch keiner.

Auf die bußgelder nach DSGVO bin ich jedenfalls sehr gespannt.

In diesem sinne wünsche ich auch weiterhin viel spaß beim festen glauben an den überall völlig konsekwenzenlos versprochenen datenschutz, wenn ihr euch schön im internetz nackig macht! Da ist ja noch nie was schiefgegangen! Der einzig wirksame datenschutz bleibt übrigens nach wie vor datensparsamkeit, und da müsst ihr euch selbst drum kümmern, indem ihr sehr sehr sparsam mit euren persönlichen daten seid. Oh, ihr habt händis… na, dumm gelaufen!

Urteil des tages

Bundesgerichtshof
Werbetreibende dürfen Nutzer:innen keine Tracking-Cookies unterjubeln

[Archivversjon]

Sorry, für die genderverstümmelung mit dem doppelpunkt kann ich nix, das hält man drüben beim natoolivgrünen u-boot „netzp’litik:in“ für tollen stil. Und ich pflege doch auch einen tollen stil, wenn ich schreibe. Also habt ein bisschen nachsicht… 😉

Kurz zusammengefasst: man darf menschen nicht einfach mit cookies überwachen und man darf auch die bitte um einwilligung in eine datenspeicherung nicht so manipulativ gestalten, dass das zustimmen allzu einfach ist. Pseudonymes überwachen anhand einer ID bleibt weiterhin legal. Es ist also weiterhin in der BRD eines „datenschutzes“, der kein menschenschutz sein soll, möglich, heimliches brauserfingerprinting und vergleichbare techniken zu verwenden, die man nicht einfach durch löschen von cookies behandeln kann. Wer sich davor schützen will, muss auch weiterhin javascript abschalten, um fingerprinting zu erschweren, einen wirksamen adblocker verwenden, um nicht webseit-übergreifend geträckt werden zu können, einen lokalen filternden proxysörver verwenden, mit dem er die recht geschwätzigen HTTP-header umschreibt und vielleicht sogar ein anonymisierungsnetzwerk oder ein VPN benutzen, um seine IP-adresse zu verschleiern. Eine welt, in der menschen so weit geachtet sind, dass man ihnen nicht kommerzjell nachstalkt, würde ich ja auch irgendwie schöner finden… 😦

Na, da will ich mal hoffen, dass scheißguhgell seine benutzerführung (auch in seinem drex-ändräut) mal schnell an das geltende recht in der BRD anpasst!

Und die scheißpresseprodukte, die javascript erzwingen wollen und nutzer von selbstschutztechniken für die eigene privatsfäre von ihren drexseits aussperren wollen, die dürfen sowieso gepflegt verrecken gehen!

Grüße auch an die bundesregierung, die freunde von derartigen überwachern und die feinde der BRD-bewohner!

Kurz verlinkt

Geplantes Patientendaten-Schutz-Gesetz schützt Patientendaten nicht

[…] Krankenkassen als Herausgeber der Gesundheitskarte, dem Zugangsschlüssel zur kommenden elektronischen Patientenakte und damit Deutschlands größtem Gesundheitsdatenschatz, sollen mit dem Gesetzentwurf zudem von den Sanktionen der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ausgenommen bleiben

Rechtssicherheit im datenschutz

Mike Kuketz hat mal ein paar worte über den leicht hirnfickigen begriff „rechtssicher“ beim datenschutz und bei der verwendung einer softwäjhr geschrieben, die dringend gelesen werden sollten, bevor man darauf reinfällt. Kurze zusammenfassung: „rechtssicher“ heißt nicht, dass daten und damit menschen geschützt werden, sondern, dass man glaubt, mit einer nummer durchzukommen, die das genaue gegenteil von datenschutz ist.

Datenschutz ist eine Gewissensausrichtung, dies wird mir gerade wieder sehr deutlich vor Augen geführt. Beim Datenschutz geht es letztendlich darum, die Privatsphäre anderer Menschen zu respektieren […]

Sonderschicht

Prof. dr. Offensichtlich hat noch eine sonderschicht eingelegt und sich mal scharf die nutzung von guhgell anallügfix angeguckt. Dabei ist zum erstaunen der gesamten welt rausgekommen, dass das praktisch immer gegen derzeit geltende datenschutzrechte verstößt.

Hoffentlich guckt er sich auch noch mal die zählpixel der VG wort an. Und natürlich die werbenetzwerke. In beiden fällen gibt es genau die gleichen probleme. Ach, da hängen contentindustrielle geschäftsmodelle von ab, dagegen kann man nix machen? Tja, dann erzählt mir auch nix vom datenschutz und vom recht!

Ich bin übrigens gespannt auf die empfindlichen geldstrafen!

Nutzt hier jemand guhgell anal-lüg-fix

Wenig überraschend handelt es sich dabei um das genau gegenteil von datenschutz und es kommt zu massenhaft beschwerden wegen dieser in webseits verbauten träckingwanze von scheißguhgell.

Ich hoffe ja, dass die bußgelder nach DSGVO mal so richtig heftig werden. Die hoffnung stirbt ja zuletzt. Aber sie stirbt. Dass man nicht einfach so seine webseit verwanzen kann, um datenlieferant für die größte überwachungsfirma der welt zu werden, sollte ja jedem klar gewesen sein. Das ist noch schlimmer als der fratzenbuchklickeknopf. Trotzdem gehe ich davon aus, dass nichts passieren wird und dass einfach so weitergemacht werden kann.

Bis dahin: erlaubt nicht jeder verdammten webseit die ausführung von javascript! Schon hat es sich mit dieser art des träckings. So schwer ist passive selbstverteidigung nicht. Dafür braucht man keinen staat und keine bullschitt-gesetze, die in der „wirtschaftskonformen demokratie“ (A. Merkel) dann ganz einfach nicht durchgesetzt werden, wenn wirtschaftsverbände medial verstärkt drüber jammern und horrorbilder von verschwindenden arbeitsplätzen an die wand malen. Hauptsache, die kiffer, schwarzfahrer und contäjhnerdiebe werden bestraft! Und es gibt mies bezahlte arbeit für alle!

Kurz verlinkt

Der so genannte „datenschutz“ in BRD und EU schützt zwar keine menschen vor dem missbrauch ihrer daten, aber er würgt trotzdem genau so, wie es p’litisch gewünscht ist. Das ziel ist schließlich ein neues internetz, das nicht mehr von menschen gestaltet und genutzt wird, sondern nur noch von medienunternehmen, handelsketten, banken, werbevermarktern und staatsfernsehsendern. Und natürlich von p’litischen parteien. 😦

Als nächstes kommt in der BRD erstmal die etikkommissjon für rechenverfahren. Das ist keine satire, sondern BRD-bummsp’litik der CDSPDU unter der fysikerin Angela „raute“ Merkel.

Nichts finden die herrschenden und regierenden so unbekwem und lästig wie ein partizipatives massenmedium. Das muss scheibe für scheibe weggemacht werden, schön langsam, damit es keinen protest gibt, aber auch schön gründlich, damit es niemals niemals niemals wiederkommt. Und genau das geschieht, und zwar schon seit anderthalb verdammten jahrzehnten. Gleichzeitig gewöhnt sich eine ganze generazjon daran, dass sie das internetz mit ihren scheißhändis und ihren scheißäpps nur noch zu unterhaltung nutzen und stören sich nicht weiter daran, wenn sie dabei bis unter die vorhaut, in die arschritze hinein und in der möse mit äpps und gädschets totalüberwacht werden. Ist ja so geil. Ist ja so smart. Man wird zwar dumm und passiv dabei, aber es ist ja so zukunft, smart und geil. Gegen den faschismus, in den die ganze menschheit mit offenen augen und abgeschalteten gehirnen reinläuft, erscheinen die dystopien von George Orwell geradezu hoffnungsvoll…

Prof. dr. Offensichtlich

Prof. dr. Offensichtlich, der forsche forscher an allen fronten der erkenntnis, hat sich mal angeguckt, wie gut die DSGVO gegen träcking und überwachung durch träcking- und überwachungskonzerne hilft. Die völlig weltverblüffende erkenntnis: gar nicht.

Tja, das die überwachung durch irgendwelche börsennotierten technikstalker im brote von professjonell verlogenen reklameheinis aufhört, ist ja auch gar nicht die absicht hinter der DSGVO gewesen. Die absicht dahinter ist es, und zwar die einzige absicht, dass der betrieb einer persönlichen webseit ein immer größeres und unkalkulierbareres juristisches und damit existenzjelles risiko wird. Damit möglichst viele menschen ihr bedürfnis nach kommunikazjon auf zentral organisierten und deshalb leicht zentral zensierbaren webseits ausleben. Der datenschutz ist da nur vorgeschoben, genau wie der klimaschutz jetzt nur bei der einführung antisozjaler steuern vorgeschoben wird. Da wundert es dann nicht, wenn bei der festsetzung eines bußgelds bei grob fahrlässiger datenschleuderei der wert der privatsfäre jedes einzelnen davon betroffenen menschen mit etwas weniger als 2,5 cent angesetzt wird.

Wenn die ganzen idjoten irgendwann heulen, weil aus dem fratzenbuch, aus guhgell oder aus äppel — oder vielleicht auch aus dem gesundheitssystem mit langsam durchgedrückter wischofonpflicht — milljardenfach die weit in die intimsfäre ragenden daten über ihr ganzes verficktes, dummes dasein raussuppen und von irgendwelchen arschlöchern kriminell benutzt werden, kann ich nur darüber lachen. Und das ist nur ein spiegelbild des lachens, mit dem ich jetzt noch oft ausgelacht werde, von leuten, die mich für einen dummen, paranoiden spinnkopp halten.

Lasst euch nicht verarschen! Es geht beim so genannten „umweltschutz“ nicht um die umwelt, sondern um wirtschaftsförderung. Das gilt auch bei den scheißgrünen. Es geht bei der so genannten „entwicklungshilfe“ nicht um irgendeine hilfe für verarmte menschen, sondern um wirtschaftsförderung für BRD-unternehmungen. Das gilt auch bei den scheißgrünen. Es geht beim so genannten „umweltschutz“ nicht um die umwelt, sondern um wirtschaftsförderung. Ach, ich wiederhole mich! Aber die ganzen scheißlügen werden viel häufiger wiederholt, als ich mich in meinem ganzen scheißleben wiederholen könnte.

Und es ist beim so genannten „datenschutz“ bis jetzt niemals, nicht ein einziges mal, um den schutz der privatsfäre von menschen gegangen (ganz im gegenteil wurden staatliche meldedatensammlungen noch an werber, abzocker und gewinnbimmler verkauft), sondern nur um existenzgefährdend teuer strafbewerte juristische anforderungen, die ein unternehmen erfüllen oder versichern kann, ein privates forum von akwarienfreunden oder modelleisenbahnern aber nicht. Das ziel bei diesem planvollen internetzvernichtungskrieg ist die fortsetzung der verödung des web, bis es am ende nur eine kontrollierbare handvoll von unternehmen gibt, die den großteil der menschlichen kommunikazjon eines ganzen sprach- und kulturraumes vermitteln — ein zustand, über den sich jeder zensor und jeder kämpfer gegen meinungsfreih… ähm… häjhtnjuhs und fäjhkspietsch… freut. Idealerweise wird diese zensur so subtil, dass sie mit normaler aufmerksamkeit kaum noch bemerkbar ist. Geil, so eine algoritmisch zusammengestellte zeitleiste! Was diese „künstliche intelligenz“ nicht schon tolles leistet! Da muss man gar nicht mehr selbst mühsam drüber entscheiden, was man interessant findet und was man sich gar nicht erst anschauen will… 🧟

Schon jetzt läuft der größte teil der internetzkommunikazjon über weniger als eine handvoll webseits und äpps von börsennotierten unternehmen ohne jedes seriöse geschäftsmodell, und es ist erstaunlich, wie oft man auf der einen webseit dann bildschirmfotos der anderen, genau so gestrickten webseits sieht, während gut geheizte empörung den letzten geist vertreibt, der etwas interessantes oder gar einen lichtvollen, einsichtspendenden, zielzeigenden gedanken hervorbringen könnte.

Und hej, euer wanzäpp gehört dem fratzenbuch. Alles andere ist ja viel zu umständlich und außerdem ist da ja keiner.

Sage keiner, dass ihr nicht gewarnt gewesen seid. Hattet halt wichtigeres zu tun als die schädelfüllmasse mal verwendungszweckgemäß zu benutzen. So ein jammer aber auch, dass es intelligenz noch nicht im äppstohr gibt!

Kennt ihr den schon?

Rheinland-Pfalzs Landesbeauftragter sieht in der Grundverordnung der EU einen Erfolg. Das Bewusstsein für den Wert der Daten sei gestärkt

Stimmt, herr Kugelmann, ich habe jetzt dank der DSGVO ein klares bewusstsein für den wert meiner persönlichen, tief in privat- und teilweise intimsfäre reinragenden daten bekommen. Der wert liegt bei etwas weniger als 2,5 ørecent pro betroffenen menschen. Vielen dank noch einmal für dieses p’litische preisschild. Denn mit diesem „wert“ für die daten ist völlig sichergestellt, dass die verantwortungslose und inkompetente datenschleuderei immer und immer weitergeht. Sie kostet ja nix. 😦

Scheißpressewebseits und fratzenbuch des tages

Der größte teil der scheißpressewebseits lässt ihre leser vom fratzenbuch träcken. Obwohl das klar illegal ist.

83 Prozent der hier untersuchten Zeitungen, darunter Qualitätsblätter, liefern ihre Leser an Facebook aus

Da könnt ihr jetzt alle in den näxsten wochen mal sehen, ob diese DSGVO nur dazu da ist, privaten webseitbetreibern zusätzliche lasten und rechtsrisiken aufzudrücken, oder ob auch mal gegen riesige, asozjale und illegale datenschleudereien der scheißpresseverlage vorgegangen wird. Ich habe da so einen verdacht, dass in der bananigsten aller BRDs niemand interesse an einer verfolgung haben wird und es deshalb zu keinem bußgeld für diesen hinterfotzigen verkauf der webseitbesucher an ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell kommen wird.

Leute, ihr wisst also, was ihr zu tun habt: den brauser konfigurieren, damit er keine cookies aus drittkwellen akzeptiert (das ist eine verdammt gut versteckte einstellung, ich weiß, aber ihr habt ja alle ein internetz und gute suchmaschinen) und javascript abschalten. Wer sich nicht elementar selbst verteidigen kann, wird nämlich von den scheißpresseverlegern einfach zum opfer gemacht.

Stirb, scheißpresse, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Nehmt eurer stinkendes „leistungsschutzrecht“ mit in die würmergrube!

DSGVO des tages

Frage: was kostet es nach DSGVO, wenn man als kommerzjeller anbieter eines tschättdienstes und verantwortungsloser datenschleuderer seine gesamte benutzerdatenbank im internetz veröffentlicht und sich dabei herausstellt, dass die passwörter zu allem überfluss und überdruss auch noch im klartext gespeichert sind, weil man mit der implementazjon von gesaltetem häsching (eine sicherheitstechnik aus den frühen siebziger jahren) leider überfordert war? Es kostet ein bußgeld von nur noch 20.000 øre. Oder mal kurz abgeschätzt: Es kostet pro betroffenen menschen unter zweieinhalb cent. Das ist doch billig! So viel ist der schutz eurer daten wert! 😦

Müsst ihr verstehen: wenn es jemals harte strafen gibt, dann nicht gegen solche gemeingefährlichen datenschleuderer mit gewinnerzielungsabsicht, für die das gesetz angeblich gemacht wurde. Ich bin gespannt, wann der erste private, unkommerzjelle webseitbetreiber in der real existierenden abmahnungsrepublik BRD wegen eines formulierungsfehlers oder einer unklaren datenschutzerklärung mit vorsätzlich existenzvernichtenden bußgeldern und rechtskosten in den freitod getrieben wird. Das ist nämlich der [achtung, unbelegte behauptung] eigentliche und beabsichtigte zweck des gesetzes zum angeblichen datenschutz: eine möglichst hohe hürde vor der privaten mitgestaltung des webs aufzubauen.

Und unterdessen haben versandhäuser und scheißpresseverleger weiterhin ihr listenprivileg und können fröhlich nach herzenslust mit ihren eingesammelten daten handeln und rumspämmen, ohne dass die davon betroffenen menschen auch nur wissen, wie ihnen geschieht. Denn um „datenschutz“ — also um den schutz der privatsfäre von menschen, deren daten irgendwo fluktuieren — ist bei den ganzen an- und vorgeblichen datenschutzgesetzen in BRD und EU noch nie gegangen. Nachtrag: bitte in die kommentare schauen!

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß und orwellness beim festen glauben an den überall ziemlich konsekwenzenlos und billig zugesagten schutz eurer persönlichen daten. Die liste wäxt und wäxt und wäxt.

DSGVO des tages

Dieses vom scheißfratzenbuch betriebene scheiß-wattsäpp scheißt einfach auf die regelungen der DSGVO. Legal, illegal, scheißegal.

Jetzt werden wir in den nächsten tagen immerhin mal sehen, ob diese scheiß-DSGVO dazu gemacht wurde, das privat genutzte internetz zu erwürgen, oder ob sie dazu gemacht wurde, datenschutz auch gegen die gutsherren des digitalen feudalismus durchzusetzen. Ich habe da so einen verdacht, was wir sehen werden: nix. Und damit kommt jede nutzerverachtende scheißunternehmung mit offen illegalem vorgehen einfach so durch. Aber wehe, der kleingärtnerverein von abmahnistan hat mal eine formulierung in seiner datenschutzerklärung verpatzt! 😦

Und die ganzen vollidjoten da draußen, die an ihren scheißwischofonen hängen wie ein dschunkie an der nadel, die lassen auch weiterhin alles mit sich machen.

DSGVO des tages

Ein vielgenutztes DSGVO-Plugin für WordPress hat eine schwere Sicherheitslücke

[…] beispielsweise das unerlaubte Erstellen von Admin-Konten […]

😯

Na, ist das nicht toll, wenn man konform zur DSGVO sein will und deshalb über eine sicherheitslücke jedem asozjalen im internetze das vollständige abgreifen aller eingesammelten daten ermöglicht. Aber hej, jetzt müsst ihr, wenn ihr einen solches admin-konto bei euch findet, jedem potenzjell betroffenen nutzer eurer wördpress-seits eine unterrichtung zustellen, dass seine daten möglicherweise in den händen von kriminellen sind. Da freut sich jeder drüber.

Leute! Diese ganze DSGVO ist viel einfacher, wenn ihr auf den ganzen drittkwellenscheiß (einschließlich akismet) verzichtet. Dann braucht ihr auch keine hokuspokus-addons für eurer zum einfachen CMS aufgeblasenes blogsystem, sondern eine einfache und kurze datenschutzerklärung, die ansagt, was gespeichert wird (logdatei, kommentare) und wo ein nutzer die auskunft über seine daten anfordern kann, wenn er das möchte. Und datenschützender ist es auch. Es gibt nämlich nur einen funkzjonierenden datenschutz, und der besteht darin, dass man gar nicht erst daten sammelt und rausschleudert. Alles andere führt über kurz oder lang direkt in die hölle.

Datenschutz des tages

Vom vermieter angebrachte namensschilder an hausklingeln verstoßen gegen die DSGVO.

Also hat das klassische Klingelschild bei Wiener Wohnen jetzt ausgedient, statt Nachnamen würden nun auf der Gegensprechanlage neutrale Top-Nummern angebracht, schildert Wiener-Wohnen-Sprecher Markus Leitgeb

Ich glaube ja (wohlgemerkt: als nichtjurist), dass diese öffentlich angebrachten namen nicht nur in der ostmark, sondern auch in der BRD gegen die DSGVO verstoßen — im gegensatz zu den datensammeleien der presseverleger, der schufa, der versandhäuser und staatlicher stellen. Fühlt euch auch weiterhin schön datengeschützt, ihr rohstofflieferanten des einundzwanzigsten jahrhunderts!