„Cyber cyber“ des tages

Ganz pöser häckerangriff von ganz pösen häckern, alle daten wech, das war bestimmt „der türke“:

Bei der Attacke wurden sämtliche Daten des Verlags gelöscht, darunter etwa 200 fertig gesetzte Bücher und Verträge […] gesamte Datenmenge der Dokumentation „Hitler – wie konnte es geschehen“ […] Cyberangriff […] schätze ich den Schaden auf 20.000 Euro

Und jetzt alle in den gesang (nach einer bekannten melodie der „beatles“) einstimmen:

Yesterday,
All those backups seemed a waste of pay.
Now my database has gone away.
Oh, yesterday came suddenly…

Sorry, aber bei hirnlosen idjoten fehlt mir jedes mitleid. Daten, von denen man keine datensicherung hat, sind keine wichtigen daten… und wenn doch, dann hätte man mal jemanden fragen (und bezahlen) sollen, der sich damit auskennt.

Ich beiße mich heute ein bisschen an heise fest…

Habt ihr sicher auch alle gesehen, dass das heise-magazin c’t von der nutzung von „cloud“-diensten aus den vereinigten staaten eines teils von nordamerika abrät.

Ich will mal kurz vergessen, dass jornalisten erstaunlich viele jahre gebraucht haben, um zur einsicht zu gelangen, dass eine datenspeicherung und datenverarbeitung in einem totalüberwachungsstaat (mit folterknästen, staatlichen auftragsmorden, aufgehobenen menschenrechten für nicht-staatsbürger etc.) dumm ist und diese einsicht deutlich zu formulieren.

Denen, die eine gedruckte c’t gekauft haben, von deren titelseite einem ein Trump in the Box entgegensproingt, kommt diese empfehlung mit einer bemerkenswerten ergänzung daher: So sieht die erste doppelseite nach dem editorial aus. :mrgreen:

Foto der c’t-reklame: @benediktg@gnusocial.de

Cyber cyber des tages

Jetzt heulen die sirenen schon bei einem cyberangriff:mrgreen:

Wer ist eigentlich so grunzeblöd und hohl, dass er so etwas wie alarmsirenen auch nur mittelbar ans internetz hängt? Oder werden die alarmsirenen etwa in dallas genau so „schön“ wie in der BRD angesteuert: über eine analoge funkschnittstelle, die keinen login oder eine sonstige autentifizierung benötigt… :mrgreen:

Aber hej, hauptsache häckerangriff und cyber cyber in die PResseerklärung furzen!

Werte rubikon-macher…

Werte rubikon-macher,

ich will mich mal ganz kurz fassen: ihr habt keinen RSS-fiehd, und ich werde nicht eurer leser sein. In einer von eurem jornalismus unterstützten masse, die „kritisch“ sein soll, wird euch diese einstellung häufiger begegen, wenn sie euch auch nicht so häufig mitgeteilt werden wird. Wer sich im internetz informiert, benutzt dafür nun einmal werkzeuge, die ihn darin unterstützen, denn die technik ist kein sinnfreies spielzeug, sondern dafür da, dem menschen zu dienen.

Und nein: mein mäjhlpostfach, das ihr so gerne mit eurem njuhsletter vollstopfen wollt, ist schon vollgestopft genug. Außerdem hat mein fiehdleser eine für diesen zweck deutlich schnellere und bessere suchfunkzjon und bringt sehr verschiedene, von mir ausgewählte kwellen in einer einheitlichen benutzerschnittstelle zusammen. Ihr seid ja jornalisten, ihr solltet doch verstehen, was der vorteil einer solchen lösung ist. Oder rescherschiert ihr etwa nie? :mrgreen:

Euer euch so beim besten willen nicht lesen wollender
Elias

PS: Ich und mein fiehdleser nehmen natürlich auch atom-fiehds, wenn ihr die leichter mit eurem CMS erzeugen könnt. Und nein, solche kommerzjellen, überwachenden, zensierenden — und im falle des fratzenbuches: durch illegale und asoziale spämm an mit trojanern eingesammelte mäjhladressen groß gemachte — S/M-angebote ohne seriöses geschäftsmodell wie zwitscherchen, fratzenbuch und guhgell doppelplusgut betrachte ich nicht als alternative, sondern als eine zumutung, die ich vermeide.

Diese jornalisten sind aber auch immer trottelig!

Contentindustrie des tages

Die geschichte im contentindustriellen clickbait-artikel des ganz normalen scheißjornalisten? Einfach erfunden.

Dass ich überhaupt darüber schreibe, liegt nicht an der Fallhöhe der Botschaft, sondern am Clickbait-Quatsch und Null-Journalismus, der sich hier wunderbar und nah dran in freier Wildbahn beobachten lässt […] Ich weiß, es ist schlecht um den Journalismus bestellt, aber so schlecht?

Dass ein jornalist, der doch wissen müsste, dass jornalismus von der werbung bezahlt wird, nichts als ein vehikel für den reklametransport ist und deshalb ein „gutes“ umfeld für reklameschaltungen sein muss, immer noch nicht weiß, wie scheiße es wirklich um den scheißjornalismus steht, belegt übrigens ein weiteres mal, dass jornalisten nicht die hellsten leuchten im lampenladen sind…

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß beim genuss des scheißjornalismus! Und den scheißjornalisten, diesen schäbigen, nach verrotteter scheiße stinkenden schreibtischtätern, die (nicht nur) mir mit ihren lobbygetriebenen internetzentrechtungen schon so viel genommen haben, wünsche ich ein langsames, kwalvolles verrecken in der von ihnen selbst tintenklexend herbeipropagandierten hartz-IV-hölle BRD!

Verräterpartei des tages

Die SPD stimmte zu, obwohl sie das Vorhaben für unsinnig hält

[Dauerhaft archivierte versjon der meldung gegen die von widerlichen scheißpresseverlegern in den dunkelkammern des reichstages herbeilobbyierte „depublizierung“ von inhalten des BRD-staatsrundfunks… verreckt, verleger, verreckt!]

Aber danach im wahlkrampf so tun, als hätte man gar nicht so viele jahre mitregiert und sei für die gegenwärtigen zustände gar nicht verantwortlich. Stattdessen muss es ein alberner personenkult mit 100-prozent-wahlergebnissen rausreißen, für die sich sogar die SED zu schade war. Die SPD ist unwählbar auf jahrzehnte… zumindest, wenn man noch eine andere zukunft als den tod vor sich hat.

Wisschenschaft des tages

In den USA wird derzeit sehr viel über soziale Medien und die Auswirkungen von Fake News auf die Politik diskutiert. Soziale Medien sind ein Vehikel, mit dem Falschmeldungen transportiert werden. Ich denke aber, dass wir soziale Medien und die Frage, welche Auswirkungen sie auf Gesellschaft haben, noch immer nicht wirklich verstehen. Die Wissenschaft hinkt hinterher

Werter herr Rahwan,

wenn sie wirklich probleme damit haben, S/M wissenschaftlich zu verstehen, möchte ich ihnen gern einen kleinen tipp geben, der ihnen vielleicht dabei hilft. Es soll ja manchmal in der wissenschaft hilfreich sein, die erscheinungen der realität so zu lassen, wie sie sind und sie so genau wie möglich zu beschreiben, um sich dann einen reim darauf zu machen.

Schauen sie sich zum beispiel mal die benutzerschnittstelle vom zwitscherchen an. Da rollen allerhand kürzsttexte aus von jedem teilnehmer selbstgewählten kwellen vorbei, und unter jedem kürzsttext ist ein kleines graues herzchen, das rot wird, wenn man draufklickt und auf diese weise seine zustimmung bekundet. Dieser mechanismus ist so einfach, dass vermutlich auch gut dressierte meerschweinchen damit klarkommen, ohne sich intellektuell überfordert zu fühlen. Widerspruch ist indessen viel aufwändiger, denn er erfordert die sprachliche formulierung eines gegenstandpunktes oder zumindest einwandes, was mit gedanklicher tätigkeit und bis zu einhundertvierzig tastendrücken verbunden ist, und zwar, während in mechanischer eile die fiepser durch das fenster rollen und an der geringen aufmerksamsfähigkeit des S/M-datenviehs zerren.

Neben dem herzchen sieht man eine zahl, wie viele andere leute auf das herzchen geklickt haben, und diese zahl sieht auch der mensch, der den kürzsttext verfasst hat. Diese zahl ist ein maßstab für die zustimmung durch jene, die sich die kürzsttexte freiwillig in ihr virtuelles leben geholt haben. Nebenan beim fratzenbuch gibt es däumchen statt der herzchen, aber das grundsätzliche rauschmittel für die verhungerte psyche ist das gleiche.

Psychologisch führt eine große angezeigte zahl zu der illusjon, dass man auf einer großen welle der anerkennung, zustimmung und wahrheit durch einen ozean der bedeutungslosigkeit gleitet. In wirklichkeit plantschen die zwitscherchen-nutzer im regelfall mit gleichgesinnten in einem klärbecken.

Alle S/M-erscheinungen — von spämm über populistische vorgehensweisen bis hin zu dort üblichen propagandaformen — erklären sich aus diesem einfachen mechanismus zwanglos und einleuchtend von selbst.

In der hoffnung, ihnen, herr Rahwan, bei ihrer schwierigen wisschenschaftlichen arbeit geholfen zu haben verbleibe ich als ihr

Elias
S/M-experte

Tolle idee des tages

Internet:
„Trolle“ mit Künstlicher Intelligenz bekämpfen

Genau, was ein dummer zensor kann, das kann man auch gleich an eine softwäjhr delegieren, die „intelligent“ ist (das heißt: die keinerlei verantwortung hat, deren vorgehen selbstlernend und damit angeblich nicht verständlich ist und deren exzesse dann halt „kompjuterfehler“ sind). Mein armes bullschitt-o-meter!

Javascript des tages

Die verbrecher halten die nutzer von Mäcks offenbar für so blöd, dass sie einfach über javascript in irgendwelchen drexsites immer wieder neue mailto:-links öffnen, um den nutzer dazu zu bringen, eine telefonnummer anzurufen. Die nummer steht dann im betreff der neu geöffneten mäilfenster und damit auch im fenstertitel. Ich will es mal so sagen: wer auf solche „überredungskünste“ hin zum telefon greift, gehört nicht zu den hellsten leuchten im lampenladen.

Was gegen solche lästigen überrumpelungen auf dem niwoh eines achtjährigen kindes (und gegen viel richtige internetz-kriminalität) hilft? Ganz einfach: nicht jeder dahergelaufenen drexseit die ausführung von javascript im brauser gestatten. Aber man kann es natürlich auch wie äppel machen und jedes symptom einer unsicheren und dummen grundeinstellung einzeln behandeln… 😦

Gar nicht auszudenken, wie sehr vor fläsch gewarnt worden wäre, wenn dieses mikrohäckchen mit fläsch gemacht worden wäre. Aber so, wo es javascript ist, braucht man mit keinem wort auf die ursache hinzuweisen. Scheiß äppelgekaufter scheißjornalismus!

Worauf haben wir denn alle sehnsüchtig gewartet?

Bedienung von LibreOffice nähert sich Microsoft Office an
LibreOffice erhält „Ribbons“

Ich habe ja wirklich nix dagegen, dass die GUI von libreoffice/openoffice mal ein bisschen neu gemacht wird, aber vielleicht sollte man sich dafür ein besseres vorbild als dieses mikrosofte bastardkind aus werkzeugleisten und menüs suchen… 😦

Gar nicht auszudenken, wenn meikrosoft in zwei jahren nochmal die GUI „neu erfindet“ und dann in den nächsten sechs, sieben jahren andere, gnadenlos tolle beglückungsideen durch die büroräume der welt treibt, aber das ungleich behäbiger entwickelte libreoffice dann immer noch auf eine benutzerschnittstellen-totgeburt der extraschlechten kategorie setzt, weil vor ein paar jahren mal meikrosoft nachgeeifert wurde. Da wäre man dann besser bei einer klassichen benutzerführung geblieben, die sich wenigstens nicht in den weg stellt, wenn man etwas machen will…

Gut, dass ich den kram kaum benutzen muss!

Übrigens, liebe heise-jornalisten…

Übrigens, liebe heise-jornalisten, ihr habt doch hoffentlich verständnis dafür, dass ich es mir das nicht antue, wenn ihr mir statt eines artikels ein video andrehen wollt, in dem ich ein paar minuten lang einen sprechenden kopf sehen kann, der mir — begleitet von wenig aussagekräftigen und weitgehend erwartungsgemäßen bildern — den artikel vom teleprompter vorliest. Beim lesen kann ich nämlich das unwichtige und nicht-interessierende einfach überfliegen. Ich nehme an, ihr, liebe heise-jornalisten aus der karl-wiechert-allee, ihr bevorzugt auch festplatten oder SSDs vor magnetbandspeichern. Warum bevorzugt ihr die? Klar, weil ein wahlfreier zugriff erhebliche vorteile gegenüber einen sekwenzjellen zugriff hat. Und genau darin besteht für einen alfabetisierten menschlichen leser auch der unterschied zwischen einem text und einem videofilmchen…

Ach, die bedürfnisse eurer leser interessieren euch gar nicht? Ihr macht das nur, um ihnen die reklame unterzujubeln, die viele im text nicht mehr sehen? Und um sie zu gängeln, dass sie sicherheitseinstellungen ihres webbrausers lockern und javascript für euch aktivieren müssen? Na, dann geht mal gepflegt verrecken, wenn euch eure leser nicht interessieren! Idjoten! Hirnstummel! Jornalisten!!1!

Kennt ihr den schon?

Klar […] sei es ein Problem, dass AfD-Wähler weniger an den Befragungen teilnehmen […] Bei den Grünen, sagen sie, ist es umgekehrt: Die machen so gerne mit, dass der Anteil immer ein wenig verringert werden muss

Wer grün wählt, hat eine tendenz, jedem derhergelaufenen telefonbimmler (ich könnte ja auch jede beliebige nummer anrufen¹ und mich als institut ausgeben, und genau so könnte es der nette neonazi von nebenan sein) zu erzählen, was er wählt und mit ein paar weiteren fragen beleuchten zu lassen, warum er so wählt. An diesen leuten ist das wahlgeheimnis aus dem grunzgesetz verschwendet.

Nicht, dass noch jemand auf die idee kommt, scheiß-grüne-wähler seien irgendwie intelligent und scheiß-AfD-wähler seien irgendwie dumm. :mrgreen:

Ach ja: auch weiterhin viel spaß mit der pseudowissenschaft „demoskopie“, mit der hier in der BRD unter anderem alle möglichen p’litischen beglückungsideen begründet werden. Nach den letzten prognostischen misserfolgen merkt hoffentlich inzwischen der eine oder andere, wie wenig diese matematikmissbrauchende zahlenzauberscheiße taugt. Es wird zeit, dass dieses demoskopen-pack ins gleiche ansehen kommt wie ein astrologe oder ein profet, der aus den eingeweiden von vögeln die zukunft abliest, statt immer wieder mit seinem faulen zauber in presse und glotze präsentiert zu werden, als handele es sich dabei um eine nachricht.

¹Die angezeigte nummer des anrufers ist manipulierbar.

Innimini des tages

Thomas de Maizière, innimini der BRD, hat wohl nicht so aufgepasst, als ihm mal jemand erklärt hat, was ende-zu-ende-verschlüsselung ist. Das hindert ihn aber nicht daran, seinen mund aufzutun und unternehmen dazu aufzufordern, die verschlüsselte kommunikazjon rauszurücken.

Aber sagt es dem menschen- und menschenrechtsfeind nicht zu laut, sonst fordert der wieder im frühwahlkampf-popolistenmodus ein generelles verbot von kryptografie.

Heise des tages

Die kompjuterbild mit schlips (heise onlein) hat ja heute schon schröckliches über den für eine handvoll geld erwerbbaren, weit in die privatsfäre von menschen hineinreichenden datenreichtum irgendwelcher träcker- und überwacherfirmen berichtet. Da freut man sich doch, dass die kompjuterbild mit schlips ihre leser so beflissen darüber aufklärt, welche gefahren für die privatsfäre im internetz lauern. Und nur ein paar stündchen später macht die kompjuterbild mit schlips auch einen kleinen intelligenztest, ob die leser das jetzt auch verstanden haben:

In eigener Sache: heise-News direkt in WhatsApp, Facebook Messenger & Telegram

Danke, heise onlein, dass du solchen träckenden, spämmenden, überwachenden und menschenverachtenden unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell kostenlos inhalte zur verfügung stellst! Du zeigst im spiegel dieses tuns deutlich, was du schon längst geworden bist: die kompjuterbild mit schlips, eine webseit ehemaliger fachmagazine, die sich jetzt an menschen richten, die nicht mehr kompetent genug für die nutzung eines RSS-fieds sind. Nur ein problem gibts bei dieser deiner marketing-idee: die kompjuterbild gibts schon, und ihre freunde werden sicherlich lieber beim orignjal bleiben… :mrgreen:

Kennt ihr den schon?

#WeAreTwitter: Initiative für ein Twitter in Nutzer*innenhand gestartet

Übrigens, werte asteriskgeschlechtliche nutzer*innen: Das fediverse ist fertig. GNUsocial läuft. Diaspora läuft. Friendica ist sogar für leute installierbar, die sich schnell überfordert fühlen; es geht etwa so leicht wie wördpress. Die softwäjhr ist frei. Greift zu! Macht etwas damit! Dafür ist freie softwäjhr da. Ihr braucht euch nicht in fremde hände zu begeben. Oder seid ihr so heiß auf zentralistische strukturen, weil da zensur und unterdrückung möglich sind und wollt nur diesen knüppel selbst in der hand haben?

Wenn dieses zwitscherchen — es ist übrigens nur ein börsennotiertes unternehmen ohne seriöses geschäftsmodell, das noch keinen müden dollar gewinn gemacht hat — demnächst verschwindet, ist es nicht weiter schade drum.