Propaganda würgt

Mehr als zwei drittel der BRD-jornalismusprodukte in einer repräsentativen dummfrage (mit mutmaßlich psychomanipulativer fragestellung) so: ich habe angst davor, dass dieses internetzdingens voller fäjhknjuhs unsere schöne EU-„demokratie“ kaputtmacht, aber wenn ich von RTL bis ARD und von bild bis FAZ permanent belogen, bestupst und manipuliert werde, kann ich da überhaupt kein problem drin sehen, sonst stünde das ja in den zeitungen, wenns ein problem wäre.

Habt ihr fein hingekriegt, scheißjornalisten! Glückwunsch! Ihr wärt auch in der DDR was geworden. Und die reichsschrifttumskammer hätte euch auch keine steine in den weg gelegt. Und es geht sogar noch weiter:

44 Prozent der Befragten meinten, sie könnten Fake News wahrscheinlich nicht sicher erkennen und seien dadurch in ihrer Wahlentscheidung beeinflussbar

Hej, einsicht ist der erste weg zur besserung. Fragt euch mal, welcher jornalismus euch nicht einmal dazu befähigt, mit hilfe eurer natürlichen intelligenz propaganda mit einer einigermaßen guten und vertrauenerweckenden trefferkwote von der wirklichkeit zu unterscheiden (nur ein beispiel: die bellingcat-analyse zum MH-17-massenmord, von der damaligen 20:00-uhr-tagesschau ohne spuren irgendwelcher konjunktive als „wahrheit“ gemeldet), und dann fragt euch mal, warum dieser sich stets als demokratiewichtige volxaufklärer aufspielende scheißjornalismus euch eigentlich nicht dazu befähigt. Schon eine einzige stunde, die ein gewöhnliches gehirn mit dem nachdenken über diese naheliegende frage verbringt, wird dem hirnträger die augen öffnen. Und danach hört man damit auf, diese werbeplatzvermarkter, volxverdummer und zwischenablagehelden weiterhin mit geld zu füttern. (Vom BRD-parteienstaatsfernsehen wird das geld ja regelrecht mit androhung von staatsgewalt geraubt, da kann man auch als nichtnutzer nicht so viel gegen machen, wenn man einen einigermaßen gewöhnlichen lebensentwurf hat.)

Stirb, jornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke!

Hirnfickjornalismus des tages

Seit einiger Zeit nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass in Zeitungen und Zeitschriften, in Radio- und Fernsehberichten sowie in der Onlineberichterstattung Umfrageergebnisse vermehrt als repräsentativ bezeichnet werden, auch wenn diese nicht repräsentativ sind […] Wenn ganze Teile der Bevölkerung in der Stichprobe fehlen – etwa Personen ohne Internetzugang oder wenn gar nur Besucher einzelner Websites befragt werden –, darf ein Ergebnis nicht für die Bevölkerung verallgemeinert und auch nicht als repräsentativ für die Bevölkerung bezeichnet werden

Auch weiterhin viel spaß mit einer von scheißjornalisten transportierten „meinungsforschung“, die nix als forsche meinungsmache ist.

Alle jahre wieder…

Alle jahre wieder kommen zu spätsommerlichen temperaturen die zimtsterne in die supermarktregale, wird erneut von tinnefkrämern versucht; zum weihnachtstinnef noch ein bisschen halloween-tinnef zu verhökern, obwohl sich das US-amerikanische importfest seit jahrzehnten nicht importieren lässt; werden die tage kürzer und kälter und kommt die obligatorische, von jornalisten verbreitete dummfrage, nach der eine ganz große mehrheit der menschen in der BRD diese bescheuerte zeitumstellung abschaffen will. Aber wenn die menschen dann so doof sind, sie trotzdem mitzumachen, statt sie einfach mal zu achtzig prozent der bevölkerung zu verweigern, tja, dann hilft alles wollen nix. Dann geschieht es, weil alle mitmachen. Wie die hirnlosen. Obwohl sie fühlen, wie es ihnen schadet.

Aber dass heise inzwischen so einen content nötig hat, das lässt tief blicken.

Die ANGST geht um auf den straßen!!!1!!!1!

Bildschirmfoto ARD-videotext vom 11. september 2018, 15:03 uhr, seite 141 -- Autofahrer fürchten Radfahrer -- Jeder zehnte Autofahrer hält Radfahrer für eines der größten Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der CosmosDirekt. Demnach gaben 74% an, bei riskantem Verhalten eines Radfahrers schon einmal Angst oder ein mulmiges Gefühl gehabt zu haben. -- Noch mehr Schrecken verbreiten den Ergebnissen zufolge Motorradfahrer, die auf Landstraßen überholen. 79% sagten, hierbei bereits ein ungutes Gefühl gehabt zu haben. Auch schlechte Sicht (78%) und Baustellen auf der Autobahn (62%) verunsicherten die Autofahrer.

Das ist ja eine tolle präsentazjon aus der tagesschau-redakzjon! Obwohl die befragten — welche fragen ihnen gestellt wurden, wie suggestiv diese fragen gestellt wurden und welche auswahlmöglichkeiten für die antwort angeboten wurden, ist natürlich nicht weiter erwähnenswert — überholende motorradfahrer und schlechte sicht für ein größeres sicherheitsproblem halten, behauptet die redakzjon des parteienstaatsfernsehens im autobauer-land BRD frech und intelligenzverachtend, dass radfahrer als das größte problem empfunden werden.

Da ist es doch tröstlich für mich radfahrer, dass ich so viel angst und schrecken verbreite — wer würde es da noch schlimm finden, wenn er beinahe jeden tag von einem henker mit führerscheinhintergrund beim rechtsabbiegen mit motorkraft ins grab geschubst werden soll…

Immer dran denken: fäjhknjuhs gibts nur im internetz, was aus glotze und presse kommt, ist hingegen kwalität! Und was für eine!

Danke für das bildschirmfoto, E.T.!

Die BRDeutschen verstehen das internetz nicht!!1!

Dr. rer. bulls. Guhflaht, experte für teoretischen und angewandten bullschitt, hat eine untersuchung gemacht und rausgekriegt, dass „die deutschen“ das mit dem internetz gar nicht richtig verstehen. Woran er das festmacht? Na, daran…

Mit Begriffen der digitalen Welt kennen sich viele nicht aus: Apps sind zwar 72 Prozent bekannt, Cloud und Cookies aber nur noch je 52 Prozent, Industrie 4.0 sagt nur 15, Big Data 14 und Share Economy 13 Prozent etwas. Mit „Smart Meter“ können nur 5, mit dem Pendant „intelligenter Stromzähler“ immerhin 22 Prozent etwas anfangen

…dass „die deutschen“ offenbar zu wenig reklame und von presseprodukten abgeschriebene PResseartikel der digitaltinnefwirtschaft lesen und deshalb die aktuellen bullschitt-begriffe noch nicht genug verinnerlicht haben.

Nach richtigen und wichtigen kenntnissen — etwa, wie man digitale signaturen von mäjhls überprüft, um den absender und den unveränderten inhalt sicherzustellen, wie man seine kommunikazjon verschlüsselt oder wie man seinen kompjuter für die nutzung im internetze halbwegs absichert — hat der gute doktor Guhflaht gar nicht erst gefragt. Dem gehts nämlich bei seiner bullschitt-studje nur darum, den erfolg der werbekampagnen für digitaltinnef zu überprüfen.

Man beachte übrigens die anhäufung von sinnfreien punktzahlen, die nach intransparenten maßstäben vergeben werden, aber in einen obskuren wettbewerb zu anderen zeiten gestellt werden, in denen nach anderen maßstäben bewertet wurde. Typisches beispiel für den ganz normalen matematikmissbrauch in irgendwelchen bullschitt-untersuchungen, deren ergebnis nur zur manipulazjon von menschen dient; die also nur eine parastatistisch verpackte form der reklame sind und als solche erachtet und geächtet werden sollten.

Werte autofahrer…

Werte autofahrer,

„Im Schnitt verbringen Bundesbürger zweieinhalb Jahre im Auto“, sagte Ingo Notthoff, Manager bei T-Systems und BVDW-Mitglied. Diese Zeit könne viel besser genutzt werden. Der Umfrage zufolge würden 72 Prozent in der Zeit am liebsten entspannen und die Umgebung genießen, 55 Prozent der Befragten würden eine Mahlzeit zu sich nehmen und 48 Prozent lieber telefonieren

was ihr da laut einer dummfrage von lustigen geschäftsleuten haben wollt, das gibt es schon, und zwar schon recht lange. Es hat auch keine kinderkrankheiten mehr und funkzjoniert alles in allem recht zuverlässig. Man nennt es eisenbahn.

Ach, ihr glaubt immer noch den werbern, dass ein auto „freiheit“ bedeutet? Na, dann seid weiter gute freunde eures tankwarts (und demnächst: eures stromversorgers, der irgendwo braunkohle verbrennt)! Das bisschen (jetzt schon bestehende) überwachung durch die neuen autos stört euch bestimmt auch nicht weiter in eurem freiheitsempfinden…

Idjoten!

Der bruder von prof. dr. Offensichtlich

Der unbekanntere bruder von prof. dr. Offensichtlich hat sich mal die gerade durch die scheißpresse getragene studie seines bruders angeschaut:

Wir haben gut fünf Prozent, die als rechtsextrem gelten. Von denen würde ein Drittel die AfD wählen. Das sind nicht mal zwei Prozent der Bevölkerung. Das können Sie ausrechnen dann, wie viele von den AfD-Wählern, wenn sie zehn bis 15 Prozent erhält, rechtsextrem eingestellt sind. Und im Übrigen würden 15 Prozent der Rechtsextremen die SPD wählen. So ist das ja nicht. Das zeigt auch, dass diese Studie sehr interessengeleitet ist. Und die Finanziers der Studie sollte man vielleicht auch erwähnen. Es ist die Grünen-Stiftung, die Böll-Stiftung und die Luxemburg-Stiftung der Linkspartei. Die Ebert-Stiftung der SPD, die das in den Jahren zuvor gemacht hat, hat sich hier offenbar zurückgezogen

Dummfrage des tages

Auf die frage, was man wählen würde, wenn am näxsten sonntag bummstagswahl wäre, antworten zurzeit unter fünfzig prozent mit der merkelrautenkoalizjon CDUSPDCSU. Da ist — mit gruß an den gegenwärtigen türkischen ministerpräsidenten und königsdarsteller des neuosmanischen reiches, der die bummskanzlerin und die gesamte CDU/CSU tief in seinem anus versenken konnte — noch eine menge raum nach unten.

Meine vorhersage (als mieser profet): die leute, die in der p’litischen parallelwelt der deutschen demoskopischen republik über reklame, propaganda und strategien entscheiden, werden einfach die forderungen der AFD in etwas abweichender formulierung aufgreifen und vielleicht sogar auf wahlplakate stempeln lassen, weil sie glauben, damit noch etwas reißen zu können. Sie werden nicht begreifen, dass das nicht funkzjonieren wird — bei der piratenpartei hat es doch noch funkzjoniert, zum schein „netzp’litische“ forderungen zu propagieren und lustige „netzp’litische“ kaffeekränzchen ohne parteip’litischen einfluss zu errichten, während man seine ganzen jornalistenspeichellecker schreiben lässt, dass die unterdessen längst von links-esoterikern¹ und karrjerist_innen aller geschmacksrichtungen bis zur unkenntlichkeit zersetzte piratenpartei voller pöser pöser nazis sei². Im ergebnis dieser volxverarschung haben wir jetzt eine von jedem scheißjornalisten gemeldete „abschaffung der störerhaftung“, die keine ist und einen schutz des „geistigen eigentums“, der zwischen dem (zurzeit in der BRD patentgeschützten und vom LG münchen mit einstweiligen verfügungen verbotenen) HTTP-hochladen eines bildes von einem mobilgerät und dem (freien) HTTP-hochladen eines bildes von einem desktop-kompjuter unterscheidet.

Die generazjon, die man so leicht an der nase herumführen konnte, stirbt zum glück aus. Dass die nachwaxende generazjon etwas faschistoid ist, ist nur ein spiegelbild und nachhall des faschismus der extremen mitte, der die p’litik in der BRD jetzt zwei jahrzehnte lang geprägt hat. Ganz nebenbei wird im artikel erwähnt, dass auch die menschen in großbritannjen nicht mehr wie früher durch einen strom von propaganda aus presse und glotze zu steuern sind.

Der scheiß-hartz-IV-SPD gratuliere ich zum weiteren erfolg ihres bemühens um ein dasein als splitterpartei. Dieser weg ist entschlossen fortzusetzen! SPD-mitgliedern, denen das nicht gefällt, können sich ja mal dafür einsetzen, dass sich die scheiß-SPD gründlich entschrödert und mit neuen leuten neu aufstellt. Dann wirds vielleicht nochmal was. Aber so nicht.

¹Genderfeminismus ist der kreazjonismus für die linke.

²Thilo Sarrazin war damit natürlich nicht gemeint, denn der ist ja in der SPD. Wie nennt man einen offen bekennenden sozjaldarwinisten in der scheiß-SPD? „Genosse“ nennt man ihn.

Lügenpresse! Lügenpresse! Lügenpresse!

Die mehrheit der bewohner der BRD hat inzwischen trotz großer verdummungskampanjen mitbekommen, dass es sich beim wort „lügenpresse“ nicht etwa um eine propaganda von neonazis handelt, sondern um eine tatsache:

Die Mehrzahl der Menschen in Deutschland hält Nachrichtenmedien laut einer Studie für gelenkt und für Stützen des Establishments […] So gab nicht einmal die Hälfte der Befragten an (49 Prozent), dass Medien Sachverhalte so wiedergeben würden, wie sie wirklich sind

Freut mich, dass der jornalismusschwindel sogar in deutschland in sich zusammenbricht, diesem land der fremddenkenlasser, betreuten denker und vor angst hoffnungslos gläubigen.

Ich bin übrigens genau wie Fefe sehr froh darüber, dass die TTIP-papiere nicht in den händen der scheißpresse sind, die dann einfach unter den bedingungen einer weitgehenden abhängigkeit von den strukturen, über die berichtet wird genau die verheimlichungsbemühungen der scheißpolitik als „jornalistische leistung“ fortsetzen könnte — so wie wir es gerade erst mit dem panamazeugs erlebt haben. Aus der art, wie die scheißpresse mit solchen ausgelaufenen daten umgeht, wenn die scheißpresse darüber exklusiv verfügt, sollte jeder lernen, dass man derartige daten auf gar keinen fall an die scheißpresse geben darf, wenn man will, dass überhaupt etwas bewirkt wird. Und schon gar nicht exklusiv. Je öffentlicher, desto besser. Das internetz gewährt viele zensursichere wege der öffentlichkeit, einige davon sehr anonym. Ein hidden service ist schnell aufgesetzt, ein torrent schnell gepackt, große öffentliche foren mit riesen wirkungskreis sind schnell mit einem hinweis auf brisantes materjal beglückt — natürlich über tor und mit einem wegwerfzugang. Um daten an die öffentlichkeit zu bringen, braucht niemand mehr den scheißjornalisten mit seiner als informazjon getarnten volxverdummung und den scheißpresseverleger mit seinen rotazjonsmaschinen aus dem vorigen jahrhundert. Und wie man die ganze technik anwendet, lässt sich dank des internetzes sehr einfach herausfinden…

Stirb, scheißjornalist, stirb! Verrecke, verleger, verrecke! Könnt ja euer nach korrupzjon und scheiße stinkendes „leistungsschutzrecht“ mit ins grab nehmen, mit dem ihr das internetz in der BRD erwürgen wolltet (und mir ein paar projekte zerstört habt, an denen mir was lag), ihr widerlichen arschlöcher!

Tagesschau-hirnfick des tages

Die tagesschau nach einer dummfrage im auftrage der tagesschau so [gegen die von scheißpresseverlegern durchgesetzte depublizierung auch eine dauerhaft archivierte versjon]:

Gefragt wurde, ob Böhmermann für sein so genanntes „Schmäh-Gedicht“ wegen Beleidigung des türkischen Präsidenten bestraft werden sollte. Hier ist das Meinungsbild eindeutig. Zwei Drittel der Befragten – nämlich 67 Prozent – sind gegen eine Bestrafung, nur zehn Prozent sind dafür. Nach Ansicht von Infratest dimap kommt hier der Wunsch der Befragten deutlich zum Ausdruck, dass Künstler bei satirischen Beiträgen keine Angst vor Bestrafung haben sollten. Interessant ist der relativ hohe Anteil von 21 Prozent, die sich einer Beurteilung enthalten, weil sie das Gedicht nicht oder zu wenig kennen.

Viel interessanter finde ich den anteil von 79 prozent der telefonumfragenbeantworter, die meinen, dass sie diesen vorgang beurteilen können. Ich glaube nicht, dass das „neo magazin royale“ auf einem dieser praktisch bedeutungslosen ZDF-nischenkanäle zur gebührengeldverbrennung auch nur jemals eine einschaltkwote von auch nur 79 promille (für opfer des gegenwärtigen BRD-schulunterrichts: 7,9 prozent) hatte, und die sendung wurde sehr schnell aus der mediatek des zensierten deutschen fernsehens entfernt, so dass sich kaum jemand ein direktes urteil aus der primärkwelle bilden konnte¹. Rd. 79 prozent der leute, die dort antworten, glauben also, etwas beurteilen zu können, von dem sie nichts weiter kennen als die darstellungen dritter.

Diese lesart passt nur leider nicht zu dem, was die tagesschau melden will… obwohl sie viel interessanter ist, auch über den konkreten fall hinaus: sag den menschen, was sie denken sollen, und sie meinen, dass sie etwas wissen.

¹Wer mag, starte sein torrentprogramm: magnet:?xt=urn:btih:334eed1c1d82db5f801bb3744f9c2e63d7959ecb&dn=2016-03-31-neo%5Fmagazin%5Froyal.mp4 — etwas geduld ist freilich erforderlich.

Erklärungsversuch des tages

Bei der zeit werdet ihr mal wieder verdumm… ähm… wird euch mal von kwalitätsjornalisten „erklärt“, warum umfragen zu einer wahl so fürchterlich weit danebenliegen. Was diese „erklärung“ vermeidet: euch zu erklären, was für eine unseriöse umfrage-vorgehensweise da dann immer wieder von scheißjornalisten wie die wissenschaftliche wahrheit selbst verkündet wird. Und weil bei der gegenwärtigen telefonumfragepraxis nur die dümmsten der dümmsten in die ergebnisse einfließen, ist es natürlich schwierig, daraus irgendetwas abzuleiten — dafür ists aber leicht, die dummen durch suggestiv formulierte fragen zur jeweils gewünschten antwort zu führen. Ist ja nicht meinungsforschung, sondern meinungsmache.

Wer da nicht allein schon zum selbstschutz sofort auflegt, ist eben ein idjot.

Demoskopie im zeitalter der telefonumfrage ist ein dummer hokuspokus, den man nur noch mit der astrologie vergleichen kann. Und die postulierte komplexität astrologischer vorhersagen ist mindestens so komplex wie…

Rock ’n‘ Poll heißt das Projekt, mit dem der Datenjournalist aus Belgien die Komplexität politischer Vorhersagen verdeutlichen möchte

…die postulierte komplexität p’litischer vorhersagen. :mrgreen:

Diese ganzen forschen meinungsforscher…

Diese ganzen von milljardärspresse, parteienfilz und staatsfernsehen bezahlten forschen meinungsforscher, die gerade mit dem ernst der „wissenschaftlich“ ermittelten zahl verkünden, dass eine mehrheit der menschen in der BRD jetzt endlich mal wieder so richtig dolle krieg will und deshalb mit dem „einsatz“ in syrien einverstanden sei, sind vermutlich die gleichen forschen meinungsforscher, die ermittelt haben, dass es in hamburg eine klare mehrheit für die bewerbung der stadt um „olympische“ spiele gibt.

Lasst euch nicht und niemals von dermaßen dummer propaganda veräppeln, leute!

Wenn denen wenigstens mal etwas neues einfallen würde, so dass sie nicht immer wieder die gleichen tricks zum hirnchenficken ausprobieren! Aber scheinbar ist ein ausreichend großer anteil der bevölkerung genau so dumm, wie dieses nützliche pack der reichen, herrschenden und kriegstreibenden denkt… 😦

Und nein, es handelt sich nicht um einen „einsatz“. Einen einsatz macht man beim rulett. Es handelt sich um krieg.

Idiocracy des tages

Wie soll man auch verstehen, dass es eine reklame ist, wenn nicht reklame dransteht, sondern eines dieser dummenglischen blendwörter:

[…] gerade mal 36 Prozent der Befragten können die Frage „Wenn ein Artikel einer Website als ‚Sponsored Post‘ betitelt ist, bedeutet das was?“ richtig beantworten. Ganze 26,8 Prozent gehen sogar davon aus, dass es sich bei einem „Sponsored Post“ um einen Beitrag handelt, der durch eine Spende ermöglicht wurde

Hach, so viel gespendetes! Aus so viel gutmütigkeit und spendenbereitschaft! Wenn solche einblicke in die „gehirnfunkzjon“ meiner mitmenschen an meinem auge vorbeifließen, wundern mich wahlergebnisse gar nicht mehr so sehr. :mrgreen: