Kennt ihr den schon?

Der opera-brauser für ändräut ist voll datensparsam, antiträcking, privatsfäre und so mit seinem eingebauten adblocker… und transportiert selbst träckende ads in der äpp. 😳

Überall, wohin man nur schaut: angebote für die generazjon jamba auf dem weg in die idiocracy.

Bildschirmfoto via unixstickers@twitter.com, hinweis via @benediktg5@twitter.com.

Dumm&Glücklich des tages

Markenwerbung, die ich vermisse…

Ein ganz toller dienstleister für die menschstummel aus der mechanisch infantilisierten und enthirnten „generazjon jamba“ und vorkämpfer an der idiocracy-front ist unroll.me:

Das kostenlose Unroll.me bietet Nutzern an, dank Zugriffs auf das Gmail-Konto Newsletter abzubestellen. Der Dienst finanziert sich durch einen Verkauf der dabei gesammelten Daten

So werden versehentlich bestellte njuhsletter — typische äfflings-exemplare aus der „generazjon jamba“ klicken ja immer, überall, zwanghaft und ohne jegliche gehirnbenutzung, um sich anschließend über die folgen zu wundern — durch klicke-klicke-anmeldung bei einem kostenlosen dienstleister wieder abbestellt, der sich dann einmal das gesamte postfach durchliest und die so ermittelten daten zusammen mit der mäjhladresse an die reklameindustrie verkauft.

Nicht, dass im postfach noch ruhe einkehrt!

Demnächst wird es derartige angebote auch in der wirklichen welt geben. Dann kann man jemanden anders — natürlich ein völlig unbekannter mensch, den man niemals gesehen hat; mit langen geschäftsbedingungen, die man aber niemals vorher liest — seinen wohnungsschlüssel in die hand drücken, damit dieser andere nach herzenslust für einen aufräumt und man sich selbst diese mühe sparen kann. Dinge, die man hinterher vermisst, kann man einfach auf dem nächsten flohmarkt zurückkaufen. :mrgreen:

„Dumm&glücklich“ des tages

Markenwerbung, die ich vermisse…

Heute im angebot für die generazjon jamba: eine tolle saftpresse, die nicht etwa den saft aus einer apfelsine rauspresst, sondern aus spezjell dafür angefertigten saftpackungen, die man sich natürlich auch kaufen muss und die sicherlich auch ein bisschen teurer sein werden, weil sie ja spezjell sind. Die presse kostet auch nur läppische vierhundert dollar. Und das beste daran: den saft kann man genau so gut von hand auspressen:

Wie das Branchenmagazin berichtet, wurden mindestens zwei Investoren nach ihrer Geldspritze darauf aufmerksam, dass der anfangs für 700 US-Dollar und inzwischen für 400 US-Dollar verkaufte Juicero überhaupt nicht nötig ist. Kunden könnten einfach den Saft kaufen und selbst in ihre Gläser drücken. Sonderfunktionen der Saftpresse, wie die automatische Erkennung der Mindesthaltbarkeit, seien ebenfalls unnötig, da die groß auf der Packung stehe

Wer sich teure persönliche kompjuter hat andrehen lassen, auf denen man nicht mehr selbst darüber entscheiden darf, welche softwäjhr darauf läuft (so genannte „smartphones“), der wird bei solchen angeboten für die „generazjon jamba“ auch nicht widerstehen können! Kauft euch dumm, leute! Es ist gut für die wirtschaft!