Datenschutz des tages

Webseiten dürfen Cookies nur dann auf dem Rechner der Nutzer speichern, wenn diese ausdrücklich zugestimmt haben. Zudem müssen die Nutzer detailliert informiert werden, wenn die Cookie-Daten an Dritte weitergegeben werden. Das hat der Europäische Gerichtshof in Luxemburg nun klargestellt

Ich habe diese konzentrazjon der datenschützer auf „cookies“ nie verstanden. Wenn es um datenschutz ginge, dann würde nicht die speicherung bei mir zustimmungspflichtig, sondern die speicherung in den datenbanken irgendwelcher windigen unternehmen. Cookies sind in meinem brauser gespeichert und fallen deshalb unter meine autonomie — bei mir gibts zum beispiel keine cookies aus drittkwellen. Ich kann die gespeicherten cookies jederzeit löschen, wenn ich das will, ich kann den brauser im privaten modus nutzen, so dass die cookies am ende der sitzung automatisch gelöscht werden und ich kann, wenn mir das alles nicht reicht, zusätzliche äddons für das cookie-mänätschment in den brauser packen. Dass einem wegen so einer sache, die zu einem scheinproblem aufgeblasen wurde, um von dem wirklichen problem umso besser ablenken zu können, inzwischen die nutzung einer webseit verleidet wird, weil man sich durch schichten von zustimmungen durchklicken muss, macht das web nicht schöner — wenns auch den nebeneffekt hat, dass es klar macht, welche webseits ihre leser meistbietend verkaufen.

Unterdessen gibt es ein maß von träcking über ganz andere merkmale, das man als nutzer nur noch so halbwegs in den griff bekommt, wenn man javascript weitgehend unterbindet. Und glaubt mal nicht, dass scheißwerber das nicht nutzen! Denn kaum jemand unterbindet javascript, weil idjoten glauben, dass das ganze internetz nicht mehr funkzjoniert, wenn man nicht jedem anonym bleibenden gegenüber das recht gewährt, programmkohd im brauser ausführen zu dürfen. Das ist ein recht, mit dessen vergabe ich sehr sehr vorsichtig wäre. Das ist schließlich internetz und voll von typen, die nach ihrem tod niemanden fehlen würden. Lasst euch nicht ausgerechnet von scheißjornalisten an der nase herumführen, denn die leben davon, dass sie euch verkaufen!

Verwese im würmerloch!

Jacques Chirac, früherer französischer präsident, rechtskräftig wegen untreue und illegaler parteienfinanzierung verurteilt; der typ, der das ferne atoll mururoa mit atombomben bombadiert hat, um mal zu testen, ob die auch schön laut knallen und ordentlich was kaputtmachen; wohlverdienter träger des ig-nobelpreises 1996; ein typ, der andere staaten offen mit einem atomkrieg bedroht hat; der machtp’litiker und versteckte geldempfänger, der den durch und durch undemokratischen und leichtkorrumpierbaren zustand der brüsseler demokratur in einer EU-verfassung zementieren wollte; und auch ansonsten ein durch und durch typischer vertreter der löcher, die sich in der gesamten europäischen p’litik ausgebreitet haben, ist endlich, endlich, endlich tot [archivversjon].

Ich wünsche den würmern einen gesegneten appetit! 🍽️

Vom anblick der nachrichten mit ihren weihevollen totenreden rate ich allerdings heute ausdrücklich ab.

Übrigens, werte jornalistenhirnficklügner!

In großbritannjen kann es keine verfassungskrise geben. Großbritannjen ist ein königreich ohne verfassung im gewöhnlichen sinn des wortes; an die stelle einer richtigen verfassung, in die jeder im zweifelsfall einfach einen blick werfen könnte, tritt ein ganzes und ziemlich unüberschaubares bündel von konwenzjonen, rechtsprechungen und gewohnheiten. Und man muss nicht sehr lange rescherschieren, um das rauszukriegen:

Das Vereinigte Königreich hat anders als die meisten Nationalstaaten keine kodifizierte Verfassung, verfügt also über kein einzelnes Dokument, das das politische System des Landes und die Kompetenzen und Schranken einzelner Staatsorgane festlegt. Vielmehr basiert das Verfassungsrecht des Vereinigten Königreiches auf mehreren Quellen, deren Bedeutung und Gewichtung einer stetigen Anpassung an aktuelle Gegebenheiten unterliegt. Zu den Quellen des britischen Verfassungsrechtes gehören Gesetzesrecht, zu einem minimalen Anteil, aber mit häufig fundamentaler Bedeutung, das Common Law, also durch vielfache Präzedenzen geschaffenes Gewohnheitsrecht, Konventionen, die meist der Begrenzung politischen Handelns dienen, Gesetze und Gewohnheiten des Parlaments, als einflussreich geltende Verfassungsinterpreten wie Walter Bagehot und William Blackstone sowie in gewissem Umfang europäisches Recht

Auch weiterhin viel spaß beim fehlinformiertwerden durch die tagesschau-redakzjon!

Kennt ihr den schon?

Rheinland-Pfalzs Landesbeauftragter sieht in der Grundverordnung der EU einen Erfolg. Das Bewusstsein für den Wert der Daten sei gestärkt

Stimmt, herr Kugelmann, ich habe jetzt dank der DSGVO ein klares bewusstsein für den wert meiner persönlichen, tief in privat- und teilweise intimsfäre reinragenden daten bekommen. Der wert liegt bei etwas weniger als 2,5 ørecent pro betroffenen menschen. Vielen dank noch einmal für dieses p’litische preisschild. Denn mit diesem „wert“ für die daten ist völlig sichergestellt, dass die verantwortungslose und inkompetente datenschleuderei immer und immer weitergeht. Sie kostet ja nix. 😦

Ach!

Irgendwelche „startups“, die geld einsammeln, haben ja immer wieder tolle ideen, mit welchen vorwänden sie das geld einsammeln. Zum beispiel, dass man einfach die straßen mit solarzellen statt mit asfalt belegen sollte [ja, wirklich!], damit so richtig toller ökostrom entsteht — auf den ungünstigen winkel zur sonne kommt es denen dabei genau so wenig an wie darauf, dass auf den straßen nun einmal autos fahren und sich dreck aller art sammelt, der das licht zusätzlich dämpft. Aber in einer welt, in der fysikunterricht nicht mehr stattzufinden scheint und in der auch — trotz allgegenwärtiger rechenmaschinen — niemand mehr so richtig rechnen kann, kann man eben für jede tolle idee mit ein paar tollen animazjonsfilmchen für die präsentazjon geld einsammeln. Wenn es dann doch nicht funkzjoniert, hat das geld schon seinen besitzer gewexelt und fast alle sind zufrieden:

Die erste Straße Frankreichs, die Strom aus Sonnenlicht gewinnen sollte, hat die Erwartungen nicht erfüllt. Sie hat nicht nur viel weniger Strom als erwartet erzeugt, sie fällt auch auseinander […] selbst in der Spitze produzierte die Straße nur die Hälfte der erwarteten Energie. Der Grund waren nicht nur Beschädigungen, sondern auch heruntergefallene Blätter, welche die Module verdeckten […] Die Solarstraße kostete rund fünf Millionen Euro, das Geld stellte der französische Staat zur Verfügung

Ist ja nur ein bisschen geld. :mrgreen:

Mein tipp: versucht doch einfach, ganz klassische und ohne bullschitt-technik daherkommende solaranlagen im passenden winkel neben der straße zu errichten, wo immer das leicht möglich ist. Das ist billiger, effizjenter und vermutlich wirklich eine gute idee. Und geht auch bei eisenbahnstrecken. 😉

Geheimdienst des tages

[…] wurde nun aber auf der Grundlage von Recherchen der Zeitung „Le Parisien“ bekannt, dass die für die innere Sicherheit zuständige Direction de la surveillance du territoire (DST), heute in DGSI umbenannt, kurz nach dem Attentat im traditionell jüdischen Viertel von Paris mit der dissidenten Palästinenserorganisation von Abu Nidal ein geheimes Abkommen ausgehandelt hatte

Diese geheimdienste sind eben bestens mit den terroristen vernetzt, die sie zu bekämpfen vorgeben, und dann sind solche abkommen auch kein problem. Auch weiterhin viel spaß beim scheibchenweisen abbau aller menschen- und bürgerrechte und beim scheibchenweisen aufbau eines digitalermächtigten totalüberwachungsstaates „wegen des terrorismus“, bis ihr euch nach den freiräumen und der privatsfäre in der DDR zurücksehnt!

Und nein, dass man p’litisch so vorgeht, dass man immer wieder den pösen terroristen aus der schachtel holen kann, um den menschen eine ordentliche angst einzujagen, ist kein versehen, sondern strategie, plan und absicht.

Was passiert mit staatlichen datensammlungen?

Na, ist doch klar: sie kommen irgendwo wieder raus; legal, illegal, scheißegal:

Die EU-Kommission hat indirekt eingeräumt, dass die Briten widerrechtlich sensible Teile der Schengener Datenbank kopiert und mit US-Firmen geteilt haben […] Großbritannien hatte seit 2015 eingeschränkten Zugang zum SIS, hielt sich aber nicht an die Regeln […] Konzerne wie Atos, IBM, CGI oder Fujitsu betreiben laut dem Bericht die nationalen, auf SIS beruhenden Datenbanken sowie Warnsysteme für die britischen Behörden

Ich wünsche euch allen auch weiterhin viel spaß dabei, irgendwelche DSGVO-zettel zu unterschreiben, während die europäische unjon gesammelte daten über die bevölkerung der EU fröhlich durch die welt schleudert! „Gefühlter datenschutz“ ist doch geil, nicht wahr?!

Die CDU/CSU kämpft!!!elf!!1!

Merkel:
Union wird in EU für weitere Glyphosat-Nutzung kämpfen

Gut, dass glyfosat in der EU nicht krebserregend ist, sondern nur in den USA… 🤮

Aber hej, hauptsache, die BRD ist aus der kernenergie ausgestiegen und verbrennt jetzt braunkohle, um strom zu erzeugen. Das ist doch umwelt und grün genug und entspricht ziemlich genau dem, was die scheißgrünen jahrzehntelang gefordert haben. Da muss man doch nicht auch noch die äcker giftfrei halten! Und da jetzt erstmal Ursula von der Leyen die große vorsitzende des EU-p’litbüros ist, ist davon auszugehen, dass es noch jahrelang so weiter geht.

Mit gras wäre das nicht passiert

Die Europäische Union will Mikroplastik ab 2022 verbieten. Das könnte auch in Deutschland Auswirkungen auf tausende Amateur-Fußballvereine haben. Denn Gummi-Granulat für Kunstrasen soll dann nicht mehr zulässig sein

[…] „Wenn es wirklich darauf hinauslaufen sollte, dass es bald keine Kunstrasenplätze mehr gibt, wäre das für viele Vereine sicher der Genickbruch“

Knack, das war das genick! So besser nicht. :mrgreen:

Kaum hat zensursula wieder gelegenheit…

Kaum hat zensursula wieder die gelegenheit, schon wird wieder an einer zensurinfrastruktur für das internetz in europa gebastelt [archivversjon]. Diesmal allerdings nicht für den angeblichen schutz von kindern vor sexuellem missbrauch, sondern im namen des hl. geistige eigentums. Dafür kriegt man ja auch eine viel größere unterstützung aus der gesamten scheiß-contentindustrie einschließlich der gesamten scheißpresse… 🤮

EU-kwalitätsfreiheitsinternetz des tages

Die EU-Kommission überlegt, eine eigene Behörde für die Regulierung von Online-Diensten zu schaffen. Die neue Behörde ist Teil eines möglichen Gesetzesvorschlages der nächsten EU-Kommission, um Plattformen wie Google und Facebook zu regulieren […] Das Gesetz soll die Regeln zur Bekämpfung von Hass im Netz und Desinformation in ganz Europa vereinheitlichen sowie einheitliche Vorschriften für Online-Werbung schaffen

Hui, häjhtspietsch heißt jetzt „hass im netz“ (übrigens ist hass eine völlig legale emozjon, genau wie trauer, liebe, freude, verzweiflung oder lebenslust), und fäjhknjuhs heißt jetzt „desinformazjon“ (was außerhalb des internetzes seit jahrzehnten das tagesgeschäft jeder scheißzeitung und außerdem der brotberuf aller menschen bei irgendwelchen reklameklitschen ist).

Da weiß ich jetzt schon, was rauskommen wird: zensur, bestrafung für bislang auf grundlage der allgemeinen erklärung der menschenrechte straffreie meinungsäußerungen und als sahnehäubchen ein verbot von adblockern. Und wer „anbieter“ ist — also wer eine gute altmodische webseit oder ein blog hat, statt seine gesamte kommunikazjon ans fratzenbuch zu übergeben — kriegt gleich noch mehr reingewürgt, weil das der schlüssel ist, um die menschen in leicht kontrollierbaren zentralen anbieterknästen einzusperren:

Die Schlüsselfrage des Papiers liegt in der Verantwortung der Anbieter: Sie sollen stärker in die Pflicht genommen werden – etwa durch eine Umkehr der Haftungsregeln. Anbieter waren bisher nur für illegale Inhalte ihrer Nutzer haftbar, etwa Urheberrechtsverletzungen, wenn sie diese auch nach Aufforderung nicht entfernten.

Das könnte sich nun ändern

Kurz gesagt: ich (und jeder andere mitgestalter des europäischen internetzes) soll jeden leserkommentar vor der veröffentlichung auf eventuelle urheberrechtsverletzungen abklopfen. Als ob ich das könnte. Niemand kann das. Niemand hat einen überblick darüber, was an denkbaren wortkombinazjonen gerade frei ist und welche formulierung mit urheberrechten (oder vergleichbaren scheißrechten wie dem leistungsschutzrecht für scheißpresseverleger) kollidieren könnte. Faktisch heißt das: kommunikazjon findet nur noch im fratzenbuch und beim zwitscherchen statt, schön zentralisiert und ebenfalls mit EU-staatlicher zensurgängelei. Alles andere wird vorsätzlich und planvoll von demokratiefeindlichen gestalten aus dem umfeld des EU-politbüros zum unkalkulierbaren juristischen risiko gemacht.

Bravo! Und das zusammen mit der abmahnerpressungswesen irgendwelcher halbseidenen rechtsanvergewälte in der scheiß-BRD! 😦

Ad astra!

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Aufbau eines militärischen Weltraumkommandos angekündigt. „Um die Entwicklung und Verstärkung unserer Fähigkeiten im Weltraum zu gewährleisten, wird im kommenden September ein großes Raumfahrtkommando innerhalb der Luftwaffe geschaffen“, sagte Macron in einer Rede […] Die Luftwaffe werde bald zur Luft- und Weltraumwaffe, sagte der Präsident und kündigte entsprechende Investitionen an

[Archivversjon]

Macht nur! Jedes milljärdchen, dass ihr idjoten ohne fysikkenntnisse für irgendwelche weltraumkriegsvisjonen verbrennt, wird wenigstens nicht für krieg auf der erde ausgegeben. Dass raumfahrt obszön teuer ist, hat bis jetzt noch jeder gemerkt, der raumfahrt betreiben wollte… :mrgreen:

Scheißgrüne des tages

Die Grünen traten bei den Europawahlen an, um die Demokratie auf europäischer Ebene zu stärken und die Macht des Europaparlaments auszubauen. Die Wahl eines Kommissionspräsidenten, der von den Regierungschefs „aus dem Hut gezaubert“ und vom Parlament nur noch abgenickt werden soll, lehnten sie kategorisch ab. Nun haben die Regierungschefs Ursula von der Leyen „aus der Schublade gezogen“ und was machen die Grünen? Sie feilschen um „Zusagen“, die ohnehin nicht erfüllbar sind, und natürlich um Posten. So schnell hatten selbst die Grünen ihre elementaren Wahlversprechen bislang noch nie über Bord geworfen. Wer grün wählt, wählt … im Zweifel offenbar sogar Ursula von der Leyen. Es gibt keine andere Partei, die den Wählerwillen derart frei und egoistisch interpretiert